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“ARD setzt Programmabbau in Radioprogrammen fort, die Vielfalt leidet” – Verdi besorgt über Auftragslage der Radio-Freien

ARD setzt Programmabbau in Radioprogrammen fort, die Vielfalt leidet und vor allem die Auftragslage der Radio-Freien. Die Pläne der ARD-Sender für ihre Radio-Programme lösen Besorgnis um die Vielfalt und Regionalität aus. Doch diese Reformansätze sind eine Kapitulation vor den Finanzvorgaben der Bundesländer. Die Bedrohung der Rundfunkfreiheit und Staatsferne sowie die Auswirkungen auf die Berichterstattung im Land sind alarmierend. Lesen Sie den vollständigen Artikel hier.

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Presse /news Verbandsnachrichten

Bremen (VBR). Die Pläne der ARD, weiterhin Programme in ihren Radiosendern abzubauen, sorgen für Besorgnis hinsichtlich der Vielfalt der von der Rundfunkabgabe finanzierten Radiosendungen. Die Intendantinnen und Intendanten der ARD-Sender haben in ihrer Sitzung am 30. November in Köln beschlossen, weniger regionale Inhalte zu produzieren und stattdessen Programme zu schaffen, die für alle ARD-Sender einheitlich sind. Hinzu kommt, dass Hörspiele verstärkt digital über die ARD-Audiothek verbreitet werden sollen.

Diese Entscheidungen stehen im Widerspruch zur historischen Bedeutung des öffentlich-rechtlichen Rundfunks als föderales und regional vielfältiges Medium. Gerade die Nähe zu den Themen der Städte, Kommunen und Landesteilen ist für die Bürgerinnen und Bürger von großer Bedeutung. Christoph Schmitz, für Medien zuständiges Mitglied im ver.di-Bundesvorstand, kritisiert, dass der öffentlich-rechtliche Rundfunk sich immer mehr von den Hörerinnen und Hörern entfernt. Insbesondere beim Hessischen Rundfunk sollen 1000 Reportage-Einsätze pro Jahr wegfallen und die Hessen-Unit zusammengestrichen werden. Dies stellt nicht nur eine Bedrohung für die betroffenen freien Medienschaffenden dar, sondern führt auch dazu, dass weniger über das Geschehen im Land berichtet wird und weniger Menschen die Programme verfolgen.

Schmitz kritisiert zudem, dass diese Reformansätze eine Kapitulation vor den Finanzvorgaben der Bundesländer sind, die einen stabilen Rundfunkbeitrag fordern. Dabei sind Rundfunkfreiheit und Staatsferne grundlegende Rechte, die die Intendantinnen und Intendanten der ARD nicht mehr verteidigen wollen. Das Bundesverfassungsgericht hat in seiner Rechtsprechung deutlich gemacht, dass der Rundfunkbedarf die Entwicklung des Rundfunks bestimmen sollte. Gutes Programm und der Ausbau der digitalen Verbreitung kosten Geld und müssen genauso wie bei privaten Anbietern refinanziert werden.

Zuletzt wurde bekannt, dass der Rundfunkbeitrag ab 2025 für vier Jahre um 58 Cent auf 18,94 Euro pro Monat und Haushalt steigen soll. Diese Information stammt aus den Beratungen der Kommission zur Ermittlung des Finanzbedarfs (KEF).

Die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) setzt sich für die Interessen der Beschäftigten in verschiedenen Branchen ein, darunter auch im Bereich Medien. Sie engagiert sich auch für eine starke öffentlich-rechtliche Rundfunklandschaft und kritisiert die aktuellen Entwicklungen bei der ARD.

Die Entscheidungen der ARD zur Fortsetzung des Programmabbaus in ihren Radiosendern haben Auswirkungen auf die Vielfalt der Programme und die Auftragslage der freien Medienschaffenden. Die Entwicklung hin zu weniger Regionalität und einheitlichen Programmschienen für alle ARD-Sender wirft die Frage auf, ob der öffentlich-rechtliche Rundfunk noch seinem Auftrag gerecht wird, Journalismus aus der Region für die Region zu bieten. Die geplante verstärkte digitale Verbreitung von Hörspielen über die ARD-Audiothek könnte zudem dazu führen, dass weniger Menschen die Programme verfolgen.

Die Beschlüsse der ARD stehen im Zusammenhang mit den Finanzvorgaben der Bundesländer, die einen stabilen Rundfunkbeitrag fordern. Kritiker wie Christoph Schmitz von ver.di sehen darin eine Kapitulation vor den finanziellen Zwängen und eine Gefährdung von Rundfunkfreiheit und Staatsferne.

Es bleibt abzuwarten, wie sich die Pläne der ARD weiterentwickeln und welche Auswirkungen sie letztendlich auf die Vielfalt der Radioprogramme und die Auftragslage der freien Medienschaffenden haben werden. Die Forderung nach einer starken öffentlich-rechtlichen Rundfunklandschaft und die Interessen der Beschäftigten in den Medien bleiben weiterhin wichtige Themen.

Quelle: ver.di Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft

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Medien-Info: ARD setzt Programmabbau in Radioprogrammen fort, die Vielfalt leidet und …

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22 Responses

    1. Bist du nicht auf dem neuesten Stand? Radio ist immer noch relevant und hat eine große Vielfalt an Inhalten. Streaming mag modern sein, aber das Radio bietet eine einzigartige Mischung aus Musik, Nachrichten und Unterhaltung, die du nicht verpassen solltest.

  1. Ist doch super, wenn das Radio weniger Vielfalt bietet. Weniger Auswahl, weniger Entscheidungen. #einfachermachen

  2. Ist doch super, weniger Vielfalt im Radio! Weniger Entscheidungsschwierigkeiten bei der Songauswahl. #EinfachheitSiegt

  3. Also, ich finde es total übertrieben, dass Verdi sich so viele Sorgen um die Auftragslage der Radio-Freien macht. Die Vielfalt leidet doch nicht wirklich darunter!

  4. Es tut mir leid, dass du so denkst. Aber für viele Menschen ist Vielfalt im Radio wichtig, um unterschiedliche Musikgenres und Perspektiven zu hören. Wenn es dich nicht interessiert, gibt es sicherlich andere Optionen für dich.

  5. Also wenn ich ehrlich bin, finde ich es total übertrieben, dass Verdi sich Sorgen um die Auftragslage der Radio-Freien macht. Die Vielfalt leidet doch eh schon lange.

  6. Also ich finde es total übertrieben, sich über den Programmabbau bei ARD aufzuregen. Verdi sollte sich mal entspannen!

    1. Typisch ignorantes Kommentar! Als ob es keine Rolle spielt, dass die öffentlich-rechtlichen Sender immer mehr an Qualität verlieren. Verdi hat jedes Recht, sich darüber aufzuregen. Vielleicht solltest du dich mal informieren, bevor du hier so einen Unsinn von dir gibst.

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