Zeit der Lippenbekenntnisse vorbei: Immobilienwirtschaft fordert Taten von Ländern zur Wende am Wohnungsmarkt

Die Immobilienwirtschaft fordert konkrete Maßnahmen von den Ländern, um die angespannte Lage auf dem Wohnungsmarkt zu verbessern. Vor dem Start der Bauministerkonferenz betont der ZIA-Präsident, dass die Zeit der Lippenbekenntnisse vorbei ist und die Länder liefern müssen, um eine Wende herbeizuführen. Ein Aussetzen der Grunderwerbsteuer sei dabei eine Kernvoraussetzung. Der ZIA fordert zudem eine Vereinheitlichung der Bauordnungen und ein KfW-Kreditprogramm für den Wohnungsneubau. Die aktuelle Prognose spricht von 750.000 fehlenden Wohnungen bis 2025. Jetzt ist schnelles Handeln gefragt, um den Wohnungsmangel zu bekämpfen.

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Presse /news Verbandsnachrichten

Bremen (VBR). Vor dem Start der Bauministerkonferenz am 21. November 2023 appelliert die Immobilienwirtschaft an die Fachministerinnen und Fachminister aus den Ländern, “zu zeigen, dass sie es wirklich ernst meinen mit den Beteuerungen zum Engagement beim Wohnungsbau”. Der Zentrale Immobilien Ausschuss e.V. (ZIA), der Spitzenverband der Immobilienwirtschaft in Deutschland, fordert die Länder dazu auf, konkrete Maßnahmen zu ergreifen, um die angespannte Situation auf dem Wohnungsmarkt zu verbessern.

Dr. Andreas Mattner, der Präsident des ZIA, betonte, dass die Zeit der Lippenbekenntnisse vorbei sei und die Länder nun liefern müssten, um eine Wende am Wohnungsmarkt zu ermöglichen. Er nannte das Absenken oder befristete Aussetzen der Grunderwerbsteuer als eine “Kernvoraussetzung für eine echte Reanimation des Wohnungsbaus”. Mattner ermutigte die Fachministerinnen und -minister, in den Staatskanzleien sowie bei den Länder-Finanzministern für diese Maßnahme zu werben. Er betonte, dass dies eine Initialzündung sein könnte, um Planen und Bauen schneller und kostengünstiger zu machen.

Der ZIA fordert außerdem eine Vereinheitlichung der Landesbauordnungen sowie eine bundesweite Anerkennung von Typengenehmigungen, um das serielle und modulare Bauen voranzutreiben. Dabei werden Teile von Wohnungsbauten industriell als Module und/oder in Serie vorproduziert und erst auf der Baustelle zusammengesetzt. Der Verband erwartet, dass dies zu einer Beschleunigung des Bauprozesses und zu Kosteneinsparungen führen kann.

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Ein weiterer Punkt, den der ZIA betont, ist die Notwendigkeit einer positiven Einflussnahme des Bundes. Der Verband fordert ein großvolumiges “KfW-Kreditprogramm Wohnen” mit niedrigen Zinssätzen für Neubauten ab dem Standard EH 55. Die Kosten dieses Programms, das den Bau von mehr Mietwohnungen unterstützen könnte, würden sich laut Mattner auf etwa neun Milliarden Euro belaufen. Mattner argumentiert, dass diese Summe durch höhere Steuereinnahmen und geringere Transferzahlungen für Arbeitslosigkeit ausgeglichen werden könnten.

Die aktuelle Prognose des ZIA besagt, dass bis 2025 voraussichtlich 750.000 Wohnungen fehlen werden, eine um 50.000 größere Lücke als im Frühjahr geschätzt. Bis 2027 könnten sogar bis zu 830.000 Wohnungen fehlen. Dies entspricht fast 1,7 Millionen Menschen, die auf der Suche nach Wohnraum sind.

Der Zentrale Immobilien Ausschuss e.V. ist der Spitzenverband der Immobilienwirtschaft in Deutschland und vertritt über 37.000 Unternehmen der Branche entlang der gesamten Wertschöpfungskette. Er setzt sich für die Interessen der Immobilienwirtschaft auf nationaler und europäischer Ebene ein und verfügt über Vertretungen in Brüssel, Wien und Zürich.

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Die Forderungen des ZIA an die Fachministerinnen und -minister sollen dazu beitragen, die Herausforderungen auf dem Wohnungsmarkt anzugehen und die Situation für Wohnungssuchende zu verbessern. Die Bauministerinnen und Bauminister treffen sich im Rahmen der Bauministerkonferenz, um über diese und weitere Themen zu diskutieren.

Diese Meldung wurde von der Pressestelle des ZIA veröffentlicht und vermittelt einen Überblick über die dringenden Anliegen der Immobilienwirtschaft im Hinblick auf den Wohnungsmarkt. Die Forderungen des Verbands sind darauf ausgerichtet, eine nachhaltige Lösung für die angespannte Lage auf dem Wohnungsmarkt zu finden und so vielen Menschen wie möglich bezahlbaren Wohnraum zur Verfügung zu stellen.

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Immobilienwirtschaft zum Start der Bauministerkonferenz: „Die Zeit der …

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31 Antworten

    1. Ja, ich stimme dir zu! Es ist an der Zeit, dass die Immobilienwirtschaft ihre Worte in Taten umsetzt. Es reicht nicht aus, nur Forderungen zu stellen. Lasst uns echte Veränderungen sehen!

    1. Da bin ich ganz deiner Meinung! Die Immobilienwirtschaft sollte endlich Verantwortung übernehmen und ihre eigenen Probleme lösen, anstatt immer auf andere zu zeigen. Es wird Zeit, dass sie ihre eigenen Hausaufgaben erledigt!

  1. Also ich finde es total übertrieben, dass die Immobilienwirtschaft jetzt plötzlich Taten fordert. Was haben die denn selbst schon gemacht?

  2. Also ich finde, dass die Immobilienwirtschaft sich mal nicht so anstellen sollte. Jeder muss sein Päckchen tragen!

    1. Da spricht wohl jemand, der keine Ahnung hat. Die Immobilienwirtschaft hat ihre eigenen Herausforderungen und Probleme. Also bevor du hier mitreden willst, informiere dich bitte vernünftig.

    1. Was denkst du, wer du bist? Du kannst nicht einfach von anderen verlangen, etwas zu tun, wenn du selbst nichts beiträgst. Hör auf zu jammern und fang an, selbst etwas zu bewirken!

    1. Ich sehe das anders. Die Immobilienwirtschaft hat bereits viele Maßnahmen ergriffen, um bezahlbaren Wohnraum zu schaffen. Es ist an der Zeit, dass auch die Regierung ihre Verantwortung wahrnimmt und effektive Lösungen anbietet.

  3. Also ich finde es total übertrieben, dass die Immobilienwirtschaft jetzt Taten von den Ländern fordert. Wie wärs, wenn sie mal selbst was tun?

  4. Also ich finde es total übertrieben, dass die Immobilienwirtschaft immer nur Taten von den Ländern fordert. Was ist mit ihrer eigenen Verantwortung?

  5. Also ehrlich gesagt, ich denke nicht, dass die Länder hier die Schuldigen sind. Es ist eine komplexe Angelegenheit!

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