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ZIA fordert: Politische Zusagen müssen endlich umgesetzt werden

Optimismus in der Immobilienbranche – aber politische Taten gefragt

Berlin, 21. Juni 2024 – Die deutsche Immobilienwirtschaft steht nach harten Monaten wieder optimistischer da. Der aktuelle ZIA-IW-Stimmungsindex zeigt einen spürbaren Aufwärtstrend. Doch trotz der aufkeimenden Zuversicht mahnt die neue Präsidentin des Zentralen Immobilien Ausschusses (ZIA), Iris Schöberl, dass konkrete politische Maßnahmen dringend nötig sind, um den positiven Trend nicht zu gefährden. Insbesondere die Förderung von Bauprojekten und der Abbau bürokratischer Hürden stehen laut Schöberl an oberster Stelle auf der Wunschliste der Branche. „Die Taten müssen mit den politischen Zusagen Schritt halten, damit der vorsichtige Optimismus nicht im Keim erstickt wird,“ fordert sie entschieden.

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Presse /news Verbandsnachrichten

Bremen (VBR). Die Immobilienbranche wittert Aufwind: IW-Stimmungsindex zeigt optimistische Perspektiven

Nach einer herausfordernden Phase zeichnet sich in der Immobilienwirtschaft ein Silberstreif am Horizont ab. Der neueste ZIA-IW-Stimmungsindex offenbart, dass die Branche wieder verhaltenen Optimismus spürt. „Es ist toll, dass die Branche einen regelrechten Motivationsschub erlebt. Gerade deshalb kommt es jetzt darauf an, dass die Politik wirklich einlöst, was längst versprochen ist“, bekräftigt die frisch gewählte Präsidentin des Zentralen Immobilien Ausschusses (ZIA), Iris Schöberl.

Die Dezemberbefragung 2024 des ZIA-IW-Immobilienstimmungsindex (ISI) brachte eine deutlich bessere Einschätzung der aktuellen Geschäftslage und der Erwartungen innerhalb der Branche zutage. Die Bewertung der gegenwärtigen Lage stieg von 5,0 auf 15,6 Punkte, während die zukünftigen Erwartungen von -2,9 auf 11,5 Punkte klettern. Ein klarer Hinweis darauf, dass die Akteure der Immobilienwirtschaft wieder positiver gestimmt sind.

Doch dieser Optimismus steht auf wackeligen Füßen. Trotz ermutigender Signale aus der Bundesregierung, wie etwa die versprochene Planungsbeschleunigung und Förderprogramme, bleibt vieles im Unklaren. „Die Taten müssen mit den politischen Zusagen Schritt halten, damit der vorsichtige Optimismus der Immobilienwirtschaft nicht im Keim erstickt wird,“ mahnt Schöberl. Besonders kritisch sieht sie die blockierten Förderprogramme im Haushaltsausschuss und die unklare Zukunft des klimafreundlichen Neubaus.

Ein weiteres drängendes Thema für die Branche ist der Bürokratieabbau. Fast 59 Prozent der Befragten sehen hier den dringlichsten Handlungsbedarf. „Diese penible, oft überzogene Bürokratie ist für die Immobilienbranche seit Jahrzehnten ein finsteres Thema. Es braucht hier eine regelrechte staatliche Entrümpelungsaktion. Auch hier gilt: Die Taten zählen“, fordert Schöberl. Der jüngste Vorstoß der Ministerpräsidentinnen und Ministerpräsidenten zum Bürokratieabbau in der EU sei daher „goldrichtig“.

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Andere wichtige Anliegen umfassen den Verzicht auf kostenerhöhende Vorgaben und eine bessere Digitalisierung der Verwaltung. Mit der geplanten Änderung des Hochbaustatistikgesetzes könnte tatsächlich ein entscheidender Schritt hin zu digitalen Bauanträgen und einer effizienteren Bauaufsichtsbehörde gemacht werden. Doch auch dieses Projekt stockt derzeit im Vermittlungsausschuss. „Es ist zu hoffen, dass die längst überfällige flächendeckende Ausstattung der Bauämter mit XBau-fähigen Antragsportalen nicht noch weiter verzögert wird“, so Schöberl. Der reibungslose digitale Datenaustausch zwischen Behörden, gefördert durch den XBau-Standard, sei von entscheidender Bedeutung.

Ein genauer Blick auf einzelne Gebäudeklassen zeigt ein differenziertes Bild: Im Bürosektor sind sowohl Geschäftslage als auch Erwartungen verbessert. Handelsimmobilien hingegen präsentieren ein wechselhaftes Stimmungsbild, wobei die aktuelle Lage erneut hervorragend bewertet wird. Im Wohnbereich ist erstmals seit 2022 die Erwartungshaltung nicht mehr negativ. Bei Projektentwicklern hingegen trübte sich die aktuelle Geschäftslage leicht ein, trotz deutlich gestiegener Erwartungen.

Seit seiner Einführung 2020 liefert der ZIA-IW-Immobilienstimmungsindex quartalsweise wertvolle Einblicke in die Stimmungslage der Immobilienwirtschaft. Diese Transparenz soll Investoren und Projektentwicklern helfen, fundierte Entscheidungen zu treffen.

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Der Zentrale Immobilien Ausschuss e.V. (ZIA) steht als Spitzenverband der deutschen Immobilienwirtschaft hinter diesem Index. Mit umfassender Expertise vertritt er die Interessen von rund 37.000 Unternehmen und gibt der Branche eine starke Stimme auf nationaler und europäischer Ebene.


Für weitere Informationen, Pressekontakte, Bilder oder Dokumente geht es hier zur Quelle mit dem Originaltitel:
ZIA-Präsidentin Iris Schöberl zum IW-Stimmungsindex: „Die Taten müssen mit den …

Original-Content übermittelt durch news aktuell.

Zitierte Personen und Organisationen

  • Personen:

    • Iris Schöberl (ZIA-Präsidentin)
  • Organisationen:

    • ZIA Zentraler Immobilien Ausschuss e.V.
    • Institut der deutschen Wirtschaft IW
    • Bundesregierung
    • Ministerpräsidentinnen und Ministerpräsidenten (EU-Kontext)
    • Bundesverband der deutschen Industrie (BDI)
  • Unternehmen:

    • Immobilienunternehmen (allgemein erwähnt)
    • Projektentwickler (allgemein erwähnt)
  • Institutionen:

    • Haushaltsausschuss
    • Bauaufsichtsbehörden
    • Vermittlungsausschuss
    • Ländergesetze und Kommunen (im Kontext der Datenerhebung)
    • EU (bezüglich des Bürokratieabbaus)
  • Sonstiges:
    • Baugesetzbuch § 246

Meldung einfach erklärt

Datum: 21.06.2024 – 10:55

Verfasser: ZIA Zentraler Immobilien Ausschuss e.V.

Dokument zum Herunterladen:
– 240621 PM ZIA IW Stimmungsindex Sommer.pdf
– PDF – 160 kB

Wichtigste Aussagen:
1. Die Immobilienwirtschaft ist nach schwierigen Monaten wieder optimistischer.
2. Das ist das Ergebnis des ZIA-IW-Stimmungsindexes.
3. ZIA-Präsidentin Iris Schöberl betont, dass politische Versprechungen eingehalten werden müssen.

Frage: Was genau ist der ZIA-IW-Stimmungsindex?
Antwort: Der ZIA-IW-Stimmungsindex misst die Stimmung von Immobilienunternehmen bezüglich ihrer aktuellen Geschäftslage und ihrer Erwartungen für die Zukunft.

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Details zum Stimmungsindex:
– Verbesserung im Vergleich zum Vorquartal
– Geschäftslage: +15,6 Punkte
– Erwartungen: +11,5 Punkte

Hauptanliegen der Unternehmen:
1. Bürokratieabbau hat höchste Priorität (58,8 %).
2. Verzicht auf neue kostenerhöhende Vorgaben (53,5 %).
3. Verbesserung der Digitalisierung in der Verwaltung (39,9 %).

Aktuelle Entwicklungen:
– Geplante Änderung des Hochbaustatistikgesetzes soll digitalen Bauantrag fördern.
– Gesetzentwurf wird nun im Vermittlungsausschuss beraten.

Frage: Welche Bereiche zeigen besondere Entwicklungen?
Antwort:
– Bürosektor: Weitere Erholung, Geschäftslage +17,0 Punkte, Erwartungen +13,6 Punkte.
– Handelsimmobilien: Uneinheitliches Bild, Geschäftslage +52,2 Punkte.
– Wohnen: Erwartungen erstmals seit 2022 nicht mehr negativ, Geschäftslage +33,3 Punkte, Erwartungen 0 Punkte.
– Projektentwickler: Leichte Eintrübung der Geschäftslage, aber positiver Ausblick bei den Erwartungen.

Hintergrund:
– Der Immobilienstimmungsindex wird seit 2020 vom Institut der deutschen Wirtschaft (IW) zusammen mit dem ZIA erstellt.
– Ziel ist es, Informationen über die Lage und Erwartungen von Immobilieninvestoren und Projektentwicklern zu sammeln.

Der ZIA:
– Spitzenverband der Immobilienwirtschaft in Deutschland.
– Vertritt rund 37.000 Unternehmen.
– Präsidentin: Iris Schöberl.

Kontakt:
ZIA-Pressestelle
Zentraler Immobilien Ausschuss e.V.
Leipziger Platz 9
10117 Berlin
Tel.: +4930202158523
E-Mail: presse@zia-deutschland.de
Internet: www.zia-deutschland.de

Weitere Materialien zum Herunterladen:
– Dokument: 240621 PM ZIA IW Stimmungsindex Sommer.docx

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