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Zwei Jahre Ukraine-Hilfe der Johanniter / Johanniter setzen Unterstützung fort

Wir schreiben den 15. Februar 2024. Heute jährt sich der Krieg Russlands gegen die Ukraine zum zweiten Mal. Die verheerenden Auswirkungen dieses Konflikts sind besonders für die betroffenen Menschen spürbar - sei es jene, die immer noch in der Ukraine leben, oder jene, die auf der Flucht sind und sich an anderen Orten ein neues Leben aufbauen. In dieser schwierigen Situation stehen ihnen die Johanniter zur Seite und bieten dort Hilfe an, wo sie dringend benötigt wird. Denn der Krieg dauert an und das Ende ist immer noch nicht absehbar. Die Johanniter engagieren sich deshalb langfristig, sowohl im Inland als auch im Ausland. Aber sie brauchen auch die kontinuierliche Unterstützung der Spenderinnen und Spender, um ihre wertvolle Arbeit fortzusetzen.

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Presse /news Verbandsnachrichten

Bremen (VBR). 15. Februar 2024 – 13:58

Berlin – Der Krieg Russlands gegen die Ukraine jährt sich am 24. Februar zum zweiten Mal. Die verheerenden Auswirkungen des Konflikts treffen vor allem die betroffenen Menschen, sei es diejenigen, die immer noch in der Ukraine leben oder diejenigen, die auf der Flucht sind und anderswo ein neues Leben aufbauen. Hier setzt die Unterstützung der Johanniter Unfall Hilfe e.V. an, um ihnen dort zu helfen, wo sie es am dringendsten brauchen.

Jörg Lüssem, Mitglied des Bundesvorstandes der Johanniter Unfall Hilfe, betont: “Der lang anhaltende Krieg und das ungewisse Ende verändern unsere Hilfsmaßnahmen. Wir befinden uns nun in einer langfristigen Unterstützung sowohl im Inland als auch im Ausland. Daher hoffen wir, dass unsere Spenderinnen und Spender unsere Arbeit kontinuierlich unterstützen.”

Die Johanniter-Unfall-Hilfe hat seit Beginn des Krieges in der Ukraine 80 Projekte im Inland für ukrainische Geflüchtete initiiert. Dadurch konnten rund 13.000 Flüchtlinge bei ihrer langfristigen Integration in Deutschland unterstützt werden. Dies wurde durch eigene Spenden, Spenden von Aktion Deutschland Hilft und der RTL-Stiftung in Höhe von insgesamt 8,49 Millionen Euro ermöglicht.

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Darüber hinaus unterstützen die Johanniter Städte und Kommunen in ganz Deutschland bei der kurz- und mittelfristigen Unterbringung und Betreuung von Geflüchteten. Sie betreiben Not- und Gemeinschaftsunterkünfte und bieten zusätzliche Beratungs-, Betreuungs- und Integrationsangebote, um neu angekommene Menschen bei ihren ersten Schritten in Deutschland zu begleiten.

Zusätzlich führen die Johanniter gemeinsam mit den Hilfsorganisationen ASB, DLRG, DRK und MHD eine ergänzende soziale Betreuung und medizinische Rücktransporte für schwer erkrankte und verletzte Patientinnen und Patienten aus der Ukraine durch, die über den staatlichen Kleeblattmechanismus nach Deutschland evakuiert wurden. Das Projekt wird in enger Abstimmung mit dem Bundesministerium des Innern und für Heimat (BMI) und dem Bundesministerium für Gesundheit (BMG) aus Mitteln der Europäischen Union und des Auswärtigen Amtes finanziert.

Die Johanniter-Auslandshilfe hat allein im Jahr 2023 rund 327.000 Menschen innerhalb der Ukraine und in den benachbarten Ländern unterstützt. Der Schwerpunkt liegt weiterhin auf der Nothilfe, da viele Menschen unter extrem widrigen Bedingungen ohne Zugang zu Wasser, Strom und Gas leben. Gemeinsam mit den Partnerorganisationen “ELEOS” und “NEW DAWN” werden täglich Menschen entlang der Frontlinie im Süden und Osten des Landes mit lebensnotwendigen Gütern versorgt. Auch in anderen Teilen des Landes und im Nachbarland Moldau bieten die Johanniter gemeinsam mit ihren Partnern psychosoziale Unterstützung an, um traumatische Erlebnisse zu bewältigen und neuen Lebensmut zu finden.

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Insgesamt haben die Johanniter im Jahr 2023 in der Ukraine und Moldau Spendengelder in Höhe von 5,8 Millionen Euro von der Johanniter-Unfall-Hilfe und Aktion Deutschland Hilft eingesetzt.

Aufgrund des weiterhin hohen Bedarfs an Hilfe sind die Johanniter weiterhin auf Spenden für die Ukraine angewiesen.

Die Johanniter-Unfall-Hilfe ist eine der größten Hilfsorganisationen in Deutschland und engagiert sich in verschiedenen Bereichen wie Rettungs- und Sanitätsdienst, Katastrophenschutz, Betreuung und Pflege von alten und kranken Menschen, Arbeit mit Kindern und Jugendlichen sowie humanitäre Hilfe im Ausland.

Pressekontakt:
Juliane Flurschütz, Stellvertretende Pressesprecherin
Johanniter-Unfall-Hilfe e.V., Bundesgeschäftsstelle
Tel. 030-26997-361, Mobil 0173 619 3409
E-Mail: medien@johanniter.de

Hinweis an die Redaktionen:
Gerne vermitteln wir Ihnen Interviewpartner und Interviewpartnerinnen, die über die konkreten Hilfsmaßnahmen der Johanniter im In- und Ausland berichten können. Bitte wenden Sie sich an die Pressestelle unter medien@johanniter.de.

Original-Content von: Johanniter Unfall Hilfe e.V., übermittelt durch news aktuell


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Zwei Jahre Ukraine-Hilfe der Johanniter / Johanniter unterstützen weiterhin Menschen …

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