Verbandsbüro

Suche
Close this search box.

Wie das Augenmaß des Gebäudeenergiegesetzes die Akzeptanz fördern kann – ZIA gibt Stellungnahme ab

Scrollen Sie nach unten um den detaillierten Beitrag und alle Kommentare zu lesen.

Presse /news Verbandsnachrichten

Der Zentrale Immobilien Ausschuss (ZIA) begrüßt den geänderten Referentenentwurf zum Gebäudeenergiegesetz und lobt das Augenmaß und die Offenheit für die Einwände der Praktiker. Der Verband betont jedoch, dass die Regeln zum 1. Januar 2024 greifen sollen und es nur wenige Monate Vorbereitungszeit für Wirtschaft und Verbraucher gibt, um sich auf die neuen Anforderungen einzustellen. Zudem gibt es ein Missverhältnis zwischen der Frist zur Umsetzung des Gebäudeenergiegesetzes und der kommunalen Wärmeplanung. Der ZIA fordert daher, die Umsetzung noch einmal zu überdenken. Der ZIA vertritt durch seine Mitglieder 37.000 Unternehmen der Immobilienwirtschaft und ist der Spitzenverband der Branche.


Original-Pressemeldung:

ZIA zum Gebäudeenergiegesetz: Augenmaß des Vorschlags kann helfen, die Akzeptanz …

ZIA Zentraler Immobilien Ausschuss e.V.

Ein Dokument

ZIA zum Gebäudeenergiegesetz: Augenmaß des Vorschlags kann helfen, die Akzeptanz für erneuerbare Energien zu stärken

Berlin, 03.4.2023 – Der Zentrale Immobilien Ausschuss (ZIA) unterstützt das Kernanliegen des geänderten Gebäudeenergiegesetzes, zu dem jetzt der offizielle Referentenentwurf vorliegt. „Der jetzt diskutierte Entwurf zeigt mehr Augenmaß und Offenheit für die Einwände der Praktikerinnen und Praktiker als frühere Überlegungen“, sagt ZIA-Geschäftsführer Joachim Lohse in einer ersten Stellungnahme. „Das kann helfen, die Akzeptanz in der Bevölkerung für mehr Klimaschutz beim Heizen zu verbessern.“ Übergangsfristen bei Heizungs-Havarien und Anschlüssen an Wärmenetze, der Verzicht auf Betriebsverbote für alte Niedertemperatur- und Brennwertkessel versprächen zum Beispiel ein Mehr an Praxisbezug.

Lesen Sie auch:  Luftverkehrswachstum in Deutschland deutlich unter europäischem Durchschnitt

Zugleich weist der Verband darauf hin , dass die Regeln schon zum 1. Januar 2024 greifen sollen. Wirtschaft und Verbraucher(innen) werden nach der Verabschiedung des Gesetzes nur wenige Monate Vorbereitungszeit haben. „Das sollte man noch einmal überdenken“, regt Joachim Lohse an. Denn: Hersteller, Handwerker, Planer und Verbraucher benötigten einen ausreichenden zeitlichen Vorlauf, um sich auf die neuen Anforderungen einzustellen.

Zudem weist Joachim Lohse erneut auf das Missverhältnis hin, dass Immobilieneigentümerinnen und -eigentümer bereits ab dem kommenden Jahr verpflichtet werden sollen, während in vielen Städten und Gemeinden mit der kommunalen Wärmeplanung noch nicht einmal begonnen worden sei.

Der ZIA
Der Zentrale Immobilien Ausschuss e.V. (ZIA) ist der Spitzenverband der Immobilienwirtschaft. Er spricht durch seine Mitglieder, darunter 30 Verbände, für rund 37.000 Unternehmen der Branche entlang der gesamten Wertschöpfungskette. Der ZIA gibt der Immobilienwirtschaft in ihrer ganzen Vielfalt eine umfassende und einheitliche Interessenvertretung, die ihrer Bedeutung für die Volkswirtschaft entspricht. Als Unternehmer- und Verbändeverband verleiht er der gesamten Immobilienwirtschaft eine Stimme auf nationaler und europäischer Ebene – und im Bundesverband der deutschen Industrie (BDI). Präsident des Verbandes ist Dr. Andreas Mattner.
Kontakt:
ZIA-Pressestelle
Zentraler Immobilien Ausschuss e.V.
Leipziger Platz 9
10117 Berlin
Tel.: +4930202158523
E-Mail:  presse@zia-deutschland.de
Internet:  www.zia-deutschland.de
Weiteres Material zum Download

Dokument:  230403_PM_ZIA Gebäud~iegesetz (GEG).docx

Für weitere Informationen, Bilder oder Dokumente geht es hier zur Quelle mit dem Originaltitel ZIA zum Gebäudeenergiegesetz: Augenmaß des Vorschlags kann helfen, die Akzeptanz …

Lesen Sie auch:  "Gemeinsam Zukunft der Mobilität gestalten" - Netzwerk Future Mobility lädt zur Teilnahme ein

Weitere Nachrichten aus der Verbands- und Vereinswelt finden Sie in unserem Newsportal.


Weitere Informationen über den Verband

– Der Zentrale Immobilien Ausschuss (ZIA) ist ein Verband der Immobilienwirtschaft in Deutschland.
– Er wurde 2006 gegründet und hat seinen Sitz in Berlin.
– Der ZIA vertritt mehr als 37.000 Mitgliedsunternehmen aus allen Teilbereichen der Branche, wie zum Beispiel Bauunternehmen, Investoren, Banken und Versicherungen.
– Der Verband setzt sich für die Interessen der Mitgliedsunternehmen ein, zum Beispiel durch politische Lobbyarbeit.
– Der ZIA ist in unterschiedliche Fachbereiche gegliedert, zum Beispiel Büroimmobilien, Einzelhandel und Wohnen.
– Jeder Fachbereich ist mit einem sogenannten Forum vertreten, das sich aus Experten des jeweiligen Bereichs zusammensetzt und Empfehlungen erarbeitet.
– Der ZIA hat einen Vorstand, der aus Vertretern der Mitgliedsunternehmen besteht, sowie eine Geschäftsführung, die die operative Arbeit des Verbands leitet.
– Die Mitgliedschaft im ZIA ist kostenpflichtig und richtet sich je nach Größe und Rechtsform des Unternehmens.
– Der Verband veröffentlicht regelmäßig Studien und Statistiken zur Lage der Immobilienwirtschaft in Deutschland.

Lesen Sie auch:  Verbändestudie fordert verbindliche Mehrwegquoten für EU-Takeaways

(Diese Informationen wurden aus der offiziellen Website des ZIA sowie anderen Quellen entnommen.)

27 Responses

  1. Warum sollte das Gebäudeenergiegesetz überhaupt die Akzeptanz fördern müssen? Ist das nicht überflüssig?

    1. Wenig Verständnis für deine Meinung. Die Akzeptanz ist entscheidend, um den Übergang zu einer nachhaltigen Energieversorgung zu ermöglichen. Das Gebäudeenergiegesetz spielt eine wichtige Rolle dabei, die Menschen einzubeziehen und Bewusstsein zu schaffen. Überflüssig? Ganz im Gegenteil!

    1. Wenn du dich nicht für Gebäudeenergiegesetze interessierst, dann geh weiter und verschwende nicht unsere Zeit mit deinem sinnlosen Kommentar. Es gibt genug Leute, die sich darum kümmern und die Diskussionen darüber sind wichtig.

  2. Also ich finds ja mega krass, wie das Gebäudeenergiegesetz hier die Akzeptanz fördern soll. Glaubt ihr das echt?

  3. Also ich finde ja, dass das Gebäudeenergiegesetz total überbewertet wird. Energieeffizienz ist doch überbewertet!

    1. Das ist eine ziemlich kurzsichtige Sichtweise. Energieeffizienz ist entscheidend für den Klimaschutz und die Nachhaltigkeit. Das Gebäudeenergiegesetz ist ein wichtiger Schritt in die richtige Richtung. Es ist an der Zeit, unsere Verantwortung wahrzunehmen und in eine grüne Zukunft zu investieren.

  4. Also ich finde, dass das Gebäudeenergiegesetz total überbewertet wird. Ehrlich gesagt, ist es doch nur Bürokratie!

    1. Da kann ich nur den Kopf schütteln. Das Gebäudeenergiegesetz ist ein wichtiger Schritt in Richtung Nachhaltigkeit und Energiesparen. Es ist bedauerlich, dass du das nicht erkennen kannst. Informiere dich besser, bevor du solche Kommentare abgibst.

  5. Das Gebäudeenergiegesetz sollte lieber auf Augenmaß verzichten und stattdessen auf objektive Messungen setzen!

  6. Ich finde es total übertrieben, dass das Gebäudeenergiegesetz überhaupt eine Stellungnahme verdient hat.

    1. Ich kann verstehen, dass du deine Meinung hast, aber es ist wichtig, dass wir Maßnahmen ergreifen, um den Klimawandel zu bekämpfen. Das Gebäudeenergiegesetz ist ein Schritt in die richtige Richtung, um Energieeffizienz zu fördern und unseren CO2-Ausstoß zu reduzieren.

    1. Das Gebäudeenergiegesetz ist wichtig für den Umweltschutz und die Energieeffizienz. Nur weil du es nicht brauchst, heißt es nicht, dass es überflüssig ist. Informiere dich besser, bevor du solche Kommentare abgibst.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert


Warum sind eure Kommentare so wertvoll?

Hier ein paar Gründe:

  1. Ihr bringt frischen Wind in die Diskussion und sorgt für abwechslungsreiche Ansichten.
  2. Ihr helft uns, uns selbst zu verbessern und immer am Puls der Zeit zu bleiben.
  3. Gemeinsam lernen wir voneinander und wachsen als Community.
  4. Mit euren Beiträgen bauen wir eine offene und respektvolle Umgebung auf, in der alle Stimmen gehört und geschätzt werden.

 

Jeder Kommentar ist Gold wert, egal ob Lob oder Kritik, zustimmend oder kontrovers. Lasst euren Gedanken freien Lauf und helft uns dabei, diese Community zu einem Ort zu machen, an dem jeder gern vorbeischaut und seine Meinung teilt. Auf geht’s!

 

Pressemeldung:Wie das Augenmaß des Gebäudeenergiegesetzes die Akzeptanz fördern kann – ZIA gibt Stellungnahme ab

Mehr Infos und News aus der Verbands- und Vereinswelt finden Sie hier in der Übersicht

Demokratie: Lücke im Schutz des Bundesverfassungsgerichts

Berlin (ots) – Am 23. Juli 2024 stellte Campact e.V. ambitionierte Pläne zum Schutz des Bundesverfassungsgerichts vor, kommentiert von Kampagnenleiterin Luise Neumann-Cosel. Mit deutlichen Worten rief sie zu verstärktem Schutz auf und kritisierte gleichzeitig die unzureichenden Maßnahmen bei der Richterinnenwahl. Beeindruckende 384.000 Bürgerinnen hatten sich bereits durch einen Appell für diesen essenziellen Schritt ausgesprochen – ein klares Zeichen an die Politik im Kampf gegen Rechtsextremismus.

Jetzt lesen »

Bauturbo zündet: Gebäudetyp E im Fokus der Immobilienwirtschaft

Berlin, 23. Juli 2024 – In einem entscheidenden Schritt für die deutsche Immobilienwirtschaft hat das Bundesbauministerium heute die Leitlinie für den Gebäudetyp E vorgestellt. Das Ziel: Einfachere, schnellere und kostengünstigere Bauprozesse, um den dringend benötigten Wohnraum zu schaffen. "Der ZIA begrüßt diese Entwicklung und betont die Notwendigkeit, zivil- und baurechtliche Regelungen schnell zu konkretisieren, um Rechtsunsicherheit zu vermeiden," sagte Gunther Adler, stellvertretender Hauptgeschäftsführer des Zentralen Immobilien Ausschusses (ZIA).

Jetzt lesen »

Neue Leitlinie: Gebäudetyp E für kostengünstiges Bauen

Am 23. Juli 2024 hat das Bundesministerium für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen (BMWSB) die neue Leitlinie für den Gebäudetyp E vorgestellt, die das Bauen in Deutschland einfacher, schneller und kostengünstiger machen soll. Mit Unterstützung der Bundesarchitekten- und Bundesingenieurkammer sowie weiterer institutioneller Partner ist ein umfassendes Praxisdokument entstanden, das von der Betonzwischendecke bis zur Steckdose wertvolle Hinweise bietet. Bundesbauministerin Klara Geywitz betonte die Bedeutung dieser Initiative für eine erschwinglichere Bauweise, während Vertreter der Bauindustrie und Architektenschaft die positiven Auswirkungen auf die Branche und Nutzer hervorhoben. Die Bundesregierung plant zudem, notwendige gesetzliche Änderungen auf den Weg zu bringen, um bezahlbaren Wohnraum nachhaltig zu fördern.

Jetzt lesen »

Gericht verurteilt Regierung: Saubere Luft jetzt Pflicht!

Berlin (ots) – Am 23. Juli 2024 hat das Oberverwaltungsgericht Berlin-Brandenburg eine wegweisende Entscheidung getroffen: Die Bundesregierung wird dazu verpflichtet, ihr Nationales Luftreinhalteprogramm erheblich zu verbessern. Aufgrund einer Klage der Deutschen Umwelthilfe e.V. (DUH) erklärte das Gericht, dass das bisherige Programm auf veralteten Daten basiert und die europäischen Vorgaben zur Reduktion von Schadstoffen wie Stickstoffoxiden, Feinstaub und Schwefeldioxid nicht ausreichend erfüllt. Dies ist das erste Mal, dass die Regierung juristisch zur Verantwortung gezogen wird, um die Luftqualität in Deutschland nachhaltig zu verbessern.

Jetzt lesen »

Reisemobile boomen: Neuzulassungen über Vor-Corona-Niveau

Deutsche Caravaning-Branche verzeichnet starkes Wachstum im ersten Halbjahr 2024

Der deutsche Markt für Freizeitfahrzeuge boomt weiter: Im ersten Halbjahr 2024 wurden in Deutschland insgesamt 57.893 Freizeitfahrzeuge neu zugelassen, was einem deutlichen Plus von 6,6 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum entspricht. Besonders das Reisemobil-Segment glänzt mit 45.344 Neuzulassungen und einer beeindruckenden Steigerung von 9,3 Prozent. Trotz leichtem Rückgang bei den Caravans um 2 Prozent bleibt die Branche optimistisch und blickt dem CARAVAN SALON in Düsseldorf, der größten Messe ihrer Art, erwartungsvoll entgegen.

Jetzt lesen »

Sporthilfe trägt zu Olympia-Erfolgen bei: 95% profitieren

Frankfurt am Main (ots) – Kurz vor den Olympischen Spielen in Paris 2024 präsentiert die Stiftung Deutsche Sporthilfe beeindruckende Zahlen zur Förderung von Deutschlands Spitzenathlet:innen. Von den 427 deutschen Olympia-Teilnehmer:innen wurden stolze 95,8 Prozent während ihrer Karriere durch die Sporthilfe unterstützt – eine Investition von über 20,8 Millionen Euro. Mit Prämien von bis zu 20.000 Euro für Medaillengewinner und umfassenden Förderprogrammen zeigt die Sporthilfe ihr Engagement für die Entwicklung nationaler Talente und deren langfristigen Erfolg. "Wir begleiten die Athlet:innen verlässlich auf ihrem gesamten sportlichen Weg", betont Thomas Berlemann, Vorstandsvorsitzender der Sporthilfe.

Jetzt lesen »

Dieselfahrverbot in München bestätigt: DUH gewinnt erneut

München – Rechtmäßigkeit der Dieselfahrverbote erneut bestätigt

Am 23. Juli 2024 hat das Bayerische Verwaltungsgericht München die Rechtmäßigkeit der Dieselfahrverbote in der Landeshauptstadt erneut bestätigt. Der bundesweit durch einen Lobbyskandal bekannt gewordene Verein "Mobil in Deutschland e.V." scheiterte mit seinen Klagen gegen diese Maßnahmen. Die Deutsche Umwelthilfe (DUH) und der ökologische Verkehrsclub VCD, die sich seit Jahren für saubere Luft in München einsetzen, werten die Urteile als wegweisend für den Gesundheitsschutz. DUH-Bundesgeschäftsführer Jürgen Resch und VCD-Sprecher Christoph von Gagern begrüßen die Entscheidung, die den Schutz der Anwohner vor gesundheitsschädlichen Stickoxiden über die Interessen einiger Diesel-Pkw-Fahrer stellt.

Jetzt lesen »

Generative KI: Wachstumsschub für Wirtschaft und Arbeitsmarkt

Berlin (ots) – Der Bundesverband der Deutschen Volksbanken und Raiffeisenbanken (BVR) sieht in der generativen Künstlichen Intelligenz (KI) einen entscheidenden Schlüssel zur Ankurbelung des Wirtschaftswachstums. Laut dem aktuellen BVR-Konjunkturbericht könnte die umfassende Nutzung dieser Technologie das Potenzialwachstum von derzeit 0,5 Prozent auf 1 Prozent verdoppeln. "Generative KI ist ein Weg aus der Stagnationsfalle," betont BVR-Chefvolkswirt Dr. Andreas Bley und warnt gleichzeitig vor regulatorischen Hemmnissen, die die Innovationskraft beeinträchtigen könnten. Zudem könnte generative KI den Arbeits- und Fachkräftemangel deutlich entschärfen, indem sie Routineaufgaben automatisiert und Ressourcen für andere Tätigkeiten freisetzt.

Jetzt lesen »

Neue Tagespauschale für Lehrkräfte: Einfach und effektiv sparen

Einleitung:

Regenstauf (ots) – Für Lehrkräfte eröffnet sich in der Steuererklärung 2023 ein neues Sparpotenzial. Statt des häuslichen Arbeitszimmers steht nun die Tagespauschale im Vordergrund. Diese Neuregelung erleichtert nicht nur die Bürokratie, sondern bietet finanzielle Vorteile: Lehrer können Fahrtkosten und den neuen Pauschalbetrag parallel ansetzen. Wie das genau funktioniert und welche Erleichterungen es gibt, erklärt die Lohnsteuerhilfe Bayern e.V. (Lohi).

Jetzt lesen »

Dringend: Reform des AGG für besseren Diskriminierungsschutz

Reform des AGG gefordert: Deutsches Institut für Menschenrechte mahnt Nachbesserungen an

Am 23. Juli 2024 positionierte sich das Deutsche Institut für Menschenrechte nachdrücklich für eine Reform des Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetzes (AGG). "Eine Reform ist dringend geboten, um internationalen Standards gerecht zu werden und umfassenden Schutz vor Diskriminierung in allen Lebensbereichen zu gewährleisten", betonte die Direktorin Beate Rudolf. Angesichts wiederholter Kritik von UN-Menschenrechtsgremien verlangt das Institut eine zügige Umsetzung der im Koalitionsvertrag angekündigten Verbesserungen. Die Publikation "Das Antidiskriminierungsrecht in der Kritik internationaler Menschenrechtsgremien" untermauert diese Forderung eindrucksvoll.

Jetzt lesen »

Stadt ohne Grün: Wer leidet am meisten unter der Hitze?

Berlin (ots) – 23.07.2024 – 09:00
Die sommerliche Hitze in unseren Städten wird zunehmend unerträglich und stellt das größte klimabedingte Gesundheitsrisiko in Deutschland dar. Durch anhaltende Flächenversiegelung gehen wertvolle Grünflächen für Klimaausgleich und Erholung verloren. Welche Stadt bietet besonders wenig Schutz vor der Hitze? Wie hat sich die Flächenversiegelung in deutschen Gemeinden entwickelt und welche Konsequenzen ergeben sich für die Gesundheit der Bürger? Die Deutsche Umwelthilfe (DUH) und das GKV-Bündnis für Gesundheit Baden-Württemberg werden diese Fragen in einer digitalen Pressekonferenz erörtern und politische Forderungen sowie Lösungsansätze vorstellen. Anmeldung und weitere Informationen sind über den DUH-Newsroom erhältlich.

Jetzt lesen »

ZDK fordert freien Zugang zu Fahrzeugdaten für fairen Wettbewerb

Digitale Freiheit für Verbraucher: ZDK fordert fairen Zugang zu Fahrzeugdaten

Brüssel (ots) – Der Zentralverband Deutsches Kraftfahrzeuggewerbe (ZDK) hat heute in Brüssel ein Positionspapier veröffentlicht, das den gleichberechtigten Zugang zu fahrzeuggenerierten Daten für einen fairen Wettbewerb fordert. Arne Joswig, Präsident des ZDK, betont die Bedeutung einer selbstbestimmten Entscheidung der Verbraucher über die Verwendung ihrer Fahrzeugdaten und ruft die neu gewählte EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen dazu auf, zügig eine sektorspezifische Regulierung vorzulegen. Diese soll sicherstellen, dass Serviceanbieter freien Zugang zu notwendigen Daten erhalten, um digitale Dienstleistungen wie Reparaturen und Wartungen wettbewerbsfähig anbieten zu können.

Jetzt lesen »

Digitale Cockpits: Mehr Nutzen oder doch mehr Ablenkung?

Digitale Funktionen im Auto: Erleichterung oder Ablenkungsgefahr?

Berlin (ots) – Nach einer aktuellen Umfrage des TÜV-Verbands sorgt der digitale Wandel in Fahrzeugcockpits für gespaltene Meinungen unter Deutschlands Autofahrer:innen. Während eine klare Mehrheit die neuen Technologien als Fahrhilfen begrüßt und vor allem junge Fahrer begeistert sind, empfinden viele die Fülle an Informationen als potenziell gefährlich. Die Straßenverkehrsordnung erlaubt dabei nur einen kurzen Blick auf die Displays – eine Herausforderung, der sich sowohl Hersteller als auch Verbraucher stellen müssen, um die Sicherheit im Verkehr zu gewährleisten. Der TÜV-Verband gibt dazu wertvolle Tipps zur sicheren Handhabung und ruft zu mehr Nutzerfreundlichkeit seitens der Fahrzeughersteller auf.

Lesen Sie weiter, um mehr über die revolutionären Vorteile und Herausforderungen digitaler Cockpits zu erfahren.

Jetzt lesen »

DUH erzwingt Elektroschrott-Rücknahme bei Aldi Nord

Berlin (ots) – Die Deutsche Umwelthilfe e.V. hat einen bedeutenden Sieg für den Umwelt- und Verbraucherschutz errungen: Das Landgericht Köln verurteilte Aldi Nord zur unentgeltlichen Rücknahme ausgedienter Elektrokleingeräte. Ein Testbesuch der DUH deckte auf, dass die gesetzlich vorgeschriebene Rücknahmepflicht seit 2022 nicht beachtet wurde. Besonders brisant: Eine Aldi-Mitarbeiterin gab vor Gericht an, von dieser Pflicht nichts gewusst zu haben. Die DUH fordert nun intensivere Kontrollen durch die Landesbehörden sowie eine bessere Schulung des Personals in Supermärkten und Drogerien.

Jetzt lesen »