Energiesparen im Frühling: Tipps für Heizung und Lüftung

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04.03.2024 – 08:21

Deutscher Verband Flüssiggas e.V.

Berlin (ots)

  • Das letzte Drittel der Heizperiode beginnt: Durch effizientes Heizen und Lüften können Verbraucherinnen und Verbraucher gerade jetzt Energiekosten sparen.
  • Konstante Heiztemperatur, längeres Lüften: Das lohnt sich bei schwankenden Außentemperaturen besonders.
  • Warum auch Frühlingsputz und das Entlüften der Heizkörper Effizienz-Booster sind, erklärt Markus Lau, Technikexperte beim Deutschen Verband Flüssiggas e.V. (DVFG).

Tagsüber schon erste warme Sonnenstrahlen - nachts noch immer empfindlich kalt: Wie also heizen und lüften, wenn die Temperaturunterschiede so groß sind? "Besonders diese Zwischenzeit mit wechselhaften Außentemperaturen bietet für Verbraucherinnen und Verbraucher großes Einsparpotenzial", sagt Markus Lau, Technikexperte beim Deutschen Verband Flüssiggas e.V. (DVFG). "Wer jetzt vorausschauend heizt und lüftet, kann gerade im letzten Drittel der Heizperiode Energie sparen und die Heizkosten drücken." Diese Tipps sind echte Effizienz-Booster auf der Zielgeraden der Heizsaison.

Tipp 1: Energiesparende Heizkonstante

Konstant heizen ist Trumpf - und der verlässlichste Garant für mehr Heizeffizienz bei Jojo-Temperaturen. Daher am besten selbst bei lauen Nachmittagstemperaturen die Heizung auf niedriger Stufe belassen. Das gilt insbesondere in schlecht gedämmten Bestandsgebäuden. Denn zu häufiges Hoch- und Runterdrehen der Heizkörper-Thermostate kann unnötig Energie und somit Heizkosten verbrauchen. Der Vorteil der Heizkonstanz: Wird es abends wieder frostig, lässt sich die Wohlfühltemperatur viel schneller erreichen. "Es ist ratsam sich aktuell beim Heizen nicht zu stark nach den schwankenden Außentemperaturen zu richten", sagt Markus Lau. "Konstanz ist hier der deutlich effizientere Weg, bis zum Ende der Heizperiode kostensparend zu heizen."

Tipp 2: Frühlingshafter Lüftungs-Kick

Auch das Thema Lüften bietet erhebliches Energiesparpotenzial. Hier gilt: Im Frühling idealerweise drei bis vier Mal pro Tag für jeweils 10 bis 15 Minuten lüften - statt wie im Winter drei Mal fünf Minuten. Der Grund für das längere Lüften: Warme Frühlingsluft enthält mehr Feuchtigkeit. Sie nimmt dadurch zusätzliche Feuchtigkeit aus Bad und Küche weniger schnell auf. Effizientes Lüften benötigt daher mehr Zeit. Und der richtige Zeitpunkt? "Idealerweise das letzte Mal nachmittags lüften. Dann sind die Außentemperaturen noch vergleichsweise hoch und es geht weniger Raumwärme verloren", sagt Markus Lau. "Für einen schnellen Luftaustausch sind Stoß- und Querlüften besser, als die Fenster auf Kipp zu stellen." Während des Lüftens sollten die Heizungsventile geschlossen sein.

Tipp 3: Effizienter Entlüftungs-Endspurt

Einige zusätzliche Prozent Energieeffizienz lassen sich meist auch direkt am Heizkörper herausholen. Denn gluckern sie und erwärmen sich trotz aufgedrehter Thermostate nicht richtig, könnte Luft im System sein. Insbesondere in Bestandsgebäuden mit älteren Heizungsanlagen kommt dies häufiger vor. Daher lohnt es sich, die Heizkörper jetzt im letzten Drittel der Heizperiode nochmals zu entlüften. "Mit zu viel Luft im System arbeiten die Heizkörper ineffizient und verbrauchen zu viel Heizenergie, um die gewünschte Temperatur zu erreichen", sagt Markus Lau. Wie oft eine Entlüftung notwendig ist, hängt von der jeweiligen Heizungsanlage ab. Meist gilt: Je älter die Heizkörper sind, desto regelmäßiger brauchen sie eine Entlüftung. Doch woher kommt die Luft? Mögliche Ursachen dafür sind beispielsweise undichte Verbindungen oder bei Fußbodenheizungen die Diffusion bei Kunststoffrohren.

Extra-Tipp: Ebenso unter ihren Möglichkeiten bleiben verschmutzte oder eingestaubte Heizkörper. Daher lohnt sich hier ein vorgezogener Frühjahrsputz. "Staub und Schmutz bremsen die Wärmeweitergabe", sagt Markus Lau. "Heizkörper mit sauberen Außenflächen und innenliegenden Zwischenräumen arbeiten wieder effizienter - und kostensparender."

Energieträger Flüssiggas:

Flüssiggas (LPG) - nicht zu verwechseln mit verflüssigtem Erdgas (LNG, Methan) - besteht aus Propan, Butan und deren Gemischen und wird bereits unter geringem Druck flüssig. Der Energieträger verbrennt CO2-reduziert und schadstoffarm. Die erneuerbaren Varianten sind als biogenes Flüssiggas und künftig als Dimethylether (rDME) verfügbar. Flüssiggas wird für Heiz- und Kühlzwecke, als Kraftstoff (Autogas), in Industrie und Landwirtschaft sowie im Freizeitbereich eingesetzt.

Pressekontakt:

Olaf Hermann
Tel.: 030 / 29 36 71 - 22
Mobil: 0170 / 457 80 72
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Deutscher Verband Flüssiggas e. V.

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Bremen (VBR). Mit dem Frühling vor der Tür und den Tagen, die allmählich länger und wärmer werden, stehen Verbraucherinnen und Verbraucher erneut vor der Herausforderung, ihre Heizgewohnheiten an die veränderten Wetterbedingungen anzupassen. Gerade in dieser Übergangszeit, in der die ersten Sonnenstrahlen tagsüber Wärme versprechen und die Nächte dennoch kühl bleiben, liegt ein erhebliches Potenzial, energieeffizient zu handeln und dabei die eigenen Kosten zu reduzieren.

Laut Markus Lau, einem Technikexperten des Deutschen Verbandes Flüssiggas e.V. (DVFG), birgt gerade das letzte Drittel der Heizperiode ein großes Einsparpotenzial. Lau empfiehlt, die Heizung konstant auf niedriger Stufe laufen zu lassen, selbst wenn die nachmittäglichen Temperaturen zum Ausschalten verlocken könnten. Insbesondere in älteren, schlechter gedämmten Gebäuden kann das ständige Hoch- und Runterregeln der Heizkörper anders als erwartet nicht nur den Komfort, sondern auch die Effizienz beeinträchtigen. Eine konstante, niedrige Temperatur erleichtert das schnelle Erreichen der Wohlfühltemperatur am Abend, ohne unnötig Energie zu verschwenden.

Ein weiterer wichtiger Aspekt ist das richtige Lüften. Im Frühjahr sollte dies idealerweise drei bis vier Mal täglich für jeweils zehn bis fünfzehn Minuten erfolgen. Dieser Rhythmus unterscheidet sich von dem im Winter empfohlenen, kürzeren Stoßlüften. Die frische, wärmere Frühlingsluft bindet mehr Feuchtigkeit, was längeres Lüften notwendig macht, um die Feuchtigkeit effektiv aus Räumen wie Küche oder Bad abzutransportieren. Lau betont, dass das letzte Lüften des Tages bevorzugt nachmittags erfolgen sollte, wenn die Außentemperaturen noch verhältnismäßig hoch sind, um so den Wärmeverlust zu minimieren.

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Zudem kann das Entlüften der Heizkörper einen positiven Einfluss auf die Energieeffizienz haben. Luft im Heizsystem führt dazu, dass Heizkörper nicht optimal arbeiten und mehr Energie verbrauchen, um die gewünschten Temperaturen zu erreichen. Vor allem bei älteren Anlagen kann es hilfreich sein, die Heizkörper gegen Ende der Heizsaison noch einmal zu entlüften. Lau weist zudem auf die Bedeutung sauberer Heizkörper für eine effiziente Wärmeabgabe hin und empfiehlt einen “Frühjahrsputz” für die Heizkörper, um Schmutz und Staub zu entfernen.

Diese praktischen Tipps sind nicht nur hilfreich, um die Energiekosten in der eigenen Wohnung oder im eigenen Haus zu senken, sondern tragen auch zu einem bewussteren Umgang mit Energieressourcen bei. Flüssiggas als Energieträger bietet zudem eine umweltfreundlichere Alternative, da es CO2-reduziert und schadstoffarm verbrennt. Auch die sich entwickelnden erneuerbaren Varianten von Flüssiggas, wie biogenes Flüssiggas oder Dimethylether (rDME), weisen auf die steigende Bedeutung von umweltfreundlichen Energieoptionen hin.

In Zeiten des Klimawandels und steigender Energiepreise können solche Maßnahmen einen kleinen, aber bedeutenden Beitrag leisten, um den persönlichen CO2-Fußabdruck zu verringern und gleichzeitig Kosten zu sparen. Der Frühling bietet damit nicht nur die Gelegenheit, die eigenen vier Wände zu lüften, sondern auch, die eigenen Gewohnheiten zu hinterfragen und effizienter zu gestalten.

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