Bremen (VBR). Ein Dokument des Hauptverbands der Deutschen Bauindustrie e.V. informiert darüber, dass die Bundesregierung alle Impulse für den bezahlbaren Wohnungsbau weitgehend einstellt. Peter Hübner, Präsident des Verbands, kritisiert die Regierung scharf und wirft ihr vor, den Fokus auf bezahlbaren Wohnraum verloren zu haben.
Nach dem Kanzlergipfel vor drei Monaten wurden alle geplanten Maßnahmen zur Förderung des Wohnungsbaukonjunktur nach und nach gestoppt oder erst gar nicht gestartet. Insbesondere das Aussetzen der Neubauförderung zeigt laut Hübner, dass die Regierung aus den Fehlern des letzten Jahres nichts gelernt hat. Der Förderstopp im letzten Jahr führte zu einem Run auf Fördermittel zum Jahresende, was die große Unsicherheit auf dem Markt verdeutlicht. Auch die in Aussicht gestellten Förderungen in der Gebäudesanierung und steuerliche Abschreibungen stehen zur Disposition.
Die derzeitige Situation ist bereits prekär, da jedes zweite Unternehmen im Wohnungsbau unter Auftragsmangel leidet und die Wohnungsnot in Deutschland von Woche zu Woche größer wird. Der Wohnungsbau benötigt dringend kräftige Investitionsimpulse, um die Branche zu stärken und mehr bezahlbaren Wohnraum zu schaffen.
Der Hauptverband der Deutschen Bauindustrie e.V. setzt sich als Interessenvertretung der Baubranche in Deutschland für die Belange der Bauunternehmen ein. Er vertritt die Interessen von mehr als 3.500 Mitgliedsunternehmen, die insgesamt über 800.000 Beschäftigte umfassen. Das Ziel des Verbands ist es, optimale Rahmenbedingungen für eine leistungsfähige Bauwirtschaft zu schaffen und somit einen Beitrag zur Lösung gesellschaftlicher Herausforderungen wie dem Wohnungsmangel zu leisten.
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Förderdesaster setzt sich fort | Presseportal
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