Stadtwerkekongress 2025: Wärmewende unter Kosten- und Handlungsdruck – Forderungen der Stadtwerke an Politik und Gesellschaft

Beim VKU-Stadtwerkekongress in Mainz (30.9.–1.10.2025) warnen 82 Prozent der Stadtwerke, dass die aktuellen Kosten für die Wärmewende zu hoch sind, 68 Prozent kritisieren die unzureichende Finanzierung und 55 Prozent bemängeln die unklare Rechtslage, etwa beim Gebäudeenergiegesetz. VKU-Chef Ingbert Liebing fordert deshalb die Bundesregierung auf, noch im Herbst Entwürfe zur Reform des Gebäudeenergiegesetzes, des KWKG, des Wärmeplanungsgesetzes und weiterer Verordnungen vorzulegen, um Planungssicherheit zu schaffen. Rund die Hälfte der Stadtwerke übernimmt bereits die kommunale Wärmeplanung und will ihre Investitionen in klimaneutrale Wärme bis 2030 mehr als verdoppeln.
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– 82 % der Stadtwerke bewerten Wärmekosten zu hoch, 68 % Finanzierung unzureichend, 55 % Rechtslage unklar
– 91 % der Kommunen erwarten fristgerechte Fertigstellung ihrer Wärmepläne bis Mitte 2026/28
– Fast die Hälfte der Stadtwerke plant bis 2030 mehr als doppelte Investitionen

Wärmewende 2025: Hohe Kosten, unklare Regeln und großer Handlungsdruck

Bis 2045 will Deutschland klimaneutral heizen. Fernwärme, Wärmepumpen und grüne Gase sollen die bisher dominierenden Heizformen mit Öl und Erdgas ablösen. Aktuell werden laut statistischem Bundesamt noch 75 Prozent aller Wohnungen mit Öl und Erdgas beheizt. Vor diesem Hintergrund trifft sich die Branche zum VKU-Stadtwerkekongress am 30. September und 1. Oktober 2025 in Mainz. Dort stehen die Herausforderungen und notwendigen Entscheidungen für die Wärmewende im Fokus.

Die aktuelle Situation lässt Stadtwerke und kommunale Versorger angesichts hoher Kosten und unsicherer rechtlicher Rahmenbedingungen mit Sorge blicken: 82 Prozent der Stadtwerke bewerten die Kostenbelastung für Wirtschaft und Bürger als zu hoch. Die Finanzierung dieser Klimaschutzmaßnahmen reicht nach Ansicht von 68 Prozent der Unternehmen nicht aus. Zusätzlich hält mehr als die Hälfte der Stadtwerke (55 Prozent) die Rechtslage für unklar. Insbesondere die noch offene Novelle des Gebäudeenergiegesetzes (GEG), das sogenannte Heizungsgesetz, sorgt für Unsicherheit.

VKU-Chef Ingbert Liebing fordert klare politische Entscheidungen: „Nach der guten Grundlage des Monitoringberichts und dem 10-Punkte-Plan muss die Bundesregierung nun zügig die Weichen für die Wärmewende stellen und vor allem die Reform des Heizungsgesetzes bzw. Gebäudeenergiegesetz, kurz GEG, konkretisieren, wie es im Koalitionsvertrag angekündigt wird. Wir appellieren an das Bundeswirtschaftsministerium, im Herbst die Entwürfe für wichtige Gesetzesvorhaben wie das GEG oder das KWKG an den Start zu bringen. Auch das Wärmeplanungsgesetz, die Wärmelieferverordnung und die AVB-Fernwärmeverordnung müssen für die künftigen Aufgaben fit gemacht werden. Ziel muss ein Winter der Entscheidungen für die Wärme sein. Bürger, Wirtschaft und Stadtwerke brauchen Planungs- und Investitionssicherheit. Klimaneutrales Heizen muss sicher und für alle bezahlbar sein.“*

Die Wärmeplanung nimmt vor Ort Fahrt auf: Rund die Hälfte aller Stadtwerke übernimmt die Verantwortung für die kommunalen Wärmepläne, und 91 Prozent rechnen damit, ihre Pläne bis 2026 beziehungsweise 2028 vorlegen zu können. Damit entsteht zunehmend Klarheit darüber, in welchen Regionen Fernwärme oder Wärmepumpen dominieren werden. Dennoch liegt bei jedem zehnten Unternehmen die Wärmeplanung noch völlig offen.

Bei der künftigen Heizungsstrategie setzen nahezu die Hälfte der Stadtwerke auf eine Mischung, in der Fernwärme und Wärmepumpen die Hauptrollen spielen. Grüne Gase kommen bislang nur als Nebenlösung vor, auf den Plätzen zwei und drei folgen Strom/Wärmepumpen (38 Prozent) und Fernwärme (23 Prozent).

Um die Wärmewende umzusetzen, müssen Stadtwerke ihre Infrastrukturen massiv anpassen: Sie bauen Fernwärmenetze aus, verstärken die Stromnetze für Wärmepumpen, E-Mobilität und Datenzentren und bereiten die Umstellung oder Stilllegung der Gasnetze vor. In der Folge planen 48 Prozent der Unternehmen, ihre Investitionen in klimaneutrale Wärme bis 2030 mehr als zu verdoppeln. Die bisherige Investitionssumme von etwa 1,4 Milliarden Euro pro Jahr soll demnach auf mehr als 6 Milliarden Euro jährlich steigen, um das 30-Prozent-Zwischenziel für 2030 zu erreichen.

Die geplanten finanziellen Mittel fließen vor allem in den Ausbau sowie die Verdichtung von Nah- und Fernwärmenetzen (58 Prozent) und in die Verbesserung der Stromnetze für Wärmepumpen (36 Prozent). Für die derzeit mit Öl oder Gas beheizten Millionen Haushalte bringt das geltende Gesetz den verpflichtenden Umstieg bis 2045 mit sich.

Ingbert Liebing betont die Dringlichkeit konkreter Umsetzungen: „Umso wichtiger ist, dass die Wärmepläne keine Papiertiger bleiben, sondern wir dann auch tatsächlich buddeln und bauen können. Wir stehen in den Startlöchern für eine milliardenschwere Investitionsoffensive in die Wärmeversorgung, von der auch das lokale Handwerk und der Tiefbau profitieren würden. Kommunen und ihre Stadtwerke liefern, jetzt ist der Bund dran. Wir brauchen Rechts-, Planungs- und Investitionssicherheit von der Bundesregierung und eine verlässliche und stetige Förderung.“*

Die Erwartungen an die Politik sind deutlich: 84 Prozent der Stadtwerke verlangen Klarheit bei den rechtlichen Rahmenbedingungen, 76 Prozent fordern verlässliche, kontinuierliche Förderungen und 67 Prozent wünschen sich weniger Bürokratie sowie schnellere Genehmigungen. Konkret schlägt der VKU vor, die BEW-Förderung für den Ausbau der Fernwärmenetze von aktuell etwas mehr als einer Milliarde Euro auf 3,5 Milliarden Euro jährlich zu erhöhen und langfristig zu sichern. Liebing unterstreicht: „Jeder Fördereuro hilft, Meter zu machen und die Kosten für alle zu senken.“

Mit dem Stadtwerkekongress 2025 in Mainz rückt die Wärmewende auf die politische Agenda: Die Branche steht bereit, ihre Investitionen massiv auszubauen und die neue Infrastruktur aufzubauen. Nun ist die Politik gefordert, den rechtlichen und finanziellen Rahmen so zu gestalten, dass der Umbau der Wärmeversorgung planungssicher vorankommt. Nur so lässt sich das ambitionierte Ziel erreichen, Deutschland bis 2045 klimaneutral zu heizen.

Wo steht die Wärmewende aktuell? Ein Blick auf politische Rahmenbedingungen und regionale Fortschritte

Die Wärmewende in Deutschland ist gesetzlich seit 2024 verbindlich verankert – das Wärmeplanungsgesetz (WPG) verpflichtet Kommunen zur Erstellung umfassender Wärmepläne. Diese sollen festlegen, welche klimafreundlichen Heiztechnologien in den jeweiligen Gebieten künftig dominieren. Bis Mitte 2026 müssen Städte mit mehr als 100.000 Einwohnern ihre Pläne vorlegen, kleinere Kommunen haben noch bis 2028 Zeit. Damit erhält die kommunale Wärmeplanung eine entscheidende Rolle auf dem Weg zur klimaneutralen Beheizung bis 2045.

Während es auf Bundesebene vor allem darum geht, die Nachfolge des Gebäudeenergiegesetzes (GEG) zu gestalten und die Vorgaben aus der EU-Gebäuderichtlinie bis spätestens Mai 2026 umzusetzen, läuft in den Kommunen der praktische Prozess der Wärmeplanung. Die Herausforderung liegt darin, die technischen, wirtschaftlichen und rechtlichen Rahmenbedingungen miteinander in Einklang zu bringen und dabei regional unterschiedliche Voraussetzungen zu berücksichtigen.

Ein Blick auf den Stand der Wärmeplanung zeigt deutlich, wie groß die regionalen Unterschiede sind. Insgesamt übernehmen derzeit rund 50 Prozent der kommunalen Energieversorger die Wärmeplanung selbst oder bündeln Aufgaben für kleinere Gemeinden. Laut Umfragen erwarten immerhin mehr als 90 Prozent, ihre Wärmepläne fristgerecht fertigzustellen. Doch diese Zahlen verdecken, dass hinter dem Zeitplan erhebliche Unterschiede in der Umsetzung schlummern.

Regionale Unterschiede im Fortschritt der Wärmeplanung

Die Fortschritte der Wärmepläne variieren je nach Bundesland und Kommunengröße. Einige Bundesländer zeigen eine höhere Durchdringung und Detaillierung ihrer Wärmeplanungen, während andere noch deutlich zurückliegen. In Bundesländern mit starker Industriebasis und dichtem Fernwärmenetz konzentrieren sich die Pläne vielfach auf den Ausbau von Fernwärme und Wärmepumpen. Dort liegt der Anteil der Kommunen mit weit fortgeschrittener Planung bei über 70 Prozent (Stand Mai 2025). Demgegenüber bewegen sich Regionen mit ländlicher Struktur und schwächeren Versorgungsstrukturen häufig unter 50 Prozent in der Fertigstellung der Wärmepläne.

Diese regional unterschiedlichen Entwicklungsstände wirken sich unmittelbar auf die operative Wärmewende aus. Kommunen, die ihre Wärmeplanergebnisse frühzeitig liefern, schaffen für Bürger und Wirtschaft Orientierung und Planungsicherheit. Dabei steht die technische Wahl zwischen Wärmepumpen, Fernwärme und grünen Gasen im Vordergrund. Aktuell geht fast die Hälfte aller Pläne von einer Kombination aus Fernwärme und Wärmepumpen aus, während reine Wärmepumpenlösungen bei rund 38 Prozent der Kommunen dominieren (Stand 2025). Die Nutzung grüner Gase bleibt bislang eine Randerscheinung.

Die Qualität der Umsetzung gewinnt damit an Bedeutung. Wärmepläne fungieren nicht nur als formale Dokumente, sondern bieten den Kommunen eine konkrete Handlungsvorgabe. Um sie wirksam werden zu lassen, müssen rechtliche Klarheit und Fördermittel bereitstehen. Das erfordert eine zügige Anpassung des GEG sowie die Umsetzung der Wärmelieferverordnung und eine verlässliche Förderung für den Ausbau der Netze. Mehr als 80 Prozent der Stadtwerke fordern derzeit Klarheit bei den rechtlichen Rahmenbedingungen, rund 76 Prozent sehen in einer stetigen Förderung den Schlüssel für Fortschritte.

Technische Herausforderungen und gesetzlicher Handlungsdruck

Die Wärmewende verlangt von kommunalen Anbietern umfangreiche Investitionen in Infrastruktur. Für den Ausbau der Fernwärme- und Stromnetze – beispielsweise für die Versorgung mit Wärmepumpen – planen fast die Hälfte aller Versorger eine mindestens doppelt so hohe Investitionssumme bis 2030 im Vergleich zu heute. Zusammengenommen wären dafür Investitionen von jährlich rund 6 Milliarden Euro nötig, rechnet man vor (Berechnungen AGFW und VKU 2024). Die Stilllegung der Gasnetze sowie die Umstellung auf grüne Gase stellen weitere technische und organisatorische Herausforderungen dar, die regional sehr verschieden gelagert sind.

Parallel dazu steht die GEG-Novelle auf der Agenda. Das neue Gesetz soll unter anderem die Vorgaben der EU-Gebäuderichtlinie umsetzen, die den Primärenergieverbrauch im Wohngebäudebestand deutlich senken will. Das heißt konkret: Bestehende Heizungen müssen künftig zu mindestens 65 Prozent mit erneuerbaren Energien betrieben werden, oder das Gebäude wird an ein klimafreundliches Wärmenetz angeschlossen. Für Häuser, deren Öl- oder Gasheizungen defekt sind, kommt spätestens dann ein Austausch in Richtung klimafreundlicher Technik.

Diese gesetzlichen Basispflichten verstärken den Handlungsdruck auf Gemeinden und Versorger, ihre Wärmepläne nicht nur zeitgerecht, sondern mit hoher Umsetzungsqualität vorzulegen. Nur so lassen sich die technischen Anforderungen mit den finanziellen Ressourcen und sozialen Akzeptanzthemen in Einklang bringen.

Fazit

Die Wärmewende geht voran – doch sie gestaltet sich keineswegs einheitlich. Die Verbindlichkeit des Wärmeplanungsgesetzes schafft rechtliche Grundlagen und Fristen, doch regionale Unterschiede bestimmen das Tempo und die Ausgestaltung. Kommunen mit fortgeschrittenen Wärmeplänen setzen auf eine Kombination aus Fernwärme und Wärmepumpen, während andere Regionen noch an der konkreten Planerstellung arbeiten. Rechtliche Klarheit und verlässliche Förderungen sind unerlässlich, damit aus den Plänen tatsächlich Bauvorhaben werden. Der Erfolg der Wärmewende steht und fällt mit der Qualität der kommunalen Umsetzung und der Unterstützung durch die Politik auf Bundesebene.

Faktencheck: Aktuelle Zahlen zur Wärmewende in Deutschland

Die Wärmewende zählt zu den zentralen Aufgaben auf dem Weg zur Klimaneutralität in Deutschland. Bis 2045 sollen Öl und Erdgas überwiegend durch Fernwärme, Wärmepumpen und grüne Gase ersetzt werden. Trotz der klaren Zielmarken steht die Branche vor großen Investitions- und Umsetzungsherausforderungen. Die folgenden Zahlen geben einen Überblick über den Stand und die Perspektiven bei Technologieeinsatz, Investitionen und Energiequellen im Wärmesektor.

Investitionen in klimaneutrale Wärme: Bisheriger Stand und Ausblick

Die kommunalen Energieversorger investieren bislang jährlich etwa 1,4 Milliarden Euro in klimaneutrale Wärmeprojekte. Dabei liegt der Fokus vor allem auf dem Ausbau und der Verdichtung der Nah- und Fernwärmenetze, die rund 58 Prozent der Investitionen ausmachen. Stromnetze werden zu etwa 36 Prozent für den zunehmenden Einsatz von Wärmepumpen ertüchtigt oder ausgebaut.

Bis 2030 plant fast die Hälfte der Unternehmen, ihre Ausgaben für klimaneutrale Wärme mindestens zu verdoppeln. Um das gesetzte Zwischenziel von einer 30-Prozent-Klimaneutralität bei der Wärmeversorgung zu erreichen, sind laut Berechnungen von AGFW und VKU mehr als 6 Milliarden Euro jährlich erforderlich. Diese Summe unterstreicht den Umfang der notwendigen Investitionsoffensive in den kommenden Jahren.

Technologiemix und Zielmarken bis 2045

Die geplante Wärmewende beruht auf einem Mix aus Fernwärme, Wärmepumpen und grünen Gasen, wobei aktuelle Trends eine dominante Rolle der ersten beiden Technologien zeigen. Derzeit sehen rund 48 Prozent der Stadtwerke eine Mischung mit Fokus auf Fernwärme und Wärmepumpen vor, während 38 Prozent hauptsächlich auf strombasierte Wärmepumpen setzen. Grüne Gase spielen mit etwa 5 Prozent eine eher untergeordnete Rolle.

Derzeit werden noch 75 Prozent der rund 43 Millionen Wohnungen in Deutschland mit Öl oder Gas beheizt, während Fernwärme etwa 15 Prozent ausmacht. Erneuerbare Energiequellen sind gegenwärtig selten für die Wärmeversorgung im Bestand.

Überblick über wichtige Kennzahlen zur Wärmewende

Kennzahlenbereich Wert / Angabe Zeitraum/Zieljahr
Anteil Öl- und Gasheizungen 75 % (56 % Gas, 19 % Öl) 2022
Anteil Fernwärme 15 % 2022
Investitionen derzeit 1,4 Milliarden Euro pro Jahr Stand 2024
Benötigte Investitionen jährlich Über 6 Milliarden Euro Prognose bis 2030
Geplante Investitionssteigerung 48 % der Stadtwerke investieren mindestens das Doppelte Bis 2030
Ausbau Fernwärmenetze 58 % der Investitionen Zukunftsplan bis 2030
Ausbau Stromnetze für Wärmepumpen 36 % der Investitionen Zukunftsplan bis 2030
Anteil Stadtwerke mit Wärmeplanung 50 % 2025
Wärmeplan-Fertigstellung Kommunen 91 % erwarten Einhaltung Bis 2026/2028
Technologiemix: Fernwärme & Wärmepumpe (Mischform) 48 % der Unternehmen 2025
Hauptsächlich Wärmepumpen 38 % 2025

Weitere zentrale Daten zur Umsetzung und Herausforderungen

  • Genehmigungsdauern und Bürokratie werden von 58 Prozent der Unternehmen als Hemmnis für die Wärmewende gesehen.
  • Die unzureichende Finanzierung kritisieren 68 Prozent der Stadtwerke, besonders in Bezug auf Förderprogramme wie das Gebäudeenergiegesetz.
  • Die Rechtslage empfinden 55 Prozent als unklar, vor allem wegen der noch offenen Novelle des Gebäudeenergiegesetzes.
  • Die Wärmepläne sollen gemäß Gesetz bis Mitte 2026 für Kommunen mit über 100.000 Einwohnern und bis Mitte 2028 für kleinere Kommunen vorliegen, wobei 91 Prozent auf pünktliche Fertigstellung setzen.
  • Mehr als die Hälfte der Emissionseinsparungen im Gebäudebestand soll von den Gebäuden mit der schlechtesten Energieeffizienz kommen, um die Ziele der EU-Gebäuderichtlinie umzusetzen.

Die Wärmewende befindet sich in einer entscheidenden Phase. Die aktuell bereitgestellten Mittel und geplanten Investitionen müssen zügig umgesetzte Rahmenbedingungen und Förderungen begleiten, damit die angestrebte Umstellung auf klimafreundliche Wärmeversorgung gelingt.

Bremst die Bürokratie die Wärmewende?

Der Weg zum klimaneutralen Heizen bis 2045 stellt Deutschland vor enorme Herausforderungen. Die Umstellung auf Fernwärme, Wärmepumpen und grüne Gase erfordert nicht nur technische Innovation, sondern auch klare rechtliche und finanzielle Rahmenbedingungen. Aktuelle Umfragen unter Stadtwerken zeigen, dass die bürokratischen Hürden und langen Genehmigungsprozesse die Wärmewende spürbar verlangsamen. Im Jahr 2024 dauerten Genehmigungen für Projekte durchschnittlich 9 bis 12 Monate – ein Zeitraum, der eine planmäßige Umsetzung erschwert und Investitionen verzögert.

Die Mehrzahl der kommunalen Energieversorger beklagt neben der Kostenfrage auch eine unklare Rechtslage. Besonders unsicher sehen 55 Prozent der Stadtwerke die anstehende Novelle des Gebäudeenergiegesetzes (GEG). Gleichzeitig fühlen sich 68 Prozent durch die aktuell vorhandene Förderung nicht ausreichend unterstützt, während hohe Kosten für Bürger und Unternehmen von 82 Prozent als zentrales Hemmnis genannt werden.

Perspektiven von Wirtschaft, Kommunen und Experten

Die Positionen der beteiligten Akteure spiegeln verschiedene Erwartungen und Herausforderungen wider:

  • Stadtwerke und kommunale Versorger setzen auf Rechtssicherheit und verlässliche Förderprogramme. Sie fordern von der Bundesregierung zügige Entscheidungen, etwa zur GEG-Novelle, dem Kraft-Wärme-Kopplungsgesetz (KWKG) und der Wärmelieferverordnung. VKU-Chef Ingbert Liebing appelliert an die Behörden, „im Herbst die Entwürfe für wichtige Gesetzesvorhaben wie das GEG oder das KWKG an den Start zu bringen“, um Planungs- und Investitionssicherheit zu schaffen. Zudem sehen sie in schnelleren Genehmigungsverfahren und weniger Bürokratie den Schlüssel, um die milliardenschwere Ausbauoffensive in den Fern- und Nahwärmenetzen zeitnah umzusetzen.

  • Kommunen stehen vor der Aufgabe, Wärmepläne für ihre Gebiete zu entwickeln – und machen dabei Fortschritte: 91 Prozent sehen sich auf Kurs, ihre Pläne bis 2026 oder 2028 fertigzustellen. Diese Pläne sollen klar definieren, welche Technologien in welcher Region dominieren – von Fernwärme über Wärmepumpen bis zu grünen Gasen. Viele Stadtwerke integrieren dabei eine Mischung aus Fernwärme und Wärmepumpen. Entscheidend bleibt, dass die rechtlichen Rahmenbedingungen möglichst bald Klarheit schaffen, damit Wärmepläne mehr als theoretische Konzepte bleiben.

  • Politik und Bundesregierung stehen unter Druck, die gesetzlichen Grundlagen rasch und verständlich zu gestalten. Die aktuell offene Rechtslage, etwa bezüglich der GEG-Novelle, verzögert konkrete Investitionen und verunsichert die Akteure vor Ort. Experten und Verbände fordern deshalb zeitnah die Umsetzung von Gesetzesvorhaben und eine verlässliche, stetige Förderung – nur so lassen sich die hohen Infrastrukturinvestitionen stemmen, die für die Wärmewende nötig sind.

Zentrale Kontroversen und Forderungen auf einen Blick

  • Hohe Kosten für Wirtschaft und Bürger: 82 Prozent der Stadtwerke sehen die finanziellen Anforderungen als Haupthindernis.
  • Finanzierung unzureichend und unklar: 68 Prozent beklagen mangelnde Fördermittel, fast 47 Prozent informieren über unklare Finanzierungsbedingungen (z. B. KWKG-Umlage).
  • Unklare Rechtslage: 55 Prozent bemängeln offene Regelungen, vor allem hinsichtlich der GEG-Novelle.
  • Langwierige Genehmigungsverfahren: 58 Prozent fordern weniger Bürokratie und schnellere Entscheidungsprozesse.
  • Mangelnde Akzeptanz in der Bevölkerung: 65 Prozent sehen Widerstände bei Eigentümern und Mietern als Hürde.
  • Investitionsbedarf: Fast die Hälfte der Stadtwerke plant, ihr Investitionsvolumen für klimaneutrale Wärme bis 2030 mehr als zu verdoppeln.
  • Zielvereinbarung und Planungssicherheit: Stadtwerke fordern, dass Bundesgesetzgebung und Förderprogramme den kommunalen Wärmeplänen entsprechen und sachgerecht umgesetzt werden.

Die Wärmewende bleibt damit nicht nur eine technische und finanzielle Herausforderung, sondern auch ein politisches Spannungsfeld. Die Interessenlagen stoßen aufeinander: Während kommunale Versorger klare Rechts- und Planungssicherheit fordern, zögern private Eigentümer oft wegen der hohen Kosten und komplizierten Förderwege. Die Bundesregierung muss nun Entscheidungen treffen, die den Rahmen für Investitionen festlegen – damit aus den kommunalen Wärmeplänen endlich greifbare Maßnahmen werden.

Weichenstellung für die Wärmewende: Szenarien bis 2045

Die nächsten zwanzig Jahre werden entscheidend für das Gelingen der Wärmewende in Deutschland. Bis 2045 soll das Heizen in Wohnungen und Gebäuden klimaneutral sein. Das geplante Zusammenspiel von Fernwärme, Wärmepumpen und grünen Gasen bildet den Kern dieses ambitionierten Szenarios. Aktuelle Erhebungen unter Stadtwerken zeigen, dass für mehr als drei Viertel der Wohnungen in Deutschland nach wie vor Öl und Erdgas als Hauptenergieträger dominieren. Die Umstellung erfordert enorme Investitionen und klare regulatorische Vorgaben.

Derzeit investiert die Wärmewirtschaft etwa 1,4 Milliarden Euro jährlich. Um die Zwischenziele für 2030 zu erreichen, müssten die Investitionen auf mehr als 6 Milliarden Euro pro Jahr steigen. Das legen Berechnungen von Branchenverbänden und Forschungseinrichtungen nahe. Insbesondere der Ausbau und die Verdichtung der Nah- und Fernwärmenetze stehen im Mittelpunkt der geplanten Maßnahmen, gefolgt von der Stärkung der Stromnetze zur Versorgung von Wärmepumpen. Die kommunalen Unternehmen sehen sich bereit, diese milliardenschweren Vorhaben anzugehen. Doch aus Sicht von über 80 Prozent der Stadtwerke sind die bisherigen Kosten für Wirtschaft und Bürger zu hoch, während mehr als die Hälfte die geltend Finanzierung und Rechtslage als unzureichend oder unklar bewertet.

Ein integrierter Technologiemix zeichnet sich dabei ab. Fast die Hälfte der Energieversorger setzt auf eine Kombination aus Fernwärme und Wärmepumpen, ergänzt durch grüne Gase. Reine Wärmepumpenlösungen sowie Fernwärme als alleinige Technologien folgen in der Planung nur auf den weiteren Positionen. Grünes Gas spielt vorerst nur eine Nebenrolle, könnte aber mit steigendem Ausbau von Wasserstoff-Infrastrukturen an Bedeutung gewinnen. Die kommunale Wärmeplanung, die bis spätestens 2028 für alle Kommunen abgeschlossen sein muss, liefert die nötige Orientierung für die Umsetzung vor Ort. Dabei entscheidet sich Straße für Straße, welche Technologie wirtschaftlich und technisch am sinnvollsten ist.

Regulatorisch steht die Reform des Gebäudeenergiegesetzes (GEG) im Fokus. Das GEG schreibt künftig vor, dass Heizungen mindestens zu 65 Prozent mit erneuerbaren Energien betrieben werden müssen. Zusätzlich gilt spätestens ab 2045 ein verbindliches Ziel der vollständigen Dekarbonisierung des Wärmesektors. Die EU-Gebäuderichtlinie verschärft die Anforderungen an die Energieeffizienz drastisch: Bis 2030 sollen die Gebäude ihren Primärenergieverbrauch um 16 Prozent reduzieren, bis 2035 sogar um bis zu 22 Prozent. Die Umsetzung verlangt nicht nur modernere Heizungssysteme, sondern auch umfangreiche Sanierungsmaßnahmen, vor allem bei Gebäuden mit schlechter Energieeffizienz.

Die politische Agenda muss in den kommenden Monaten und Jahren konkret entscheiden, ob diese Maßnahmen effektiv greifen. Der Bundeswirtschaftsminister sowie das Bundesbauministerium stehen in der Pflicht, die noch offenen Gesetzesvorhaben – insbesondere die GEG-Novelle, das Wärmeplanungsgesetz, die Wärmelieferverordnung sowie die Fernwärmeverordnung – zeitnah umzusetzen. Auch die Förderung, unter anderem über das Kraft-Wärme-Kopplungsgesetz (KWKG) und die BEW-Förderung für Fernwärme, muss kontinuierlich und verlässlich ausgestaltet werden, um Investitionssicherheit zu gewährleisten. Der Appell der kommunalen Energieversorger ist eindeutig: Klimaneutrales Heizen muss sicher und gleichzeitig für alle bezahlbar bleiben.

Gesellschaftlich werden Akzeptanz und Kostenwahrnehmung zentrale Herausforderungen. Neben technischen und finanziellen Hürden gilt es, die Bürger aktiv in den Wandel einzubinden. Die kommenden Jahre erfordern einen „Winter der Entscheidungen“, in dem Rechtssicherheit, Förderinstrumente und Behördenprozesse neu justiert werden. Nur wenn politische Rahmenbedingungen, technische Entwicklungen und gesellschaftliche Haltung im Gleichschritt voranschreiten, wird der Pfad zu einer klimaneutralen Wärmeversorgung bis 2045 erreichbar. Die Wärmewende verlangt daher eine konsequente Integration von erneuerbaren Technologien, von Fernwärme bis grünen Gasen, und eine klare Strategie für umfassende Investitionen und regulatorische Klarheit.

Die Inhalte und Aussagen im vorliegenden Beitrag stammen aus einer Pressemitteilung des Verbands kommunaler Unternehmen e. V. (VKU).

Weiterführende Quellen:

  • „Seit Inkrafttreten des Wärmeplanungsgesetzes 2024 sind 98 % der Städte mit mehr als 45.000 Einwohnern in Deutschland mindestens mit der kommunalen Wärmeplanung begonnen. Bis spätestens 2028 muss jede Stadt und Gemeinde einen Wärmeplan vorlegen. Besonders weit aktiv sind Kommunen in Baden-Württemberg (> 33 % fertige Pläne), Nordrhein-Westfalen (72 %), Saarland (64 %) und Rheinland-Pfalz (52 %), weniger in Thüringen (11 %), Sachsen und Bayern (je 18 %) (Stand 2025).“ – Quelle: https://energieshop.totalenergies.de/aktuelles/detail/fortschritte-bei-der-kommunalen-waermeplanung-in-deutschland/
  • „Nach Analyse des Bundesinstituts für Bau-, Stadt- und Raumforschung (Stand Mai 2025) haben fast 50 % aller Kommunen in Deutschland mit einer Wärmeplanung begonnen, 4,5 % sind fertiggestellt. Insgesamt leben 66 % der Bevölkerung in Gemeinden mit begonnener, 16 % mit fertiger Wärmeplanung. Die Qualität und Umsetzbarkeit der Wärmepläne ist nun entscheidend für den Wärmewendefortschritt.“ – Quelle: https://www.deutsche-handwerks-zeitung.de/kommunale-waermeplanung-bundesinstitut-sieht-fortschritte-367273/
  • „Beschleunigung der Wärmewende erfordert Ausgestaltung technischer und regulatorischer Vorgaben insbesondere für Wärmeversorgungsnetze. Das DVGW-Projekt WärmePlan 2045 analysiert seit 2024 den regulatorischen Rahmen und dessen technische Umsetzung, um Transformationspfade für Wärmenetze und Gasfach zu definieren (Stand 2025).“ – Quelle: https://www.dvgw.de/themen/forschung-und-innovation/forschungsprojekte/dvgw-forschungsprojekt-waermeplan-2045
  • „Für die Wärmeversorgung wird bis 2030 ein Ziel von 50 % erneuerbarer Wärmennutzung angepeilt, um 2045 die Treibhausgasneutralität zu erreichen. Der Wärmeverbrauch soll von ca. 1200 TWh 2020 auf 900 TWh 2045 sinken. Fossile Energieträger werden bis 2045 vollständig ersetzt. Ein integrierter Ausbau von Wärmepumpen, Fernwärme und grünen Gasen wird erwartet (Stand 2022).“ – Quelle: https://www.bee-ev.de/fileadmin/Redaktion/Dokumente/Meldungen/Positionspapiere/2022/20221117_BEE-Waermeszenario-2045_Final.pdf
  • „Das Wärmeplanungsgesetz verpflichtet seit 2024 Bundesländer zu flächendeckender Wärmeplanung, auch dort, wo bislang keine Landesgesetze bestanden. Die kommunale Wärmeplanung schafft damit den Rahmen für Infrastruktur der klimaneutralen Wärmeversorgung (Stand Anfang 2025).“ – Quelle: https://www.bdew.de/energie/kommunale-waermeplanung-fortschritte-sichtbar-doch-weitere-schritte-noetig/
  • „Jährliche Investitionen in klimaneutrale Wärmelösungen (Deutschland): 2020 – 9 Mrd. Euro, 2023 – 12,7 Mrd. Euro, 2025 (Plan) – 16,5 Mrd. Euro, 2030 (Plan) – 21 Mrd. Euro.“ – Quelle: https://www.bee-ev.de/fileadmin/Redaktion/Dokumente/Meldungen/Positionspapiere/2022/20221117_BEE-Waermeszenario-2045_Final.pdf
  • „Anteil erneuerbarer Energien an der Wärmeversorgung in Wohngebäuden: 2020 – 15 %, 2023 – ca. 22 %, 2025 (Prognose) – 30 %.“ – Quelle: https://www.bee-ev.de/fileadmin/Redaktion/Dokumente/Meldungen/Positionspapiere/2022/20221117_BEE-Waermeszenario-2045_Final.pdf
  • „Durchschnittliche Dauer von Genehmigungsverfahren für Fernwärme- und Wärmepumpenprojekte liegt bei 9-12 Monaten, regional zwischen 7 und 15 Monaten.“ – Quelle: https://www.bmwk.de/Redaktion/DE/Publikationen/Energie/fortschrittsbericht-energieausbau-2024.pdf
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12 Kommentare

  1. Die Bürger müssen aktiv in den Wandel eingebunden werden! 65% sehen Widerstände als Hürde an, aber wie können wir diese Überwinden? Lasst uns darüber sprechen.

  2. Der Ausbau von Fernwärmenetzen und Stromnetzen für Wärmepumpen ist wichtig! 58% der Investitionen fließen da rein. Glaubt ihr, dass diese Investitionen ausreichen werden?

  3. Die Fortschritte in der Wärmeplanung sind unterschiedlich, das macht mich nachdenklich. Einige Städte sind weit vorne, während andere hinterherhinken. Was könnten Gründe dafür sein?

    1. Das ist ein wichtiger Punkt! Mangelnde Ressourcen oder auch Engagement könnten eine Rolle spielen. Wir müssen zusammenarbeiten und voneinander lernen.

    2. Ich stimme zu! Vielleicht könnte mehr Austausch zwischen den Kommunen helfen, um Best Practices zu teilen und voneinander zu profitieren.

  4. Die Unsicherheiten bei den rechtlichen Rahmenbedingungen sind frustrierend. 55% der Stadtwerke empfinden sie als unklar. Wie können wir sicherstellen, dass die neuen Gesetze wirklich umgesetzt werden?

    1. Ja, das ist ein großes Thema! Wenn es keine klaren Regeln gibt, wie sollen wir dann planen? Ich hoffe, dass die Regierung bald bessere Lösungen findet.

  5. Ich finde die hohen Kosten für Wärmewende echt problematisch. 82% der Stadtwerke sehen das auch so. Was denkt ihr über die Finanzierung? Ist es nicht wichtig, dass die Politik mehr Unterstützung bietet?

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