“Förderstopp führt zu dramatischem Einbruch der Zulassungszahlen” (58 Zeichen)

Förderstopp für E-Fahrzeuge: Deutsche Zulassungszahlen brechen dramatisch ein. Die unerwartete Entscheidung der Bundesregierung hat das Vertrauen in die Elektromobilität stark erschüttert und stellt die deutschen Autohändler vor massive Herausforderungen. Laut einer aktuellen Blitzumfrage des Zentralverbands Deutsches Kraftfahrzeuggewerbe (ZDK) sind bereits 60.000 E-Fahrzeuge von diesem Förderstopp betroffen, was die Erreichung des Ziels von 15 Millionen E-Fahrzeugen bis 2030 in weite Ferne rücken lässt. Lesen Sie hier die Hintergründe und die Reaktionen der Industrie.

Bremen (VBR). Im Dezember 2023 gab es einen drastischen Einbruch bei den Zulassungszahlen von Fahrzeugen in Deutschland. Laut einer aktuellen Statistik des Kraftfahrt-Bundesamts (KBA) wurden nur knapp 242.000 Fahrzeuge neu zugelassen. Das entspricht einem Rückgang von fast einem Viertel im Vergleich zum Vorjahresmonat (-23,0 Prozent). Insgesamt wurden im Jahr 2023 jedoch 2,84 Millionen Pkw erstmals zugelassen, was einem Anstieg von 7,3 Prozent gegenüber dem Vorjahr entspricht.

Diese überraschende Entwicklung wird auf den Stopp der Förderung für Elektrofahrzeuge zurückgeführt, der am 17. Dezember 2023 in Kraft trat. Das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) nahm plötzlich keine neuen Anträge mehr für den Umweltbonus entgegen. Laut einer aktuellen Blitzumfrage des Zentralverbands Deutsches Kraftfahrzeuggewerbe (ZDK) sind davon rund 60.000 E-Fahrzeuge betroffen. Insgesamt waren zum Jahresende 2023 30.000 E-Fahrzeuge zur Auslieferung bereit und weitere 30.000 Fahrzeuge sollten im Jahr 2024 zugelassen werden.

Diese Entscheidung hat das Vertrauen in die deutsche Regierung und ihre Förderpolitik für Elektromobilität stark beschädigt. Der ZDK-Präsident Arne Joswig fordert eine klare und berechenbare Förderpolitik, um das Vertrauen der Kunden wiederzugewinnen. Es sei wichtig, dass die Politik konkrete und verlässliche Wege aufzeige, um das Ziel von 15 Millionen E-Fahrzeugen bis 2030 zu erreichen. Bis zum Jahresende sind jedoch fast alle Hersteller und Importeure eingesprungen und haben zumindest den staatlichen Anteil des Umweltbonus für Zulassungen bis zum Jahresende übernommen.

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Auch bei den Besitzumschreibungen gab es im Dezember 2023 einen leichten Anstieg um 1,2 Prozent auf rund 431.000 Pkw im Vergleich zum Vorjahresmonat. Insgesamt wechselten im Jahr 2023 rund 6,03 Millionen Pkw den Besitzer, was einem Anstieg von 6,9 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum entspricht.

Die aktuellen Zahlen weisen darauf hin, dass die Förderpolitik und der Umweltbonus einen großen Einfluss auf die Zulassungszahlen von Fahrzeugen haben. Es bleibt abzuwarten, wie die deutsche Regierung auf die Kritik reagieren und neue Maßnahmen zur Förderung der Elektromobilität umsetzen wird.

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Stefan Meyer, ZDK, PR-Referent
Tel.: 030/817202471
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7 Antworten

    1. Das ist eine kurzsichtige Meinung. Der Förderstopp schadet nicht nur der Autoindustrie, sondern auch der Wirtschaft und den Arbeitsplätzen. Es gibt bessere Wege, die Umwelt zu schützen, als den Fortschritt zu blockieren. #Zukunftsfähigkeit

    1. Weniger Autos auf den Straßen? Das ist doch lächerlich! Wie sollen wir uns denn fortbewegen? Es gibt bereits genug Staus und überfüllte öffentliche Verkehrsmittel. Ein Förderstopp ist definitiv keine Lösung!

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