Wohnungsmarkt in Hamburg leidet: Deutlicher Rückgang der Baugenehmigungen

Deutliche Abnahme der Baugenehmigungen in Hamburg: Wohnungsmarkt in Gefahr 30.01.2024 – 15:39 | BFW Landesverband Nord Ein neuer Bericht des Bundesverbands Freier Immobilien- und Wohnungsunternehmen (BFW) schockiert den Wohnungsmarkt: In Hamburg wurden im Jahr 2023 nur noch 5.404 Wohnungen genehmigt, 4.973 weniger als im Vorjahr. Diese alarmierende Entwicklung kommt jedoch nicht überraschend, wie der BFW Landesverband Nord bereits zu Beginn des letzten Jahres prognostiziert hatte. Die steigenden Baukosten und die Überregulierung durch die Politik haben dazu geführt, dass der Bau neuer Wohnungen für Immobilienunternehmen immer unrentabler wird. Hinzu kommt, dass die zugesagten Förderprogramme des Bundes nicht eingehalten wurden, was zu weiterer Verunsicherung in der Branche geführt hat. Die Verantwortlichen in Politik und Verwaltung müssen dringend handeln, um die Situation zu verbessern. Denn sollte sich der Trend fortsetzen, wird bald niemand mehr in Hamburg Wohnungen bauen wollen – eine bedenkliche Entwicklung für den Wohnungsmarkt. Der BFW Landesverband Nord fordert daher eine ausgewogene Förderung sowohl für geförderten als auch für bezahlbaren, frei finanzierten Wohnungsbau. Der BFW Landesverband Nord e.V. vertritt als Spitzenverband der unternehmerischen Wohnungs- und Immobilienwirtschaft rund 230 Mitglieder, die über 60 Prozent des Neubauvolumens in Hamburg erstellen. Diese verwalten insgesamt ca. 180.000 Wohnungen in Norddeutschland und halten weitere 3,4 Millionen Quadratmeter an Büro- und Gewerbeflächen. Der Bundesverband Freier Immobilien- und Wohnungsunternehmen umfasst derzeit rund 1.600 Mitglieder und verbundene Unternehmen. Für weitere Informationen kontaktieren Sie bitte Dr. Verena Herfort, BFW Landesverband Nord, unter Tel.: 040 4689777-0 oder per E-Mail verena.herfort@bfw-nord.de.

Bremen (VBR). Deutlicher Rückgang bei Baugenehmigungen in Hamburg besorgt Immobilienverband BFW Nord

Hamburg, 30. Januar 2024 – Die Zahl der Baugenehmigungen in Hamburg ist im Jahr 2023 drastisch zurückgegangen, wie die Behörde für Stadtentwicklung und Wohnen am 30. Januar 2024 bekannt gab. Insgesamt wurden 5.404 Wohnungen genehmigt, was einem Rückgang von 4.973 im Vergleich zum Vorjahr entspricht. Für den Bundesverband Freier Immobilien- und Wohnungsunternehmen (BFW) Landesverband Nord ist dieser Rückgang nicht überraschend, jedoch besorgniserregend.

Der BFW Landesverband Nord vertritt die mittelständische private Wohnungswirtschaft im Norden und hatte bereits zu Beginn des Jahres 2023 vor einem dramatischen Rückgang bei den geplanten Baubeginnen gewarnt. Die steigenden Baukosten und die zunehmenden Vorschriften und Auflagen aus Politik und Verwaltung stellen eine erhebliche Belastung für die Wohnungsunternehmen dar. Insbesondere der wirtschaftliche Aspekt des Neubaus wird durch die aktuellen Rahmenbedingungen erschwert. Dies führt zu einer Verunsicherung der Branche und wirkt sich negativ auf den Wohnungsmarkt aus.

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Sönke Struck, Vorstandsvorsitzender des BFW Landesverbands Nord, betont, dass die wiederholte Nichteinhaltung der Förderprogramme des Bundes zusätzliche Unsicherheit verursacht hat. Diese Entwicklung könnte dazu führen, dass auch in Hamburg die Bereitschaft zum Wohnungsbau weiter sinkt. Struck merkt an, dass es positiv zu bewerten ist, dass 2.380 Wohnungen gefördert wurden. Jedoch sei der geförderte Wohnungsbau alleine nicht ausreichend. Es bestehe ein dringender Bedarf an erschwinglichen und frei finanzierten Wohnungen.

Der BFW Landesverband Nord e.V. spricht für rund 230 Mitglieder, die etwa 180.000 Wohnungen in Norddeutschland verwalten und weitere 3,4 Millionen Quadratmeter an Büro- und Gewerbeflächen halten. In Hamburg erstellen BFW-Mitgliedsunternehmen über 60 Prozent des Neubauvolumens. Der Bundesverband Freier Immobilien- und Wohnungsunternehmen zählt derzeit rund 1.600 Mitglieder und verbundene Unternehmen.

Die Entwicklung in Hamburg hat nicht nur Auswirkungen auf die Immobilienbranche, sondern auch auf die Gesellschaft insgesamt. Ein rückläufiger Wohnungsmarkt kann der steigenden Nachfrage nicht gerecht werden und führt zu steigenden Mieten und erschwert den Zugang zu bezahlbarem Wohnraum. Die Belastung für Wohnungssuchende in Hamburg könnte somit weiter zunehmen.

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20095 Hamburg
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