Suche
Close this search box.

Zivilgesellschaft zögert vor politischem Einfluss zurück – Umfrage zeigt 30.000 Vereine in Angst

Scrollen Sie nach unten um den detaillierten Beitrag und alle Kommentare zu lesen.

Presse /news Verbandsnachrichten

Zusammenfassung VB-Redaktion:
Die zivilgesellschaftliche Organisation Campact e.V. hat in einer Pressemitteilung vom 07.03.2023 auf die Ergebnisse der aktuellen Umfrage von “ZiviZ im Stifterverband” aufmerksam gemacht. Danach haben fünf Prozent der zivilgesellschaftlichen Akteure Angst, sich politisch zu engagieren, weil sie ihre Gemeinnützigkeit verlieren könnten. Das würde bedeuten, dass mehr als 30.000 Organisationen und Vereine in Deutschland von politischen Debatten ausgeschlossen wären. Aus diesem Grund fordern 14 zivilgesellschaftliche Organisationen die Ampel-Regierung auf, das überholte Gemeinnützigkeitsrecht zu reformieren. Weitere Informationen zur Umfrage und den Forderungen finden Leserinnen und Leser am Ende der Pressemitteilung sowie auf der Website von ZiviZ.

Pressemeldung:

Zivilgesellschaftliche Organisationen fordern von der Ampel-Regierung eine rasche Reform des Gemeinnützigkeitsrechts. Laut einer aktuellen Umfrage von “ZiviZ im Stifterverband” haben fünf Prozent der zivilgesellschaftlichen Akteure Angst, sich politisch zu engagieren, aus Sorge, ihre Gemeinnützigkeit zu verlieren. Das entspricht mehr als 30.000 Organisationen und Vereinen, die sich aus politischer Vorsicht zurückhalten. Besonders betroffen sind der Umweltschutzsektor, wo sich elf Prozent der Befragten politisch zurückhalten, sowie Organisationen, die sich gegen Rechtsextremismus, Rassismus und Antisemitismus engagieren.

Lesen Sie auch:  Klagen gegen LNG-Pipeline: DUH & NABU vor Gericht

Das überholte Gemeinnützigkeitsrecht unterdrückt wichtiges demokratisches Engagement von gemeinnützigen Vereinen und Initiativen, so die Erfahrungen vieler zivilgesellschaftlicher Organisationen. 14 Organisationen drängen daher die Ampel-Regierung, dringend diesen Missstand zu beheben und die Reform des Gemeinnützigkeitsrechts anzugehen – wie im Koalitionsvertrag versprochen. Die Abgabenordnung muss um gemeinnützige Zwecke erweitert und vorhandene Zwecke konkretisiert werden. Nur so kann die wichtige Rolle zivilgesellschaftlicher Organisationen zur Förderung von Demokratie, Grund- und Menschenrechten, Rechtsstaatlichkeit, politischer Bildung sowie sozialer Gerechtigkeit gewürdigt und abgesichert werden.

Das Bündnis fordert auch eine Demokratieklausel, mithilfe derer gemeinnützige Organisationen aus aktuellem Anlass über den eigenen Satzungszweck hinaus aktiv werden können. Die 14 Organisationen und zahlreiche weitere Partner*innen aus der Zivilgesellschaft machen heute zusätzlich auf Social Media unter dem Hashtag #30000MalWenigerDemokratie deutlich, wie Organisationen alltäglich vom veralteten Gemeinnützigkeitsrecht daran gehindert werden, sich politisch einzubringen.

Verschiedene Vertreter*innen der Zivilgesellschaft betonen, dass das aktuelle Gemeinnützigkeitsrecht auch ein Einschüchterungsinstrument für die kritische Zivilgesellschaft ist, und dass dieses Instrument von der AfD und anderen rechtsextremen Gruppierungen auch dazu benutzt wird, um lokale Vereine zu disziplinieren. Die Ampel-Regierung muss endlich Klarheit schaffen, dass sich gemeinnützige Vereine auch für Demokratie und gegen Rechtsextremismus, Rassismus und Antisemitismus engagieren dürfen.

Lesen Sie auch:  "Alle Kinder haben dieselben Rechte - Kindergrundsicherung auch für Flüchtlingskinder!" ist der Teil der Überschrift, der beibehalten werden soll.

Das Gemeinnützigkeitsrecht muss dafür sorgen, dass Engagement gefördert statt ausgetrocknet wird. Nur so kann die Zivilgesellschaft ihre politische Stimme in der Demokratie erheben und somit zu einer demokratischen Gesellschaft beitragen.

Quelle: www.presseportal.de

Weitere Informationen über den Verband

– Campact e.V. ist ein deutscher, gemeinnütziger Verein, der sich für politische Kampagnen und Bürgerbewegungen einsetzt.
– Der Verband wurde im Jahr 2003 gegründet und hat seinen Sitz in Verden (Niedersachsen).
– Laut eigenen Angaben hat der Verein aktuell mehr als 2,2 Millionen Unterstützer:innen und 145.000 Mitglieder (Stand: September 2021).
– Die Organisationsstruktur von Campact ist dezentral aufgebaut: Ein bundesweites Team koordiniert die Arbeit, während lokale Gruppen und Aktivist:innen vor Ort aktiv sind.
– Campact finanziert sich über Spenden, Mitgliedsbeiträge und Förderungen von Stiftungen und Privatpersonen. Der Verein legt Wert auf Transparenz und veröffentlicht regelmäßig einen Finanzbericht.
– Der Schwerpunkt der Arbeit von Campact liegt auf politischen Kampagnen und Aktionen zu verschiedenen gesellschaftlichen Themen wie Klimaschutz, Menschenrechte, Demokratie, Friedenspolitik und soziale Gerechtigkeit.
– Der Verein setzt sich für eine progressive Politik ein und kooperiert mit anderen NGOs und Verbänden, um politischen Druck auszuüben.
– Im Jahr 2020 hat Campact mit seinen Kampagnen mehrere politische Erfolge erzielt, darunter das Verbot von Plastiktüten in Deutschland und die Einigung auf ein EU-Klimaziel für das Jahr 2030.
– Campact hat eine eigene Online-Plattform für Petitionen und Kampagnen (www.campact.de) und ist auch in den sozialen Medien präsent.
– Der Verband hat mehrere Auszeichnungen erhalten, darunter den Deutschen Kulturförderpreis des Kulturkreises der deutschen Wirtschaft und den “Bambi” in der Kategorie “Unsere Erde”.

16 Responses

    1. Ich respektiere deine Meinung, aber ich denke, dass Vereine sich auf ihre Hauptaufgabe konzentrieren sollten. Politik ist ein eigenes Feld, in dem man sich engagieren kann. Lass die Vereine ihre Arbeit machen und die Politiker die Politik. #getrennteWege

  1. Also ich finde es total übertrieben, dass Vereine vor politischem Einfluss Angst haben. Was ist so schlimm daran, sich politisch zu engagieren?

  2. Also ich finde es total übertrieben, dass die Vereine Angst vor politischem Einfluss haben. Was soll denn da passieren?

    1. Das ist lächerlich! Politischer Einfluss kann die Integrität und Unabhängigkeit der Vereine gefährden. Es ist richtig, dass sie Angst davor haben.

  3. Warum sollten Vereine politischen Einfluss haben? Lass sie sich auf ihre eigentlichen Aufgaben konzentrieren!

    1. Das ist ein gefährlicher Vorschlag. Sportvereine sollten sich auf ihre Stärken konzentrieren: den Sport. Politischer Einfluss kann die Integrität der Vereine gefährden und zu Spaltung führen. Lassen wir den Sport im Sport und die Politik in der Politik.

    1. Ich respektiere deine Meinung, aber ich sehe das anders. Vereine sollten sich auf ihre eigentlichen Ziele konzentrieren und keine politische Agenda verfolgen. Politik kann spalten und die Gemeinschaft zerstören. Vereine sollten ein Ort der Zusammenkunft sein, nicht der politischen Auseinandersetzung.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert


Warum sind eure Kommentare so wertvoll?

Hier ein paar Gründe:

  1. Ihr bringt frischen Wind in die Diskussion und sorgt für abwechslungsreiche Ansichten.
  2. Ihr helft uns, uns selbst zu verbessern und immer am Puls der Zeit zu bleiben.
  3. Gemeinsam lernen wir voneinander und wachsen als Community.
  4. Mit euren Beiträgen bauen wir eine offene und respektvolle Umgebung auf, in der alle Stimmen gehört und geschätzt werden.

 

Jeder Kommentar ist Gold wert, egal ob Lob oder Kritik, zustimmend oder kontrovers. Lasst euren Gedanken freien Lauf und helft uns dabei, diese Community zu einem Ort zu machen, an dem jeder gern vorbeischaut und seine Meinung teilt. Auf geht’s!

 

Verbands- und Vereinsnachrichten

Mehr Infos und News aus der Verbands- und Vereinswelt finden Sie hier in der Übersicht

VNW: Werkswohnungen als Lösung für Wohnraummangel in Tourismuszentren

Inmitten des angespannten Wohnungsmarktes in den Tourismuszentren Mecklenburg-Vorpommerns schlägt die Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG) Alarm: Bezahlbarer Wohnraum ist hier Mangelware und beeinträchtigt zunehmend die Arbeitskräfte. Jörg Dahms, Landesgeschäftsführer der NGG, betont, dass die Kosten vielerorts kaum noch zu stemmen sind. Andreas Breitner, Direktor des Verbands norddeutscher Wohnungsunternehmen (VNW), verweist auf Werkswohnungen als potenzielle Lösung – eine Win-Win-Situation für Mitarbeiter und Unternehmen. Zudem könnten standardisierte Modulbauweisen und staatliche Förderprogramme helfen, den angespannten Markt nachhaltig zu entspannen.

Jetzt lesen »

Harsewinkel holt erneut Sieg beim DLRG Cup Warnemünde

Titel: DLRG-Cup in Warnemünde: Harsewinkel triumphiert erneut unter optimalen Bedingungen

Einleitung:
Am sonnigen Strand von Warnemünde fand der 26. Internationale DLRG Cup statt und begeisterte mit spannenden Wettkämpfen und strahlendem Wetter. Die Athletinnen und Athleten präsentierten sich in Höchstform, und die Mannschaft aus Harsewinkel setzte ihre beeindruckende Siegesserie fort. Lea Kötter aus Lüneburg und Clemens Wulkopf aus Harsewinkel wurden als beste Mehrkämpfer ausgezeichnet. Insgesamt erzielte das Team aus Harsewinkel hauchdünn den ersten Platz vor Halle-Saalekreis. Erfahren Sie mehr über die faszinierenden Disziplinen und atemberaubenden Leistungen dieses unvergesslichen Rettungssport-Events.

Jetzt lesen »

Rettungsschwimmer glänzen beim DLRG Cup in Warnemünde

Spannende Wettkämpfe und packender Triathlon – Der DLRG Cup in Warnemünde

Am Freitag, dem 19. Juli 2024, fanden sich die besten Rettungssportler Europas am Strand von Rostock-Warnemünde ein, um ihre Meister im Rahmen des prestigeträchtigen DLRG Cups zu ermitteln. Bereits frühmorgens starteten die Athleten bei optimalen Bedingungen in den zweiten Wettkampftag, der mit den dynamischen Beach Flags begann und später in ein dramatisches Board Race mündete. Höhepunkt bildete der anspruchsvolle Rettungstriathlon Oceanman/Oceanwoman, bei dem Kraft, Ausdauer und taktisches Geschick gefragt waren. Während die Teilnehmer bis an ihre Grenzen gingen, sorgten spektakuläre Szenen für staunende Zuschauer und spannende Wettbewerbe.

Jetzt lesen »

EUDR-Umsetzung jetzt verschieben: Holzindustrie fordert sofortige Entscheidung

EUDR: Verband der Deutschen Holzwerkstoffindustrie fordert sofortige Verschiebung

Am 19. Juli 2024 erneuert der Verband der Deutschen Holzwerkstoffindustrie e.V. (VHI) seinen dringenden Appell an die EU-Kommission, die Einführung der EU-Deforestation Regulation (EUDR) zu verschieben. Angesichts zahlreicher ungeklärter Fragen und der aktuellen wirtschaftlichen Herausforderungen schlägt die Geschäftsführerin Anemon Strohmeyer vor, das Inkrafttreten der Regelung hinauszuzögern. Während der VHI das Ziel der EUDR – die Bekämpfung der Entwaldung – voll unterstützt, betont er die Notwendigkeit einer praktikablen und durchdachten Umsetzung.

Jetzt lesen »

Niedersachsen: Genehmigung der Gasbohrungen bedroht geschützte Riffe

Niedersachsen genehmigt umstrittene Gasbohrungen trotz Umweltrisikens

19.07.2024 – 14:54, Berlin (ots) – Die Landesregierung Niedersachsen hat grünes Licht für den Bau eines Seekabels gegeben, das die Energieversorgung der geplanten Gasbohrplattform des niederländischen Konzerns One-Dyas vor Borkum sicherstellen soll. Diese Entscheidung kommt trotz heftiger Proteste von Umweltorganisationen wie der Deutschen Umwelthilfe e.V. (DUH), dem BUND Niedersachsen und der Bürgerinitiative Saubere Luft Ostfriesland, die eindringlich vor der Zerstörung geschützter Riffe in der Nordsee warnen. Die Organisationen kündigen nun an, alle rechtlichen Mittel auszuschöpfen, um das Projekt zu stoppen und umweltrechtliche Bedenken geltend zu machen.

Jetzt lesen »

Dramatischer Apothekenrückgang: Nur noch 17.288 in Deutschland

Drastischer Rückgang bei Apothekenzahlen: Ein alarmierender Trend

Berlin (ots) – Die Apothekenlandschaft in Deutschland befindet sich im drastischen Wandel. Im ersten Halbjahr 2024 sank die Zahl der Apotheken um bemerkenswerte 283 Betriebe auf einen neuen Tiefstand von 17.288. Insgesamt entspricht dies einem Rückgang von 1,6 Prozent seit Jahresbeginn. Besonders auffällig: Diese negative Entwicklung hat sich gegenüber den Vorjahren noch beschleunigt. Während das Apothekerhonorar stagniert und Kosten dramatisch steigen, warnt die ABDA – Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände vor den weitreichenden Konsequenzen für Patienten und die Gesundheitsversorgung insgesamt. Präsidentin Gabriele Regina Overwiening kritisiert die geplante Apothekenreform von Gesundheitsminister Karl Lauterbach scharf und mahnt vor einer massiven Verschlechterung der Versorgungsqualität.

Jetzt lesen »

DUH klagt gegen irreführende Werbung von weiteren Gasversorgern

Berlin (ots) – 19.07.2024 – 10:30

Die Deutsche Umwelthilfe e.V. (DUH) prangert erneut die irreführende Werbung für angeblich "klimaneutrales" Erdgas an und fordert fünf weitere Gasversorger zur Unterlassung dieser Praktiken auf. Nach intensiven Untersuchungen kommt die DUH zu dem Ergebnis, dass die beworbenen Klimakompensationsprojekte, vornehmlich aus Wasserkraftprojekten im globalen Süden, nicht ausreichend sind, um die versprochene Klimaneutralität zu gewährleisten. Dies führt zu einer Täuschung umweltbewusster Verbraucher und bringt fossiles Erdgas fälschlicherweise als "Ökogas" auf den Markt. Die DUH setzt ihren Kampf fort und kündigt rechtliche Schritte gegen mehrere Unternehmen an, die ihre Verpflichtungen bereits verletzt haben.

Jetzt lesen »

Pharma Deutschland stärkt Norden mit neuem Landesverband

Hamburg, 19. Juli 2024 – Der Deutsche Pharmaverband hat gestern mit der Gründung des neuen Landesverbands Nord einen wichtigen Schritt zur Stärkung der regionalen Vertretung und Zusammenarbeit in der norddeutschen Pharmabranche unternommen. Bei der feierlichen Veranstaltung im Clubhaus des Norddeutschen Regattavereins wurde Babette Reiken zur Leiterin des neuen Verbandes gewählt. Ziel ist es, die innovativen Kräfte von Pharmaunternehmen in Schleswig-Holstein, Hamburg, Bremen und Niedersachsen zu bündeln und dadurch die Wettbewerbsfähigkeit der Region nachhaltig zu stärken.

Jetzt lesen »

Methan-Regelung der EU: Deutschlands Klimapläne in Gefahr

Am 5. August tritt die EU-Methan-Verordnung in Kraft, ein bedeutender Schritt im Kampf gegen den Klimawandel. Trotz der Dringlichkeit des Themas besteht die Gefahr, dass Lobbyorganisationen der Gaswirtschaft zentrale Aufsichtsaufgaben übernehmen, was massive Interessenskonflikte heraufbeschwören könnte. Die Deutsche Umwelthilfe (DUH) warnt davor und lädt zu einem digitalen Pressegespräch am 25. Juli ein, bei dem unter anderem Jutta Paulus, MEP, über das Potential und die Herausforderungen der Verordnung informiert. Ein neues Rechtsgutachten beleuchtet zudem rechtliche Angreifbarkeit dieser umstrittenen Praxis.

Jetzt lesen »

Pharma Deutschland stärkt Nord-Region: Neuer Landesverband

Berlin (ots) – Am gestrigen Donnerstag setzte Pharma Deutschland einen bedeutenden Meilenstein in seiner regionalen Strategie: Im Hamburger Clubhaus des Norddeutschen Regattavereins wurde der Landesverband Nord gegründet. Zur Vorsitzenden des neuen Verbandes wählte man Babette Reiken, Geschäftsführerin der G. Pohl-Boskamp GmbH & Co. KG. Mit dieser Gründung verstärkt Pharma Deutschland seine regionale Präsenz und schafft eine Plattform zur gezielten Unterstützung der Pharmaunternehmen in den Bundesländern Schleswig-Holstein, Hamburg, Bremen und Niedersachsen.

Jetzt lesen »

Kindesunterhalt: ISUV kritisiert Düsseldorfer Tabelle

Am 19. Juli 2024 veröffentlichte der Interessenverband Unterhalt und Familienrecht (ISUV) die neueste Ausgabe seiner Vereinszeitschrift, den ISUV-Report 176. Schwerpunkt dieser Ausgabe ist die angekündigte Reform des Kindesunterhaltsrechts, auf die viele Trennungseltern dringend warten. Der Verband fordert eine umfassende Verbundlösung, die unterhalts-, betreuungs- und sorgerechtliche Fragen gemeinsam betrachtet. Besonders hervorzuheben ist die Kritik des ISUV an der Düsseldorfer Tabelle, die als veraltet und ungerecht angesehen wird. Der Report enthält zudem eine alternative Berechnungsmethode und fordert konkrete Kompensationen für unterhaltspflichtige Elternteile. Weitere Themen umfassen aktuelle familienrechtliche Urteile, Bildungsfragen und spannende Berichte von ISUV-Veranstaltungen.

Jetzt lesen »

EU stärkt Wohnungsbau: Neues Kommissionsmitglied ernannt

Berlin (ots) – Am 18. Juli 2024 hat EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen ihr politisches Programm für die zweite Amtszeit vorgestellt und kündigte die Ernennung eines speziellen Kommissionsmitglieds für den Wohnungsbau an. Felix Pakleppa, Hauptgeschäftsführer des Deutschen Baugewerbes, begrüßte diesen Schritt als dringend notwendig angesichts des europaweiten Wohnraummangels und hob die Bedeutung bezahlbaren Wohnraums hervor. Gleichzeitig warnte er davor, dass neue EU-Regelungen den Wohnungsbau unnötig verteuern könnten.

Jetzt lesen »

DLRG Cup lockt Rettungsschwimmer nach Warnemünde

Rostock-Warnemünde: Der Strand von Warnemünde verwandelte sich am 18. Juli in eine internationale Wettkampfbühne. Bei strahlendem Sonnenschein und perfekten Wetterbedingungen eröffneten die Präsidentin der Deutschen Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG), Ute Vogt, und Rostocks Oberbürgermeisterin Eva-Maria Kröger den 26. DLRG Cup. Rund 190 Rettungsschwimmer aus fünf Nationen treten bis Samstag im Kampf um Punkte und Medaillen an. Vom Strandsprint bis zum anspruchsvollen Surf Race in der 20 Grad kalten Ostsee zeigten die Athleten bereits herausragende Leistungen. Zuschauer können die spannenden Wettbewerbe direkt vor Ort verfolgen.

Jetzt lesen »

Johanniter-Hilfe 2023: Über 1,2 Mio Einsätze in der Notfallrettung

Johanniter-Unfall-Hilfe 2023: Einsatz für Menschen in Not

Täglich sind über 77.000 Johanniterinnen und Johanniter im Einsatz, um Menschen in Notsituationen zu unterstützen. Auch im Jahr 2023 setzte sich die Johanniter-Unfall-Hilfe unermüdlich für Betroffene weltweit ein – von der Ukraine bis zur Türkei nach schweren Erdbeben. Mit mehr als 1,2 Millionen Einsätzen in der Notfallrettung, der Versorgung von täglich 20.000 Pflegebedürftigen und der Schulung von 300.000 Laien in Erster Hilfe, bewiesen sie ihre herausragende Kompetenz und Hingabe.

Jetzt lesen »

Europa braucht schnellere Veränderungen, sagt ZIA-Präsidentin

Einführung

Am 18. Juli 2024 markiert die Wiederwahl Ursula von der Leyens als Kommissionspräsidentin einen entscheidenden Wendepunkt für Europa. Die Immobilienbranche, vertreten durch den Zentralen Immobilien Ausschuss e.V. (ZIA), drängt auf weitreichende Änderungen, um in den globalen Wettkampf zu bestehen. "In diesen angespannten Zeiten kann sich Europa keinen Zeitlupen-Modus leisten", betont ZIA-Präsidentin Iris Schöberl. Schnelle Fortschritte in Bereichen wie Finanzen, Energieversorgung und Digitalisierung sind unerlässlich, um Europas Zukunft zu sichern und einen umfassenden Wachstumsschub zu ermöglichen.

Jetzt lesen »