Führerscheinprüfungen 2023: Rekordzahlen und hohe Durchfallquoten

Berlin, 12. März 2024 - Ein neuer Datenreport des TÜV-Verbandes offenbart alarmierende Zahlen zum Führerscheinerwerb in Deutschland: Im Jahr 2023 erreichten die theoretischen Führerscheinprüfungen mit fast 2 Millionen Tests einen neuen Höchststand, während gleichzeitig ein Negativrekord bei den Durchfallquoten zu verzeichnen war. Der Verband fordert nun eine dringende Weiterentwicklung der Fahrausbildung und eine Stärkung der Verkehrserziehung, um dieser besorgniserregenden Entwicklung entgegenzutreten.

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Bremen (VBR). Die Führerscheinausbildung in Deutschland steht vor neuen Herausforderungen, wie der jüngste Datenreport des TÜV-Verbands zeigt. Im Jahr 2023 erreichten die theoriebezogenen Fahrprüfungen mit fast 2 Millionen einen neuen Höchststand, begleitet von einem Anstieg bei den praktischen Prüfungen. Diese Entwicklung betont die anhaltende Nachfrage nach dem Führerschein. Doch das eigentlich alarmierende Ergebnis des Berichts ist der wachsende Prozentsatz der Fahrschüler, die ihre theoretische Prüfung nicht bestehen – ein Negativrekord von 42%. Ähnliche Trends zeigen sich auch bei der praktischen Fahrprüfung, wo die Durchfallquote bei 30% lag.

Richard Goebelt, Fachbereichsleiter Fahrzeug und Mobilität beim TÜV-Verband, weist darauf hin, dass nicht bestandene Prüfungen nicht nur die Prüflinge finanziell und emotional belasten, sondern auch das Prüfsystem an seine Grenzen bringen. Mit einem hohen Anteil an Wiederholungsprüfungen – 37% bei den Theorieprüfungen und 25% bei den praktischen – offenbart sich ein dringender Bedarf, die Fahrausbildung und die Mobilitätserziehung zu reformieren.

Besonders junge Fahrschüler in der Klasse BF17 zeigen bessere Ergebnisse als ältere in der Klasse B, was die Wirksamkeit des begleiteten Fahrens ab 17 unterstreicht. Dennoch bleibt die generelle Nichtbestehensquote ein Indikator dafür, dass wesentliche Aspekte der Fahrausbildung verbessert werden müssen. Hierzu zählt auch der Einsatz moderner Lernmethoden und die gründlichere Prüfungsvorbereitung.

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Ein weiterer Aspekt, der Beachtung findet, ist die Zunahme der Prüfungsanmeldungen in den Lkw- und Busklassen, bedingt durch einen wachsenden Fahrermangel in diesen Bereichen. Positiv zu vermerken ist hierbei, dass diese Klassen im Vergleich zu den Pkw-Klassen geringere Durchfallquoten aufweisen, was auf eine stabilere Leistung in diesen Segmenten hindeutet.

Um diesen Herausforderungen zu begegnen, setzt der TÜV-Verband auf eine Kombination aus modernisierten Lernansätzen einschließlich E-Learning und dem Einsatz von Fahrsimulatoren. Die Verbesserung der Qualität der Fahrausbildung steht im Vordergrund, um die Verkehrssicherheit zu erhöhen und die Ressourcen des Prüfsystems effizienter zu nutzen. Hierzu gehört auch die Einführung des digitalen Prüfprotokolls, das eine umfassendere Leistungsbeurteilung und gezielte Auswertung der Prüfungsergebnisse ermöglicht.

Zusätzlich betont der Verband die Bedeutung der Mobilitätserziehung in Schulen und die Rolle der Eltern bei der Verkehrserziehung. Der Blick in die Zukunft der Fahrausbildung beinhaltet auch Empfehlungen an die EU zur Förderung des begleiteten Fahrens ab 17 auf europäischer Ebene und die Evaluierung der Fahrkompetenz älterer Menschen, um die Sicherheit im Straßenverkehr langfristig zu gewährleisten.

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Die vorgeschlagenen Maßnahmen und der Aufruf zu einem kulturellen Wandel in der Mobilitätserziehung spiegeln ein tiefgreifendes Verständnis des TÜV-Verbands für die aktuellen Herausforderungen im Bereich der Verkehrssicherheit wider. Mit einem klaren Ziel vor Augen – die Fahrausbildung zu optimieren und die Sicherheit aller Verkehrsteilnehmer zu erhöhen – setzt sich der Verband aktiv für Verbesserungen und Innovationen auf diesem Gebiet ein.


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TÜV-Verband: Neue Höchststände bei Führerscheinprüfungen und Durchfallquoten

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Jetzt Anmelden: KI-Fortbildung auf Lehrkräftetag in Rostock

Am 16. April 2024 eröffnet in Frankfurt am Main eine Veranstaltung, die sich als wegweisend für die Zukunft der Bildung positioniert. Unter dem Motto „KI – Grenzen und Möglichkeiten für die Schule der Zukunft“ lädt der Norddeutsche Lehrkräftetag 2024 Lehrerinnen und Lehrer, sowie Interessierte aus dem Bildungssektor ein, sich auf eine Reise durch die neuesten Entwicklungen und Visionen für die Lehr- und Lernwelt zu begeben. Mit einer Kombination aus Keynote-Speeches, individuell wählbaren Fortbildungsprogrammen und einer umfassenden Bildungsmedienausstellung wird den Teilnehmenden eine Plattform geboten, die nicht nur informativ, sondern auch inspirierend wirken soll. Veranstaltet vom Verband Bildungsmedien e.V. in Kooperation mit den Nordverbänden des Verband Bildung und Erziehung (VBE), verspricht dieser Tag, ein Highlight für alle Bildungsinteressierten zu werden, die einen Blick in die Zukunft der digitalen Bildung werfen möchten.

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In einer beispiellosen Initiative präsentiert die Kinderrechtsorganisation terre des hommes Deutschland e. V. zusammen mit dem Kinderrechtenetzwerk National Coalition Deutschland die erstmalig ins Deutsche übersetzten UN-Leitlinien zum Kinderrecht auf eine gesunde Umwelt. Mit Nachdruck appellieren sie an die Bundesregierung, signifikante Maßnahmen zu ergreifen, um die natürlichen Lebensgrundlagen von Kindern weltweit und für zukünftige Generationen zu bewahren. Die Forderung erfolgt vor dem Hintergrund der erst kürzlich veröffentlichten “General Comment No. 26” des UN-Kinderrechtsausschusses, der ein eindringliches Bild der globalen Umweltkrise zeichnet und die Dringlichkeit von umfassenden staatlichen Maßnahmen unterstreicht. In Osnabrück und Berlin laufende Diskussionen und bevorstehende Veranstaltungen zielen darauf ab, diese kritischen Leitlinien in konkrete politische Entscheidungen umzusetzen, mit einem klaren Fokus auf die Verantwortung Deutschlands als bedeutende Industrienation.

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Stiftungsboom 2023: Über 25.000 Stiftungen stärken Demokratie

In Deutschland bleibt die Stiftungskultur lebendig und wachstumsstark: Mit 637 Neugründungen im Jahr 2023 zeigt der Bundesverband Deutscher Stiftungen in seinem aktuellen Bericht, dass das Engagement im Stiftungswesen ungebrochen ist. Die Gesamtzahl der Stiftungen steigt damit auf beeindruckende 25.777. Während Hamburg seine Spitzenposition hinsichtlich der Stiftungsdichte pro Einwohner verteidigt, verzeichnen insbesondere Thüringen, Rheinland-Pfalz und Sachsen das größte relative Wachstum. Doch was treibt die Menschen in Deutschland an, in diesem Ausmaß zu stiften, und wie zeigt sich der regional unterschiedliche Zuwachs? Der Bundesverband hebt die Bedeutung von Stiftungen für das gesellschaftliche Miteinander und die Demokratie hervor und fordert bessere Rahmenbedingungen für ihr Wirken. Ein Blick in den Jahresbericht 2023 offenbart interessante Entwicklungen im deutschen Stiftungssektor.

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KZBV Kritik: GVSG verfehlt Ziel der Versorgungsverbesserung

Berlin, 16. April 2024 – Die jüngst präsentierte Reform des Gesundheitssystems durch das Gesundheitsversorgungsstärkungsgesetz stößt bei der Kassenzahnärztlichen Bundesvereinigung (KZBV) auf erheblichen Widerstand. Im Zentrum der Kritik steht das Versäumnis des Gesetzentwurfs, gegenüber den von finanzstarken Investoren geführten Medizinischen Versorgungszentren (iMVZ) regulierend einzugreifen. Diese Entwicklung, so warnt die KZBV, birgt erhebliche Risiken für die Qualität der Patientenversorgung, besonders in ländlichen Gegenden. Hinzu kommt, dass das Gesetz keine zusätzlichen Finanzmittel für essenzielle zahnmedizinische Präventionsmaßnahmen vorsieht, was den Kampf gegen Volkskrankheiten wie Parodontitis erheblich erschwert. Mit diesem Gesetzentwurf bleiben nach Ansicht der KZBV wichtige Herausforderungen im Gesundheitssystem ungelöst und gefährden die Versorgungssicherheit der Patienten.

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Solarpaket I: Immobilienwirtschaft setzt auf PV-Ausbau

Berlin, 16. April 2024 – Die deutsche Immobilienwirtschaft zeigt sich über die jüngste Einigung der Bundesregierung zum Solarpaket I hocherfreut. Mit der neuen Regelung soll der Weg für einen beschleunigten Ausbau von Photovoltaikanlagen geebnet werden, ein Vorhaben, das insbesondere auf Dächern und Freiflächen realisiert werden soll. “Ein entscheidender Schritt, um die energiewirtschaftliche Wende voranzutreiben”, kommentiert Joachim Lohse, Geschäftsführer des Zentralen Immobilien Ausschusses (ZIA). Die Zeit dränge, und mit Blick auf 2030 müsse nun “unbedingt richtig durchgestartet werden”. Während das Paket einige lang erwartete Erleichterungen mit sich bringt, wie die Aufhebung der Anlagenverklammerung oder verbesserte Bedingungen für die gemeinschaftliche Gebäudeversorgung, bleiben nach Einschätzung des ZIA weitere Hürden, die es schnellstmöglich zu beseitigen gilt.

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Angst und Selbstzensur unter Journalisten: Neue Studie

In Deutschland wächst die Sorge um die Sicherheit von Journalistinnen und Journalisten: Eine neue Untersuchung legt alarmierende Zahlen über physische Angriffe während Demonstrationen offen, mit einem besorgniserregenden Schwerpunkt auf Lokaljournalismus und einer ernsten Bedrohung der Pressefreiheit. Der heute vom European Centre for Press and Media Freedom veröffentlichte Bericht “Feindbild Journalist:in” offenbart eine erschreckende Realität – besonders in Sachsen, wo eine fragile Konfrontation zwischen rechtsextremen Gruppen und der Presse tobt. Doch es gibt auch Hoffnungsschimmer: Gegenmaßnahmen und Unterstützungsangebote zeigen, dass der Kampf um die Sicherheit der Medienmacher und die Verteidigung der Meinungs- und Pressefreiheit in vollem Gange ist.

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Reisemobil-Boom im 1. Quartal, Caravans verlieren an Fahrt

Die Caravaning-Branche in Deutschland erlebt einen eindrucksvollen Start ins Jahr 2024: Mit 19.805 neuen Reisemobil-Registrierungen im ersten Quartal verzeichnet die Industrie nicht nur einen historischen Höchstwert, sondern auch einen deutlichen Anstieg von 7,2 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Während die Reisemobilsparte boomt, sehen sich die Caravan-Neuzulassungen mit einem leichten Rückgang konfrontiert. Trotzdem bleibt der Gesamttrend positiv und spiegelt die anhaltende Begeisterung für Caravaning als Urlaubsform wider. Mit verbesserten Produktionsbedingungen und einem vielseitigen Angebot zum Saisonstart zeigt sich die Branche zuversichtlich für die kommenden Monate. Dieser Optimismus, gepaart mit der fortwährenden Beliebtheit des mobilen Urlaubs, signalisiert ein vielversprechendes Jahr 2024 für die Caravaning-Industrie in Deutschland.

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Neuer DFV-Vorsitzender fördert Feuerwehr-Urlaube

In einem bemerkenswerten Schritt zur Würdigung des unermüdlichen ehrenamtlichen Einsatzes von Feuerwehrangehörigen in Deutschland bietet der Deutsche Feuerwehrverband e. V. (DFV) attraktive Urlaubs- und Tagungsmöglichkeiten in seinen Ferien- und Gästehäusern an. Verteilt über malerische Standorte im ganzen Land, stehen den Mitgliedern der Feuerwehr samt Familien nicht nur einzigartige Erholungsangebote, sondern auch moderne Tagungszentren zur Verfügung. Mit neuem Vorsitz und frischen Ideen setzt der DFV darauf, die Bekanntheit und Verfügbarkeit dieser exklusiven Angebote weiter zu steigern, um so das bemerkenswerte Engagement der Feuerwehrleute in einer ganz besonderen Weise zu honorieren.

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EU-Verpackungsverordnung: DUH erläutert Neuerungen

Am Vorabend einer entscheidenden Abstimmung im EU-Parlament lädt die Deutsche Umwelthilfe zu einem aufschlussreichen Pressegespräch: Die Zukunft der Verpackungsindustrie in Europa steht auf dem Spiel. Die bevorstehende Abstimmung über die neue EU-Verpackungsverordnung am 24. April verspricht, weitreichende Veränderungen einzuleiten, von denen Produzenten, Verbraucher und nicht zuletzt die Umwelt in signifikanter Weise betroffen sein könnten. Vor diesem kritischen Hintergrund strebt die Deutsche Umwelthilfe (DUH) danach, Licht in das Dunkel der Verhandlungen und Kompromisse zu bringen und die Frage zu beantworten: Stehen wir kurz vor einem Wendepunkt im Kampf gegen die Müllflut, oder haben Lobbyinteressen ein wirksames Gesetz verwässert? Mit einem angekündigten digitalen Pressegespräch am 18. April um 10 Uhr will die DUH Klarheit schaffen und diskutieren, welche Herausforderungen und Chancen sich für Deutschland und Europa abzeichnen.

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DLRG steigert Schwimmausbildung in 2023 deutlich

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DUH klagt gegen 15 Gasanbieter wegen Greenwashing

Berlin, 16. April 2024 – Die Deutsche Umwelthilfe (DUH) hat heute in einer beispiellosen Aktion deutschlandweit 15 Gasversorger scharf kritisiert und fordert die Unternehmen auf, irreführende Werbung für sogenanntes “klimaneutrales Ökogas” einzustellen. Nach umfassenden Recherchen, die unter anderem eine Zusammenarbeit mit dem investigativen Medienhaus Correctiv beinhalten, wirft die DUH den Versorgern vor, mit unzureichend transparenten und teils ungeeigneten Kompensationsprojekten die Verbraucher über die tatsächlichen Umweltauswirkungen ihrer Gasprodukte in die Irre zu führen. Der Schritt markiert den Beginn einer umfassenderen Offensive gegen irreführende Klimaversprechen in der Energiebranche, die die Umweltorganisation in den kommenden Monaten weiterführen will.

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