ZIA-Neuausrichtung 2025: Personalwechsel und neue Verbandsstruktur stärken Immobilienwirtschaft für die Zukunft

Modernes blau beleuchtetes News-Studio mit runden LED-Podesten und großem Bildschirm mit Schriftzug ‚Verbands‑Monitor eins zu eins‘.
Der ZIA stellt seine Geschäftsführung zum 1. August 2025 neu auf: Gunther Adler und Dr. Joachim Lohse scheiden aus, während Torsten Labetzki als COO zentrale interne Bereiche übernimmt und gemeinsam mit Fabian Boeck die ZIA Service GmbH führt. Hauptgeschäftsführerin Aygül Özkan verantwortet künftig alle politischen Themenfelder von Wohnen über Stadtentwicklung bis Digitalisierung, und zum Jahresanfang wird ein dritter Geschäftsführer für Klima- und Energiepolitik, Nachhaltigkeit, Kapitalmarkt/Sustainable Finance sowie Europa berufen. Zeitgleich fasst der Verband die Abteilungen Europa/Kapitalmarkt und Wohnen/Bauen/Stadtentwicklung/Wirtschaftsimmobilien zusammen, um sich intern zu verschlanken und den Megatrends Nachhaltigkeit, Innovation und Digitalisierung gerecht zu werden.

Inhaltsverzeichnis

Über uns:
Seit über 20 Jahren sind wir im Bereich Marketing und Kommunikation tätig und unterstützen Verbände, Organisationen und Institutionen mit fundierter Praxis- und Branchenexpertise. Unsere Arbeit wird durchweg positiv bewertet – unter anderem auf Trustpilot, ProvenExpert und in Google Bewertungen.

Unterstütze unsere Arbeit mit deiner Bewertung.
Große Konzerne kaufen Reichweite, wir setzen auf echte Leser. Deine positive Bewertung signalisiert dem Algorithmus Relevanz, stärkt unsere Sichtbarkeit und hilft, unabhängige Inhalte sichtbar zu halten.

Scanne den QR-Code oder klicke auf den Link. Du wirst direkt zu Google weitergeleitet.

– Gunther Adler und Dr. Joachim Lohse verlassen Geschäftsführung bis Ende 2025.
– Torsten Labetzki wird ab 01.08.2025 COO und leitet mehrere Bereiche im ZIA.
– ZIA passt interne Strukturen strategisch an Marktbedürfnisse an und bündelt Abteilungen.

ZIA stellt Geschäftsführung neu auf und richtet sich strategisch für die Zukunft aus

Der Zentrale Immobilien Ausschuss (ZIA) vollzieht ab dem 1. August 2025 eine entscheidende Neuausrichtung seiner Führungsstruktur. Gunther Adler und Dr. Joachim Lohse werden einvernehmlich aus der Geschäftsführung ausscheiden. Während Adler den Verband auf eigenen Wunsch zum 31. Juli 2025 verlässt, scheidet Dr. Lohse mit Erreichen seines Ruhestands im Herbst dieses Jahres zum Jahresende aus.

Neu in der Geschäftsführung wird Torsten Labetzki, der bisher Mitglied der Geschäftsleitung war. Er übernimmt als Geschäftsführer die Verantwortung für die Bereiche Recht, Steuern, Finanzwesen & Controlling, Veranstaltungsmanagement, Mitgliedermanagement und Personal. Zudem führt er gemeinsam mit Fabian Boeck die ZIA Service GmbH. Hauptgeschäftsführerin Aygül Özkan wird künftig die politischen Themenfelder Wohnen, Wirtschaftsimmobilien, Stadtentwicklung und Bauen sowie die Bereiche Digitalisierung, Innovation und die Öffentlichkeitsarbeit steuern. Ein dritter Geschäftsführer wird Anfang 2026 nachbesetzt, zuständig für Klima- und Energiepolitik, Nachhaltigkeit, Kapitalmarkt Sustainable Finance, Europa sowie die Regionen und Länderbüros des ZIA.

Es freut uns sehr, dass wir mit Herrn Labetzki einen langjährigen Mitarbeitenden in der Geschäftsführung begrüßen dürfen. Er wird als Chief Operating Officer (COO) auf Geschäftsführungsebene für die Steuerung und das Zusammenwachsen der operativen internen Geschäftsprozesse verantwortlich sein. Wir bedanken uns bei Herrn Herrn Adler und auch schon jetzt bei Herrn Dr. Lohse für das Engagement, die gute Zusammenarbeit und die vielen Impulse, die sie bei uns eingebracht haben“, betont Iris Schöberl, Präsidentin des ZIA.

Parallel zu den personellen Veränderungen werden auch die Abteilungen mit Wirkung zum August 2025 neu strukturiert: Die Bereiche Europa und Kapitalmarkt/Sustainable Finance sowie Wohnen, Bauen, Stadtentwicklung und Wirtschaftsimmobilien werden zusammengelegt. Diese Maßnahme reagiert auf die zunehmende Verschmelzung der Nutzungsklassen in Form von Mixed-Use-Konzepten und die wachsende Bedeutung grenzüberschreitender EU-Regulierungen.

Schöberl erklärt dazu: „Dass unsere Abteilungen ineinander aufgehen, sehen wir als Antwort auf die zunehmende Verschmelzung der Nutzungsklassen im Sinne von Mixed-Use-Konzepten und auf die Notwendigkeit, international vernetzt und mit Blick auf alle wichtigen EU-Regulierungen zu agieren. Die Neuaufstellung in der Geschäftsführung und die Bündelung unserer Kompetenzen in starken interdisziplinären Teams sind Teil unserer Zukunftsstrategie, die unter anderem vorsieht, unser Netzwerk strategisch auszubauen und die wichtigen Megatrends wie unter anderem Nachhaltigkeit, Innovation und Digitalisierung noch stärker in den Blick zu nehmen.“

Auch Hauptgeschäftsführerin Özkan hebt die strategische Bedeutung der Umstrukturierung hervor: „Mit dieser Neuausrichtung stärken wir unsere Fähigkeit, als Trusted Advisor für unsere Mitglieder und die Politik in einer zunehmend komplexen Branche zu agieren. Diese Veränderungen sind eine Investition in die Zukunft des ZIA, um als flexibler und agiler Verband den Herausforderungen der komplexen, globalisierten und regulierten Märkte weiterhin erfolgreich zu begegnen.“

Die Personalanpassungen und organisatorischen Zusammenführungen markieren einen klaren Schritt, um die internen Abläufe zu optimieren und die Geschäftsführung stärker auf die aktuellen und zukünftigen Herausforderungen der Immobilienbranche auszurichten. Damit stellt der ZIA sicher, dass er auch künftig auf die wichtigsten Megatrends und Marktentwicklungen adäquat reagieren kann.

Weichenstellung für die Immobilienwirtschaft: Die neue Ausrichtung des ZIA im Überblick

Die Immobilienbranche steht vor komplexen Herausforderungen, die nicht nur Marktteilnehmer, sondern auch die sie vertretenden Verbände vor grundlegende Anpassungen stellen. Der Zentrale Immobilien Ausschuss (ZIA), als Spitzenverband der Immobilienwirtschaft in Deutschland, reagiert darauf mit einer deutlich sichtbaren Neuausrichtung seiner Geschäftsführung und internen Strukturen. Diese Umstellungen sind nicht bloß organisatorischer Natur, sondern sollen den Verband befähigen, die wachsenden Anforderungen durch Digitalisierung, Nachhaltigkeit und internationale Vernetzung besser zu bewältigen.

Die Neuformierung der Geschäftsleitung, bei der unter anderem Torsten Labetzki nun verstärkt operative Geschäftsprozesse koordiniert und Aygül Özkan politische und kommunikative Felder verantwortet, steht stellvertretend für die strategische Bündelung von Kompetenzen. Zudem werden Bereiche wie Europa, Kapitalmarkt und Nachhaltigkeit zusammengeführt, um der zunehmenden Verzahnung globaler und regulatorischer Einflüsse gerecht zu werden. Diese strukturelle Anpassung versetzt den ZIA in die Lage, als flexibler und agiler Verband die komplexen Herausforderungen der Immobilienwirtschaft proaktiv anzugehen.

Branchenherausforderungen und Megatrends

Die Immobilienwirtschaft befindet sich in einem dynamischen Wandel, der von mehreren gewichtigen Megatrends geprägt wird. Digitalisierung verändert nicht nur das Bauen und Verwalten von Immobilien, sondern schafft neue Anforderungen an technische Infrastruktur und Datenmanagement. Parallel dazu rückt das Thema Nachhaltigkeit verstärkt in den Fokus, etwa durch Klimaschutzauflagen, Energiestandards und die Nachfrage nach nachhaltigen Bau- und Finanzierungsmodellen. Auch die internationale Vernetzung und regulatorische Entwicklungen auf europäischer Ebene fordern eine bessere Abstimmung und umfassendere Services.

Diese Herausforderungen lassen sich wie folgt zusammenfassen:

  • Digitale Transformation: Neue Technologien für Planung, Bau und Betrieb von Immobilien erfordern schnelle Anpassungsprozesse.
  • Nachhaltigkeit und Klimaschutz: Gesetze und gesellschaftliche Erwartungen erzeugen Druck, Energieeffizienz und Umweltaspekte zu integrieren.
  • Globalisierung und Regulierung: EU-Vorschriften und internationale Kapitalmarktmechanismen beeinflussen Geschäftsmodelle und Investitionsentscheidungen.
  • Nutzerbedürfnisse und Mixed-Use-Konzepte: Die Grenzen zwischen Wohn-, Gewerbe- und Freizeitnutzungen verschmelzen zunehmend.

Der ZIA begegnet diesen Entwicklungen mit einer engeren Verzahnung seiner Fachbereiche und einem zeitgemäßen Führungsmodell, das interdisziplinäres Arbeiten fördert.

Zukunftsperspektiven und Einflussmöglichkeiten

Die Umstrukturierungen beim ZIA sind eine Antwort auf den wachsenden Bedarf nach Koordination und strategischem Denken in einer zunehmend komplexen Branche. Verbände anderer Wirtschaftszweige, etwa im Bereich Energie oder Digitalisierung, vollziehen ähnliche strukturelle Anpassungen, um flexibler auf Marktveränderungen reagieren zu können. Der ZIA nutzt diese Chancen, um sein Netzwerk auszubauen und seiner Rolle als „Trusted Advisor“ für Politik und Mitglieder gerecht zu werden.

Die Bündelung der Kompetenzen in neuen Führungsteams sowie die Verbindung der Abteilungen Wohnen, Bauen, Stadtentwicklung, Kapitalmarkt und Nachhaltigkeit fördern Austausch und Effizienz. Damit kann der Verband künftig schneller auf regulatorische Veränderungen und Marktdynamiken reagieren.

Für die kommenden Jahre ist zu erwarten, dass der ZIA seine Position als zentraler Akteur in der deutschen und europäischen Immobilienwirtschaft weiter ausbaut. Die stärkere Fokussierung auf Megatrends wird es dem Verband ermöglichen, maßgeblich an der Gestaltung von Rahmenbedingungen mitzuwirken und die Branche bei Innovations- und Transformationsprozessen zu unterstützen – entscheidend für die Wettbewerbsfähigkeit und gesellschaftliche Akzeptanz der Immobilienwirtschaft insgesamt.

Dieser Beitrag enthält Informationen und Zitate aus einer Pressemitteilung des ZIA Zentraler Immobilien Ausschuss e.V.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

Mehr dazu:

Mehr zum Thema erfahren? Hier finden Sie ergänzende Artikel: ,
Bild von Über das Autor:innen-Netzwerk von verbandsbuero.de

Über das Autor:innen-Netzwerk von verbandsbuero.de

Die Beiträge auf verbandsbuero.de entstehen in einem redaktionellen Netzwerk aus festangestellten und freien Redakteurinnen und Redakteuren mit langjähriger Erfahrung in Marketing, Kommunikation und Öffentlichkeitsarbeit. Unser Team ist seit vielen Jahren eng in der Vereins- und Verbandswelt vernetzt und arbeitet kontinuierlich mit Organisationen, Verbänden und Institutionen aus unterschiedlichen Bereichen zusammen.

Viele Inhalte werden gemeinschaftlich recherchiert, geschrieben und redaktionell überarbeitet. Dieses kollaborative Vorgehen stellt sicher, dass fachliche Tiefe, Praxisnähe und unterschiedliche Perspektiven in jeden Beitrag einfließen. Aus diesem Grund veröffentlichen wir unsere Inhalte bewusst als Netzwerk-Arbeit und nicht immer unter dem Namen einzelner Autor:innen.

Die redaktionelle Verantwortung liegt beim Netzwerk von verbandsbuero.de. Alle Beiträge basieren auf fundierter Praxiserfahrung, aktuellem Fachwissen und einem klaren Fokus auf die Anforderungen von Vereinen, Verbänden und Non-Profit-Organisationen.

Alle Beiträge