Bayerns Gesundheitsministerin Judith Gerlach diskutiert drängende Fragen der Krankenkassenfinanzierung mit Betriebskrankenkassen

Am 14. Dezember 2023 fand ein entscheidendes Treffen zwischen den Betriebskrankenkassen (BKK) und Bayerns neuer Gesundheitsministerin Judith Gerlach statt. Dabei wurden drängende Fragen zur Gesundheitsversorgung und deren Finanzierung im Freistaat diskutiert. Mit Blick auf die steigenden Leistungsausgaben und Zusatzbelastungen der BKK rückt die Bedeutung der Kassenvielfalt und notwendige Strukturreformen in den Fokus. Doch auch die Unterfinanzierung und strukturelle Herausforderungen im Krankenhausbereich müssen angegangen werden. Die BKK fordert von der Politik eine nachhaltige Finanzierung für die gesetzliche Krankenversicherung sowie eine bessere und bezahlbare Versorgung der Bevölkerung. Mit diesen drängenden Anliegen griff das Treffen ein hochrelevantes Thema auf und sorgt für Aufmerksamkeit in der Öffentlichkeit.

Bremen (VBR). Krankenkassen in Bayern fordern Finanzreform und bessere Gesundheitsversorgung

München (ots) – Die Betriebskrankenkassen (BKK) haben in einem Treffen mit der bayerischen Gesundheitsministerin Judith Gerlach drängende Fragen zur Finanzierung der Krankenkassen und zur Gesundheitsversorgung im Freistaat Bayern diskutiert. Bei dem Gespräch waren Dr. Gertrud Demmler, Vorständin der Siemens Betriebskrankenkasse (SBK), sowie Stefan Lang, Vorstand der BKK Akzo Nobel, anwesend. Dr. Ralf Langejürgen, Vorstandsvorsitzender des BKK Landesverbandes Bayern, betonte die Bedeutung der Vielfalt der Krankenkassen und die Notwendigkeit von Strukturreformen.

Ein zentrales Thema für die BKK in Bayern ist die stetig steigenden Leistungsausgaben und die enormen Zusatzbelastungen aus versicherungsfremden Leistungen. Jährlich fehlen den Krankenkassen allein bei den Gesundheitsleistungen für Bürgergeldempfänger rund 10 Milliarden Euro, da der Bund nur ein Drittel der Kosten erstattet. Langejürgen äußerte Unzufriedenheit darüber, dass der Bundesgesundheitsminister trotz seiner Zusagen noch kein nachhaltiges Finanzierungskonzept vorgelegt hat.

Die Betriebskrankenkassen bedankten sich bei der bayerischen Gesundheitsministerin für ihre Unterstützung bei diesem Thema. Gerlach betonte, dass eine echte GKV-Finanzreform dringend notwendig sei und es nicht sein könne, dass die gesetzlich Versicherten immer höhere Beiträge zahlen müssten. Sie forderte einen dauerhaften Anstieg des Bundeszuschusses zu versicherungsfremden Leistungen und eine angemessene Beitragszahlung für Bürgergeldbezieher.

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Darüber hinaus sehen die Betriebskrankenkassen auch in der Versorgung, insbesondere im Krankenhausbereich, großen Handlungsbedarf. Ein Drittel der Ausgaben der gesetzlichen Krankenkassen fließt in den stationären Bereich. Die Krankenkassen fordern eine bessere und bezahlbare Versorgung der Bevölkerung sowie Strukturanpassungen, die sich an den Bedürfnissen der Versicherten orientieren.

Abschließend betonte Langejürgen, dass es wichtig sei, dass Bund und Länder sich bei der Krankenhausreform schnell auf eine bessere und bezahlbare Versorgung der Bevölkerung einigen.

Die Betriebskrankenkassen in Bayern setzen sich für eine umfassende GKV-Finanzreform und eine bessere Gesundheitsversorgung ein. Sie fordern eine nachhaltige Finanzierung der gesetzlichen Krankenkassen und eine Anpassung der Strukturen im Krankenhausbereich.

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Manuela Osterloh
Pressesprecherin
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Betriebskrankenkassen im Gespräch mit Bayerns neuer Gesundheitsministerin Judith Gerlach

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Pressemeldung:Bayerns Gesundheitsministerin Judith Gerlach diskutiert drängende Fragen der Krankenkassenfinanzierung mit Betriebskrankenkassen

6 Antworten

  1. Bayerns Gesundheitsministerin sollte sich lieber um wichtige Themen kümmern! Diese Diskussion ist überflüssig.

  2. Warum sollten wir überhaupt für Krankenkassen bezahlen? Lasst uns das Geld lieber für Eiscreme ausgeben!

  3. Also ich finde ja, dass die Krankenkassen einfach mal weniger Geld für unnötige Operationen ausgeben sollten.

    1. Das ist ein naiver Standpunkt. Krankenkassen sind wichtig, um sicherzustellen, dass alle Zugang zu medizinischer Versorgung haben, unabhängig von ihrem Einkommen oder ihrer Gesundheit. Es ist eine Frage der Solidarität und des sozialen Zusammenhalts.

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