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Website für einen Verein erstellen: der Weg zur kostenlosen Onlinepräsenz

Content-Optimierung für Vereinswebsite
Inhaltsübersicht

Für Unternehmen gehört es mittlerweile zum guten Ton, sich möglichen Kunden und Geschäftspartnern immer auch online zu präsentieren. Auch Vereine haben in den letzten Jahren zunehmend die Bedeutung von Webseiten für ihre Tätigkeit erkannt und versuchen die damit verbundenen Chancen auszuschöpfen.

Warum lohnt sich eine Website für den Verein?

Vereine sind auf Mitglieder angewiesen, denn nur mit ihnen ist ein reges und aktives Vereinsleben überhaupt möglich. Nicht immer ist es leicht, auf das Angebot und die Besonderheiten des Vereins so aufmerksam zu machen, dass Interessenten dieses überhaupt entdecken. Hier kann eine Website eine bislang vorhandene Informationslücke schließen. Webseiten sind im Internet zentrale Anlaufstellen – nicht nur für Interessierte, sondern auch für Vereinsangehörige oder öffentliche Stellen.

Gleichzeitig kann die Website aber auch genutzt werden, um Sponsoren für Veranstaltungen, Wettkämpfe und Ausrüstung zu gewinnen.

Teures Webdesign muss nicht sein

Webauftritt Webdesign

Wünschen sich Vereine eine eigene Website, gibt es natürlich verschiedene Möglichkeiten. Zum einen kann die Webseite von einer Agentur oder einem freiberuflichen Programmierer erstellt werden, zum anderen kann dies mit ein wenig Zeit und Geduld auch in Eigenregie erfolgen. Programmierkenntnisse sind dafür mittlerweile nicht mehr erforderlich. Stattdessen bieten die meisten Webhoster einfach zu bedienende Programme an, mit denen sich die Elemente einer Website ohne großen Aufwand zusammenschieben und gestalten lassen. Auch Bilder und Texte lassen sich hier mit wenigen Klicks einfügen.

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Stehen Layout und Inhalt der Webseite in dem Programm fest, kann die Onlinepräsenz mit einem Klick freigegeben werden und online gehen. Müssen später noch einmal Änderungen am Inhalt vorgenommen oder Bilder ausgetauscht werden, ist auch das problemlos möglich. Die meisten Websiteprogramme laufen direkt online über die Präsenz der Webhoster, sodass sie sich von sämtlichen Endgeräten aus nutzen lassen. Das macht es möglich, auch mit Smartphone und Laptop von unterwegs aus beispielsweise Ergebnisse zu veröffentlichen oder Bilder hochzuladen.

Was muss auf eine Vereinshomepage?

Wichtig ist vor allem die inhaltliche Gestaltung der Vereinshomepage. Natürlich haben Vereine hier weitgehend freie Hand und können individuell entscheiden, was und vor allem auch wie umfangreich sie diverse Inhalte behandeln möchten. Es gibt aber auch Punkte, die vorhanden sein müssen. Dazu gehören das Impressum und die Datenschutzerklärung. Beides muss leicht und mit wenigen Klicks zugänglich sein. Bei der Erstellung der Datenschutzerklärung helfen verschiedene Generatoren, die online ebenso kostenlos nutzbar sind. In der Regel muss nur ein Hinweis dazu eingebunden werden, wer bei der Erstellung der Datenschutzerklärung Unterstützung geleistet hat.

Bei der weiteren inhaltlichen Gestaltung sind die Vereine weitgehend frei:

  • Eine Website ist eine gute Möglichkeit, um News zu einem Verein und Veranstaltungshinweise zu veröffentlichen.
  • Des Weiteren kann hier über die Vereinsgeschichte informiert werden. Gerade wenn der Verein in der Vergangenheit schon Erfolge gefeiert hat oder auf eine lange Tradition zurückblicken kann, ist das für viele Nutzer interessant.
  • Auf der Website steht ausreichend Platz zur Verfügung, um die Angebote und Leistungen, die ein Verein bereithält, zusammenzufassen.
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Bei der Gestaltung der Vereinswebsite gilt es darauf zu achten, dass diese möglichst responsive ist. Sie sollte also technisch so umgesetzt werden, dass sie sich auf verschiedenen Endgeräten ansehen und bedienen lässt.

Eine Frage des Rechts: Eigentumsrechte an einer Domain

Will ein Verein mit einer eigenen Website online gehen, stellt sich natürlich auch die Frage nach den Eigentumsrechten. Im Impressum muss genau benannt sein, wer der Eigentümer der Domain ist. Hierbei kann es sich um ein einzelnes Vereinsmitglied handeln, besser ist aber, wenn der Verein selbst als Eigentümer genannt wird. Hier ist zudem wichtig, dass neben dem Vereinsnamen ein Ansprechpartner abrufbar ist. Dabei handelt es sich meistens auch um die Person, die für die inhaltliche Gestaltung verantwortlich ist.

Lohnt sich ein separater Mitgliederbereich?

Passwörter für Vereinswebseiten - warum Sicherheit so wichtig ist

Nicht alle Informationen, die für die Mitglieder eines Vereins relevant sind, sollen auch der Öffentlichkeit ohne Einschränkungen zugänglich sein. Hier gibt es durchaus Unterschiede. Gerade wenn Mitglieder schnell, unkompliziert und auch digital mit wichtigen Informationen versorgt werden sollen, ist es sinnvoll, die Website hierfür zu nutzen. Ein separat eingerichteter Mitgliederbereich, in den sich die Vereinsmitglieder einloggen können, ist in diesem Fall die ideale Lösung. Dieser separate Bereich bietet genügend Platz für:

  • private Chats
  • kennwortgeschützte Ordner
  • spezielle Gruppenbereiche
  • Newsboards
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Hier kann es aber möglich sein, dass die Website-Baukästen an ihre Grenzen stoßen und sich diese separaten Mitgliederbereiche nicht mehr ohne weiteres realisieren lassen.

Besondere Vorsicht bei Google Maps und Google Fonts

Für viele Vereine ist es mit Blick auf den Informationswert sicherlich attraktiv, die eigene Website mit Google Maps zu erweitern, um beispielsweise zu verdeutlichen, wo sich das Vereinsgebäude befindet. Doch gerade hier ist aus Datenschutzsicht  besondere Vorsicht geboten. Durch die Verlinkung zu Google Maps wird die User-IP-Adresse direkt in die USA weitergeleitet. Das verstößt in dieser Form aber gegen die Datenschutzgrundverordnung und kann für Vereine teuer werden. Bei einer Abmahnung werden schnell Gebühren von mehreren hundert Euro fällig. Ähnlich ist es übrigens bei Google Fonts. Auch hier können Verstöße gegen den Datenschutz vorliegen, wodurch es zu einer Abmahnung kommt.

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