Warum das Ehrenamt heute gezielt gefördert werden muss
Ehrenamtliche sind das Rückgrat jeder Vereinsarbeit – doch sie werden immer schwerer zu finden. Früher war das Engagement fast selbstverständlich, heute braucht es gezielte Kommunikation, Motivation und eine gute Strategie. Die Realität: Viele Mitglieder genießen das Angebot eines Vereins, ohne zu wissen, wer dahinter eigentlich arbeitet. Organisation, Veranstaltungen, Projekte – all das geschieht nicht von allein.
Und oft ist da dieses stille Mantra: „Irgendjemand macht das schon.“
Die große Herausforderung:
Menschen für ein Ehrenamt zu gewinnen, heißt:
- ihre Lebenswelt zu verstehen,
- ihre Beweggründe ernst zu nehmen
- und ihre Zeit zu respektieren.
Viele potenzielle Helfer*innen haben Lust zu unterstützen – aber niemand hat sie bisher richtig angesprochen. Genau das ist Ihre Chance!
Ehrenamt ist mehr als kostenlose Hilfe
Es ist:
- gelebte Gemeinschaft,
- gesellschaftlicher Zusammenhalt
- und persönliche Entwicklung.
Und damit ein Erfolgsfaktor für jeden Verband.
Voraussetzungen für erfolgreiches Ehrenamts-Recruiting
Bevor Sie auf die Suche nach neuen ehrenamtlichen Helfer*innen gehen, lohnt sich ein ehrlicher Blick nach innen. Denn wer andere überzeugen will, muss zunächst selbst gut aufgestellt sein.
✅ 1. Organisation & Struktur klären
Ein Ehrenamt funktioniert nur dann reibungslos, wenn im Verein klare Zuständigkeiten und Abläufe definiert sind:
- Wer ist Ansprechpartner*in für neue Helfer?
- Welche Aufgabenbereiche gibt es überhaupt?
- Wie sieht der „Onboarding“-Prozess aus?
Ohne diese Grundlagen wird jedes Engagement schnell zur Frustfalle.
✅ 2. Zielgruppen definieren
Nicht jede Aufgabe passt zu jedem Menschen. Überlegen Sie vorab:
- Wen brauchen Sie konkret?
- Für welche Aufgaben suchen Sie Hilfe?
- Welche Fähigkeiten oder Interessen wären wünschenswert?
Gerade bei Projekten mit speziellen Anforderungen (z. B. im Katastrophenschutz oder bei Events) ist eine gezielte Ansprache entscheidend.
✅ 3. Konflikte klären – vor dem Recruiting
Ein Verein ohne geklärte Fronten wirkt wenig einladend.
Unstimmigkeiten, Machtkämpfe oder unklare Rollen schrecken ab – und neue Helfer*innen merken sehr schnell, wenn „hinter den Kulissen“ etwas nicht stimmt.
Nutzen Sie ggf. externe Unterstützung, z. B. durch professionelle Mediator*innen.
➡ Claudia Völker-Cheung – sie unterstützt Vereine bei Konflikten und Veränderungsprozessen.
✅ 4. Offenheit und Wertschätzung leben
Ehrenamtliche sind keine Bittsteller – sie sind tragende Säulen Ihrer Organisation.
Begegnen Sie Interessierten auf Augenhöhe – nicht als Bewerberinnen, sondern als **zukünftige Partnerinnen**.
So wecken Sie Begeisterung für ein Ehrenamt
Viele Menschen tragen den Wunsch in sich, etwas Sinnvolles zu tun – sie müssen nur richtig angesprochen und motiviert werden. Das Ehrenamt bietet dafür ein starkes Fundament: Gemeinschaft, Verantwortung und persönliches Wachstum.

✅ Die wichtigsten Beweggründe fürs Ehrenamt
Laut einer Studie des DOSB lassen sich sieben Hauptmotive für ehrenamtliches Engagement identifizieren:
- Soziale Veränderung und gesellschaftliche Entwicklung
- Werte und Altruismus
- Anerkennung und Status
- Berufliche und persönliche Weiterentwicklung
- Zugehörigkeit zu einer Gemeinschaft
- Interesse an einer bestimmten Sache oder Aktivität
- Leidenschaft für das eigene Hobby (z. B. Sport, Kultur, Umwelt)
👉 In welcher Form treffen diese Gründe auf Ihre Organisation zu? Erkennen Sie Ihre Stärken als Ehrenamts-Arbeitgeber – und kommunizieren Sie sie klar!
🎁 Machen Sie Vorteile sichtbar
Neben emotionalen Aspekten können auch ganz konkrete Benefits begeistern:
- Weiterbildungen (z. B. über Kooperationspartner wie Wings Fernstudium)
- Verantwortungsvolle Aufgaben mit Gestaltungsspielraum
- Persönliche Erfolgserlebnisse
- Netzwerke und soziale Kontakte
Ein gut betreutes Ehrenamt kann sogar den Einstieg in eine hauptamtliche Tätigkeit ermöglichen – eine echte Perspektive!
🧩 Wertschätzung zeigen – auch ohne Geld
Nicht jeder Verein kann Honorare zahlen. Umso wichtiger sind kreative Ansätze:
- Gutscheinprogramme als Dankeschön
- Rabatte durch Tarifvergleichsservices
- Persönliche Anerkennung und öffentliche Wertschätzung
👉 Diese kleinen Gesten stärken das Gefühl: „Ich bin wichtig. Ich werde gesehen.“
🎥 Weitere Einblicke:
Welche Vorteile bieten Vereine und Verbände noch?
Anzeigen & Ausschreibungen richtig gestalten
Die Suche nach ehrenamtlicher Unterstützung beginnt oft mit einem einfachen Aushang oder einer Online-Anzeige – doch genau hier entscheidet sich, ob jemand weiterliest oder wegklickt.
✍️ Der Inhalt zählt – nicht nur das Design
Natürlich hilft ein ansprechendes Layout, aber im Zentrum steht immer der Text. Formulieren Sie klar, konkret und ehrlich. Zeigen Sie, was Sie suchen – und was Sie bieten.
Die wichtigsten Bestandteile einer guten Ehrenamts-Anzeige:
- Spezifische Beschreibung: Was genau soll die Person tun? Welche Aufgaben, welcher Zeitrahmen, welches Umfeld?
- Wer sind Sie? Kurz und sympathisch: Was macht Ihren Verein besonders?
- Überzeugende Argumente: Weiterbildung, Gemeinschaft, Sinn – was ist der konkrete Mehrwert?
- Kompakte Zusammenfassung: Am Ende eine kurze Übersicht mit den wichtigsten Infos auf einen Blick.
💬 Stellen Sie sich selbst die Frage: „Würde ich mich auf diese Anzeige melden?“
➡ Inspiration gefällig?
Hier finden Sie eine klassische Vorlage für Ihre Stellenausschreibung
📸 Bilder sagen mehr als tausend Worte
- Nutzen Sie echte Fotos aus Ihrem Vereinsleben
- Zeigen Sie Emotionen, Gemeinschaft, Aktion
- Halten Sie sich an Ihr Corporate Design – für einen hohen Wiedererkennungswert
Und ganz wichtig: Passen Sie jede Anzeige dem jeweiligen Kanal an.
Ein Facebook-Post braucht andere Inhalte als ein Aushang im Vereinsheim.
Die besten Kanäle zur Helfergewinnung
Auch die beste Anzeige bringt wenig, wenn sie niemand sieht. Deshalb ist die Wahl der richtigen Kommunikationskanäle entscheidend. Wer soll Ihre Botschaft lesen – und wo hält sich diese Zielgruppe auf?
Wir unterscheiden hier zwischen internen und externen Kanälen.
H3: Interne Kanäle – Menschen, die Sie schon kennen
Diese Plattformen erreichen bestehende Mitglieder, Ehrenamtliche und Unterstützer*innen:
- Eigene Website
Klar strukturierte Seiten für „Mitmachen“, „Ehrenamt“ und aktuelle Projekte.
➡ So gestalten Sie den perfekten Webauftritt - Social-Media-Kanäle
Ideal für schnelle, emotionale Einblicke und gezielte Aufrufe.
➡ Social Recruiting für Vereine und Verbände - Vereinszeitschrift / Mitgliedermagazin
Anzeigen, Geschichten und Erfahrungsberichte – direkt in die Herzen Ihrer Community - E-Mail-Newsletter
Kurz, sympathisch und teilbar – ideal, um auch indirekt neue Interessierte zu erreichen
➡ 5 Tipps fürs E-Mail-Marketing im Verein - Aushänge in Vereinsräumen oder der Geschäftsstelle
Persönlich, direkt – und oft genau dort, wo potenzielle Helfer*innen unterwegs sind
H3: Externe Kanäle – neue Menschen erreichen
Hier sprechen Sie Personen außerhalb Ihrer Vereinsblase an:
- Amtsblätter & Lokalzeitungen
Gerade in ländlichen Regionen ein bewährter Weg – mit treuer Leserschaft - Kleinanzeigenportale im Internet
Ideal für einfache, günstige Aufrufe mit klarer Ansprache - Flyer & Aushänge in Geschäften oder an Schwarzen Brettern
Niedrigschwellig, sichtbar, oft wirksamer als gedacht - Freiwilligenagenturen
Vermittlungsstellen, die Engagierte mit passenden Organisationen zusammenbringen
➡ Mehr zur Bundesarbeitsgemeinschaft der Freiwilligenagenturen (bagfa)
H3: Professionelle Unterstützung
Manchmal lohnt es sich, Profis einzubinden:
- Recruiting-Agenturen & Jobplattformen
Besonders für festangestellte Mitarbeitende geeignet – z. B. über
➡ slected.de - Corporate Volunteering-Plattformen
Hier vermitteln Unternehmen ihre Mitarbeitenden an gemeinnützige Projekte – z. B.
➡ purpozed.org
Wählen Sie Ihre Kanäle zielgerichtet – und kombinieren Sie sie klug. Je nach Zielgruppe, Aufgabe und Budget variiert die ideale Mischung.
7 clevere Strategien zur Helfergewinnung
Die Kanäle sind das Wo, die Strategie ist das Wie. Nur wenn beides zusammenspielt, gelingt es, engagierte Menschen nicht nur zu erreichen – sondern wirklich zu begeistern.

Strategie 1: Helfer suchen Helfer
Menschen, die bereits aktiv sind, kennen meist andere, die ebenfalls helfen würden – wenn man sie fragt. Ermutigen Sie Ihre Mitglieder, selbst neue Ehrenamtliche anzusprechen.
Tipp:
Stellen Sie Flyer, Werbematerial oder kleine Giveaways zur Verfügung.
Belohnen Sie erfolgreiche Empfehlungen mit Prämien, Danksagungen oder Gutscheinen.
➡ 11 Gründe für Werbeartikel im Verein
Strategie 2: Anzeigen und Ausschreibungen erstellen
Egal ob in Printmedien oder Online-Plattformen – eine gut geschriebene Anzeige ist der Klassiker im Recruiting.
Wählen Sie das Format je nach Zielgruppe und Medium, z. B. textarm für Social Media, informativ für Vereinszeitschriften oder plakativ für Aushänge.
➡ Erklärvideo für Vereine und Verbände
Strategie 3: Werbeaktionen starten
Direkte Ansprache auf der Straße, an Infoständen oder bei Festen funktioniert oft besser als jede digitale Maßnahme. Wer präsent ist, fällt auf.
Kombinieren Sie Mitglieder- und Ehrenamtswerbung zu einer gemeinsamen Kampagne – mit Charme und Selbstbewusstsein.
Strategie 4: Nachwuchsarbeit & Praktika anbieten
Jugendarbeit ist kein Nice-to-have – sie ist essenziell für den Fortbestand jeder Organisation. Wer junge Menschen früh einbindet, fördert Talente und schafft Verbundenheit.
Auch kostenlose Praktika sind ein cleveres Instrument:
- zur Orientierung für Schüler*innen oder Studierende
- als Chance für spätere Mitarbeit
- zur fairen Trennung, wenn es nicht passt
Strategie 5: Kooperation mit Freiwilligenagenturen
Diese Netzwerke bringen Angebot und Nachfrage zusammen. Sie beraten, vermitteln und begleiten Ehrenamtliche – neutral und professionell.
Nutzen Sie sie als Multiplikator in Ihrer Region.
➡ Freiwilligenagenturen in Deutschland
Strategie 6: Public Relations & Storytelling
Gute PR erzählt keine Märchen, sondern echte Geschichten. Zeigen Sie, was Ihre Helfer*innen bewirken – emotional, authentisch, motivierend.
Mit gezielten Presseaktionen oder Social Media-Kampagnen schaffen Sie Aufmerksamkeit für das Ehrenamt als Idee – nicht nur für eine Aufgabe.
Strategie 7: Dienstleister beauftragen
Wenn Zeit oder Know-how fehlen, helfen externe Profis. Plattformen wie
➡ purpozed.org
vermitteln Ehrenamt über Unternehmen (Corporate Volunteering).
Oder nutzen Sie Tools wie
➡ slected.de
für die gezielte Suche nach passenden Mitarbeitenden und Helfern.
Die wichtigsten Kanäle im Detail
Sie kennen jetzt die Strategien – aber welcher Kanal eignet sich für welche Zielgruppe? Hier finden Sie die wichtigsten Wege, um gezielt Menschen für Ihr Ehrenamt zu erreichen – mit konkreten Tipps für Umsetzung und Wirkung.
Website / Intranet
Die eigene Website ist Ihre digitale Visitenkarte – und zentraler Anlaufpunkt für alle, die mehr wissen wollen. Hier sollte ein klar erkennbarer Bereich für „Engagieren“, „Mitmachen“ oder „Freiwilliges Engagement“ integriert sein.
Wichtig:
- Kontaktmöglichkeiten direkt neben dem Aufruf
- Verlinkung auf konkrete Projekte oder Erfahrungsberichte
- Optimiert für Mobilgeräte
Wenn Sie ein internes Intranet nutzen, stellen Sie sicher, dass auch Downloads für Mitglieder bereitstehen – z. B. Anzeigen, Infoflyer oder ein FAQ zum Ehrenamt.
Social-Media-Kanäle
Facebook, Instagram, TikTok & Co. sind ideale Werkzeuge für emotionale und spontane Ansprache. Nutzen Sie diese Kanäle für:
- Einblicke in den Vereinsalltag
- persönliche Storys von Ehrenamtlichen
- kurze Videos oder Reels mit Aufrufen
Regelmäßigkeit schlägt Perfektion. Lieber authentisch und sichtbar als perfekt und unsichtbar.
Vereinszeitschrift / Mitgliedermagazin
Dieses Medium spricht treue Mitglieder und oft auch deren Familien an. Platzieren Sie dort:
- emotionale Erfahrungsberichte
- konkrete Aufrufe
- auffällige Anzeigen in der Mitte (z. B. zum Heraustrennen)
So stärken Sie auch intern das Bewusstsein, wie wichtig freiwillige Mitarbeit ist.
E-Mail-Newsletter
Informieren Sie nicht nur, sondern aktivieren Sie:
- Ehrenamt gezielt als Thema aufgreifen
- Vorteile und offene Aufgaben vorstellen
- Weiterleitbare Inhalte erstellen
Newsletter-Abos für Externe? Unbedingt einrichten!
➡ 5 Tipps fürs E-Mail-Marketing im Verein
Aushänge & Flyer in Ihren Vereinsräumen
Einfach, aber effektiv. Menschen, die bereits vor Ort sind, haben Interesse – sonst wären sie nicht da. Hängen Sie Aufrufe gut sichtbar aus:
- am Schwarzen Brett
- im Eingangsbereich
- bei Veranstaltungen, Kursen oder Proben
Flyer zum Mitnehmen funktionieren besonders gut, wenn sie persönlich überreicht werden – mit einem ehrlichen: „Wir suchen gerade Unterstützung – vielleicht wäre das ja was für dich?“
Externe Kanäle – neue Zielgruppen erreichen
Wer über den Tellerrand blickt, entdeckt viele Chancen: Nicht alle künftigen Helfer*innen sind bereits Teil Ihrer Vereinswelt. Umso wichtiger ist es, externe Kanäle gezielt zu nutzen.
Amtsblätter & Lokalzeitungen
Viele Menschen – vor allem im ländlichen Raum – lesen regelmäßig kommunale oder regionale Publikationen. Hier erreichen Sie zuverlässig:
- ältere Zielgruppen
- Bürger*innen mit Ortsbindung
- Menschen, die sich nicht digital informieren
Achten Sie auf einfache Sprache, ein sympathisches Bild und einen klaren Aufruf.
Kleinanzeigenportale im Internet
Günstig, schnell, direkt – Plattformen wie eBay Kleinanzeigen oder lokale Angebotsportale bieten eine große Reichweite mit wenig Aufwand.
Tipp: Formulieren Sie die Anzeige kurz, emotional und mit klarer Handlungsaufforderung – z. B.: „Jetzt ehrenamtlich aktiv werden – wir suchen dich für unser Tierheim!“
Flyer & Aushänge in Geschäften oder an Schwarzen Brettern
Kooperationen mit lokalen Einzelhändlern, Apotheken, Bäckereien oder Supermärkten lohnen sich. Menschen entdecken Ihre Anzeige beim Warten, Schlendern oder Einkaufen – ganz ohne Social-Media-Account.
Bringen Sie Flyer oder Poster regelmäßig auf den neuesten Stand. Abwechslung signalisiert: „Hier tut sich was.“
Freiwilligenagenturen
Diese Einrichtungen vermitteln Menschen, die sich engagieren möchten, an passende Organisationen.
Sie bieten oft:
- persönliche Beratung
- Datenbanken mit Gesuchen
- begleitende Qualifizierung
➡ Bundesarbeitsgemeinschaft der Freiwilligenagenturen (bagfa)
Recruiting-Dienstleister & Jobplattformen
Wenn Sie hauptamtliche Unterstützung suchen, können Recruiting-Agenturen oder spezialisierte Jobbörsen sinnvoll sein. Auch Plattformen mit Fokus auf gemeinnützige Arbeit sind hier interessant:
- ➡ purpozed.org – Corporate Volunteering
- ➡ slected.de – KI-gestützte Personalsuche
Weitere Wege zur Personalgewinnung – von Praktikum bis Zeitarbeit
Nicht jede Unterstützung muss auf Dauer sein – manchmal lohnt es sich, temporäre Wege zu gehen, um neue Menschen kennenzulernen, sie zu fördern oder gezielt für Projekte zu gewinnen.
Praktika für Schüler*innen und Studierende
Praktika im Verein sind eine Win-win-Situation:
- junge Menschen sammeln Erfahrung,
- Sie lernen potenzielle Helfer*innen kennen
- und am Ende zeigt sich: Passt es – oder eher nicht?
Vorteile von Praktika im Verein:
- Frühzeitige Bindung junger Talente
- Unverbindliche Testphase
- Imagegewinn bei Schulen, Unis und Familien
- Späterer Übergang ins Ehrenamt oder Hauptamt möglich
Zeitarbeitsfirmen
Ja, auch für Vereine!
Zeitarbeit wird oft unterschätzt – doch sie bietet viele Vorteile, wenn kurzfristig Personalengpässe bestehen oder projektbezogene Aufgaben anstehen.
Vorteile:
- Flexible Personaleinsätze
- Lohnfortzahlung, Kündigungsschutz & Urlaub über den Dienstleister
- Guter Einstieg in neue Aufgabenfelder
- Kein Risiko bei kurzfristiger Trennung
➡ Mehr dazu bei Zeitarbeit heute
Public Relations: Mit Geschichten begeistern
PR ist mehr als nur Pressearbeit – es ist Storytelling mit Haltung. Erzählen Sie Geschichten von echten Helfer*innen, von Erfolgen, Rückschlägen und echten Veränderungen. So zeigen Sie, wie wertvoll das Ehrenamt ist – für Ihre Organisation und für die Gesellschaft.
Das Ziel:
Sympathie aufbauen, Interesse wecken, Vertrauen schaffen.
Und das Beste: PR kostet meist weniger als klassische Werbung. Es braucht nur ein gutes Thema, ehrliche Worte und den Mut zur Öffentlichkeit.
Das Ehrenamt strategisch stärken – mit Planung und Herz
Ehrenamtliche Helfer*innen sind das Fundament unserer Vereinswelt. Doch sie fallen nicht vom Himmel – sie wollen angesprochen, verstanden und eingebunden werden. Die gute Nachricht: Wer mit Plan, Empathie und Kreativität vorgeht, wird Erfolg haben.
Was zählt, ist der Dreiklang aus:
- klarem Ziel: Wen suche ich – und wofür?
- passender Strategie: Welche Botschaft wirkt für welche Zielgruppe?
- richtigen Kanälen: Wo treffe ich auf meine Wunsch-Helfer*innen?
Egal ob über persönliche Netzwerke, Social Media, Anzeigen, Agenturen oder PR: Zeigen Sie, dass das Ehrenamt bei Ihnen Sinn macht, Wert hat und Freude bringt.
Und denken Sie immer daran:
Menschen engagieren sich dort, wo sie gebraucht werden – und sich willkommen fühlen.
Wenn Sie Hilfe bei der Strategie, bei Anzeigen oder der Umsetzung Ihrer Ehrenamtskampagne brauchen, sind wir für Sie da.
Sprechen Sie uns einfach an.
2 Kommentare
Die Arbeit in einer Organisation erfordert oft mehr Zeit als man denkt, vor allem, wenn man das, was man tut, auch wirklich liebt. Die Suche nach Freiwilligen kann sich als schwierig erweisen. Die Tipps auf dieser Seite sind eine große Hilfe!
Gute Tipps. Als kleiner Tierschutzverein arbeiten wir hier teilweise mehr, als hauptberuflich. Es ist so schwer geworden, neue Helfer zu finden.
Schreibt mir mal bitte – ich brauch hier Tipps wie wir mehr Unterstützung bekommen können.