Bauindustrie fordert echte Investitionen – Wohnungsbau eingebrochen

Die Bauindustrie steht vor großen Herausforderungen: Während im Wirtschafts- und öffentlichen Bau leichte Einbußen verzeichnet wurden, ist der Wohnungsbau regelrecht eingebrochen. Ein Rückgang von 12 Prozent im vergangenen Jahr lässt für 2024 nichts Gutes vermuten. Die Branche erwartet weitere Einbußen und eine Verschlechterung der Ertragslage. Doch anstatt nach Hilfe zu rufen, fordert der Präsident des Hauptverbands der Deutschen Bauindustrie echte Investitionen. Der Fokus solle auf Schulen, öffentlichem Nahverkehr, Brücken, Schienen und Energieversorgung liegen. Der Artikel bietet einen Überblick über die Prognosen und Rückblicke der Branche und appelliert an die Politik, für mehr Verlässlichkeit und Investitionssicherheit zu sorgen. Es steht viel auf dem Spiel, und die Branche ist bereit, die Herausforderungen anzunehmen.

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Presse /news Verbandsnachrichten

Bremen (VBR). Baubranche gespalten – Wohnungsbau eingebrochen, keine Erholung in Sicht

Die Bauindustrie verzeichnete im Jahr 2023 einen uneinheitlichen Verlauf: Im Wirtschaftsbau und im öffentlichen Bau konnte sich die Branche trotz leichter Umsatzeinbußen noch relativ gut behaupten. Im Wohnungsbau hingegen brach der Umsatz regelrecht um 12 Prozent ein. Dieser bedenkliche Rückgang spiegelt sich auch in den Prognosen für das Jahr 2024 wider.

Laut Peter Hübner, Präsident des Hauptverbands der Deutschen Bauindustrie, wird erwartet, dass der Umsatz im Wohnungsbau auch in diesem Jahr um weitere 12 Prozent zurückgehen wird. Dagegen wird im öffentlichen Bau und im Wirtschaftsbau mit einem leichten Wachstum gerechnet. Unterm Strich wird jedoch ein reales Umsatzminus von 3,5 Prozent in der gesamten Bauindustrie erwartet. Besonders herausfordernd gestaltet sich das Jahr 2024, da mehr als die Hälfte der Befragten in einer aktuellen Konjunkturumfrage davon ausgeht, dass sich die Ertragslage weiter verschlechtern wird.

Besonders pessimistisch äußert sich der Verbandspräsident in Bezug auf die Fertigungszahlen im Wohnungsbau. Schätzungen zufolge wurden im Jahr 2023 etwa 270.000 Wohnungen fertiggestellt. Für das laufende Jahr wird jedoch mit einem weiteren Rückgang auf lediglich gut 200.000 Wohnungen gerechnet. Hübner appelliert daher in einem Jahresauftakt-Interview mit der Frankfurter Allgemeinen Zeitung (FAZ) an die Politik, verlässliche Rahmenbedingungen und Investitionssicherheit zu schaffen. Dabei betont er, dass die Branche keine Bevorzugung wünsche, sondern echte Investitionen in Bereiche wie Schulen, öffentlicher Personennahverkehr, Brücken, Schienen und Energieversorgung. Die Priorität müsse in Bezug auf Wohnen und Infrastruktur höher sein.

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Die Prognosen und einen Rückblick finden Sie auf der Website des Hauptverbands der Deutschen Bauindustrie (https://www.bauindustrie.de/zahlen-fakten). Das komplette Interview ist hier aufzufinden (https://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/unternehmen/baupraesident-huebner-im-wohnungsbau-sieht-es-dramatisch-aus-19441753.html).

Pressekontakt:
Hauptverband der Deutschen Bauindustrie e.V.
Britta Frischemeyer
Leitung Presse & Kommunikation
Kurfürstenstraße 129, 10785 Berlin
Telefon 030 21286-229
britta.frischemeyer@bauindustrie.de
www.bauindustrie.de


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Wir wollen nicht gepampert werden, wir brauchen Investitionen

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„Psychotherapie-Kongress in Berlin: 1.500 Experten erwartet“

Berlin, 12. Juni 2024 – Heute beginnt der 3. Deutsche Psychotherapie Kongress (DPK) im Estrel Congress Center Berlin unter dem Motto „Licht und Schatten“. Mehr als 1.500 Fachleute aus Wissenschaft, Praxis und Politik werden erwartet, um über die neuesten Erkenntnisse in der psychotherapeutischen Forschung zu diskutieren. Bundesgesundheitsminister Prof. Dr. Karl Lauterbach übernimmt auch dieses Jahr die Schirmherrschaft. Der Kongress, der verschiedene Formate wie Symposien, Round Tables und Workshops umfasst, zielt darauf ab, die Versorgung von Menschen mit psychischen Erkrankungen zu verbessern. Besondere Beachtung finden dabei berufspolitische Panels, die sich mit den Herausforderungen in der Ausbildung und Versorgung beschäftigen. Alle Veranstaltungen sind sowohl vor Ort als auch per Livestream zugänglich, was eine umfangreiche Teilnahme ermöglicht.

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Geheimpreise: Milliardenverluste belasten Gesundheitsversorgung

Am 12. Juni 2024 warnte Dr. Carola Reimann, Vorstandsvorsitzende des AOK-Bundesverbandes, während einer Anhörung im Gesundheitsausschuss eindringlich vor drohenden Mehrkosten in Milliardenhöhe für die gesetzlichen Krankenkassen (GKV). Grund hierfür seien geheime Erstattungsbeträge, die laut Reimann nicht nur signifikante Kostensteigerungen zur Folge hätten, sondern auch die wirtschaftliche Arzneimittelversorgung erschweren würden. Sie kritisierte den aktuellen Gesetzesentwurf zum Medizinforschungsgesetz als unzureichend und prognostizierte immense finanzielle Belastungen für die Beitragszahlenden der GKV, ohne dass ein entsprechender Nutzen in der Versorgung ersichtlich sei.

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Keine Steuersorgen trotz Rentenerhöhung ab Juli 2024

Am 1. Juli 2024 steht eine bedeutende Rentenerhöhung von 4,57 Prozent bevor, die viele Rentnerinnen und Rentner veranlassen könnte, erstmals eine Steuererklärung abzugeben. Doch diese Möglichkeit muss nicht zwangsläufig zu einer Steuernachzahlung führen. Die Vereinigte Lohnsteuerhilfe e. V. (VLH) klärt auf, unter welchen Bedingungen Rentner steuerpflichtig werden und welche Ausgaben sie geltend machen können – denn oft sind die Steuersorgen unbegründet. Erfahren Sie mehr über den Rentenfreibetrag, die Pflicht zur Abgabe einer Steuererklärung und wie Rentner ihre Steuerlast mindern können.

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Kostenfreie DIN VDE 0132 für Feuerwehreinsätze online abrufbar

Kostenfreie Feuerwehrnorm für sichereren Umgang mit elektrischen Anlagen veröffentlicht

Berlin (ots) – Der Deutsche Feuerwehrverband (DFV) verkündet eine wichtige Neuerung: Die deutsche Norm DIN VDE 0132 "Brandbekämpfung und technische Hilfeleistung im Bereich elektrischer Anlagen" steht ab sofort kostenfrei im Internet zur Verfügung. Diese maßgebliche Richtlinie, die essenzielles Wissen zu Mindestabständen bei elektrischen Anlagen sowie zu Elektromobilität, Lithium-Ionen-Energiespeichern und Photovoltaikanlagen enthält, ist jetzt direkt zugänglich. Dies stellt einen bedeutenden Fortschritt für Feuerwehrkräfte dar, wie der Branddirektor Björn Maiworm betont, da die Norm bislang verpflichtend nur über Lehrunterlagen verfügbar war. Die umfassende Verfügbarkeit dieser Informationen soll die Sicherheit und Effektivität im Einsatz deutlich erhöhen.

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ver.di: Krankenhausreform für wohnortnahe, hochwertige Versorgung

Krankenhausreform gefordert: Ver.di drängt auf Qualität und Entökonomisierung

Am heutigen Mittwoch, den 12. Juni 2024, beginnt in Lübeck-Travemünde die Gesundheitsministerkonferenz, zu der die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) dringende Forderungen nach einer umfassenden Krankenhausreform erhebt. Im Mittelpunkt stehen eine wohnortnahe, hochwertige Versorgung und die Einlösung des Versprechens zur Entökonomisierung des Gesundheitswesens. Ver.di-Bundesvorstandsmitglied Sylvia Bühler betont die Notwendigkeit einer gerechten Einigung zwischen Bund und Ländern für bessere Arbeitsbedingungen in Krankenhäusern und kritisiert die finanziellen Herausforderungen, die viele Kliniken an den Rand der Insolvenz treiben.

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ver.di ruft zu neuem Streik in Bremerhavener Seehafen auf

Die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) hat die Beschäftigten der Seehäfen in Bremerhaven für Mittwoch, den 12. Juni 2024, zu einem ganztägigen Streik aufgerufen. Die Arbeitsniederlegung beginnt um 6:00 Uhr morgens und soll bis in den späten Abend andauern. Hintergrund des Streiks ist das Fehlen eines verhandlungsfähigen Angebots seitens der Arbeitgeber, vertreten durch den Zentralverband der deutschen Seehafenbetriebe (ZDS). Ver.di fordert eine deutliche Erhöhung der Stundenlöhne, um den gestiegenen Lebenshaltungskosten gerecht zu werden, während der bisherige Verlauf der Verhandlungen ergebnislos blieb. Bereits in den vergangenen Tagen hatten Beschäftigte in Hamburg und Bremen ihre Arbeit niedergelegt, um Druck auf die Arbeitgeber auszuüben.

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Christina Morina gewinnt Deutschen Sachbuchpreis für “Tausend Aufbrüche”

Christina Morina gewinnt Deutschen Sachbuchpreis 2024

Frankfurt am Main/Hamburg (ots) – Christina Morina hat den Deutschen Sachbuchpreis 2024 für ihr Werk "Tausend Aufbrüche. Die Deutschen und ihre Demokratie seit den 1980er Jahren" (Siedler Verlag) erhalten. Das preisgekrönte Buch beleuchtet mithilfe bisher wenig beachteter Quellen die unterschiedlichen Entwicklungen des Demokratieverständnisses in Ost- und Westdeutschland seit den 1980er Jahren. Das facettenreiche Werk bietet wertvolle Impulse für aktuelle gesellschaftliche Debatten und zeigt, dass Demokratie ein dynamischer Prozess ist.

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LEGO und Lahm fördern spielerisches Lernen

München (ots) – Anlässlich des ersten Internationalen Tags des Spielens der Vereinten Nationen (UN) startet die LEGO GmbH eine richtungsweisende Kooperation mit der Philipp Lahm Stiftung. Gemeinsam möchten sie das Potenzial von Kindern fördern und gesellschaftliche Aufmerksamkeit auf das Wohl und die Entwicklung von Kindern lenken. Die Partnerschaft integriert spielerisches Lernen, basierend auf dem bewährten LEGO Spielsystem, in das pädagogische Konzept der Stiftung. "Spielen schenkt euch Superkräfte" lautet das Leitsatz, unter dem Kreativität, lösungsorientiertes Handeln und Selbstvertrauen als Schlüsselkompetenzen der Zukunft gefördert werden. Ziel ist es, Kinder nicht nur glücklich zu machen, sondern sie auch zu selbstbewussten Gestaltern ihrer eigenen Zukunft und der Gesellschaft von morgen zu entwickeln.

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„Optiml“ triumphiert: Gewinner des ZIA PropTech Awards 2024

Einleitung

Berlin, 11. Juni 2024 – Das Zürcher Startup Optiml AG hat den renommierten ZIA „PropTech of the Year Award“ gewonnen. Der Preis, der bereits zum dritten Mal unter der Schirmherrschaft von CBRE verliehen wurde, würdigt herausragende digitale Innovationen in der Immobilienbranche. Optiml überzeugte mit seiner KI-gestützten Software zur NetZero Investitions- und Renovierungsplanung, die energetische Sanierungskosten effizient verwaltet und somit einen entscheidenden Beitrag zur Dekarbonisierung von Bestandsimmobilien leistet. Die Auszeichnung fand im Rahmen des Tags der Immobilienwirtschaft (TDI) im Tempodrom Berlin statt.

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