E-Learning-Kurs für Kindertagespflegepersonen – Beschwerdemöglichkeiten in der Kindertagespflege

Wie können Kinder in der Kindertagespflege ihr Beschwerderecht nutzen? Ein neuer Online-Kurs bietet praxisnahe Lösungen und fördert die Sensibilität für die Bedürfnisse der Kleinen. Entdecken Sie jetzt, wie Sie als Kindertagespflegeperson Beschwerdemöglichkeiten verbessern können!

Bremen (VBR). Kindertagespflegepersonen haben nun die Möglichkeit, sich in einem neuen E-Learning-Kurs über Beschwerdemöglichkeiten von Kindern weiterzubilden. Das Kursangebot, das im Rahmen des Projekts “Partizipation und Demokratiebildung in der Kindertagesbetreuung” entstanden ist, wird vom Paritätischen Wohlfahrtsverband durchgeführt und vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend im Rahmen des Bundesprogramms “Demokratie leben!” gefördert.

Der Kurs bietet verschiedene Lernmaterialien wie Erklärvideos, Texte und Übungen zur Reflexion und zum Austausch. Ein Schwerpunkt liegt dabei auf der Frage, wie junge Kinder bis zum Alter von etwa drei Jahren ihr Beschwerderecht in der Kindertagespflege nutzen können, auch in Bezug auf Beschwerden gegenüber Erwachsenen. Eine zentrale Arbeitseinheit des Kurses fordert die Teilnehmer*innen dazu auf, ein Konzept für den Umgang mit Kinderbeschwerden zu entwickeln. Dabei wird die eigene Rolle als Kindertagespflegeperson reflektiert und die pädagogische Haltung überprüft.

Der Kurs kann individuell oder in Gruppen mit Kolleg*innen absolviert werden und bietet auch als Teil einer Fachfortbildung eine gute Möglichkeit zur Weiterentwicklung. Er erfordert keine technischen Vorkenntnisse und kann in eigenem Tempo bearbeitet werden. Nach einer einmaligen Registrierung haben die Teilnehmer*innen Zugriff auf die Webseite und das Kursmaterial.

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Zusätzlich zum E-Learning-Kurs finden regelmäßig Praxis-Dialog-Veranstaltungen statt, die das Angebot sinnvoll ergänzen. Die Teilnahme an diesen Veranstaltungen ist ebenfalls kostenlos.

Die Dauer des Kurses und die Anrechnung der Unterrichtseinheiten sind flexibel. Im Durchschnitt benötigen die Teilnehmer*innen etwa 7 Unterrichtseinheiten, um den Kurs abzuschließen und ein Beschwerdekonzept zu entwickeln.

Das Angebot richtet sich an Kindertagespflegepersonen und soll die Sensibilität für die Beschwerdemöglichkeiten von Kindern verbessern. Es ist in Kooperation mit dem Bundesverband für Kindertagespflege entstanden und ergänzt weitere Lernangebote zum Thema Kinderrechte im Alltag und Partizipation im Alltag.

Dieser neue E-Learning-Kurs bietet eine wertvolle Möglichkeit der Weiterbildung für Kindertagespflegepersonen und trägt dazu bei, dass Kinder ihre Stimme in der Kindertagespflege besser nutzen können. Es stellt sicher, dass Beschwerden ernst genommen und angemessen behandelt werden.

Quelle: Pressemeldung des Paritätischen Wohlfahrtsverbandes.

Quelle: E-Learning-Kurs für Kindertagespflegepersonen – Der Paritätische

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Pressemeldung:E-Learning-Kurs für Kindertagespflegepersonen – Beschwerdemöglichkeiten in der Kindertagespflege

7 Antworten

  1. Also, ich finde es ja super, dass es jetzt sogar E-Learning-Kurse für Kindertagespflegepersonen gibt. Endlich eine Möglichkeit, sich weiterzubilden, ohne das Haus verlassen zu müssen!

  2. Also ich finde ja, dass Beschwerdemöglichkeiten in der Kindertagespflege total wichtig sind! Was meint ihr?

  3. Ich finde es super, dass es jetzt auch E-Learning-Kurse für Kindertagespflegepersonen gibt! Endlich mehr Flexibilität und Möglichkeiten!

    1. Das sehe ich ganz anders. Ich glaube, dass persönliche Schulungen und Praxiserfahrungen für Kindertagespflegepersonen unersetzlich sind. E-Learning kann niemals die Interaktion und das Lernen in der realen Welt ersetzen.

  4. Ich finde es gut, dass es jetzt einen E-Learning-Kurs für Kindertagespflegepersonen gibt. So können sie sich weiterbilden und auf dem neuesten Stand bleiben.

  5. Ich finde es gut, dass es jetzt einen E-Learning-Kurs für Kindertagespflegepersonen gibt. Endlich mehr Flexibilität!

    1. Na toll, noch mehr Bildschirmzeit für die Kleinen! Als ob sie nicht schon genug davon hätten. Ich finde es bedenklich, dass digitale Medien immer mehr in die Betreuung von Kindern einbezogen werden.

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