EuGH-Urteil stärkt Position von Reiseveranstaltern in Corona-Krise

In einer wegweisenden Entscheidung hat der Europäische Gerichtshof (EuGH) am 29. Februar 2024 ein lang diskutiertes Problem in der Reisebranche endgültig geklärt: Wann genau dürfen Reisende ihre Buchungen wegen unvermeidbaren außergewöhnlichen Umständen, wie etwa einer Pandemie, ohne Kosten stornieren? Der EuGH legt fest, dass nur die zum Zeitpunkt des Rücktritts herrschenden Umstände maßgeblich sind. Ein Urteil, das den Reiseveranstaltern große Rechtssicherheit gibt und deren Kalkulation von Stornogebühren vereinfacht. Erfahren Sie, wie diese Entscheidung die Zukunft der Reiseplanung und -stornierung beeinflussen wird und welche Rolle Rechtsanwältin Dr. Stefanie Bergmann, LL.M, bei der Erzielung dieses Ergebnisses spielte.

Scrollen Sie nach unten um den detaillierten Beitrag und alle Kommentare zu lesen.

Presse /news Verbandsnachrichten

Bremen (VBR). In einer jüngst gefällten Entscheidung, die am 29. Februar 2024 veröffentlicht wurde, hat der Europäische Gerichtshof (EuGH) eine wegweisende Entscheidung getroffen, die weitreichende Auswirkungen auf die Reisebranche hat. Der Fall, bekannt unter dem Aktenzeichen -C-584/22-, behandelte die strittige Frage des richtigen Zeitpunkts für einen kostenfreien Rücktritt von einer Reise aufgrund von unvermeidbaren außergewöhnlichen Umständen oder höherer Gewalt. Diese Thematik gewann insbesondere während der Corona-Pandemie an Bedeutung, als viele Reisende aufgrund der ungewissen Entwicklungen frühe Stornierungen vornahmen.

Laut dem EuGH muss sich die Beurteilung, ob derartige unvermeidbare außergewöhnliche Umstände vorliegen, ausschließlich auf die Situation im Zeitpunkt des Rücktritts durch den Reisenden beziehen. Diese Entscheidung schließt somit die Berücksichtigung von Umständen aus, die erst nach dem Rücktritt eintreten. Diese Klarstellung sorgt für erhebliche Rechtssicherheit innerhalb der Reisebranche, da Reiseveranstalter nun feste Richtlinien haben, anhand derer sie ihre Stornierungsbedingungen gestalten können.

Rechtsanwältin Dr. Stefanie Bergmann, LL.M., aus Hamburg, die diesen bedeutenden Fall für den Veranstalter Kiwi Tours GmbH führte, betonte die Wichtigkeit dieser Entscheidung. Sie erklärte, dass durch das Urteil eine klare Linie vorgegeben wird, was die Berücksichtigung von außergewöhnlichen Umständen anbelangt: Nur die Gegebenheiten zum Zeitpunkt des Rücktritts sind relevant. Dies verhindert, dass Entscheidungen auf Grundlage späterer Entwicklungen, über die zum Zeitpunkt des Rücktritts noch keine Gewissheit bestand, rückwirkend beeinflusst werden.

Lesen Sie auch:  Tiergesundheit: Auswahl sicherer Medikamente entscheidend

Der RDA Internationaler Bustouristik Verband e.V., mit Sitz in Köln und gegründet im Jahre 1951, spielt als führender Verband für die Bus- und Gruppenreisebranche in Europa eine zentrale Rolle. Mit rund 2.600 Mitgliedern setzt sich der Verband für verbesserte Rahmenbedingungen der Branche ein. Die Entscheidung des EuGH und deren Implikationen werden ebenso im Rahmen des RDA TrendForums am 24. April 2024 durch Frau Dr. Bergmann näher beleuchtet.

Dieses Urteil setzt somit einen wichtigen Präzedenzfall für die Handhabung von Stornierungen unter außergewöhnlichen Umständen und bietet sowohl den Reiseveranstaltern als auch den Reisenden eine deutlich erhöhte Rechtssicherheit. Die Klarheit, die durch dieses Urteil geschaffen wurde, dürfte langfristig zu einem stabileren Verhältnis zwischen Kunden und Dienstleistern in der turbulenten Welt der Reisebranche führen.


Für weitere Informationen, Pressekontakte, Bilder oder Dokumente geht es hier zur Quelle mit dem Originaltitel:
EuGH entscheidet Corona-Rücktritts-Problematik zugunsten der Reiseveranstalter

Original-Content übermittelt durch news aktuell.

Weitere Nachrichten aus der Verbands- und Vereinswelt finden Sie in unserem Newsportal.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert


Warum sind eure Kommentare so wertvoll?

Hier ein paar Gründe:

  1. Ihr bringt frischen Wind in die Diskussion und sorgt für abwechslungsreiche Ansichten.
  2. Ihr helft uns, uns selbst zu verbessern und immer am Puls der Zeit zu bleiben.
  3. Gemeinsam lernen wir voneinander und wachsen als Community.
  4. Mit euren Beiträgen bauen wir eine offene und respektvolle Umgebung auf, in der alle Stimmen gehört und geschätzt werden.

 

Jeder Kommentar ist Gold wert, egal ob Lob oder Kritik, zustimmend oder kontrovers. Lasst euren Gedanken freien Lauf und helft uns dabei, diese Community zu einem Ort zu machen, an dem jeder gern vorbeischaut und seine Meinung teilt. Auf geht’s!

 

Pressemeldung:EuGH-Urteil stärkt Position von Reiseveranstaltern in Corona-Krise

Mehr Infos und News aus der Verbands- und Vereinswelt finden Sie hier in der Übersicht

Warnstreiks bei Telekom ausgeweitet – Tarifgespräche gescheitert

In einer hitzigen Tarifauseinandersetzung verschärft sich der Konflikt zwischen der Vereinten Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) und der Deutschen Telekom. Nachdem die zweite Verhandlungsrunde am 15. und 16. April 2024 in Siegburg ohne greifbares Ergebnis blieb, kündigt ver.di entschlossen die Ausweitung von Warnstreiks an. Die Gewerkschaft, die eine deutliche Entgelterhöhung für rund 70.000 Tarifangestellte fordert, zeigt sich unzufrieden mit dem Angebot der Arbeitgeberseite und setzt ein starkes Zeichen im Kampf um bessere Arbeitsbedingungen. Mit landesweiten Streikaktionen in dieser Woche machen die Beschäftigten klar: Jetzt ist die Zeit, zu handeln.

Jetzt lesen »

Heimtiermarkt erreicht 7,1 Milliarden Euro Umsatz 2023

Wiesbaden/Düsseldorf, 16. April 2024 – Der deutsche Heimtiermarkt blüht weiterhin auf und erreicht neue Höhen: Mit einem beeindruckenden Gesamtumsatz von über 7 Milliarden Euro im Jahr 2023 hebt sich die Branche deutlich von der allgemeinen wirtschaftlichen Flaute ab. Dieser Erfolg findet in fast jedem zweiten deutschen Haushalt seinen Widerhall, wo Heimtiere nicht nur als Begleiter, sondern als Vollmitglieder der Familie geschätzt werden. Eine aktuelle Analyse des Zentralverbands Zoologischer Fachbetriebe Deutschlands e.V. (ZZF) zusammen mit dem Industrieverband Heimtierbedarf (IVH) e.V. beleuchtet die dynamischen Entwicklungen in einem Markt, der mehr ist als nur ein wirtschaftlicher Sektor – es ist eine Lebenseinstellung, die von Millionen geteilt wird.

Jetzt lesen »

34,3 Millionen Heimtiere: Liebe der Deutschen bleibt

Wiesbaden/Düsseldorf, 16. April 2024 – Eine neu veröffentlichte Studie wirft Licht auf das innige Verhältnis zwischen den Deutschen und ihren tierischen Mitbewohnern. Mit beeindruckenden Zahlen zeigt die aktuelle Erhebung, dass in fast jedem zweiten Haushalt in Deutschland mindestens ein Heimtier lebt, wobei Katzen und Hunde die Liste der beliebtesten Gefährten anführen. Trotz der wirtschaftlichen Herausforderungen verzeichnet die Heimtierbranche ein robustes Wachstum, mit einem Gesamtumsatz von rund 7,1 Milliarden Euro im Jahr 2023. Dieser Trend verdeutlicht nicht nur die tiefe Verbundenheit der Menschen mit ihren Haustieren, sondern auch die wachsende Bedeutung des Heimtiermarktes in Deutschland.

Jetzt lesen »

Hamburg führt Photovoltaik-Pflicht für Dächer vorzeitig ein

In einer entscheidenden Wendung der Hamburger Klimaschutzpolitik, hat der Senat der Hansestadt am Dienstag die bahnbrechende Klimaschutzstärkungsverordnung verabschiedet, die eine sofortige Photovoltaik-Pflicht für wesentliche Dachumbauten ins Leben ruft. Diese bedeutende Maßnahme, die auf eine Mindestbelegung von 30 Prozent der Dachflächen für Neubauten und wesentliche Dachsanierungen abzielt, löste eine Welle der Kritik seitens des Verbands norddeutscher Wohnungsunternehmen (VNW) aus. Der VNW, Sprachrohr von 443 Wohnungsunternehmen, kritisiert scharf die zusätzlichen Kosten, die diese Verordnung verursachen könnte, und stellt die Frage, wie diese mit dem Ziel des bezahlbaren Wohnraums in Einklang zu bringen sei. Bleiben Sie dran, um zu erfahren, wie dieses Spannungsfeld zwischen ökologischer Notwendigkeit und ökonomischer Machbarkeit in Hamburg navigiert werden soll.

Jetzt lesen »

vhs stärkt Demokratie und Zukunftsfähigkeit

Inmitten eines turbulenten Superwahljahres 2024, das von wachsenden Befürchtungen eines Rechtsrucks in Europa gezeichnet ist, erhebt der Deutsche Volkshochschul-Verband (DVV) seine Stimme. Mit der frisch lancierten Initiative auf der Kampagnenwebseite www.zukunftsort-vhs.de setzt sich der Verband entschieden gegen die Strömungen, die die Grundwerte unserer Gesellschaft in Frage stellen. Durch ein breitgefächertes Angebot, das von digitaler Bildung für Ältere bis zu internationalen Kooperationen reicht, demonstrieren die Volkshochschulen einmal mehr ihre unverzichtbare Rolle bei der Verteidigung der Demokratie und der Befähigung der Bürger*innen für die Herausforderungen von morgen. In einer Zeit, in der die Gesellschaft polarisierter denn je erscheint, beweist der DVV, dass Bildung der Schlüssel zur Überwindung von Extremismus und zur Förderung von Resilienz und gesellschaftlichem Zusammenhalt ist.

Jetzt lesen »

Apothekenreform 2024: Online-Diskussion zur Ampel-Gesetzgebung

Berlin / Potsdam, 16. April 2024 – In einer Zeit, in der das deutsche Gesundheitswesen an der Schwelle signifikanter Veränderungen steht, zieht das anstehende Apothekenreformgesetz der Bundesregierung weitreichende Aufmerksamkeit auf sich. Unter der Schirmherrschaft des Bundesgesundheitsministeriums (BMG) bereitet sich der Deutsche Apothekerverband (DAV) darauf vor, im Herzen Potsdams ein entscheidendes Wirtschaftsforum auszurichten. Geplant für den 23. und 24. April, steht das Forum unter dem vielversprechenden Titel “Die Apothekenreform der Ampel-Koalition – Chance oder Umbruch?”. Im Vorfeld dieses richtungsweisenden Ereignisses werden hochkarätige Experten ihre Einschätzungen und Gutachten präsentieren, welche die Zukunft der Vor-Ort-Apotheken in Deutschland grundlegend beeinflussen könnten. Dieses Forum verspricht nicht nur aufschlussreiche Erkenntnisse für Fachleute des Gesundheitssektors, sondern stellt ebenso eine einzigartige Gelegenheit für die Presse dar, aus erster Hand über den möglichen Kurs der Apothekenreform zu berichten.

Jetzt lesen »

ZIA Forderung: Schneller Netzanschluss für die Energiewende

Berlin, 16. April 2024 – In einer Zeit, in der die Immobilienwirtschaft zunehmend unter Druck steht, effiziente und nachhaltige Energieversorgungslösungen zu implementieren, fordert der Zentrale Immobilien Ausschuss (ZIA) radikale Reformen im Netzanschlussverfahren für neue Energiesysteme. Während des gestrigen Netzanschlussgipfels mit Bundeswirtschaftsminister Dr. Robert Habeck legt der ZIA seine Vision für eine schnellere, digitalere und bundesweit einheitlichere Herangehensweise dar, um die Anbindung von Wärmepumpen, PV-Anlagen und ähnlichen Technologien an das Stromnetz entscheidend zu vereinfachen. Mit klaren Forderungen nach kürzeren Fristen, digitalen Antragswegen und standardisierten Anschlussbedingungen setzt der Verband ein deutliches Zeichen für dringend benötigte Effizienzsteigerungen in einem Bereich, der für die Energiewende in Deutschland kritisch ist.

Jetzt lesen »

ZDK fordert: Mehr Sicherheit in der E-Mobilität-Förderung

Berlin, 16. April 2024 – In einem dringenden Appell fordert der ZDK (Zentralverband Deutsches Kraftfahrzeuggewerbe e.V.) die Bundesregierung auf, den Fokus weiterhin stark auf die Elektromobilität zu legen und die damit verbundene Förderpolitik zukunftssicher und verlässlich zu gestalten. Trotz der geplanten Reformen des Klimaschutzgesetzes, die ein Sofortprogramm nicht erforderlich machen sollen, zeigt sich der ZDK-Präsident Arne Joswig besorgt über die dramatischen Rückgänge bei den Zulassungszahlen von Elektrofahrzeugen. Ohne signifikante Verbesserungen bei der Förderung und dem Ausbau der Ladeinfrastruktur könnten die ambitionierten Ziele der Bundesregierung, bis 2030 15 Millionen batterieelektrische Fahrzeuge auf die Straße zu bringen, in weite Ferne rücken.

Jetzt lesen »

Bioethanol-Absatz 2023 steigt trotz Produktionsrückgang

Inmitten einer Zeit des wachsenden Bewusstseins für Nachhaltigkeit und Klimaschutz hat der Bundesverband der deutschen Bioethanolwirtschaft e. V. (BDBe) kürzlich einen tieferen Einblick in die Dynamik des deutschen Marktes für Bioethanol im Jahr 2023 gegeben. Trotz eines leichten Rückgangs in der Produktion um mehr als sechs Prozent, zeigt der frisch veröffentlichte Marktdatenbericht eine bemerkenswerte Weiterentwicklung der Nachfrage nach nachhaltigem Bioethanol als Schlüsselkomponente im Kraftstoffmarkt. Während die allgemeine Produktion von Bioethanol auf 670.585 Tonnen sank, stieg der Absatz von Super E10 und die Beimischungsquote erneut an und lieferte ein anschauliches Bild von Deutschlands anhaltendem Engagement für umweltfreundlichere Treibstoffalternativen. Die neuesten Zahlen decken auf, wie die Nation sich an die Spitze der Bewegung für eine grüne Zukunft setzt, doch welche Hürden bleiben bestehen und welche Chancen eröffnen sich für die Industrie und den Endverbraucher?

Jetzt lesen »

Heimtiermarkt boomt: Über 7 Mrd. Euro Umsatz 2023

In einem bemerkenswerten Zeugnis ihrer Widerstandsfähigkeit gegenüber wirtschaftlichen Widrigkeiten hat die deutsche Heimtierbranche im Jahr 2023 mit einem beeindruckenden Gesamtumsatz von 7,1 Milliarden Euro erneut ihre vitale Rolle im Konsumsektor unter Beweis gestellt. Trotz steigender Kosten und Inflationsdruck registrierte die Branche, die vom klassischen Fachhandel bis zum Online-Verkauf eine breite Palette an Produkten für tierische Gefährten anbietet, ein beachtliches Wachstum. Der Zentralverband Zoologischer Fachbetriebe Deutschlands e.V. (ZZF) und der Industrieverband Heimtierbedarf (IVH) e.V. enthüllen in einer aktuellen Analyse ein Bild des Marktes, das von Innovation, Anpassungsfähigkeit und einem ungebrochenen Trend zur Qualität und Premiumversorgung von Heimtieren geprägt ist.

Jetzt lesen »

DRV 2024: Späte Rücknahme der Stilllegungspflicht hilft Getreidebau wenig

Berlin, 16. April 2024 – Inmitten eines beispiellos tiefen Getreideanbauflächenstandes in Deutschland hebt der Deutsche Raiffeisenverband (DRV) hervor, dass die kürzlich erfolgte Aussetzung der verpflichtenden Stilllegung von vier Prozent der Ackerflächen zu spät kommt, um die diesjährige Getreideernte nennenswert zu beeinflussen. Laut Guido Seedler, Getreidemarktexperte des DRV, wurden die Weichen für die Fruchtfolge bereits gestellt, und die Pflanzen zeigen aufgrund des warmen Wetters bereits jetzt einen deutlichen Vegetationsvorsprung. Diese Entwicklung birgt allerdings auch Risiken. Der DRV appelliert daher an EU und Bundesregierung, Rahmenbedingungen frühzeitig anzupassen, um der Land- und Saatgutwirtschaft genügend Planungssicherheit zu geben.

Jetzt lesen »

2024: Initiative zur Beschleunigung des Netzanschlusses

Berlin, 16. April 2024 – Während des heutigen Netzanschlussgipfels forderte der Bundesverband Erneuerbare Energie e.V. (BEE) dringende Maßnahmen zur Beschleunigung des Netzanschlusses für erneuerbare Energien. In Gegenwart von Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck präsentierte BEE-Präsidentin Simone Peter innovative Lösungen, die den Ausbau der erneuerbaren Energien vorantreiben könnten, ohne auf teure neue Netzinfrastrukturen zu warten. Durch einfache legislative Anpassungen könnten laut einer neuen Studie Wind- und Photovoltaikanlagen im zweistelligen Gigawatt-Bereich schneller ans Netz gebracht werden. Die vorgestellten Maßnahmen versprechen erhebliche Einsparungen und Effizienzsteigerungen im deutschen Energieversorgungsnetz.

Jetzt lesen »

SoVD fordert fairere Verkehrspolitik für alle

Berlin, 16.04.2024 – In einer wegweisenden Forderung an die Verkehrsminister von Bund und Ländern hebt ein breites Bündnis um den Sozialverband Deutschland (SoVD) die Notwendigkeit einer sozial gerechten Verkehrswende hervor, die auf einer langfristigen Finanzierung des öffentlichen Verkehrs fußt. Das Bündnis kritisiert die aktuellen milliardenschweren Investitionen in Autobahnen und fossile Anreize als kontraproduktiv für die Erreichung der Klimaschutzziele der Bundesregierung und setzt auf das Deutschlandticket sowie eine Reform der Dienstwagenbesteuerung als Schlüssel für mehr soziale Gerechtigkeit und nachhaltige Mobilität. Diese Forderungen kommen in einer Zeit, in der der ÖPNV als Erfolgsgeschichte gefeiert wird und das Deutschlandticket über eine Million neue Nutzer*innen verzeichnet – ein unübersehbares Signal für die Dringlichkeit einer Verkehrswende, die allen zugutekommt.

Jetzt lesen »

Bündnis fordert sozial gerechte Verkehrswende von Politik

In einem beispiellosen Schulterschluss fordern führende deutsche Wohlfahrts- und Sozialverbände gemeinsam mit Gewerkschaften eine tiefgreifende Reform der Mobilitätspolitik in Deutschland. Angesichts der dringenden Klimaschutzziele der Bundesregierung setzen sie sich für eine Priorisierung des öffentlichen Verkehrs, eine Abkehr von milliardenschweren Investitionen in den Autobahnbau sowie die Neugestaltung der Dienstwagenbesteuerung ein. Mit ihrem Appell zielen die Organisationen darauf ab, die Förderung einer sozial gerechten Verkehrswende voranzutreiben, die nicht nur den Klimaschutz stärkt, sondern auch soziale Ungerechtigkeiten beseitigt.

Jetzt lesen »

Facebook
Twitter
LinkedIn
WhatsApp
Telegram
Email
Drucken
XING