Initiative kulturelle Integration überreicht 15 Thesen für Zusammenhalt in Vielfalt

Initiative kulturelle Integration übergibt 15 Thesen zum "Zusammenhalt in Vielfalt" an Kanzleramtsminister Wolfgang Schmidt. Warum der organisierte Sport dabei eine Schlüsselrolle spielt. (19 Wörter)
Initiative kulturelle Integration überreicht 15 Thesen für Zusammenhalt in Vielfalt eins zu eins

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Bremen (VBR). Die Initiative kulturelle Integration hat dem Kanzleramtsminister Wolfgang Schmidt 15 Thesen zum Thema „Zusammenhalt in Vielfalt“ überreicht. Dies geschah, während Bundeskanzler Olaf Scholz aufgrund von Krankheit verhindert war und von Schmidt vertreten wurde. Vor der Übergabe fand im Bundeskanzleramt auf Einladung von Kulturstaatsministerin Claudia Roth ein Gespräch statt, an dem hochrangige Vertreter der Initiative teilnahmen. Unter ihnen waren auch Michaela Röhrbein, Vorständin Sportentwicklung des DOSB, und Peggy Bellmann, Leiterin Diversity.

Während des Gesprächs wurden Fragen wie die Wertschätzung und Anerkennung von Migranten, die Bedeutung zivilgesellschaftlicher Zusammenschlüsse und die Relevanz der Demokratie vor Ort diskutiert. Bei der Übergabe der Thesen betonten die Mitglieder der Initiative kulturelle Integration, die aus unterschiedlichen Bevölkerungsschichten kommen, ihre klare Ablehnung von Spaltung, Hetze, Antisemitismus, Rassismus und gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit.

Besonders betont wurde die große Rolle des organisierten Sports in Deutschland für die kulturelle Integration. Das erfolgreiche Bundesprogramm „Integration durch Sport“ wurde als Beispiel genannt, jedoch wurde auch darauf hingewiesen, dass der Sport noch viele weitere Aspekte der Thesen abdeckt. Michaela Röhrbein, Vorständin Sportentwicklung beim DOSB, betonte die Bedeutung von Sportvereinen als Orte der Begegnung, an denen Menschen verschiedenster Hintergründe gemeinsam Erfahrungen sammeln und austauschen können. Zudem sind sie Orte gelebter Vielfalt und fördern die Weiterentwicklung und den Zusammenhalt unabhängig von Geschlecht, geschlechtlicher und sexueller Identität, Behinderungen, ethnischer Herkunft und Nationalität, sozialer Herkunft, Alter und Religion.

Die Initiative kulturelle Integration wurde 2016 ins Leben gerufen und vereint den Deutschen Kulturrat, das Bundesministerium für Arbeit und Soziales, das Bundesministerium des Innern, die Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien sowie die Beauftragte der Bundesregierung für Integration. Weitere Mitglieder des Bündnisses sind die Kulturministerkonferenz, die kommunalen Spitzenverbände, die Sozialpartner, die Kirchen und Religionsgemeinschaften, die Medien und zivilgesellschaftliche Organisationen einschließlich Migrantenorganisationen.

Das heute vorgestellte Thesenpapier ist eine Aktualisierung der bereits 2017 veröffentlichten Thesen. Interessierte können die 15 aktualisierten Thesen unter dem angegebenen Link nachlesen.

Mit dieser Übergabe der Thesen zur kulturellen Integration wird deutlich, wie wichtig und vielfältig die Bemühungen um Zusammenhalt in Vielfalt sind. Die Sportvereine spielen dabei eine zentrale Rolle als Orte der Begegnung und Integration. Die Initiative kulturelle Integration setzt sich dafür ein, dass diese integrative Arbeit des Sports weiterhin gefördert und unterstützt wird.

Quelle: Zusammenhalt in Vielfalt stärkt die Demokratie

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