Zahnärztliche Versorgung in der Krise: KZBV warnt vor verheerenden Folgen

Zahnärztliche Versorgung in der Krise: KZBV warnt vor verheerenden Folgen eins zu eins
Die Gesundheitspolitik in Deutschland steht vor massiven Problemen, die sich auch negativ auf die vertragszahnärztliche Versorgung auswirken. Die Kassenzahnärztliche Bundesvereinigung (KZBV) warnt vor den Konsequenzen und appelliert an die Bundesregierung, sofort zu handeln. Insbesondere die Wiedereinführung strikter Budgetierungen verschärft die Situation und gefährdet die Patientenversorgung. Die Praxen sind gezwungen, sich auf Mittelbegrenzungen einzustellen, was zu längeren Wartezeiten bei Terminvergaben führen kann. Besonders Betroffene, die an Parodontitis leiden, stehen vor schwierigen Zeiten. Um langfristige Folgen für die Gesundheit zu vermeiden, fordert die KZBV daher Maßnahmen, um die Praxisstrukturen zu erhalten und eine flächendeckende Versorgung zu gewährleisten. Neben diesen Herausforderungen kämpfen Zahnarztpraxen zusätzlich mit Bürokratie und Fachkräftemangel. Die Politik muss nun handeln, um diese Probleme anzugehen und die zahnärztliche Versorgung in Deutschland zu sichern.

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Bremen (VBR). Schlechte gesundheitspolitische Rahmenbedingungen haben laut der Kassenzahnärztlichen Bundesvereinigung (KZBV) massive Auswirkungen auf die vertragszahnärztliche Versorgung und beeinträchtigen die Patientenversorgung negativ. Angesichts des Krisengipfels in der ambulanten ärztlichen Versorgung fordert die KZBV die Bundesregierung dringend dazu auf, unverzüglich zu handeln.

Besonders problematisch wird die Situation im neuen Jahr durch die wiedereingeführte strikte Budgetierung im Rahmen des GKV-Finanzstabilisierungsgesetzes (GKV-FinStG). Martin Hendges, Vorsitzender des Vorstandes der KZBV, warnt, dass die Budgetierung im vertragszahnärztlichen Bereich zu Leistungskürzungen führe und die Sicherstellung der Patientenversorgung gefährde. Dies habe zur Folge, dass Patienten mit längeren Wartezeiten bei der Terminvergabe rechnen müssten, insbesondere Patienten mit der häufig auftretenden Zahnerkrankung Parodontitis. Diese Krankheit hat direkte Auswirkungen auf Diabetes mellitus und kann schwere Allgemeinerkrankungen wie Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Rheuma beeinflussen. Um negative Folgen für die Mund- und Allgemeingesundheit der Bevölkerung abzuwenden, müsse die Politik angemessene Bedingungen schaffen, um die bewährten Praxisstrukturen zu erhalten und eine flächendeckende Versorgung sicherzustellen.

Darüber hinaus kämpfen Zahnarztpraxen seit Jahren mit einer erhöhten Bürokratie und einem Fachkräftemangel, der durch den Gesetzgeber noch verstärkt wird. Zudem wurde eine praxisorientierte Ausgestaltung der Digitalisierung bisher vernachlässigt. Diese demotivierenden Rahmenbedingungen erschweren es Praxisinhabern, einen Nachfolger zu finden, was zu einer steigenden Zahl von Praxisschließungen, insbesondere in ländlichen Gebieten, führt.

Als belegbare Grundlage für ihre Forderungen hat die KZBV gemeinsam mit der Deutschen Gesellschaft für Parodontologie einen Evaluationsbericht veröffentlicht, der die negativen Auswirkungen der Budgetierung auf die Parodontitisversorgung anhand von klaren Daten und Fakten belegt.

Die KZBV fordert die Politik seit Monaten nachdrücklich dazu auf, ihre Kostendämpfungspolitik zu beenden und zu einem versorgungsorientierten System zurückzukehren. Um auf die negativen Folgen des GKV-FinStG aufmerksam zu machen, führt die KZBV ihre im letzten Sommer gestartete bundesweite Kampagne „Zähne zeigen“ auch in diesem Jahr weiter.

Pressekontakt:
Vanessa Hönighaus
Leiterin Abteilung Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Telefon: 030 – 280 179 27
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