DLG-Waldtage 2025: Forstwirtschaft Digitalisierung, Wiederbewaldung und Frauen im Forst – Innovationen, Roboter und Networking für die Zukunft des Waldes

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Die DLG-Waldtage 2025 finden vom 12. bis 14. September in Lichtenau (NRW) statt und versammeln rund 200 Aussteller sowie etwa 12 000 Fachbesucher, um aktuelle Trends der Forstwirtschaft zu diskutieren. Im Fokus stehen digitale Betriebsführung, autonome Forstsysteme und regenerative Energien ebenso wie Konzepte zur Wiederbewaldung. Premiere feiert außerdem die ForestNight am 13. September, die abends zusätzliche Netzwerkmöglichkeiten bietet. Ein besonderer Schwerpunkt gilt der Förderung von Young Professionals und Frauen in der Forstwirtschaft.

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– DLG-Waldtage 2025: führender Forstpraxis-Treff vom 12. bis 14. September in Lichtenau
– Fachprogramm mit täglich wechselnden Schwerpunkten: digitales Forstmanagement, Wiederbewaldung, Robotik
– Premiere der ForestNight und Plattformen für Young Professionals sowie Frauen im Forst

DLG-Waldtage 2025: Innovation und Vernetzung im Fokus der Forstwirtschaft

Die DLG-Waldtage 2025 bilden vom 12. bis 14. September in Lichtenau (Nordrhein-Westfalen) wieder den wichtigsten Treffpunkt für praxisorientierte Forstwirtschaft in Deutschland. Erwartet werden rund 200 Aussteller und etwa 12.000 Besucher, die die Möglichkeit nutzen, sich über aktuelle Entwicklungen und Zukunftsthemen der Branche zu informieren. Das Fachprogramm setzt täglich wechselnde Schwerpunkte. Im Zentrum stehen unter anderem neue Einnahmequellen im Forst, digitales Forstbetriebsmanagement, autonome Systeme sowie regenerative Energien. Die Veranstaltung widmet sich außerdem gezielt der Förderung von Young Professionals und Frauen im Forst.

Ein besonderes Highlight feiert am Messe-Samstag, dem 13. September, mit der ForestNight Premiere. Dieses neue Veranstaltungsformat lädt zum entspannten Netzwerken bei Drinks, Essen und Live-Musik ein. Für die ForestNight kann ein Kombi-Ticket erworben werden, das zugleich den Eintritt zu den DLG-Waldtagen am Samstag ermöglicht. Im Preis sind drei Getränkevoucher inklusive.

Der Veranstalter, die Deutsche Landwirtschafts-Gesellschaft (DLG), will mit den Waldtagen eine Plattform bieten, die sowohl Praxisnutzer als auch Nachwuchs fördert. So betont Thomas Wehner, Projektleiter der DLG-Waldtage: „Es geht um die Wünsche, Vorstellungen und Fragen von Auszubildenden und Studierenden oder gerade in den Beruf gestarteter Menschen, welchen wir eine Plattform geben möchten, um sich bestmöglich zu informieren und zu vernetzen.“

Die Tageskarte kostet 20 Euro und berechtigt zum einmaligen Besuch an einem frei wählbaren Tag der Messezeiten von 9:00 bis 18:00 Uhr. Ermäßigte Tickets für 15 Euro sind mit Nachweis erhältlich. Kinder bis einschließlich 12 Jahre haben freien Eintritt, benötigen aber trotzdem ein (kostenfreies) Ticket.

Die DLG-Waldtage liefern mit ihren vielfältigen Fachthemen Antworten auf die Herausforderungen einer nachhaltigen und modernen Waldwirtschaft. Besucher bekommen Einblicke, wie sich Technik und Management im Forst weiterentwickeln, um den Wald als wichtige Ressource und Lebensraum in Zeiten des Klimawandels zu schützen und zugleich wirtschaftlich zu betreiben.

Digitalisierung und Diversität gestalten die Zukunft der Forstwirtschaft

Die Forstwirtschaft durchläuft derzeit einen tiefgreifenden Wandel, der von technologischen Innovationen und gesellschaftlichen Veränderungen gleichermaßen geprägt wird. Digitale Methoden, wie Forstbetriebsmanagement mit smarten Anwendungen, Robotik und autonome Systeme, eröffnen neue Möglichkeiten, die Wälder effizienter, nachhaltiger und wirtschaftlich erfolgreicher zu bewirtschaften. Parallel dazu gewinnt die Förderung von Diversität, insbesondere die stärkere Einbindung von Frauen und jungen Fachkräften, an Bedeutung, um die Branche zukunftsfähig zu machen.

Diese Entwicklungen sind keine isolierten Trends, sondern greifen eng ineinander und beeinflussen die gesamte Wertschöpfungskette von der Waldbewirtschaftung bis zur Holzverarbeitung. So bietet etwa die Digitalisierung Werkzeuge, um Waldflächen präziser zu überwachen, Ernteprozesse zu optimieren und neue Geschäftsmodelle wie Carbon Farming und den Handel mit CO2-Zertifikaten voranzutreiben – wichtige Pfeiler der Bioökonomie. Durch den Einsatz moderner Technologien lassen sich Ressourcen schonen und Erträge sichern, was besonders für kleine und mittlere Waldbesitzende große Chancen eröffnet.

Gleichzeitig spiegelt die verstärkte Förderung von Frauen im Forst und von Young Professionals den gesellschaftlichen Wandel wider. Die Integration neuer Perspektiven und die Nachwuchsförderung sind essenziell, um dem demografischen Wandel und dem Fachkräftemangel entgegenzuwirken. Plattformen wie das Forum „Women in Forestry“ oder spezifische Programme für junge Forstfachleute bieten wichtige Impulse für Vernetzung, Austausch und Weiterbildung.

Zudem rücken Themen wie Wiederbewaldung und nachhaltiges Wildtiermanagement verstärkt in den Fokus, da sie entscheidend sind für den Erhalt der Wälder als ökologische Lebensgrundlage und Wirtschaftsfaktor. Die Herausforderung besteht darin, ökologische, ökonomische und soziale Aspekte ausgewogen zu berücksichtigen – eine Aufgabe, bei der digitale Lösungen und innovative Konzepte eine zentrale Rolle spielen.

Aktuelle Trends und Herausforderungen in der Forstwirtschaft auf einen Blick:

  • Einsatz von autonomen Systemen und Robotik in der Holzernte und -logistik
  • Integration von digitalem Forstbetriebsmanagement zur Optimierung von Prozessen
  • Entwicklung neuer Einnahmequellen durch Carbon Farming und CO2-Zertifikate
  • Förderung der Bioökonomie als nachhaltiges Wirtschaftsmodell
  • Stärkung der Frauenförderung und der Vernetzung von Young Professionals
  • Strategien und Methoden zur Wiederbewaldung unter Berücksichtigung des Wildtiermanagements

Diese Veränderungen führen dazu, dass Waldbesitzende, Forstbetriebe und die Gesellschaft insgesamt von modernen, nachhaltigen und inklusiven Ansätzen profitieren können. Für die Branche bedeutet das, sich auf neue Anforderungen einzustellen, fachliche Kompetenzen weiterzuentwickeln und die Chancen der Digitalisierung sowie gesellschaftlicher Diversität proaktiv zu nutzen.

Alle Informationen und Zitate dieses Beitrags beruhen auf einer Pressemitteilung der DLG (Deutsche Landwirtschafts-Gesellschaft).

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