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Zentraler Streik in Seehäfen für höhere Löhne am 17. Juni

Zentraler Streiktag in deutschen Seehäfen: ver.di erhöht Druck auf Arbeitgeber

Am Montag, dem 17. Juni 2024, wird Hamburg zum Schauplatz eines zentralen Streiktages der Seehafen-Beschäftigten, zu dem die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) aufruft. Beschäftigte aus den Häfen Hamburg, Bremen, Bremerhaven, Brake und Emden kommen in der Hansestadt zusammen, um ihre Forderungen nach einer Lohnerhöhung von drei Euro pro Stunde ab dem 1. Juni 2024 durchzusetzen. Die Aktion zielt darauf ab, den Druck auf die Arbeitgeberseite, vertreten durch den Zentralverband der deutschen Seehafenbetriebe (ZDS), in der dritten Verhandlungsrunde zu erhöhen, nachdem das bisherige Angebot als unzureichend zurückgewiesen wurde.

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Presse /news Verbandsnachrichten

Bremen (VBR). Am Montag, dem 17. Juni 2024, erwartet Hamburg eine gewaltige Welle der Solidarität und Entschlossenheit: Die Beschäftigten der Seehäfen in Deutschland vereinen sich zu einem zentralen Streiktag. Organisiert von der Vereinten Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di), werden die Hafenarbeiter ihre Tätigkeiten ruhen lassen, um gemeinsam für bessere Arbeitsbedingungen und eine dringend benötigte Lohnerhöhung zu kämpfen.

Betroffen vom Streik sind nicht nur der Hamburger Hafen, sondern auch die Häfen in Bremen, Bremerhaven, Brake und Emden. Die Aktion beginnt früh am Morgen um 5 Uhr und erstreckt sich über bis zu 48 Stunden. Diese beispiellose Demonstration der Stärke findet statt, nachdem die Arbeitgeberseite, vertreten durch den Zentralverband der deutschen Seehafenbetriebe (ZDS), in der zweiten Verhandlungsrunde am 6. Juni kein akzeptables Angebot vorlegte. Der Druck auf die Arbeitgeber soll mit diesem Streik erhöht werden, um in der dritten Verhandlungsrunde am 17. und 18. Juni endlich ein verhandlungsfähiges Angebot zu erzielen.

“Mit ihren Streiks in Hamburg, Bremen, Bremerhaven und Emden haben die Hafenbeschäftigten bereits in der vergangenen Woche eindrucksvoll gezeigt, dass sie sich für ihre Forderungen stark machen”, hebt Maren Ulbrich, die ver.di-Verhandlungsführerin, hervor. “Ab Montag wird der Druck nochmals erhöht, um den Arbeitgebern klarzumachen, dass die Beschäftigten hinter den Forderungen stehen und eine wirkliche Lohnerhöhung benötigen.”

Die aktuelle Forderung von ver.di ist kristallklar: eine Erhöhung der Stundenlöhne um drei Euro ab dem 1. Juni 2024 sowie eine entsprechende Anhebung der Schichtzuschläge. Besonders bemerkenswert ist auch die Forderung nach einer Nachholung der ausgebliebenen Erhöhung der Schichtzulagen aus dem Tarifabschluss 2022, bei einer Laufzeit des neuen Tarifvertrags von zwölf Monaten.

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Für die Hafenarbeiter bedeutet das bisherige Angebot keinen echten Reallohnzuwachs; zudem fehlte eine angemessene soziale Komponente. “Es kommt darauf an, dass insbesondere die unteren Lohngruppen durch die Lohnerhöhungen finanziell entlastet werden. Die Inflation der vergangenen Jahre hat sie besonders schwer getroffen”, erklärt Ulbrich weiter. Diese Gruppe wurde zwar im vorgelegten Angebot berücksichtigt, jedoch nicht in ausreichendem Maße.

Der geplante Streiktag wird neben den Arbeitsniederlegungen auch durch eine zentrale Kundgebung unterstützt. Ab 10:30 Uhr versammeln sich die Teilnehmer an der Elbphilharmonie in Hamburg, gefolgt von einer Demonstration durch die Stadt mit Zwischenkundgebungen bei MSC, dem ZDS und der HHLA. Der Abschluss der Veranstaltung findet um 12:30 Uhr am Gewerkschaftshaus in Hamburg statt.

Dieser Streik ist nicht nur eine Antwort auf die spezifischen Arbeitsbedingungen der Hafenarbeiter, sondern zeigt auch ein breiteres Bild der sozialen Ungerechtigkeit und der Auswirkungen der Inflation auf die arbeitende Bevölkerung in Deutschland. In einer Zeit, in der Lebenshaltungskosten kontinuierlich steigen, sendet dieser Protest ein klares Signal: Die Arbeiter verlangen gerechte Löhne und Bedingungen, die ihrem harten Einsatz gerecht werden.

Für Rückfragen stehen ver.di-Vertreter wie Maren Ulbrich und regionale Ansprechpartner zur Verfügung. Diese Experten bringen jahrelange Erfahrung mit und sind bereit, detailliert Auskunft zu geben.

Diese Bewegung könnte weitreichende Folgen nicht nur für die Häfen selbst, sondern auch für die gesamte Transport- und Logistikbranche in Deutschland haben. Es bleibt abzuwarten, ob der ZDS in der anstehenden dritten Verhandlungsrunde den Forderungen nachkommt und einen Weg findet, diesen Konflikt beizulegen.

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Für weitere Informationen, Pressekontakte, Bilder oder Dokumente geht es hier zur Quelle mit dem Originaltitel:
Medien-Info: Tarifrunde Seehäfen: Zentraler Streiktag in zahlreichen Häfen zu …

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Meldung einfach erklärt

Datum und Uhrzeit des Beitrags:
– 16. Juni 2024, um 22:00 Uhr.

Welche Gewerkschaft ruft zum Streik auf?
– Die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di).

Was ist der Anlass für den Streik?
– ver.di ruft die Beschäftigten der Seehäfen zu einem zentralen Streiktag auf. Dieser findet am Montag, dem 17. Juni 2024, in Hamburg statt.
– Beschäftigte aus verschiedenen betroffenen Häfen werden nach Hamburg fahren und dort gemeinsam streiken.

Welche Seehäfen sind betroffen?
– Hamburger Hafen
– Hafen Bremen
– Bremerhaven
– Brake
– Emden

Wie lange dauern die Streiks?
– In Hamburg beginnen die Streiks am 17. Juni 2024 um 05:00 Uhr.
– Dauer: ca. 24 bis 48 Stunden, bis in den späten Abend des 17. oder 18. Juni 2024, je nach Hafenstandort.

Warum wird gestreikt?
– Der Zentralverband der deutschen Seehafenbetriebe (ZDS) hat in der zweiten Verhandlungsrunde am 6. Juni kein verhandlungsfähiges Angebot vorgelegt.
– Ziel des Streiks ist es, den Druck auf die Arbeitgeber zu erhöhen, damit sie in der dritten Verhandlungsrunde ein besseres Angebot machen.
– Die dritte Verhandlungsrunde findet am 17./18. Juni 2024 in Hamburg statt.

Was fordert ver.di?
– ver.di fordert eine Erhöhung der Stundenlöhne um drei Euro zum 1. Juni 2024.
– Eine entsprechende Anhebung der Schichtzuschläge.
– Nachholung der ausgebliebenen Erhöhung der Schichtzulagen vom Tarifabschluss 2022.
– Vertragslaufzeit von zwölf Monaten.

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Warum sind die Forderungen wichtig?
– Besonders die unteren Lohngruppen sollen finanziell entlastet werden, da sie durch die Inflation stark getroffen wurden.
– Es müssen Lohnunterschiede zwischen verschiedenen Gruppen verringert werden.
– Ein echter Reallohnzuwachs soll auch für die oberen Lohngruppen erreicht werden.

Wer kann bei Rückfragen kontaktiert werden?
– Maren Ulbrich: 0170.571.58.33
– Für Hamburg: Andre Kretschmar: 01607419854
– Für Bremen/Bremerhaven: Sascha Tietz: 015112550152
– Für Emden: Reiner Schäl: 0160-90611237

Gibt es eine Kundgebung und eine Demo?
– Ja, am 17. Juni 2024 in Hamburg.
– Ab 10:30 Uhr an der Elbphilharmonie (Platz d. Deutschen Einheit, 20457 Hamburg).
– 11 Uhr: Beginn der Kundgebung an der Elbphilharmonie.
– 11:30 Uhr: Start der Demonstration.
– Zwischenkundgebungen bei MSC (Am Sandtorkai 31 · 20457 Hamburg), beim ZDS (Am Sandtorkai 2, 20457 Hamburg) und bei der HHLA (Bei St. Annen 1, 20457 Hamburg).
– Abschluss um 12:30 Uhr am Gewerkschaftshaus Hamburg (Besenbinderhof 60, 20097 Hamburg).

Wer steht für Fotos, O-Töne und Interviews zur Verfügung?
– Kolleginnen und Kollegen aus den zum Streik aufgerufenen Häfen.

Kontaktinformation der Presseabteilung:
– Martina Sönnichsen, ver.di-Bundesvorstand
– Adresse: Paula-Thiede-Ufer 10, 10179 Berlin
– Telefon: 030/6956-1011 oder -1012
– E-Mail: pressestelle@verdi.de
– Webseite: www.verdi.de/presse

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