Der Deutsche Wanderverband (DWV) will bei seiner Mitgliederversammlung am Freitag, 25. September, in Kurort Oberwiesenthal über ein Positionspapier zur Inklusion beraten und entscheiden. Der Verband kündigte an, dass es dabei um Inklusion beim Wandern, bei Wegen, im Naturschutz und in der Kulturarbeit gehen soll. Ein Beschluss steht allerdings noch aus.
Mit dem Papier verbindet der DWV nach eigenen Angaben die Frage, wie Wandern und ehrenamtliches Engagement für möglichst viele Menschen zugänglich werden können. Die Mitgliederversammlung ist Teil des 123. Deutschen Wandertags, der vom 24. bis 27. September in Oberwiesenthal stattfindet. Parallel läuft dort die EURORANDO, ein europäisches Wanderfest.
Frühere Forderungen nennen barrierefreie Wege
Welche konkreten Inhalte das nun angekündigte Positionspapier haben wird, geht aus der Ankündigung nicht hervor. Der DWV hat jedoch in einem früheren Forderungspapier zur Gleichstellung mit dem organisierten Sport bereits die Förderung barrierefreier und inklusiver Wanderwege sowie von Inklusionswanderführer*innen verlangt. Diese Forderungen zeigen mögliche praktische Ansatzpunkte des Verbands, sind aber nicht als Bestandteile des neuen Papiers bestätigt.
Quellen
- https://www.wanderverband.de/presse/pressemeldungen/oberwiesenthal-wird-zum-treffpunkt-der-wanderbewegung-1
- https://www.wanderverband.de/termine/deutscher-wandertag
- https://www.wanderverband.de/_Resources/Persistent/e5860fd6f92ef92c93ff09fe39ecd4dba1103065/Forderungspapier%20Sport.pdf