AOK-Bundesverband und Marburger Bund: Bedarfsorientierte Vorhaltefinanzierung

Scrollen Sie nach unten um den detaillierten Beitrag und alle Kommentare zu lesen.

Presse /news Verbandsnachrichten

Berlin, 26.07.2023 – 11:37

Kreative Lösungen für eine nachhaltige Krankenhausreform: AOK-Bundesverband und Marburger Bund setzen sich für eine Validierung der Auswirkungen ein

Der AOK-Bundesverband und der Marburger Bund trafen sich kürzlich zu einem fachpolitischen Spitzengespräch, um über die geplante Krankenhausreform zu diskutieren. Beide Seiten waren sich einig, dass die Reform von einer gründlichen Auswirkungsanalyse begleitet sein sollte. Hierzu gehört unter anderem eine umfassende Erhebung der aktuellen Situation, insbesondere bezüglich der belegten Betten, sowie eine Untersuchung der Auswirkungen einer Konzentration von Leistungen. Die Vorstandsvorsitzende des AOK-Bundesverbandes, Dr. Carola Reimann, und die 1. Vorsitzende des Marburger Bundes, Dr. Susanne Johna, betonten die Notwendigkeit struktureller Veränderungen im Krankenhausbereich. In Bezug auf das derzeitige Fallpauschalensystem bestanden jedoch unterschiedliche Meinungen.

Vorhaltebudget: Eine notwendige Veränderung für wirtschaftliche Stabilität

Einig waren sich beide Seiten darin, dass das Vorhaltebudget unabhängig von der Anzahl der Fälle ermittelt werden sollte, um ökonomische Anreize zu vermeiden. Sicherstellungszuschläge sollten weiterhin unabhängig vom Vergütungssystem gewährt werden und nicht Teil des Vorhaltebudgets sein. Dr. Carola Reimann erläuterte: “Die Finanzierung von Vorhaltekosten stabilisiert die wirtschaftliche Lage der Krankenhäuser und verhindert ökonomische Anreize bei der Erbringung von Leistungen.” Dr. Susanne Johna betonte ebenfalls die Wichtigkeit der Vorhaltekostenfinanzierung, um sicherzustellen, dass keine versorgungsrelevanten Strukturen während der geplanten Umstellung der Krankenhausfinanzierung abgebaut werden. Der AOK-Vorschlag sieht vor, dass die Höhe der Vorhaltebudgets sich an den bedarfsbezogenen Leistungsgruppen orientiert und somit den tatsächlichen Bedarf der Bevölkerung wiederspiegelt. Für den Marburger Bund ist es entscheidend, dass alle personellen Kosten, die sich direkt auf die Patientenbetreuung beziehen, durch das Vorhaltebudget abgedeckt werden.

Lesen Sie auch:  Rheuma-Liga startet Granfluencer-Kampagne zum Welt-Rheuma-Tag

Ein neuer Ansatz für eine effektive Krankenhausversorgung

Der AOK-Bundesverband lehnt eine komplette Abkehr vom Fallpauschalensystem ab, wie es vom Marburger Bund gefordert wird. Stattdessen wird betont, dass die geplante Vorhaltefinanzierung in Verbindung mit dem aktuellen Vergütungssystem den Krankenhäusern ermöglichen wird, ihren Versorgungsauftrag besser zu erfüllen. Eine Einigkeit besteht jedoch darin, dass eine Entbürokratisierung der Versorgung einen höheren Stellenwert einnehmen sollte. Aus diesem Grund werden der AOK-Bundesverband und der Marburger Bund auf fachlicher Ebene gemeinsam Maßnahmen zur Verringerung der Bürokratie im Rahmen der Reform erörtern.

Weitere Informationen erhalten Sie auf der Website des AOK-Bundesverbandes unter www.aok-bv.de.

Pressekontakt:

Dr. Kai Behrens
Telefon: 030 / 34646-2309
Mobil: 01520 / 1563042
E-Mail: presse@bv.aok.de

Original-Content von: AOK-Bundesverband, übermittelt durch news aktuell

Für weitere Informationen, Bilder oder Dokumente geht es hier zur Quelle mit dem Originaltitel AOK-Bundesverband und Marburger Bund: Vorhaltefinanzierung am Bedarf orientieren / …
Original-Content übermittelt durch news aktuell.

Weitere Nachrichten aus der Verbands- und Vereinswelt finden Sie in unserem Newsportal.

28 Antworten

  1. Warum sollten wir die Bedarfsorientierte Vorhaltefinanzierung unterstützen? Das ist doch nur Geldverschwendung!

  2. Diese Vorhaltefinanzierung ist ein Witz! Warum sollten wir für etwas zahlen, das wir vielleicht nie brauchen?

    1. Typische Einstellung. Aber wenn es tatsächlich mal brennt, wirst du froh sein, dass du nicht auf die schnelle Hilfe angewiesen bist. Vorhaltefinanzierung ist eine Investition in Sicherheit.

  3. Also ich finde, dass diese Bedarfsorientierte Vorhaltefinanzierung totaler Quatsch ist! Was haltet ihr davon?

  4. Ich verstehe nicht, warum wir immer mehr Geld in das Gesundheitssystem pumpen. Es scheint nie genug zu sein!

  5. Ich finde die bedarfsorientierte Vorhaltefinanzierung super! Endlich mal ein Fortschritt im Gesundheitswesen!

  6. Ich verstehe nicht, warum wir immer mehr Geld in die Gesundheitsversorgung stecken. Was ist mit anderen wichtigen Bereichen?

  7. Also ich find es mega krass, dass die AOK und der Marburger Bund jetzt so eine Vorhaltefinanzierung einführen wollen. Was kommt als nächstes? Eine Krankenversicherung für Haustiere? #crazy

    1. Ach komm, immer diese Übertreibungen! Eine Vorhaltefinanzierung ist doch keine so abwegige Idee. Es geht um die Sicherstellung der Versorgung und das ist wichtig. Also reg dich mal ab und denk ein bisschen weiter als bis zur nächsten Verschwörungstheorie. #justsaying

  8. Ich finde, bedarfsorientierte Vorhaltefinanzierung ist eine großartige Idee, die dringend umgesetzt werden sollte!

    1. Da haben Sie wohl die falsche Website erwischt. Hier geht es um Diskussionen und Meinungsaustausch, nicht um Verschwörungstheorien. Bitte halten Sie sich an die Themen und lassen Sie die Weltherrschaft außen vor. Danke.

  9. Warum sollten wir Geld für die Vorhaltefinanzierung verschwenden? Es gibt wichtigere Dinge zu finanzieren!

    1. Ach komm, reg dich ab! Es ist einfach zu einfach, die Regierung für alles zu beschuldigen. Vielleicht solltest du dich lieber darüber informieren, wofür das Geld tatsächlich verwendet wird, bevor du hier rummeckerst.

  10. Haha, als ob wir noch mehr Geld für Ärzte brauchen! Lasst uns lieber Pferde statt Menschen behandeln!

    1. Oh bitte, als ob Pferde unsere medizinischen Bedürfnisse befriedigen könnten! Ärzte sind unverzichtbar und verdienen angemessene Bezahlung für ihre harte Arbeit. Denk ein bisschen nach, bevor du solch unsinnige Kommentare abgibst.

    1. Sorry, aber nur weil du etwas nicht verstehst, bedeutet das nicht, dass es Humbug ist. Informiere dich lieber, bevor du solche Aussagen tätigst.

  11. Die Bedarfsorientierte Vorhaltefinanzierung ist ein großer Schritt in die richtige Richtung! Endlich Veränderung!

    1. Das ist lächerlich! Die Bedarfsorientierte Vorhaltefinanzierung ist nur ein weiterer Versuch der Regierung, Geld aus unseren Taschen zu ziehen. Es wird keine echte Veränderung bringen, sondern nur unsere finanzielle Belastung erhöhen.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert


Warum sind eure Kommentare so wertvoll?

Hier ein paar Gründe:

  1. Ihr bringt frischen Wind in die Diskussion und sorgt für abwechslungsreiche Ansichten.
  2. Ihr helft uns, uns selbst zu verbessern und immer am Puls der Zeit zu bleiben.
  3. Gemeinsam lernen wir voneinander und wachsen als Community.
  4. Mit euren Beiträgen bauen wir eine offene und respektvolle Umgebung auf, in der alle Stimmen gehört und geschätzt werden.

 

Jeder Kommentar ist Gold wert, egal ob Lob oder Kritik, zustimmend oder kontrovers. Lasst euren Gedanken freien Lauf und helft uns dabei, diese Community zu einem Ort zu machen, an dem jeder gern vorbeischaut und seine Meinung teilt. Auf geht’s!

 

Pressemeldung:AOK-Bundesverband und Marburger Bund: Bedarfsorientierte Vorhaltefinanzierung

Mehr Infos und News aus der Verbands- und Vereinswelt finden Sie hier in der Übersicht

Expertenrat: Wichtige Infos zu Trennungs- und Partnerunterhalt

Am 11. Juni lädt eine erfahrene Fachanwältin für Familienrecht zu einem informativen Abend in Wolfsburg ein. Organisiert vom Interessenverband Unterhalt und Familienrecht (ISUV) wird sie im Restaurant “Hoffmannhaus” ab 18 Uhr die wesentlichen Grundsätze des Trennungs- und nachehelichen Unterhalts sowie des Partnerunterhalts erläutern. Neben rechtlichen Hinweisen und praktischen Tipps werden auch individuelle Fragen der Besucher beantwortet. Interessierte sind herzlich eingeladen, sich im Vorfeld anzumelden.

Jetzt lesen »

Deutsche Telekom: Ver.di erkämpft hohe Lohnerhöhungen

In einem beispiellosen Tarifkampf hat die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) nach zähen und intensiven fünftägigen Verhandlungsmarathons endlich ein wegweisendes Tarifergebnis für die Beschäftigten der Deutschen Telekom erzielt. Am späten Abend des 17. Mai 2024, in Potsdam, erreichten ver.di und die Deutsche Telekom eine historische Einigung, die nicht nur beträchtliche und dauerhafte Lohnerhöhungen umfasst, sondern auch einen bemerkenswerten Schutz vor betriebsbedingten Kündigungen bis Ende 2026 garantiert. Die erzielten Bedingungen signalisieren einen bedeutsamen Erfolg im Angesicht der herausfordernden wirtschaftlichen Landschaft und setzen ein starkes Zeichen für den Stellenwert und die Anerkennung der Belegschaft im sich wandelnden Technologie-Sektor.

Jetzt lesen »

OTWorld 2024: Innovation und Zukunft der Orthopädietechnik

Vom 14. bis 17. Mai 2024 verwandelte die OTWorld einmal mehr Leipzig in den Mittelpunkt der globalen Technischen Orthopädie-Branche. Unter dem Motto „Mission Possible“ trafen sich über 20.000 Fachbesucher aus 96 Ländern, um an der weltweit führenden Messe und dem dazugehörigen Weltkongress teilzunehmen. Dieses Jahr setzte die Veranstaltung neue Maßstäbe in der Hilfsmittelversorgung, indem sie Experten, Aussteller und innovative Start-ups aus 42 Ländern zusammenbrachte. Die intensive Zusammenarbeit und der Austausch über fortschrittliche Lösungen zeigten nicht nur die Lebendigkeit und Wachstumsdynamik der Branche, sondern unterstrichen auch das gemeinsame Ziel, die Patientenversorgung weltweit zu verbessern. Mit inspirierenden Keynote-Speakern, einem Fokus auf zukunftsträchtige Technologien und einer beeindruckenden internationalen Beteiligung, setzt die OTWorld neue Impulse für eine Branche im Aufschwung.

Jetzt lesen »

AOK gegen Geheimpreise: Keine Pharma-Gewinne auf Kosten der Solidarität

Berlin, 17. Mai 2024 – Eine Welle der Empörung geht durch Deutschland, als der AOK-Bundesverband angesichts der ersten Lesung des umstrittenen Medizinforschungsgesetzes (MFG) im Bundesrat zu drastischen Worten greift. Die geforderte Streichung der Geheimpreise aus dem Gesetzentwurf durch die Länder findet deutlichen Zuspruch beim stellvertretenden Vorstandsvorsitzenden der AOK, Jens Martin Hoyer. Mit scharfem Blick auf die möglichen katastrophalen Auswirkungen dieser Politik auf die Transparenz von Arzneimittelkosten und das deutsche Gesundheitssystem erhebt der Verband seine Stimme gegen eine Regelung, die niemandem außer einer schmalen Elite zu nützen scheint. Ein Spiel mit hohen Einsätzen beginnt, bei dem die Gesundheitsversorgung der Bürger und die Finanzstabilität der gesetzlichen Krankenversicherung auf dem Spiel stehen.

Jetzt lesen »

Tabakbranche gegen neue EU-Regeln: Mittelstand in Not

Am Vorabend von Pfingstmontag, dem 20. Mai 2024, steht die mittelständische Zigarrenindustrie vor einer gewaltigen Herausforderung: Mit der gesetzlichen Einführung des Track & Trace-Systems zur Rückverfolgbarkeit von Tabakwaren kündigt sich ein einschneidender Wendepunkt an. Was auf den ersten Blick als einfache Neuerung erscheint, birgt tiefgreifende finanzielle und operative Konsequenzen für eine Branche, die von ihrer Traditionsverbundenheit und Vielfältigkeit lebt. Während die EU-Kommission die Maßnahme als Schritt zur Harmonisierung und Stärkung des Binnenmarktes propagiert, sehen Kritiker in der Umsetzung gravierende Mängel. Diese Regelungen verschärfen nicht nur den administrativen Aufwand für exportorientierte Unternehmen erheblich, sondern stellen auch die Effektivität im Kampf gegen den Tabakschmuggel – das eigentliche Ziel dieser Initiative – in Frage. Der Bundesverband der Zigarrenindustrie e.V. äußert sich entschieden gegen diese “unsinnige Maßnahme” und fordert eine Gesetzgebung, die die Realitäten des Marktes berücksichtigt und den Mittelstand schützt.

Jetzt lesen »

BAH fordert einheitliche Regeln für Pharmaerfolg

Berlin, 17. Mai 2024 – In einer bemerkenswerten Plenarberatung im Bundesrat hat der Bundesverband der Arzneimittel-Hersteller e.V. (BAH) heute seine Unterstützung für das Streben nach vereinfachten Gesetzen zur Entbürokratisierung im Zuge des Medizinforschungsgesetzes (MFG) bekräftigt. Trotz grundsätzlicher Zustimmung hebt der Verband jedoch Bedenken gegenüber bestimmten vorgeschlagenen Streichungen hervor, die insbesondere den Bereich der klinischen Prüfungen und das Strahlenschutzgesetz betreffen. Dorothee Brakmann, Hauptgeschäftsführerin des BAH, hebt hervor: “Einheitliche Richtlinien sind der Schlüssel, um unsere nationale Pharmastrategie erfolgreich voranzubringen.” Mit dieser entscheidenden Forderung positioniert sich der BAH erneut an der Frontlinie der Debatte zur Stärkung Deutschlands als führender Standort in der medizinischen und pharmazeutischen Forschung.

Jetzt lesen »

Rekordbesuch beim Symposium zur Einsatzkräfte-Betreuung

Am 17. Mai 2024 markierte der Deutsche Feuerwehrverband e.V. (DFV) in Fulda einen historischen Moment, indem das 10. Symposium “Hilfe für Helfer” mit einer Rekordteilnahme von 110 Personen eröffnet wurde. Diese Veranstaltung, die sich den immer drängender werdenden Herausforderungen in der psychosozialen Notfallversorgung für Einsatzkräfte widmete, versammelte Experten und Führungskräfte aus dem gesamten Bundesgebiet. Unter dem Motto “Zeitenwende in der Psychosozialen Notfallversorgung für Einsatzkräfte?!” beleuchtete das Symposium sowohl die Fortschritte als auch die anhaltenden Bedürfnisse in der Betreuung jener, die an vorderster Front für Sicherheit und Schutz sorgen. Mit Beiträgen zu gewalttätigen Übergriffen auf Einsatzkräfte, Vorschlägen zur Verbesserung der Einsatznachsorge und Einblicken in die internationale Perspektive auf Feuerwehrdienste, setzt dieses Symposium neue Maßstäbe für die Unterstützung unserer Helden des Alltags.

Jetzt lesen »

Finden Sie das richtige Medikament gegen Hypertonie

Berlin, 17. Mai 2024 – Eine bahnbrechende Entwicklung der pharmazeutischen Industrie könnte die Behandlung von Bluthochdruck revolutionieren. Anlässlich des Welt-Hypertonie-Tags stellt Dr. Pablo Serrano vom Bundesverband der Pharmazeutischen Industrie (BPI) vielversprechende Innovationen in der Therapie vor. Von der Vielzahl existierender Präparate bis hin zu neuartigen Therapieansätzen wie Aldosteron-Synthase-Hemmern und dem fortschrittlichen Konzept der “Spritze gegen Bluthochdruck” durch Gen-Silencing, stehen Patienten potenziell wirksame Alternativen bevor. Diese Fortschritte adressieren insbesondere die Herausforderungen bei der Einstellung schwer kontrollierbarer Hypertonie und könnten einen Wendepunkt in der Bekämpfung einer Erkrankung markieren, von der fast ein Drittel aller Deutschen betroffen ist.

Jetzt lesen »

Mischkultur: Grünflächen intelligent nutzen & schützen

Frankfurt/Main, 17. Mai 2024 – Der Frühling ist in vollem Gange und lockt Gartenliebhaber ins Freie, um ihre Beete, Terrassen und Balkone mit neuem Leben zu füllen. Doch welche Gemüsesorten vertragen sich am besten nebeneinander? Der Industrieverband Agrar e.V. (IVA) gibt wertvolle Tipps zur Mischkultur im Garten und erklärt, wie durch die richtige Auswahl an Pflanzpartnern das Gedeihen von Gemüse optimiert werden kann. Nicht nur die Unkraut- und Schädlingsabwehr profitiert von diesem Konzept, auch die Effizienz der Raumnutzung wird deutlich gesteigert. Erfahren Sie, welche Pflanzen gute Nachbarn im Beet sind und wie sogar auf kleinstem Raum erfolgreiche Mischkulturen entstehen können.

Jetzt lesen »

Wohnungsbauverzögerungen: Verbände kritisieren Gesetzrücknahme

Kiel, 17. Mai 2024 – In einer Zeit, in der bezahlbarer Wohnraum zunehmend zur Mangelware wird, richtet sich die norddeutsche Wohnungswirtschaft mit scharfer Kritik gegen jüngste politische Entscheidungen: Eine neue Vereinbarung zum Kommunalrecht droht den ohnehin stockenden Wohnungsbau weiter zu verzögern und vertieft die Kluft zwischen dringend suchenden Wohnungssuchenden und etablierten Anwohnern. Der Verband Norddeutscher Wohnungsunternehmen e.V. (VNW), zusammen mit dem Grundeigentümerverband Haus & Grund Schleswig-Holstein, wirft nun einen dringlichen Appell in den Raum und mahnt zur Umkehr in der Wohnungspolitik. Ihre Warnung: Die Entscheidung könnte nicht nur die drängende Wohnungsfrage verschärfen, sondern stellt auch ein Demokratiedefizit dar, das Populismus und Egoismus Vorschub leistet.

Jetzt lesen »

Sommerlaune live mit Johannes Zenglein im Ersten

In einer frischen Brise Sommerlaune kündigt Das Erste unter der Federführung des SWR eine vierwöchige Live-Sendung an, die die Nachmittage bereichern wird. Unter dem Titel “Leben.Live! – Mein ARD-Nachmittag”, beginnend am 21. Mai 2024, erwartet das Publikum ein abwechslungsreiches Programm direkt aus Baden-Baden. Jeden Werktag von 15:03 Uhr bis 16:15 Uhr entführt Moderator Johannes Zenglein die Zuschauer in eine Welt voller inspirierender Geschichten, nützlicher Tipps und persönlicher Einblicke quer durch Deutschland. Mit einem Mix aus Prominenz und Alltagsmenschen sowie Experteneinsätzen zu den Themen Lifestyle, Wohndesign und Genuss verspricht die Sendung eine erfrischende Auszeit vom Alltag und lädt zum gemeinsamen Zurücklehnen ein.

Jetzt lesen »

DUH verlangt von Steinmeier Veto gegen Klimaschutzgesetz

In einer beispiellosen Aufforderung an den Bundespräsidenten Frank-Walter Steinmeier appelliert die Deutsche Umwelthilfe dringend daran, das von Kritikern als “entkernt” bezeichnete Klimaschutzgesetz nicht zu unterzeichnen. Mit einem fundierten Verweis auf mögliche Verfassungsverstöße und das Ignorieren richtungsweisender Urteile zum globalen Klimaschutz, legt der Umweltschutzverband in einem umfassenden Appell dar, warum dieses Gesetz einen massiven Rückschritt im Kampf gegen die Klimakrise bedeuten könnte. Der Fall zieht erneut die Aufmerksamkeit auf die Dringlichkeit eines effektiven Klimaschutzes und die politischen Kontroversen, die ihn begleiten.

Jetzt lesen »

DeSH und VHK Bayern: Erfolgreiche Kooperation wird fortgeführt

Berlin/München, 17. Mai 2024 – Eine richtungsweisende Partnerschaft in der deutschen Holzindustrie schreibt ihr nächstes Kapitel: Fünf Jahre nach einer wegweisenden Fusion verstärken der Deutsche Säge- und Holzindustrie Bundesverband e.V. (DeSH) und der Fachbereich Sägeindustrie, Holzhandel und verwandte Industriezweige im Verband der Holzwirtschaft und Kunststoffverarbeitung Bayern/Thüringen e.V. (VHK) erneut ihr Bündnis. In München haben die Spitzen beider Verbände einen neuen Kooperationsvertrag unterzeichnet, um ihre Zusammenarbeit zu intensivieren und langfristig fortzuführen. Die anhaltende Koalition verspricht nicht nur eine starke Interessenvertretung auf regionaler, nationaler und europäischer Ebene, sondern stellt auch sicher, dass die Mitgliedsunternehmen von einem noch engeren Netzwerk, maßgeschneiderten Dienstleistungen sowie einer konzentrierten Kraft in politischen und wirtschaftlichen Belangen profitieren.

Jetzt lesen »

Reform des Lärmschutzes: Weg zur Wohnungsbau-Erleichterung

Berlin, 18. Mai 2024 – In einer Zeit, in der urbaner Raum immer knapper wird und der Bedarf an Wohnraum stetig steigt, wirft die Immobilienwirtschaft ein dringendes Licht auf eine überraschende Hürde für den Wohnungsbau: Lärmschutzvorschriften. Die ZIA, Zentraler Immobilien Ausschuss e.V., hebt hervor, wie starre Regeln zum Schutz vor Lärm- und Geruchsbelastungen nicht nur als Schranke für neue Wohnprojekte fungieren, sondern geradezu zu “Wohnungs-Verhinderungs-Regeln” mutieren. Mit dramatisch gesunkenen Baugenehmigungszahlen als alarmierendem Symptom dieser Entwicklung unterstreicht die Branche die Notwendigkeit einer dringenden Reform. Diese Einleitung öffnet die Tür zu einer tiefgreifenden Diskussion über das Gleichgewicht zwischen notwendigem Umweltschutz und dem imperativen Bedarf, neuen Wohnraum zu schaffen, um den aktuellen und zukünftigen Herausforderungen des Wohnungsmarktes gerecht zu werden.

Jetzt lesen »

Baukrise verschärft sich: Weniger Wohnungen in 2024 erwartet

Die Bauindustrie in Deutschland steht vor großen Herausforderungen: Die einstigen Erfolge, gekennzeichnet durch die Fertigstellung von 295.000 Wohnungen im Vorjahr, geraten zunehmend in den Schatten eines anhaltenden Rückgangs bei Baugenehmigungen. Mit einem spürbaren Abfall um fast 6.000 Einheiten im Vergleich zum Vorjahr und einem alarmierenden Mangel an rund 39.000 Wohneinheiten gegenüber 2022 offenbart sich ein Trend, der dringendes Handeln erfordert. Felix Pakleppa vom Zentralverband Deutsches Baugewerbe (ZDB) lässt in seinen aktuellen Äußerungen keinen Zweifel daran, dass ohne substantielle Umkehrung dieses Trends und ohne sofortige Implementierung der versprochenen Förderprogramme die Krise noch weitrechende Folgen haben wird. Im Lichte dieser Entwicklung ruft die Branche nach einer raschen Reaktion der Bundesregierung – maßgebliche Anpassungen an Förderkonditionen und eine effizientere Bearbeitung von Förderanträgen stehen auf der Agenda.

Jetzt lesen »

Facebook
Twitter
LinkedIn
WhatsApp
Telegram
Email
Drucken
XING
Lesen Sie auch
Oder suchen Sie