Caritas fordert Waffenstillstand in Gaza nach Mitarbeiterverlust

Inmitten der anhaltenden Gewalt im Gazastreifen ereignet sich ein tragischer Verlust: Caritas international verkündet in tiefer Bestürzung den Tod eines Mitarbeiters der Partnerorganisation Catholic Relief Services. Mit dringlichen Appellen fordert die Hilfsorganisation sofortigen Waffenstillstand und den freien Zugang humanitärer Hilfe. Während die Hoffnung auf Frieden dünn scheint, stehen Hilfsgüter bereit, um eine drohende Hungertragödie abzuwenden.

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Presse /news Verbandsnachrichten

Bremen (VBR). In einer herzergreifenden Mitteilung bringt Caritas international, das internationale Hilfswerk des Deutschen Caritasverbandes, seine tiefe Erschütterung über den Verlust eines Mitarbeiters von Catholic Relief Services (CRS) im Gazastreifen zum Ausdruck. Dieser tragische Vorfall hebt die verheerenden menschlichen Kosten eines Konflikts hervor, der bereits unzählige unschuldige Zivilisten, darunter Frauen und Kinder, das Leben gekostet hat. Oliver Müller, Leiter von Caritas international, verdeutlicht die Dringlichkeit der Lage: „Wir trauern mit unseren Kolleginnen und Kollegen von CRS, die – so wie wir – ein Mitglied der Caritas-Familie im Gazastreifen verloren haben. Das Sterben muss enden, wir fordern einen sofortigen Waffenstillstand, der Menschenleben rettet und humanitäre Hilfe ermöglicht.“

Der Konflikt, der seit dem 7. Oktober 2023 tobende Krieg, stellt eine unermessliche humanitäre Krise dar, verschärft durch die fortgesetzte Gefangennahme von Zivilisten durch die Hamas. Die Notwendigkeit, die in Geiselhaft gehaltenen Menschen zu befreien und die Versorgung mit humanitärer Hilfe sicherzustellen, steht dabei im Mittelpunkt der Bemühungen von Caritas international. Oliver Müller drückt dies mit folgenden Worten aus: „Die Geiseln müssen freigelassen werden, ebenso muss humanitäre Hilfe per LKW wieder in ausreichender Zahl in den Gazastreifen gelangen können. Es droht eine Hungertragödie, von der nahezu 700.000 Menschen betroffen sind, wir dürfen hier nicht einfach zusehen.“

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Angesichts dieser humanitären Katastrophe, die einen sofortigen Einsatz erfordert, steht Caritas international als Teil eines weltweiten Netzwerks mit 162 nationalen Mitgliedsverbänden bereit, um Hilfe zu leisten. Ihre Partnerorganisation CRS spielt dabei eine wesentliche Rolle, indem sie mit mehr als 50 Mitarbeitenden vor Ort ist und versucht, den Betroffenen lebenswichtige Unterstützung zu bieten. Diese globale Vernetzung und der Einsatz an vorderster Front sind ein Beleg für das tiefgreifende Engagement und Fachwissen dieser Organisationen, wenn es darum geht, in Zeiten größter Not Unterstützung zu leisten.

Darüber hinaus unterstreicht Caritas international die Rolle, die die Öffentlichkeit bei der Linderung dieser Krise spielen kann, indem sie zu Spenden aufruft. Unter dem Stichwort “CY01553 Caritas-Hilfen in Palästina” kann jeder Beitrag dazu beitragen, die lebensrettenden Maßnahmen dieser Organisationen zu unterstützen.

Angesichts der Schwere der Situation in Gaza und der dringenden Notwendigkeit, Menschenleben zu retten und Leid zu lindern, stehen Oliver Müller und das Team von Caritas international bereit, ihre Expertise und Erfahrungen in Interviews weiterzugeben, um das Bewusstsein zu erhöhen und weitere Unterstützung zu mobilisieren.

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Diese Ereignisse sind eine schmerzhafte Erinnerung an den unermesslichen menschlichen Tribut von Konflikten und die Bedeutung des Engagements für Frieden, humanitäre Hilfe und die Unverzichtbarkeit, gemeinsam zu handeln, um den Schwächsten in Zeiten größter Not beizustehen.


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Mitarbeiter einer Partnerorganisation von Caritas international in Gaza ums Leben gekommen

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