Ein Weinabend zur Mitgliederbindung

Ein Weinabend zur Mitgliederbindung
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Inhaltsübersicht

Jemanden auf den eigenen Verein aufmerksam zu machen, ist unglaublich schwer. Das wissen alle, die schon einmal PR- und Marketingmaßnahmen angestoßen haben. Doch damit nicht genug: Mitglieder zu finden und anzuwerben, ist nur die halbe Miete. Sie im Verein zu halten und zu aktiven Mitgliedern zu machen, ist die wahre Kunst.

Dafür haben Vereine verschiedene Optionen. Die wohl wichtigste und effektivste Variante für die Mitgliederbindung: gemeinsame Aktivitäten. Diese fördern Kommunikation untereinander aber auch Identifikation mit dem Verband beziehungsweise Verein. Anhand eines Weinabends soll diese Mitgliederbindung einmal genauer unter die Lupe genommen werden.

Deshalb ist die Mitgliederbindung so wichtig

Mitgliedergewinnung, Mitgliedermagnet

Es muss kein Weinabend sein, doch er ist schon eine gute Wahl. Beim gemeinsamen Weingenuss wird die Stimmung locker sein, es gibt automatisch ein Gesprächsthema – nämlich wie gut die Weine schmecken, wo sie herkommen und was sie ausmacht – und vor allem: Es werden gemeinsame Erfahrungen und Erinnerungen geschaffen.

Diese sorgen dafür, dass sich Mitglieder enger mit dem Verein verbunden fühlen. Denn nur Mitglied zu werden, heißt noch nicht viel. Wenn es eine emotionale Bindung zu den anderen Mitgliedern gibt, ist zu erwarten, dass Aufgaben ernster genommen werden. Proaktives Einbringen wird gefördert und ein Austritt aus dem Verein oder Verband wird unwahrscheinlicher.

Hinzu kommt, dass gemeinsame Aktivitäten wie ein Weinabend dazu genutzt werden können, neue Mitglieder zu gewinnen. Zum einen stellt man Fotos, Videos und Erfahrungsberichte vom Abend online zur Verfügung oder bindet sie im Newsletter ein – somit sehen potentielle Mitglieder, dass hier gemeinsam gearbeitet und gelacht wird. Oftmals bringen bereits aktive Mitglieder zusätzlich noch Gäste mit, die dann ebenfalls eher dazu bereit sind sich zu beteiligen.

So wird der Weinabend organisiert

Ein Weinabend zur Mitgliederbindung

Vereine und Verbände können sich im Normalfall nicht leisten, gemeinsame Aktivitäten vollständig außer Haus zu organisieren. Weinabende lassen sich theoretisch auch im Restaurant oder auf einem Weingut erleben – doch die Kosten sind dann sehr hoch. Stattdessen lohnt es sich, den Weinabend selbst zu organisieren.

Das bringt neben den Einsparungen weitere Vorteile mit sich. So bestimmt man vollständig selbst, welche Weinsorten angeboten werden. Der Kauf kann im Voraus und online getätigt werden – was Zeit und Aufwand spart. Natürlich ist der Kauf ausschließlich in seriösen Shops zu empfehlen: Wein im Onlineshop kaufen.

Der Wein ist der Star des Weinabends. Essen und weitere Getränke dürfen aber nicht fehlen. Außerdem empfiehlt sich, dass mindestens eine anwesende Person ein Weinkenner ist. Sind ausschließlich Gelegenheitstrinker anwesend, kann kaum über Besonderheiten und Unterschiede zwischen den Weinen gesprochen werden. Natürlich gibt es immer die Möglichkeit, sich einen Experten (z.B. den Besitzer eines Weinguts) einzuladen.

Das gewisse Etwas beim Weinabend

Ein Weinabend zur Mitgliederbindung

Der Grad an Vorbereitung und Organisation richtet sich sehr stark nach den Zielen und der Anzahl der Gäste. Ein Weinabend für fünf Personen kann relativ spontan umgesetzt werden. Doch sollen neue Mitglieder geworben werden, ist man auf der Suche nach Mitgliedern, die zusätzliche Verantwortung übernehmen, oder gibt es zehn, zwanzig oder sogar mehr Gäste, dann ist die Organisation kein Kinderspiel.

Das Ambiente wird bei einem Weinabend auf das Thema abgestimmt. Bunte Partylichter und Techno-Musik passen nicht wirklich, während gemütliche Sitzgelegenheiten, Snacks und ruhige Musik genau richtig sind. Soll der Weinabend eine regelmäßige Veranstaltung werden, kann für jeden Abend ein anderes Land gewählt werden: Italien, Frankreich und Spanien gehören zu den Top-Weinländern der Welt.

Das ist beim Weinabend besonders wichtig

Auf zwei Dinge muss geachtet werden: die Nichttrinker und das Ziel des Abends. Menschen, die aus verschiedensten Gründen keinen Alkohol trinken, können sich möglicherweise vor den Kopf gestoßen fühlen, wenn der Alkohol den Mittelpunkt vieler Veranstaltungen darstellt. Deshalb müssen immer nicht-alkoholische Angebote gemacht werden, die auch klar in der Werbung für den Abend kommuniziert werden.

Die zweite wichtige Sache ist das Ziel des Abends. Sollen spezielle Positionen im Verein besetzt werden, dann muss man wissen, wen man ansprechen wird. Geht es generell darum, alle Mitglieder an Verein oder Verband zu binden, dann müssen alle wichtigen Informationen jederzeit verfügbar gemacht werden – Listen für Aufgaben, Rollen oder anstehende Veranstaltungen platziert man am besten gut sichtbar.   

Eine Antwort

  1. Sehr gute Idee. Wein geht immer. Auf diese Art der Mitgliederwerbung bin ich noch nicht gekommen. Bestell ich doch für die nächste Jubifeier ein paar Flaschen

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