Bremen (VBR). Dieser ausführliche Beitrag ist Teil unseres täglichen VerbandsMonitor und beruht auf offiziellen Pressemitteilungen, die über das Presseportal von news aktuell veröffentlicht wurden.
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Sommerzeit ist Badezeit – doch immer weniger Kinder in Deutschland können sicher schwimmen. Ein beunruhigender Trend, der gravierende Folgen hat: Im Jahr 2024 sind mindestens 411 Menschen in deutschen Gewässern ertrunken. Die Risiken sind besonders für die Jüngsten hoch. Trotz deutlich steigender Temperaturen und voller Strandbäder fehlt vielen Heranwachsenden das nötige Wissen über Gefahren und richtiges Verhalten am Wasser. Mehr als jedes zweite Kind verlässt die Grundschule, ohne sicher schwimmen zu können. Diese alarmierende Entwicklung macht deutlich, wie wichtig Prävention und frühzeitige Aufklärung sind.
Hier setzt die Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG) mit ihrem bundesweiten Präventionsprogramm an. Seit über 20 Jahren engagieren sich Ehrenamtliche dafür, Kindern und ihren Eltern grundlegende Baderegeln sowie den verantwortungsvollen Umgang mit Wasser näherzubringen. Damit erreichen sie jährlich Tausende von Familien. Für das kommende Kindergarten- und Schuljahr sind rund 2.000 Veranstaltungen in ganz Deutschland geplant – ein großer Schritt, um Kinder direkt dort abzuholen, wo sie lernen und spielen. Dabei wird oft auf Mitmachaktionen, Puppentheater und Bewegungsangebote gesetzt, bei denen die Kinder mit allen Sinnen lernen.
Neu ist in diesem Jahr die Kooperation zwischen der DLRG und PLAYMOBIL. Die bekannte Spielwarenmarke erweitert mit ihren liebevoll gestalteten Figuren das Aufklärungsangebot. Gemeinsam wollen DLRG und PLAYMOBIL zentrale Sicherheitsbotschaften noch breiter und kindgerechter vermitteln. Die Partnerschaft bringt moderne Lehrmaterialien im PLAYMOBIL-Design in Kitas und Grundschulen und sorgt dafür, dass die Baderegeln spielerisch erlebt und verinnerlicht werden.
*Freiwillige Rettungsschwimmerinnen** nutzen dabei die Unterstützung von PLAYMOBIL, um Kindern sowohl Spaß als auch Wissen zu vermitteln. Spielerische Elemente wie Mitmachgeschichten und Lernspiele verbinden kindliche Neugier mit verantwortungsvollem Handeln. Ziel ist es, bei den Jüngsten das Bewusstsein für Gefahrenquellen zu schärfen und ihre Motivation, selbst schwimmen zu lernen, zu stärken.
DLRG-Präsidentin Ute Vogt betont die gesellschaftliche Bedeutung dieser Arbeit: "Frühzeitige Aufklärung kann Leben retten. Kinder müssen wissen, wo Gefahren lauern, ohne Angst zu bekommen. Mit starken Partnern wie PLAYMOBIL gelingt es uns, diese Botschaften noch weiter zu verbreiten und nachhaltig im Bewusstsein von Kindern und Eltern zu verankern." (Zitat-Quelle: Pressemitteilung)
Auch aus Sicht von PLAYMOBIL stellt die Zusammenarbeit einen wichtigen Beitrag dar. "Wir möchten Kinder nicht nur unterhalten, sondern ihnen helfen, wichtige Kompetenzen für ihren Alltag zu entwickeln. Die Unterstützung des bestehenden DLRG-Programms passt perfekt zu unserem Anspruch, spielerisches Lernen mit gesellschaftlicher Verantwortung zu verbinden," erklärt Bahri Kurter, Vorstand Playmobil. (Zitat-Quelle: Pressemitteilung)
Über die direkte Präventionsarbeit hinaus unterstützt PLAYMOBIL die DLRG mit der neuen Themenwelt "Vacation on the Beach". Für jedes verkaufte Produkt fließen 2 % des Umsatzes in die Wasserrettungsprojekte der DLRG – ein Beitrag, der direkt Leben retten kann.
Hinter der DLRG steht eine beeindruckende Bilanz: *Fast 55.000 Rettungsschwimmerinnen widmen Jahr für Jahr insgesamt 2,6 Millionen Stunden dem Schutz von Badegästen und Wassersportlern. Mit knapp 630.000 Mitgliedern und über 1,3 Millionen Förderinnen und Förderern** ist die DLRG eine der wichtigsten zivilgesellschaftlichen Organisationen für Sicherheit am und im Wasser – ein starkes Netzwerk ehrenamtlicher Hilfe.
PLAYMOBIL, Teil der Horst Brandstätter Gruppe, begeistert seit über 50 Jahren Generationen von Kindern weltweit und setzt damit einen kreativen Gegenpol zur digitalen Schnelllebigkeit. Die Verbindung von gesellschaftlicher Verantwortung, Prävention und spielerischem Lernen ist ein konsequenter Schritt – Kinderschutz wird so zur gemeinsamen Aufgabe.
Mehr Informationen zum Präventionsprogramm und zur Kooperation erhalten Interessierte über die Online-Plattform der DLRG.
Diese wegweisende Partnerschaft zeigt: Prävention, Aufklärung und Spiel passen hervorragend zusammen – und können dazu beitragen, Kinder zu schützen und Familien unbeschwerte Ferientage zu ermöglichen. Jetzt ist die Zeit, sich zu engagieren und Kindern die Fähigkeiten zu vermitteln, die sie wirklich brauchen.
Für weitere Informationen, Pressekontakte, Bilder oder Dokumente geht es hier zur Quelle mit dem Originaltitel:
DLRG und PLAYMOBIL gemeinsam für mehr Wassersicherheit bei Kindern
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Hintergründe und Perspektiven: Warum Wasserprävention bei Kindern heute wichtiger ist denn je
Die alarmierende Entwicklung der Schwimmfähigkeit bei Kindern und die steigenden Ertrinkungszahlen in Deutschland rücken die Bedeutung gezielter Präventionsarbeit einmal mehr in den Vordergrund. Während Wasser als Freizeit- und Erholungsraum gesellschaftlich an Bedeutung gewinnt, zeigt sich nach aktuellen Erkenntnissen vieler Experten ein besorgniserregender Trend: Immer mehr Heranwachsende verlassen die Grundschule, ohne die grundlegende Schwimmfertigkeit zu beherrschen. Wesentliche Ursachen sind unter anderem knappe Schwimmzeiten im Schulunterricht, ein Mangel an qualifiziertem Fachpersonal und vielerorts geschlossene Schwimmbäder – eine Entwicklung, die nicht nur die DLRG, sondern auch Fachverbände und Bildungseinrichtungen mit Sorge beobachten.
Insbesondere vor dem Hintergrund der deutlich gestiegenen Ertrinkungsunfälle – allein im Jahr 2024 wurden mindestens 411 Tote verzeichnet – erhalten Präventionsprogramme mit niederschwelligem Zugang eine neue Gewichtung. Gesellschaftliche Initiativen wie die von DLRG und PLAYMOBIL sind ein wichtiges Signal in einer Zeit, in der die Förderung von Schwimmkompetenz, kindgerechte Aufklärungsarbeit und die Integration von spielerischen Lernansätzen als Trend in der Präventionspädagogik nationale wie internationale Aufmerksamkeit erfahren. Vergleichbare Initiativen, etwa die Zusammenarbeit von Schwimmverbänden mit Kinderspielwarenanbietern im europäischen Ausland, haben gezeigt, dass sich innovative Methoden, wie das Einbinden beliebter Spielwelten und interaktive Lernformate, positiv auf Umwelt- und Sicherheitsbewusstsein bei Kindern auswirken können.
Die Einschätzung führender Akteure aus dem Bereich der Wasserrettung geht davon aus, dass Kooperationen zwischen etablierten Institutionen und bekannten Marken nicht nur kurzfristig das Interesse und die Motivation der Jüngsten stärken, sondern langfristig auch zur Verringerung von Ertrinkungsfällen beitragen werden. Vor allem die frühzeitige Sensibilisierung von Familien und Kindern für Baderegeln und wasserbezogene Risiken kann nach Prognosen dazu führen, dass künftig mehr Kinder sicher schwimmen lernen und Risiken am und im Wasser besser einschätzen können.
Mit Blick auf die kommenden Jahre gilt die Verbesserung der Schwimmausbildung für Kinder als zentrale gesellschaftliche Aufgabe. Die politische und gesellschaftliche Debatte um die Ausstattung von Schulen, Investitionen in Infrastruktur und die Qualifizierung von Trainerinnen und Trainern wird an Relevanz gewinnen. Für Eltern, Erzieher und Entscheidungsträger bietet die Nutzung von Informationsportalen, wie dem Baderegeltraining auf dlrg.de, eine wichtige Unterstützung, um sich über aktuelle Entwicklungen, Präventionsangebote und Fördermöglichkeiten zu informieren.
Insgesamt lässt sich festhalten, dass die gezielte Verbindung von spielerischem Lernen, gesellschaftlicher Verantwortung und moderner Wasserprävention nicht nur innovative Impulse für die Zukunft setzt, sondern eine nachhaltige Investition in die Sicherheit und Entwicklung der nächsten Generation darstellt.
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10 Antworten
Es ist wirklich besorgniserregend zu hören, dass so viele Kinder nicht schwimmen können. Gibt es spezielle Kurse für Eltern und Kinder zusammen? Ich denke, das könnte sehr hilfreich sein.
Ja genau! Solche Kurse sollten gefördert werden! Eltern sollten auch in die Aufklärung einbezogen werden.
Die Idee mit den Mitmachaktionen ist genial! Kindern macht das sicher Spaß und sie lernen dabei viel besser. Wie kann ich als Elternteil helfen?
Es ist großartig zu sehen, dass DLRG und PLAYMOBIL zusammenarbeiten. Spielendes Lernen ist so effektiv! Welche anderen kreativen Ansätze könnten in der Zukunft eingesetzt werden?
Ich hoffe, es gibt noch mehr solcher Initiativen in Zukunft! Vielleicht könnte man auch lokale Sportvereine einbeziehen? Das wäre eine gute Idee.
Ja, das wäre toll! Aber ich denke auch, dass Eltern eine wichtige Rolle spielen müssen bei der Förderung ihrer Kinder im Schwimmen.
Die Zahlen über Ertrinkungsunfälle sind erschreckend. Ich frage mich, ob Schulen genug Ressourcen haben, um Schwimmunterricht anzubieten? Vielleicht sollten wir mehr Druck auf die Politik ausüben, um Schwimmbäder offen zu halten.
Genau! Die Schließungen von Schwimmbädern müssen ein Ende haben. Vielleicht könnten wir eine Petition starten? Es ist wichtig, dass Kinder sicher schwimmen lernen.
Ich finde den Artikel über die Wasserprävention für Kinder sehr wichtig. Es ist alarmierend, dass viele Kinder nicht schwimmen können. Wie können wir mehr Familien erreichen, um ihnen die Bedeutung des Schwimmens nahezubringen?
Ich stimme zu! Die Zusammenarbeit zwischen DLRG und PLAYMOBIL könnte wirklich helfen, das Interesse der Kinder zu wecken. Haben Sie Ideen, wie man solche Programme noch effektiver gestalten könnte?