Achtung Leseratten: Die Kandidaten für den Sachbuchpreis 2024

In einem bemerkenswerten kulturellen Ereignis, das die intellektuelle Landschaft Deutschlands widerspiegelt, hat der Börsenverein des Deutschen Buchhandels die Nominierten für den renommierten Deutschen Sachbuchpreis 2024 verkündet. Dieser Preis, der die gesellschaftliche Debatte durch herausragende literarische Werke fördert, zeichnet dieses Jahr acht Sachbücher aus, die sich durch ihre tiefschürfenden Einblicke und ihre Fähigkeit, zeitgenössische sowie ewige Fragen anzugehen, hervorheben. Von der globalen Karriere Nofretetes über die Mythen des 20. Juli 1944 bis hin zu den Herausforderungen des Klimawandels und den Perspektiven auf Demokratie seit den 1980ern – die ausgewählten Werke versprechen, die Grenzen des Wissens zu erweitern und zur Reflexion über unsere Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft anzuregen. Während die Jury, bestehend aus renommierten Akademikern und Literaturkritikern, die schwierige Aufgabe hat, den Gewinner zu küren, lädt der Preis Leserinnen und Leser ein, tiefer in die Themen einzutauchen, die unsere Gesellschaft heute bewegen.

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Bremen (VBR). In einer beeindruckenden Zusammenführung von Wissen, Einblick und gesellschaftlicher Relevanz hat die Jury des Deutschen Sachbuchpreises 2024 – bestehend aus sieben hochkarätigen Mitgliedern – aus einer Vielzahl von Einsendungen die acht finalen Titel für die prestigeträchtige Auszeichnung benannt. Der Börsenverein des Deutschen Buchhandels gab bekannt, dass aus 225 Büchern, vorgeschlagen von 115 Verlagen seit April 2023, diese auserwählten Werke es geschafft haben, die strenge Auswahlkriterien der Jury zu erfüllen. Die nominierten Bücher spiegeln eine breite Themenpalette wider, angefangen von klimatischen Herausforderungen über historische Reinterpretationen bis hin zu philosophischen Betrachtungen und zeitgenössischen gesellschaftlichen Fragestellungen.

Der juristische Kopf des Preises, Stefan Koldehoff vom Deutschlandfunk, teilte einige Gedanken dazu, was ein Sachbuch auszeichnen sollte: “Ein Sachbuch wird dann wichtig, wenn es den Horizont der Leser*innen erweitert, Aufklärung leistet und möglicherweise Antworten auf die drängenden zeitgenössischen sowie zeitlosen Fragen liefert.” Die Bandbreite der ausgewählten Werke demonstriert die Vielfalt der Kriterien – von Jens Beckerts kritischer Auseinandersetzung mit dem Klimawandel bis hin zu Moshe Zimmermanns Analyse der politischen Lage Israels.

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Die diesjährigen Nominierten zeichnen sich durch ihre Fähigkeit aus, tiefgründige Fragen der Menschheitsgeschichte mit klarer Relevanz zur heutigen Zeit zu verbinden. Unter den Finalisten finden sich Bücher, die sich mit der Vergangenheit und deren Einfluss auf die Gegenwart, den systemischen Defiziten in unserer Gesellschaft sowie den hartnäckigen Mythen, die unsere Wahrnehmung formen, auseinandersetzen.

Die Zusammensetzung der Jury mit Mitgliedern aus verschiedenen fachlichen Hintergründen wie Sibylle Anderl (DIE ZEIT), Julika Griem (Kulturwissenschaftliches Institut Essen), und Katrin Vohland (Naturhistorisches Museum Wien) gewährleistet eine umfassende und vielschichtige Betrachtung der eingereichten Werke. Die Vielfalt der Perspektiven ist ein Garant dafür, dass die ausgewählten Titel in der Tat relevante Beiträge zur gesellschaftlichen Auseinandersetzung bieten.

Die Auszeichnung, die in diesem Jahr zum vierten Mal verliehen wird, ist mit einem Gesamtpreisgeld von 42.500 Euro dotiert. Der Hauptpreis beträgt 25.000 Euro, während die übrigen Nominierten jeweils 2.500 Euro erhalten. Die Preisverleihung, die am 11. Juni 2024 im Kleinen Saal der Elbphilharmonie in Hamburg stattfindet, verspricht, ein wichtiges Highlight im kulturellen Kalender zu werden. Unterstützt wird der Preis von der Deutschen Bank Stiftung, der Stadt Hamburg und der Frankfurter Buchmesse, was die breite Anerkennung und Bedeutung des Preises in der Förderung des Sachbuchs als bedeutendes kulturelles Gut unterstreicht.

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Durch Veranstaltungen, Diskussionsrunden und die Präsenz in sozialen Medien wird den Nominierten eine Plattform geboten, ihre Werke einem breiteren Publikum vorzustellen. Der Einsatz von Hashtags wie #sachbuchpreisbloggen ermöglicht es Buchblogger*innen und den lesebegeisterten Öffentlichkeiten, an der Diskussion teilzunehmen und sich mit den nominierten Titeln auseinanderzusetzen.

In Zeiten, in denen die Bedeutung von fundiertem Wissen und tiefergehender Auseinandersetzung mit komplexen Themen zunehmend ins öffentliche Bewusstsein rückt, spielt der Deutsche Sachbuchpreis eine entscheidende Rolle in der Hervorhebung von Werken, die nicht nur informieren, sondern auch inspirieren und zur Reflexion anregen.


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Deutscher Sachbuchpreis 2024: Die Nominierten stehen fest

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Caritas international und Diakonie Katastrophenhilfe haben ihre diesjährige Sommeraktion unter dem Motto "Die größte Katastrophe ist das Vergessen" gestartet, um auf die dramatischen humanitären Krisen in Ostafrika aufmerksam zu machen. Extreme Wetterereignisse wie Dürren und Überschwemmungen bedrohen das Leben von Millionen Menschen und verschärfen die ohnehin prekäre Lage. Die beiden Hilfsorganisationen kritisieren die schrumpfenden finanziellen Mittel für humanitäre Hilfe und rufen zur Solidarität und Spendenbereitschaft auf, damit dringend benötigte Unterstützung weiterhin geleistet werden kann.

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Zwei Bartgeier-Jungs erobern die Alpen: Wiggerl und Vinzenz

Zwei junge Bartgeier erobern die Lüfte der Alpen: Erfolgreiche Auswilderung im Nationalpark Berchtesgaden

Am 29. Mai 2024 hat der Landesbund für Vogel- und Naturschutz in Bayern (LBV) e. V. gemeinsam mit dem Nationalpark Berchtesgaden ein bedeutendes Naturschutzereignis gefeiert. Zum vierten Mal wurden zwei junge Bartgeier, dieses Jahr erstmals zwei Männchen namens "Wiggerl" und "Vinzenz," in einer Felsnische im Klausbachtal ausgewildert. Bayerns Ministerpräsident Dr. Markus Söder gab den Tieren feierlich ihre Namen und unterstrich die Bedeutung des Projekts für den Artenschutz. Seit Beginn des Projekts im Jahr 2021 konnten insgesamt acht dieser majestätischen Vögel in die Freiheit entlassen werden. Das langfristig angelegte Vorhaben zielt darauf ab, die alpine Population der Bartgeier zu stärken und die Wiederansiedlung dieser gefährdeten Spezies in den Ostalpen zu unterstützen.

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Feuerwehr begeistert 155.000 Besucher beim Demokratiefest

Zum 75. Jubiläum des Grundgesetzes feierte die Bundesregierung am 23. Mai ein großes Demokratiefest in Berlin, das rund 155.000 Besucher anzog. Der Deutsche Feuerwehrverband (DFV) präsentierte im Spreebogenpark seine Demokratie- und Vielfaltsarbeit und erhielt dabei Unterstützung von der Berliner Feuerwehr. Höhepunkte waren unter anderem der Besuch von Bundeskanzler Olaf Scholz und internationale Gäste wie Präsident Emmanuel Macron. Verschiedene Rettungsorganisationen nutzten die Gelegenheit, ihre gemeinsame Erklärung für Demokratie und Vielfalt bekannt zu machen, während zahlreiche politische Diskussionen und kulturelle Darbietungen das vielfältige Programm bereicherten.

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Tarifeinigung im Baugewerbe: Mehr Lohn und Angleichung

Berlin (ots) – In der deutschen Baubranche zeichnet sich ein bedeutender Durchbruch ab: Nach intensiven Verhandlungen haben die Tarifvertragsparteien, darunter die Industriegewerkschaft Bauen-Agrar-Umwelt, der Hauptverband der Deutschen Bauindustrie und der Zentralverband Deutsches Baugewerbe, einen Einigungsvorschlag zur Lösung des Tarifkonflikts erarbeitet. Der Vorschlag sieht gestaffelte Lohn- und Gehaltserhöhungen sowie eine Anhebung der Ausbildungsvergütungen vor, um somit auch die Ost-West-Angleichung zu beschleunigen. Bis zum 14. Juni 2024 müssen die zuständigen Gremien diesem Kompromiss zustimmen, während bis dahin alle Arbeitskampfmaßnahmen ausgesetzt werden.

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ver.di begrüßt Rentenpaket II – Sicherheit für Versicherte

Die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) begrüßt die kürzlich im Bundeskabinett beschlossenen Änderungen des Rentenpakets II als einen Schritt in die richtige Richtung, fordert jedoch langfristig weitere Verbesserungen. Der ver.di-Vorsitzende Frank Werneke betonte die Notwendigkeit einer Anhebung des Rentenniveaus auf über 50 Prozent, um Altersarmut effektiv zu bekämpfen. Gleichzeitig kritisierte er scharf die geplante Einführung der Aktienrente als eine Fehlentwicklung und einen Angriff auf das bewährte umlagefinanzierte System.

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Baubranche erzielt Einigung: Löhne steigen ab Mai 2024

Einigung im Tarifkonflikt der Baubranche: Lohnerhöhungen und Ausbildungsförderung vereinbart

Berlin, 29. Mai 2024 – Nach intensiven Verhandlungen haben sich die Tarifvertragsparteien der Baubranche – bestehend aus der Industriegewerkschaft Bauen-Agrar-Umwelt (IG BAU), dem Hauptverband der Deutschen Bauindustrie (HDB) und dem Zentralverband Deutsches Baugewerbe (ZDB) – auf einen Einigungsvorschlag geeinigt. Dieser sieht eine dreistufige Lohn- und Gehaltserhöhung sowie eine verbesserte Ausbildungsvergütung vor. Die zuständigen Gremien haben bis zum 14. Juni Zeit, dem Vorschlag zuzustimmen, wobei die Streikmaßnahmen bis dahin ausgesetzt werden.

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