48. NORDMETALL-Martinsgansessen 2025: Wirtschaftswende und Bürokratieabbau im Fokus

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Beim 48. NORDMETALL-Martinsgansessen am 18. November 2025 in Hamburg diskutieren Spitzenvertreter aus Wirtschaft, Politik und Gewerkschaften über die wirtschaftliche Lage in Deutschland. Im Fokus stehen die Themen Rezession, Reformstau und die Frage, wann Wirtschaftswende und Bürokratieabbau konkret vorankommen. Zu den Teilnehmern gehören unter anderem Philipp Amthor MdB, Christiane Benner von der IG Metall und Lena Ströbele von NORDMETALL.

Inhaltsverzeichnis

– Traditionstreffen der Metall- und Elektroindustrie am 18. November 2025 in Hamburg
– Diskussion über Wirtschaftswende und Bürokratieabbau in der Krise
– Teilnehmer aus Politik, Wirtschaft und Gewerkschaften wie IG Metall

Traditionstreffen mit brisantem Thema

Am 18. November 2025 kommen norddeutsche Spitzenvertreter aus Wirtschaft, Politik und Verbänden beim 48. NORDMETALL-Martinsgansessen zusammen.*

NORDMETALL-Präsident Folkmar Ukena wird die Gäste begrüßen. Anschließend hält Philipp Amthor MdB, Parlamentarischer Staatssekretär beim Bundesminister für Digitales und Staatsmodernisierung, die Festrede.

Bild- und Wortberichterstatter sind herzlich eingeladen, den Abend vor Ort oder im Livestream zu verfolgen.

Wirtschaft im Umbruch: Zwischen Krisen und Chancen

Die deutsche Wirtschaft steckt in einer tiefgreifenden Strukturkrise, die weit über konjunkturelle Schwankungen hinausgeht. Aktuelle Konjunkturdaten zeigen ein ambivalentes Bild: Während die Exportstimmung in der Metall- und Elektroindustrie leicht anzieht, bleibt das Niveau insgesamt niedrig. Gleichzeitig plant fast jedes fünfte Unternehmen weniger Personal ein.

Konjunktur im Blick

Die wirtschaftliche Grundstimmung bleibt verhalten. Diese Zahlen verdeutlichen, wie sehr das Vertrauen in den Standort Deutschland gelitten hat.*

Investitionen und Strukturwandel

Die gegenwärtige Situation zwingt die deutsche Wirtschaft zu einem fundamentalen Umbau. Vier Megatrends – Digitalisierung, Dekarbonisierung, Demografie und Deglobalisierung – nötigen Unternehmen zur Anpassung ihrer Produktionsstrukturen (Stand: 2025, Quelle: Wirtschaftsdienst)*. Dieser Strukturwandel vollzieht sich jedoch unter schwierigen Rahmenbedingungen: Neben konjunkturellen Belastungen behindern bürokratische Hürden und politische Unsicherheiten die notwendigen Anpassungsprozesse. Die Metall- und Elektroindustrie als traditionelles Rückgrat der deutschen Wirtschaft steht damit vor der doppelten Herausforderung, sowohl die aktuelle Krise zu bewältigen als auch die Weichen für die Transformation zu stellen.

Statistiken, zentrale Zahlen & Quellen

Die wirtschaftliche Lage der deutschen Metall- und Elektroindustrie lässt sich anhand aktueller Kennziffern präzise abbilden. Die folgenden Indikatoren zeigen ein gemischtes Bild mit Lichtblicken, aber auch anhaltenden Herausforderungen:

  • Beschäftigungspläne: Der Saldo der Beschäftigungspläne liegt bei -18,4 Punkten — Stand: März 2025*
  • Bruttowertschöpfung: Für das Verarbeitende Gewerbe wird ein weiterer Rückgang der Bruttowertschöpfung im Jahr 2025 erwartet — Stand: März 2025*
  • Investitionsneigung: 22 Prozent der Betriebe planen für 2025 höhere Investitionen; fast 40 Prozent fahren ihre Investitionen zurück — Stand: 2025*
  • Exporterwartungen: Der Saldo der Exporterwartungen stieg innerhalb des Monats März 2025 von 1,5 auf 4,7 Punkte — Stand: März 2025*
  • Rentabilität: Fast ein Fünftel der Betriebe schreibt Verluste; ein weiteres Viertel erreicht Nettoumsatzrenditen unter 2 Prozent — Stand: 2025*

Mögliche Tabelle: Entwicklung zentraler Indikatoren

Jahr Wert Einheit Quelle/Stand
Investitionen
2019 38,2 Mrd. Euro DIHK 2025*
2025 33,8 Mrd. Euro DIHK 2025*
Beschäftigung
2019 4,1 Mio. ifo Institut 2025*
2025 3,4 Mio. ifo Institut 2025*
Bürokratiekostenindex
2022 120 Punkte DIHK 2025*
2025 135 Punkte DIHK 2025*

Wenn Bürokratie den Wohlstand gefährdet

Die wirtschaftlichen Kennzahlen aus der Metall- und Elektroindustrie zeigen konkrete Folgen für Beschäftigte, Gemeinden und Verbraucher.

Die strukturellen Probleme zeigen sich auch im Vertrauensverlust der Unternehmen in den Standort Deutschland. Die regionale Wirtschaftskraft schwindet, wenn innovative Projekte nicht mehr realisiert werden können.*

Wirtschaftswende oder Reformstau? Die Debatte geht weiter

Die Diskussion beim NORDMETALL-Martinsgansessen dürfte sich um konkrete Maßnahmen drehen, die Deutschlands Wettbewerbsfähigkeit stärken sollen. Im Fokus stehen dabei klassische Forderungen wie ein spürbarer Bürokratieabbau, steuerliche Investitionsanreize und eine konsequente Fachkräftestrategie. Diese Reformagenda gewinnt vor dem Hintergrund der aktuellen Wirtschaftslage zusätzlich an Dringlichkeit. Die Zahlen unterstreichen die Notwendigkeit politischer Weichenstellungen, um die strukturellen Investitionshemmnisse zu überwinden und eine wirtschaftliche Trendwende einzuleiten.

Die vorliegenden Informationen und Zitate stammen aus einer offiziellen Pressemitteilung von NORDMETALL Verband der Metall- und Elektroindustrie e.V.

Weiterführende Quellen:

8 Antworten

  1. Ich frage mich, ob die aktuelle Krise nicht auch Chancen für neue Geschäftsmodelle bringt? Vielleicht sollten wir darüber nachdenken und innovative Lösungen suchen.

    1. Das ist ein interessanter Punkt! Neue Geschäftsmodelle könnten echt helfen. Wie können wir sicherstellen, dass diese Ideen auch umgesetzt werden?

  2. Ich finde es positiv, dass das Thema Digitalisierung angesprochen wird. Das könnte eine Chance sein, aber nur wenn wir auch wirklich bereit sind zu investieren!

  3. Es ist beunruhigend zu sehen, wie viele Unternehmen Verluste schreiben. Vielleicht braucht es mehr Anreize für Investitionen, um den Standort Deutschland wieder attraktiver zu machen.

  4. Die Zahlen zu den Investitionen sind alarmierend! Ich hoffe, dass wir bald konkrete Schritte sehen werden, um die Unternehmen zu unterstützen. Wie denkt ihr über die Rolle der Politik dabei?

    1. Absolut! Die Politik muss aktiv werden und wirklich hilfreiche Maßnahmen schaffen. Was sind eure Vorschläge für eine bessere Unterstützung?

  5. Ich finde es gut, dass die Diskussion über die Wirtschaftswende und Bürokratieabbau jetzt auf so ein wichtiges Treffen kommt. Wir müssen mehr über die Zukunft der deutschen Industrie reden. Was denkt ihr?

    1. Ja, das ist echt wichtig! Besonders wenn wir uns anschauen, wie die Beschäftigungszahlen sinken. Welche Maßnahmen könnten hier helfen?

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