BGA: EU setzt klare Regeln für faire Lieferketten

Modernes blau beleuchtetes News-Studio mit runden LED-Podesten und großem Bildschirm mit Schriftzug ‚Verbands‑Monitor eins zu eins‘.

Inhaltsverzeichnis

Über uns:
Seit über 20 Jahren sind wir im Bereich Marketing und Kommunikation tätig und unterstützen Verbände, Organisationen und Institutionen mit fundierter Praxis- und Branchenexpertise. Unsere Arbeit wird durchweg positiv bewertet – unter anderem auf Trustpilot, ProvenExpert und in Google Bewertungen.

Unterstütze unsere Arbeit mit deiner Bewertung.
Große Konzerne kaufen Reichweite, wir setzen auf echte Leser. Deine positive Bewertung signalisiert dem Algorithmus Relevanz, stärkt unsere Sichtbarkeit und hilft, unabhängige Inhalte sichtbar zu halten.

Scanne den QR-Code oder klicke auf den Link. Du wirst direkt zu Google weitergeleitet.

BGA fordert Ausnahme für KMUs von der geplanten Europäischen Lieferkettenrichtlinie

Berlin (ots) – Dr. Dirk Jandura, Präsident des Bundesverband Großhandel, Außenhandel, Dienstleistungen (BGA), hat die geplante Europäische Lieferkettenrichtlinie als „absoluten Tiefpunkt“ für Deutschland bezeichnet. Die Richtlinie sei für den Mittelstand „nicht leistbar und stellt eine bürokratische Überforderung dar“, sagte Jandura in einer Stellungnahme zur heutigen Abstimmung im EU-Parlament. Der Verband forderte die Bundesregierung auf, sich für eine generelle Ausnahme von kleineren und mittleren Unternehmen (KMU) sowie eine Beschränkung der zivilrechtlichen Haftung in den anstehenden Trilog-Verhandlungen einzusetzen.

Kritik an der Richtlinie äußerte Jandura insbesondere an den Plänen, auch mittelständische Unternehmen ab 250 Mitarbeitern und einem globalen Nettoumsatz von 40 Mio. Euro zu erfassen sowie die Sorgfaltspflicht auf die gesamte Wertschöpfungskette der Unternehmen zu erstrecken. Damit würden Unternehmen verpflichtet, zu überprüfen, wie die verkauften Produkte eingesetzt und benutzt werden, was eine Überforderung darstelle.

Die BGA befürchtet, dass die Richtlinie die Wettbewerbsfähigkeit europäischer Unternehmen schädigen und die Diversifizierung der Lieferketten erschweren werde. „Statt hier verantwortungsvolle europäische Unternehmen zu stärken, manövrieren wir uns immer mehr in die wirtschaftliche Bedeutungslosigkeit“, so Jandura abschließend.

Pressekontakt:
Florian Block
Leiter Presse- und Öffenltichkeitsarbeit
Tel: 030/590099520
Mail: presse@bga.de

Für weitere Informationen, Bilder oder Dokumente geht es hier zur Quelle mit dem Originaltitel EU-Lieferkettenrichtlinie – ein absoluter Tiefpunkt
Original-Content übermittelt durch news aktuell.

Weitere Nachrichten aus der Verbands- und Vereinswelt finden Sie in unserem Newsportal.

NACHRICHTEN ZUM THEMA
Weitere aktuelle Themen aus anderen Kategorien

8 Kommentare

    1. Die EU sollte sich nicht in die Lieferketten anderer Länder einmischen? Klar, lass uns einfach zusehen, wie Menschenrechte und Umweltschutz ignoriert werden. Großartige Idee! Die EU sollte Verantwortung übernehmen und für fairere und nachhaltigere Lieferketten kämpfen.

    1. Quatsch! Mehr Regeln bedeuten nur mehr bürokratischen Wahnsinn. Lassen Sie die Unternehmen frei agieren, um effiziente Lieferketten aufzubauen. Das ist der Weg zum Erfolg!

  1. Ich sehe es anders. Die EU hat die Verantwortung, die Lieferketten zu überwachen, um faire Arbeitsbedingungen und Umweltschutz zu gewährleisten. Es geht darum, ethisch zu handeln und nicht nur Profite zu maximieren.

    1. Es wäre schön, wenn Sie sich auch über wichtige Angelegenheiten informieren würden. Die EU arbeitet daran, die Arbeitsbedingungen und Menschenrechte in globalen Lieferketten zu verbessern. Toilettenpapier ist sicherlich wichtig, aber es gibt auch noch andere Prioritäten.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

Bild von Über das Autor:innen-Netzwerk von verbandsbuero.de

Über das Autor:innen-Netzwerk von verbandsbuero.de

Die Beiträge auf verbandsbuero.de entstehen in einem redaktionellen Netzwerk aus festangestellten und freien Redakteurinnen und Redakteuren mit langjähriger Erfahrung in Marketing, Kommunikation und Öffentlichkeitsarbeit. Unser Team ist seit vielen Jahren eng in der Vereins- und Verbandswelt vernetzt und arbeitet kontinuierlich mit Organisationen, Verbänden und Institutionen aus unterschiedlichen Bereichen zusammen.

Viele Inhalte werden gemeinschaftlich recherchiert, geschrieben und redaktionell überarbeitet. Dieses kollaborative Vorgehen stellt sicher, dass fachliche Tiefe, Praxisnähe und unterschiedliche Perspektiven in jeden Beitrag einfließen. Aus diesem Grund veröffentlichen wir unsere Inhalte bewusst als Netzwerk-Arbeit und nicht immer unter dem Namen einzelner Autor:innen.

Die redaktionelle Verantwortung liegt beim Netzwerk von verbandsbuero.de. Alle Beiträge basieren auf fundierter Praxiserfahrung, aktuellem Fachwissen und einem klaren Fokus auf die Anforderungen von Vereinen, Verbänden und Non-Profit-Organisationen.

Alle Beiträge