WvD stellt Neuordnungsvorschläge für Hilfsmittelversorgung vor

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Der Bundesinnungsverband für Orthopädie-Technik gehört zu dem Bündnis “Wir versorgen Deutschland” (WvD), das sich für eine Reform des Versorgungssystems einsetzt. Die zentralen Forderungen sind die Einführung von Leitverträgen, paritätisch besetzte Schiedsstellen und eine vereinfachte Zulassung zur Versorgung. Ziel ist es, die Bürokratie abzubauen und die Transparenz und Qualität der Versorgung zu stärken. Mit dem Positionspapier “Versorgung sichern” legt WvD eigene Reformvorschläge vor. Diese sehen unter anderem die Einführung von Leitverträgen vor, anstatt der bisherigen über 1.000 Einzelverträge zwischen Kostenträgern und Leistungserbringern. Auch eine Reform der Schiedsverfahren und eine Fokussierung auf den Versorgungsprozess statt auf einzelne Hilfsmittel sind Teil des Positionspapiers. Durch diese Maßnahmen sollen Bürokratiekosten gesenkt und die Versorgungsleistungen transparenter gestaltet werden.


Pressemeldung:

Bundesinnungsverband für Orthopädie-Technik fordert Reformen im Versorgungssystem

Dortmund / Berlin – Der Bundesinnungsverband für Orthopädie-Technik (BIV-OT) gehört zu dem Bündnis “Wir versorgen Deutschland (WvD)”, das sich für eine Reform im Versorgungssystem einsetzt. Eine der zentralen Forderungen des Bündnisses ist die Einführung von Leitverträgen, paritätisch besetzte Schiedsstellen sowie eine vereinfachte Zulassung zur Versorgung. Dies soll dazu beitragen, die Bürokratie abzubauen und die Transparenz und Qualität der Versorgung zu stärken.

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Derzeitiges Versorgungssystem krankt an zu viel Bürokratie

Laut Kirsten Abel und Patrick Grunau, den Generalsekretären von “Wir versorgen Deutschland”, krankt das derzeitige Versorgungssystem “an überbordender Bürokratie, mangelnder Transparenz für die Versicherten und einem Wettbewerb, der zu Lasten der Qualität und ganzheitlichen Versorgung geht”. Auch das Bundesamt für Soziale Sicherung (BAS) forderte bereits 2022 Reformen in Richtung einer Reduzierung der Verträge und mehr Transparenz im System.

Positionspapier “Versorgung sichern” mit eigenen Reformvorschlägen

Mit dem Positionspapier “Versorgung sichern” legt das Bündnis “Wir versorgen Deutschland” nun eigene Reformvorschläge vor. Neben der Einführung von Leitverträgen fordert das Bündnis auch Reformen bei der Zulassung von Leistungserbringern sowie eine verstärkte Einbeziehung der Hilfsmittelleistungserbringer in die Gremien der Gemeinsamen Selbstverwaltung.

Pressekontakt:

Kirsten Abel
Pressesprecherin des Bundesinnungsverband für Orthopädie-Technik
Reinoldistr. 7 -9, 44135 Dortmund
Telefon: 01715608125
E-Mail: kommunikation@biv-ot.org

Original-Content von: Bundesinnungsverband für Orthopädie-Technik, übermittelt durch news aktuell

Quelle: www.presseportal.de


Weitere Informationen über den Verband

– Der Bundesinnungsverband für Orthopädie-Technik (BIV-OT) ist ein Zusammenschluss von Innungsverbänden der orthopädie-technischen Handwerke in Deutschland.
– Der Verband vertritt rund 3.000 Betriebe der Branche, die insgesamt mehr als 25.000 Mitarbeiter beschäftigen.
– Die Mitglieder des Verbands bieten orthopädietechnische Dienstleistungen wie die Anfertigung von Prothesen, Orthesen und Hilfsmitteln an.
– Der BIV-OT setzt sich für die Interessen der Mitgliedsbetriebe ein, indem er beispielsweise Gesetzesinitiativen unterstützt oder Tarifverträge aushandelt.
– Der Verband ist in verschiedene Gremien und Fachgruppen unterteilt, die sich mit spezifischen Themen wie Bildung oder Marketing beschäftigen.
– Der BIV-OT wurde im Jahr 1951 gegründet und hat seinen Sitz in Frankfurt am Main.
– Der Verband engagiert sich auch auf internationaler Ebene und ist unter anderem Mitglied im Weltverband der Orthopädie-Techniker (I.F.O.P.T.), der European Association of Prosthetics and Orthotics (E.A.P.O.) und der International Society for Prosthetics and Orthotics (I.S.P.O.).
– Der BIV-OT arbeitet mit verschiedenen Institutionen und Verbänden zusammen, darunter Krankenkassen, Handwerkskammern und politische Entscheidungsträger.
– In jährlichen Statistiken erfasst der Verband Daten wie Umsatzentwicklung, Anzahl der Beschäftigten und Branchenumsatz, um einen Überblick über die Lage der orthopädie-technischen Branche zu geben.

6 Antworten

    1. Ich stimme dir absolut zu! Diese Vorschläge sind totaler Quatsch! Bürokratie ist doch das Letzte, was wir brauchen. WvD sollte sich lieber um wichtige Dinge kümmern.

  1. Ich finde es absurd, dass der WvD glaubt, die Hilfsmittelversorgung neu ordnen zu müssen. Was für ein Unsinn!

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Kritik an Gesundheitspolitik: Verbände fordern Entbürokratisierung

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Sterne des Sports 2024: Vereine zur Teilnahme aufgerufen

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In einer Zeit, in der familiäre Bande oft auf die Probe gestellt werden, bietet der Interessenverband Unterhalt und Familienrecht (ISUV) eine unverzichtbare Informationsquelle für Eltern, die sich den Herausforderungen von Trennung und Scheidung gegenübersehen. Mit der Ankündigung eines aufschlussreichen Vortrags am 24. April in Ravensburg wird eine wichtige Gelegenheit geboten, sich über die rechtlichen Aspekte des Kindesunterhalts, des Sorgerechts und der Umgangsmöglichkeiten zu informieren. Ein erfahrener Fachanwalt für Familienrecht wird nicht nur über grundlegende rechtliche Kriterien aufklären, sondern auch praxisnahe Tipps und Lösungsansätze präsentieren, um den Eltern und ihren Kindern einen möglichst unbelasteten Weg durch diese schwierigen Zeiten zu weisen. Ob es um die Wohnsituation der Kinder, finanzielle Unterstützungsleistungen oder um das empfindliche Gleichgewicht des Wechselmodells geht – dieser Vortrag verspricht, ein Leitfaden für eine sinnvolle und kindgerechte Handhabung dieser komplexen Themen zu sein.

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