– Der Deutsche Bundestag stärkt Freiwilligkeit und Freiwilligendienste durch Beschlüsse zur Wehrdienstmodernisierung.
– Freiwilliges Engagement erhöht die Krisenresilienz und den gesellschaftlichen Zusammenhalt.
– Die Rahmenbedingungen für Freiwilligendienste sollen attraktiver gestaltet werden, etwa durch Taschengeld.
Caritas begrüßt Wehrdienstmodernisierung als Stärkung der Freiwilligkeit
Am 5. Dezember 2025 hat der Deutsche Bundestag wichtige Beschlüsse zur Modernisierung des Wehrdienstes gefasst. Diese Entscheidung stößt auf breite Zustimmung beim Deutschen Caritasverband, der darin eine gezielte Stärkung freiwilligen Engagements sieht. Der größte Wohlfahrtsverband Deutschlands, ein traditioneller Einsatzort für soziale Dienste, bewertet die parlamentarischen Beschlüsse als klaren Impuls für gesellschaftlichen Zusammenhalt und Krisenfestigkeit.
Eva Welskop-Deffaa, Präsidentin des Deutschen Caritasverbandes, kommentierte die Entscheidung am Tag der Verabschiedung: „Die Regierungsfraktionen beantworten nach langen Debatten die akuten sicherheitspolitischen und gesellschaftlichen Herausforderungen mit einem klaren Bekenntnis zu einem freiheitlichen Konzept der Stärkung von Krisenresilienz und Zusammenhalt.“ Sie bekräftigte die Unterstützung des Verbandes: „Wir begrüßen die Entscheidung und unterstützen alle Verantwortlichen in ihrem Bemühen, einen raschen Aufwuchs im freiwilligen Wehrdienst ebenso wie in den anderen Freiwilligendiensten zu erreichen.“
Konkret begrüßt die Caritas, dass junge Menschen ab 2026 über alle Formen freiwilligen Engagements in einem gemeinsamen Schreiben informiert werden sollen und die Finanzmittel für Freiwilligendienste steigen.
„Mit den durch das Wehrdienstmodernisierungsgesetz angestoßenen Anstrengungen für eine verbesserte Verteidigungsfähigkeit ist verabredet, die Rahmenbedingungen der Freiwilligendienste attraktiver zu machen und das soziale Engagement zu stärken.“
Die Caritas benennt dabei konkrete Punkte, die verbessert werden müssen, und betont die Notwendigkeit der Einbeziehung aller Beteiligten. „Zu den zu verbessernden Rahmenbedingungen gehören das Taschengeld ebenso wie die kostenlose ÖPNV-Nutzung und eine qualifizierte pädagogische Begleitung. Wir erwarten, dass bei der Gestaltung dieser Rahmenbedingungen die Wohlfahrtsverbände als Einsatzorte und die jungen Menschen als diejenigen einbezogen werden, für die der Freiwilligendienst Lern- und Orientierungsjahr sein und bleiben soll.“ Für Welskop-Deffaa ist dieser partizipative Ansatz entscheidend: „Krisenresilienz entsteht am wirkungsvollsten partizipativ und freiheitlich.“
Die Bedeutung freiwilligen Engagements für die Gesellschaft unterstreicht die Caritas mit einer aktuellen Zahl: Der soeben vorgelegte Freiwilligensurvey der Bundesregierung bestätigt, dass sich in Deutschland rund 29 Millionen Menschen freiwillig engagieren (Stand: Dezember 2025). Etwa 10 Prozent davon sind in der freien Wohlfahrtspflege aktiv.
Die Caritas sieht in den geplanten Verbesserungen eine historische Chance. „Mit der Attraktivierung der Freiwilligendienste kann eine Zeitenwende eingeläutet werden. Wer gute Erfahrungen im Freiwilligendienst macht, wer lernt, dass sich hinter den Türen der Einsatzstellen Menschen finden, die von Nächstenliebe und freiwilligem Engagement unmittelbar profitieren, trägt diese Erfahrungen in das weitere Berufsleben. Freiwilliges Engagement kann so in unserer Gesellschaft immer mehr zu einer Alltagsselbstverständlichkeit werden“, so Welskop-Deffaa.
Der Deutsche Caritasverband, der sich seit über 125 Jahren für Menschen in Not einsetzt, ist mit bundesweit fast 740.000 Mitarbeitenden, rund 500.000 ehrenamtlich Engagierten und etwa 25.000 Einrichtungen und Diensten einer der größten Akteure im Sozialbereich. Jährlich unterstützt die Caritas rund 13 Millionen Menschen (alle Angaben Stand: Dezember 2025).
Das Gesetz zur Wehrdienstmodernisierung: Neue Regeln, klare Ziele
Am 31. Oktober 2025 beschloss der Deutsche Bundestag das Wehrdienstmodernisierungsgesetz. Diese Entscheidung markiert eine grundlegende Neuausrichtung der Wehrpflicht in Deutschland. Das Gesetz verankert den Freiwilligen Wehrdienst formal auf dem Prinzip der Freiwilligkeit*. Damit schafft der Gesetzgeber einen Rahmen, der auf Freiwilligkeit setzt, sich aber für den Krisenfall entsprechende Handlungsoptionen vorbehält.
Was wurde beschlossen?
Die gesetzlichen Änderungen lassen sich in drei Kernbereiche fassen. Erstens wird die Freiwilligkeit als Grundprinzip des Wehrdienstes festgeschrieben. Zweitens wird der Staat verpflichtet, alle wehrpflichtigen jungen Menschen zu erfassen, um einen vollständigen Überblick über das verfügbare Personalpotenzial zu erhalten. Drittens erhält die Bundesregierung die Befugnis, im Bedarfsfall auf Basis dieser Daten auch verpflichtende Einberufungen anzuordnen. Diese Regelungen sollen die personelle Grundlage für die Verteidigungsfähigkeit Deutschlands sicherstellen, ohne die allgemeine Wehrpflicht im Frieden wieder einzuführen.
Staatliche Ziele und Absichten
Die politische Absicht hinter dem Gesetz ist eine doppelte: die Attraktivität des Dienstes an der Waffe zu steigern und gleichzeitig die Resilienz des Landes zu stärken. Das Bundesverteidigungsministerium plant mit dem sogenannten Neuen Wehrdienst konkrete Verbesserungen. Dazu zählen eine verbesserte Besoldung, eine moderne Ausbildung und klarere Aufstiegschancen für Freiwillige*. Diese Maßnahmen zielen darauf ab, den Dienst für junge Menschen interessanter zu machen und so den angestrebten Personalaufwuchs auf freiwilliger Basis zu erreichen. Die Priorität liegt damit zunächst eindeutig auf der Freiwilligkeit, gestützt durch attraktivere Rahmenbedingungen.
Mehr Geld und mehr Rechte: Die Debatte um die Finanzierung der Freiwilligendienste
Die politische Absicht, die Freiwilligendienste zu stärken, bekommt konkrete finanzielle Konturen. Die Bundesregierung plant, die Haushaltsansätze für den Bundesfreiwilligendienst und Jugendfreiwilligendienste von 2026 bis 2029 um jährlich 25 Millionen Euro aufzustocken (Stand: 2025)*. Diese geplante Mittelaufstockung ist eine direkte Antwort auf den parlamentarischen Auftrag, die Kapazitäten für den Dienst an der Gesellschaft auszuweiten – eine Absicht, die der Deutsche Bundestag im Rahmen der Debatten zur Wehrdienstmodernisierung bekräftigte.
Geplante Mittelaufstockung
Die geplante finanzielle Aufstockung soll die strukturelle Basis der Dienste verbreitern. Sie ist als mehrjähriger Aufwuchs konzipiert, der Planungssicherheit für die Trägerorganisationen schaffen soll. Die zusätzlichen Mittel sind vorgesehen, um die steigende Nachfrage nach Plätzen zu bedienen und die Qualität der pädagogischen Begleitung zu sichern. Das Parlament hat damit die Weichen für eine substanzielle Stärkung des Feldes gestellt.
Forderungen der Träger
Während die Politik den finanziellen Rahmen setzt, gehen die Forderungen der verbandlichen Zentralstellen deutlich weiter. Sie fordern ein gesetzlich verbrieftes Recht auf Freiwilligendienste, das jedem jungen Menschen einen Platz garantieren soll. Diesem Recht müsse eine vollständige staatliche Finanzierung entsprechen. Konkret verlangen die Verbände zudem ein deutlich besseres Taschengeld für die Freiwilligen sowie eine kostenfreie Nutzung des öffentlichen Nahverkehrs während des Dienstes (Stand: 2025)*. Diese Forderungen zielen darauf ab, soziale Hürden abzubauen und den Dienst für alle Jugendlichen attraktiv und zugänglich zu machen.
Redaktionstipp: Zur besseren Übersicht könnte eine Tabelle die geplanten Maßnahmen und Forderungen strukturiert darstellen.
| Jahr | Maßnahme / Forderung | Betrag / Inhalt | Quelle / Stand |
|---|---|---|---|
| 2026–2029 | Jährliche Aufstockung der Haushaltsmittel | + 25 Mio. Euro pro Jahr | Deutscher Bundestag, Stand: 2025* |
| – | Forderung: Gesetzliches Recht auf Freiwilligendienst | Vollständige Finanzierung | Bundesnetzwerk Freiwilligendienste, Stand: 2025* |
| – | Forderung: Attraktivere Rahmenbedingungen | Besserer Taschengeld & kostenfreier ÖPNV | Bundesnetzwerk Freiwilligendienste, Stand: 2025* |
Die Diskussion bewegt sich somit zwischen bereits beschlossenen finanziellen Schritten und grundlegenden verbandlichen Forderungen nach verbesserten Rechten und Rahmenbedingungen. Die kommenden Gesetzgebungsverfahren werden zeigen, inwieweit die politischen Pläne und die Erwartungen der Praxis zusammenfinden.
Positionen: Wohlfahrtsverbände, Fachverbände und Staatsseite
Die Debatte um den Neuen Wehrdienst ist auch eine Auseinandersetzung über die Rolle zivilgesellschaftlichen Engagements. Während die Regierung die Wehrdienstmodernisierung vorantreibt, melden sich Wohlfahrtsverbände, Fachverbände und zivilgesellschaftliche Akteure mit klaren Forderungen zu Wort. Ihre zentrale Botschaft: Die bestehenden Freiwilligendienste müssen als gleichwertige Optionen erhalten und gestärkt werden.
Die Caritas, als größter Wohlfahrtsverband und traditioneller Einsatzort für soziale Dienste, begrüßt zwar die geplante Stärkung der Freiwilligkeit insgesamt. Eva Welskop-Deffaa, Präsidentin des Deutschen Caritasverbandes, betont in einer Stellungnahme vom 5. Dezember 2025: „Mit den durch das Wehrdienstmodernisierungsgesetz angestoßenen Anstrengungen für eine verbesserte Verteidigungsfähigkeit ist verabredet, die Rahmenbedingungen der Freiwilligendienste attraktiver zu machen und das soziale Engagement zu stärken.“ Der Verband pocht darauf, dass bei der konkreten Ausgestaltung die Wohlfahrtsverbände und die jungen Freiwilligen selbst einbezogen werden müssen.
Forderungen der Zivilgesellschaft
Über die konkreten Verbesserungen hinaus formuliert die organisierte Zivilgesellschaft grundsätzliche Positionen. Fachverbände heben hervor, dass die zivilen Freiwilligendienste eine unverzichtbare Rolle für demokratische Bildung und soziale Teilhabe spielen. Sie fordern diese Dienste ausdrücklich als gleichwertige Optionen neben dem Neuen Wehrdienst zu erhalten (Stand: 2025, Quelle: Handbook für Freiwilligendienste). Diese Forderung speist sich aus der Überzeugung, dass Freiwilligendienste wichtige Lern- und Erfahrungsorte für demokratische Kompetenzen, Solidarität und gesellschaftliche Krisenbewältigung sind (Stand: 2025, Quelle: Freiwilligenserver).
Ein noch weitergehendes Anliegen vertreten die verbandlichen Zentralstellen. Sie fordern ein gesetzlich verbrieftes Recht auf Freiwilligendienste (Stand: 2025, Quelle: Bundesnetzwerk Freiwilligendienste)*. Dies würde den Zugang zu diesen prägenden Orientierungsjahren rechtlich absichern und ihren Stellenwert im gesellschaftlichen Gefüge unterstreichen.
Staatliche Argumente
Der staatlichen Seite geht es in der Debatte primär um die Stärkung der Verteidigungsfähigkeit und der gesamtgesellschaftlichen Resilienz. Die Einführung des Neuen Wehrdienstes ist die politische Antwort auf akute sicherheitspolitische Herausforderungen. Die parallel geplante Attraktivierung aller Freiwilligendienste – ob im sozialen Bereich, im Sport, in der Kultur oder im Zivil- und Katastrophenschutz – zielt darauf ab, die Krisenfestigkeit der Gesellschaft breiter aufzustellen. Die Regierung argumentiert, dass durch verbesserte Rahmenbedingungen wie ein höheres Taschengeld oder kostenlose ÖPNV-Nutzung mehr junge Menschen für ein Engagement gewonnen werden können, das sowohl der Gemeinschaft als auch der persönlichen Entwicklung dient.
Positionen im Überblick
- Wohlfahrtsverbände (z. B. Caritas): Begrüßen die Stärkung der Freiwilligkeit insgesamt, fordern Mitsprache bei der Ausgestaltung und betonen den Wert sozialen Engagements für den gesellschaftlichen Zusammenhalt.
- Fachverbände & Zivilgesellschaft: Beharren auf der Gleichwertigkeit ziviler Freiwilligendienste neben dem Wehrdienst als Orte demokratischer Bildung und fordern deren Erhalt und Ausbau.
- Staat/Regierung: Sieht im Neuen Wehrdienst und attraktiveren Freiwilligendiensten eine Doppelstrategie zur Stärkung der Verteidigungs- und gesamtgesellschaftlichen Resilienz.
Die unterschiedlichen Akzente zeigen: Es geht nicht nur um die Frage „Wehrdienst oder nicht?“, sondern um die grundsätzliche Gewichtung verschiedener Formen des Dienstes an der Gesellschaft in einer veränderten Zeit.
Wege in die Zukunft: Wie die Stärkung gelingen kann
Die politischen Weichen sind gestellt. Mit den Beschlüssen zur Wehrdienstmodernisierung hat der Bundestag am 31.10.2025 ein klares Signal für die Freiwilligendienste gesetzt.* Nun geht es um die konkrete Umsetzung. Die entscheidende Frage lautet: Wie schaffen es Politik und Träger, aus den gesetzten Rahmenzielen eine lebendige und attraktive Praxis zu formen? Der Erfolg hängt maßgeblich von drei Faktoren ab: einer echten Partizipation bei der Ausgestaltung, einer verlässlichen Finanzierung der Kernbausteine und einer klugen Infrastruktur für die tägliche Arbeit.
Zentral ist die Einbindung der Wohlfahrtsverbände als erfahrene Einsatzorte. Sie fordern zu Recht, bei der konkreten Gestaltung der neuen Rahmenbedingungen einbezogen zu werden. Schließlich tragen sie die operative Verantwortung und wissen, was vor Ort funktioniert. Eine rein top-down verordnete Attraktivierung droht an der Realität vorbeizugehen. Krisenresilienz, so die Caritas-Präsidentin Eva Welskop-Deffaa, entsteht am wirkungsvollsten „partizipativ und freiheitlich“. Dieses Prinzip muss auch für die Umsetzungsphase gelten.
Die angestrebte Attraktivität steht und fällt mit praktischen Verbesserungen. Zwei konkrete Forderungen werden immer wieder diskutiert. Diese Maßnahmen sind mehr als nur nette Zugaben. Sie sind essenzielle Schritte, um den Dienst für junge Menschen aus allen sozialen Schichten wirklich zugänglich zu machen und finanzielle Hürden abzubauen. Die dafür notwendigen Haushaltsmittel müssen dauerhaft und planbar bereitgestellt werden. Gleiches gilt für die Finanzierung einer qualifizierten pädagogischen Begleitung, die den Dienst als Lern- und Orientierungsjahr prägt.
Für die Träger und Kommunen beginnt mit dem politischen Beschluss die eigentliche Arbeit. Sie stehen vor der Aufgabe, die versprochenen Plätze nicht nur auf dem Papier, sondern auch in der Realität auszubauen. Das erfordert Investitionen in Räume, Personal und Betreuungskapazitäten. Gleichzeitig muss die Attraktivität des Dienstes messbar werden – nicht nur an steigenden Bewerberzahlen, sondern auch an der Qualität der Erfahrungen und der langfristigen Bindung der Engagierten an die Zivilgesellschaft.
Die beschlossene Zeitenwende für das Engagement ist somit ein Auftrag an alle Beteiligten. Die Politik muss die vereinbarten finanziellen und strukturellen Voraussetzungen zügig schaffen. Die Träger sind gefordert, ihre Kapazitäten zu erweitern und die Qualität zu sichern. Und die Öffentlichkeit sollte genau beobachten: Werden die Versprechen eingelöst? Kommt die Aufwertung bei den jungen Menschen an? Die Antworten darauf werden zeigen, ob aus dem politischen Bekenntnis eine nachhaltige Stärkung unseres gesellschaftlichen Zusammenhalts wird.
Dieser Beitrag enthält Informationen und Zitate, die aus einer Pressemitteilung des Deutschen Caritasverbands stammen.
Weiterführende Quellen:
- „Der Deutsche Bundestag hat am 31.10.2025 das Wehrdienstmodernisierungsgesetz beschlossen, das den Freiwilligen Wehrdienst formal auf Freiwilligkeit setzt, aber eine verpflichtende Erfassung aller Wehrpflichtigen sowie die Möglichkeit verpflichtender Einberufungen vorsieht.“ – Quelle: https://www.bundestag.de
- „Das Bundesverteidigungsministerium plant mit dem Neuen Wehrdienst verbesserte Besoldung, moderne Ausbildung und Aufstiegschancen, um junge Menschen anzusprechen, wobei zunächst die Freiwilligkeit im Vordergrund steht.“ – Quelle: https://www.bmvg.de
- „Fachverbände betonen, dass die zivilen Freiwilligendienste eine wichtige Rolle für demokratische Bildung und soziale Teilhabe spielen und fordern diese als gleichwertige Optionen neben dem Neuen Wehrdienst zu erhalten.“ – Quelle: https://www.handbookfuerfreiwilligendienste.de
- „Die Bundesregierung plant, die Haushaltsansätze für den Bundesfreiwilligendienst und Jugendfreiwilligendienste von 2026 bis 2029 um jährlich 25 Millionen Euro aufzustocken, um mehr Plätze und Planungssicherheit zu ermöglichen.“ – Quelle: https://dipbt.bundestag.de
- „Verbandliche Zentralstellen fordern ein gesetzlich verbrieftes Recht auf Freiwilligendienste mit vollständiger Finanzierung, besserem Taschengeld und kostenfreier Nahverkehrsnutzung, um die Rahmenbedingungen attraktiver zu gestalten (Stand 2025).“ – Quelle: https://www.bundesnetzwerk-freiwilligendienste.de
- „Freiwilligendienste gelten als wichtige Lern- und Erfahrungsorte für demokratische Kompetenzen, Solidarität und Krisenbewältigung, wodurch sie zur gesellschaftlichen Resilienz und zum Zusammenhalt beitragen (Stand 2025).“ – Quelle: https://www.freiwilligenserver.de
- „Der Freiwilligenteil des Ehrenamts in Deutschland umfasst rund 29 Millionen Menschen, davon circa 10 Prozent in der freien Wohlfahrtspflege, die durch Ko-Produktion von Ehren- und Hauptamtlichen geprägt ist (Stand 2025).“ – Quelle: https://www.bundesregierung.de
16 Antworten
Ich frage mich wirklich, ob all diese neuen Regelungen auch tatsächlich funktionieren werden. Es klingt alles gut auf dem Papier! Aber wie sieht es in der Praxis aus?
Es könnte schwierig sein umzusetzen. Viele gute Ideen sind schon gescheitert! Vielleicht sollten wir abwarten und schauen.
Das stimmt! Wir sollten aber auch darauf achten, dass junge Menschen ein Mitspracherecht haben.
Ich finde es klasse, dass die Rahmenbedingungen verbessert werden sollen. Aber was ist mit der Qualität der Ausbildung? Muss da nicht auch mehr getan werden?
Die Unterstützung von Caritas ist wichtig. Wenn mehr Geld in die Freiwilligendienste fließt, wird das sicher helfen! Aber was wird konkret unternommen, um diese Gelder zu verwenden?
Freiwillige Dienste sind eine super Sache! Es hilft nicht nur den Leuten in Not, sondern auch den Freiwilligen selbst. Glaubt ihr, dass viele Jugendliche sich dafür entscheiden werden?
Ich finde die Idee von Freiwilligendiensten ganz gut, aber wie wird das finanziert? Ich hoffe, dass die Regierung genug Geld bereitstellt, damit alle jungen Leute die Möglichkeit haben. Was denkt ihr darüber?
Ich glaube, es ist wichtig, dass Freiwilligendienste gefördert werden. Gerade für junge Menschen ist das eine tolle Chance! Ich frage mich nur, ob das Taschengeld wirklich ausreicht.
Ich bin skeptisch gegenüber den Verbesserungen. Was ist, wenn die Rahmenbedingungen nicht so gut sind wie versprochen? Können wir darauf vertrauen?
„Freiwilligkeit“ sollte doch der Schlüssel sein! Ich hoffe nur, dass es nicht bloß leere Worte bleiben und wirklich umgesetzt wird! Wer weiß schon genau, wie man das attraktiv machen kann? Habt ihr Ideen dazu?
Die Stärkung der Freiwilligkeit ist ein Schritt in die richtige Richtung! Ich finde es super, dass Caritas sich dafür einsetzt. Was sind denn eure Erfahrungen mit Freiwilligendiensten? Gab’s da schon positive Veränderungen?
Ich habe selbst einen Freiwilligendienst gemacht und kann nur Positives berichten! Es war eine tolle Erfahrung für meine persönliche Entwicklung. Glaubt ihr, dass die neuen Regelungen auch langfristig helfen werden?
Das klingt spannend! Ich denke auch, dass solche Dienste wichtig sind für die Gesellschaft. Wie kann man denn sicherstellen, dass wirklich alle jungen Leute informiert werden über diese Angebote?
Ich finde die Entscheidung des Bundestages zur Wehrdienstmodernisierung echt wichtig! Freiwilliges Engagement könnte wirklich was bewirken, vor allem in Krisenzeiten. Wie denkt ihr darüber, ob das Taschengeld genug Anreiz ist?
Ja, Walther! Aber ich frage mich, ob das Taschengeld wirklich ausreicht für junge Leute? Es müsste vielleicht mehr sein, damit mehr mitmachen. Was haltet ihr davon?
Ich stimme zu! Freiwilligendienste sollten auf jeden Fall attraktiver werden. Die Idee mit dem kostenlosen ÖPNV klingt gut. Glaubt ihr, dass das viele dazu bringt, sich zu engagieren?