Volleyball eignet sich gut für Anfänger und du kannst Volleyball auch ohne Vorerfahrung anfangen. Du musst weder besonders groß noch extrem fit sein. Wichtiger sind Geduld, Lust auf Teamspiel und die Bereitschaft, Technik Schritt für Schritt zu lernen.
Aus unserer Arbeit mit Vereinen und Sportgruppen wissen wir von Verbandsbüro: Viele Anfänger unterschätzen Volleyball zuerst, weil der Sport so leicht aussieht. Ein Ball, ein Netz, ein Team – klingt simpel. In der Praxis brauchen Baggern, Pritschen, Aufschlag und Stellungsspiel aber Übung.
Das Gute daran: Du kannst niedrigschwellig starten. Mit einfachen Ballübungen, kleinen Spielformen und guter Anleitung kommst du schnell ins Gefühl. Perfekt muss am Anfang nichts sein.
Wichtig für den Einstieg:
- Volleyball ist anfängerfreundlich, wenn du realistisch startest.
- Technik braucht Zeit, besonders Baggern und Pritschen.
- Teamspiel hilft, weil du nicht alles allein lösen musst.
- Kleine Spielformen sind am Anfang besser als direkt ein großes Match.
- Regelmäßiges Üben bringt mehr als einmal volle Power und dann lange Pause.
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Für wen Volleyball besonders geeignet ist
Volleyball passt gut zu Menschen, die gern mit anderen trainieren, schnelle Situationen mögen und Lust auf Ballgefühl haben. Der Sport verbindet Koordination, Technik, Reaktion, kurze intensive Aktionen und Teamspiel.
Du musst dafür kein Ausdauerläufer sein. Volleyball besteht aus vielen kurzen Bewegungen: starten, stoppen, springen, reagieren, zum Ball gehen. Genau das macht den Sport lebendig, aber auch etwas ungewohnt, wenn du neu einsteigst.
Weniger passend ist Volleyball, wenn du ausschließlich gleichmäßige Ausdauerbelastung suchst oder Techniktraining überhaupt nicht magst. Körperkontakt spielt dagegen kaum eine Rolle – anders als bei vielen Mannschaftssportarten.
Volleyball passt gut zu dir, wenn …
- du gern mit anderen trainierst
- du Ballspiele magst
- du schnelle Reaktionen trainieren möchtest
- du Technik Schritt für Schritt lernen willst
- du kurze, intensive Aktionen angenehmer findest als lange Dauerläufe
- du Spaß daran hast, dich im Team abzusprechen
Volleyball ist vielleicht nicht ideal, wenn …
- du lieber komplett allein trainierst
- du sehr ungern Technik übst
- du ausschließlich gleichmäßige Ausdauerbelastung suchst
- du bei Sprüngen, Stopps oder schnellen Richtungswechseln starke Beschwerden hast
Dann heißt das nicht automatisch: Volleyball fällt aus. Oft lohnt sich ein vorsichtiger Test in einer passenden Gruppe oder mit angepasstem Training.
Muss man groß, fit oder besonders sprungstark sein?
Die häufigsten Fragen hören wir immer wieder: Bin ich zu klein? Zu unsportlich? Zu spät dran? Die kurze Antwort: Nein. Größe kann am Netz helfen, ist aber keine Voraussetzung für den Einstieg.
Auch Sprungkraft ist am Anfang nicht entscheidend. Anfänger müssen nicht direkt schmettern oder blocken. Viel wichtiger ist, dass du lernst, dich gut zum Ball zu bewegen, den Ball kontrolliert zu spielen und im Team zu kommunizieren.
Wichtiger als Größe sind:
- Koordination
- Beweglichkeit
- Reaktionsfähigkeit
- Lernbereitschaft
- Ballgefühl
- Grundfitness
Eine gewisse Fitness hilft natürlich. Volleyball fordert Beine, Schultern, Rumpf und Konzentration. Aber du musst nicht perfekt vorbereitet sein. Starte lieber kontrolliert und steigere dich langsam.
Wenn du Beschwerden hast:
Bei Problemen an Knie, Schulter, Rücken oder Sprunggelenk solltest du vorsichtig einsteigen. Wenn Beschwerden schon bestehen oder regelmäßig auftreten, klär die Belastung vorher ärztlich oder physiotherapeutisch ab.
Auch die Spielform macht einen Unterschied. Hallenvolleyball bietet oft strukturierteres Training und einen festen Untergrund. Beachvolleyball wirkt lockerer, ist im Sand bei Landungen oft angenehmer für die Gelenke, fordert Beine und Ausdauer aber stärker.
Wann ist der richtige Zeitpunkt zum Einstieg?
Es gibt kein perfektes Alter, um mit Volleyball anzufangen. Entscheidend ist eher das passende Umfeld. Ein gutes Anfängertraining, eine lockere Freizeitgruppe oder ein Verein mit passender Alters- und Leistungsgruppe machen mehr aus als das Geburtsjahr.
Der Mythos, man müsse Volleyball schon als Kind gelernt haben, hält sich hartnäckig. Stimmt aber nicht. Technik braucht Zeit, ja. Aber Jugendliche, Erwachsene und Wiedereinsteiger können sehr gut starten, wenn sie die Belastung passend wählen.
Volleyball für Kinder und Jugendliche
Kinder können spielerisch früh mit Volleyball in Kontakt kommen. Oft beginnt das über Ballgewöhnung, kleine Fang- und Wurfübungen oder Minivolleyball. Dabei steht nicht sofort das perfekte Pritschen im Mittelpunkt, sondern Spaß an Bewegung, Reaktion und Zusammenspiel.
Für Jugendliche ist ein Einstieg auch ohne Vorerfahrung möglich. Ein Verein ist hier oft sinnvoll, weil Technik, Regeln und Spielformen altersgerecht vermittelt werden. Eltern sollten ruhig nachfragen, ob es Gruppen für Anfänger oder passende Trainingsniveaus gibt.
Volleyball als Erwachsener anfangen
Auch Erwachsene können jederzeit mit Volleyball beginnen, wenn schnelle Bewegungen, Stopps, Sprünge und Richtungswechsel grundsätzlich machbar sind. Gerade für Erwachsene sind Freizeitgruppen, Mixed-Teams oder Anfängertrainings oft der angenehmste Einstieg.
Technik entwickelt sich nicht über Nacht. Das ist völlig normal. Wichtig ist eine Gruppe, in der Fehler erlaubt sind und niemand erwartet, dass du sofort sicher annimmst oder gezielt zuspielst.
Drei Tipps für erwachsene Anfänger:
- Suche gezielt nach Freizeitniveau oder Anfängertraining.
- Steigere die Belastung langsam, besonders nach längerer Sportpause.
- Wähle lieber eine passende Gruppe als die sportlich stärkste.
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Volleyball-Angebote ansehenWas du wirklich brauchst: Ausrüstung ohne Fehlkäufe
Für den Start brauchst du keine teure Spezialausrüstung. Der wichtigste Punkt sind gute Schuhe – vor allem in der Halle. Volleyball enthält viele seitliche Bewegungen, kurze Stopps und Sprünge. Normale Laufschuhe sind dafür oft nicht ideal.
Für dein erstes Training:
- Hallenschuhe mit guter Dämpfung und seitlicher Stabilität
- bequeme Sportkleidung
- Trinkflasche
- Handtuch
- eventuell Knieschoner
- etwas Geduld und Motivation
Knieschoner sind besonders in der Halle praktisch, aber kein Muss für das erste Probetraining. Viele Anfänger entscheiden später, ob sie sich damit wohler fühlen.
Ein eigener Volleyball ist hilfreich, wenn du zu Hause oder draußen üben möchtest. Für das erste Training im Verein, Kurs oder in einer Freizeitgruppe ist er meist nicht nötig.
Beim Beachvolleyball kommen andere Bedingungen dazu: Sonne, Sand, Wind und eventuell heiße oder kühle Böden. Je nach Ort können Sonnenschutz, Fußschutz und ein geeigneter Beachvolleyball sinnvoll sein.
Allein, Kurs oder Verein: Wie startest du am besten?
Die passende Einstiegsform hängt davon ab, was du brauchst: Flexibilität, Anleitung, Teamgefühl oder einen lockeren Wiedereinstieg. Wir von Verbandsbüro erleben häufig, dass Erwachsene mit einer Freizeitgruppe am entspanntesten starten, während Kinder und Jugendliche im Verein gut aufgehoben sind.
Allein üben kann helfen, ein erstes Ballgefühl zu entwickeln. Es ersetzt aber kein Feedback und keine echte Spielpraxis. Volleyball lebt davon, dass der Ball aus unterschiedlichen Winkeln kommt und du dich mit anderen abstimmst.
| Einstieg | Geeignet für | Vorteile | Nachteile |
|---|---|---|---|
| Allein üben | erste Ballgewöhnung | flexibel, niedrigschwellig | wenig Feedback, kein echtes Spiel |
| Kurs | absolute Anfänger | Anleitung, klare Struktur | zeitlich begrenzt |
| Verein | regelmäßiges Training | Team, Entwicklung, Spielpraxis | kann anfangs anspruchsvoll wirken |
| Freizeitgruppe | Erwachsene, Wiedereinsteiger | locker, sozial, unkompliziert | Niveau kann stark variieren |
Wenn du unsicher bist, frag direkt nach: „Ist das Training für Anfänger geeignet?“ Diese einfache Frage spart viel Frust. Für Eltern lohnt sich zusätzlich die Frage nach Altersgruppe, Trainingsziel und Vorerfahrung der anderen Kinder.
Die wichtigsten Grundlagen, die Anfänger zuerst lernen sollten
Am Anfang geht es nicht darum, spektakulär zu schmettern. Viel wichtiger ist, dass du den Ball kontrolliert spielst und dich richtig positionierst.
Die wichtigsten Grundlagen sind:
- Pritschen: oberes Zuspiel mit den Fingern, meist für kontrollierte Pässe
- Baggern: Annahme oder Abwehr mit den Unterarmen
- Aufschlag: der Ball wird ins Spiel gebracht, anfangs oft von unten
- Grundposition: bewegungsbereit stehen, Knie leicht gebeugt, Blick zum Ball
- Bewegung zum Ball: erst laufen, dann spielen
- Kommunikation: rufen, absprechen, Verantwortung übernehmen
- Rotation: Positionswechsel nach bestimmten Spielsituationen
- Annahme: erster Kontakt nach dem gegnerischen Aufschlag
Erst Ballkontrolle, dann Spieltempo
Ein kontrollierter Ballwechsel bringt dir am Anfang mehr als ein harter Schlag, der irgendwo landet. Übe zuerst Pritschen, Baggern, einfache Aufschläge und die Bewegung zum Ball.
Komplexe Angriffe, Blocks und taktische Feinheiten kommen später. Wenn du zu früh zu viel willst, steigt der Frust. Wenn du sauber beginnst, wird dein Spiel stabiler.
Kommunikation ist Anfänger-Technik
Kommunikation klingt simpel, macht aber sofort einen Unterschied. Viele Bälle fallen bei Anfängern nicht wegen fehlender Technik, sondern weil niemand sagt, wer hingeht.
Hilfreiche Zurufe sind:
- „Ich!“ – du nimmst den Ball.
- „Du!“ – jemand anderes soll übernehmen.
- „Aus!“ – der Ball geht wahrscheinlich ins Aus.
- „Hilfe!“ – du kommst schlecht an den Ball.
- „Kurz!“ – der Ball fällt nah hinter das Netz.
Gerade im Kleinfeldspiel wird Kommunikation schnell zur wichtigsten Anfängerfähigkeit.
Dein einfacher 4-Wochen-Startplan
Für den Anfang reichen 1–2 Einheiten pro Woche völlig aus. Entscheidend ist Regelmäßigkeit. Wenn etwas schmerzt oder sich unsicher anfühlt, reduziere die Belastung und geh einen Schritt zurück.
Woche 1: Ballgefühl und Grundbewegungen
- Ball hochwerfen und wieder fangen
- leichtes Pritschen gegen die Wand probieren
- Baggerhaltung ohne Druck üben
- einfache Fußarbeit: vor, zurück, seitwärts
- locker zum Ball bewegen, statt aus dem Stand zu schlagen
Ziel: Berührungsängste abbauen und erste Ballkontrolle kennenlernen.
Woche 2: Pritschen, Baggern und Aufschlag
- kurze Serien mit Partner oder Wand spielen
- Aufschlag von unten üben
- Annahme aus kurzer Distanz probieren
- Ball kontrolliert hochspielen statt hart wegschlagen
- kleine Wiederholungen statt langer Kraftaktionen
Ziel: Erste kontrollierte Ballwechsel schaffen.
Woche 3: Einfache Spielformen
- 2 gegen 2 oder 3 gegen 3 spielen
- auf drei Ballkontakte achten
- nach dem Ball rufen
- einfache Positionen halten
- Regeln im Spiel kennenlernen
Ziel: Den Spielablauf verstehen und im Team reagieren.
Woche 4: Regelmäßiges Training finden
- Probetraining im Verein oder in einer Freizeitgruppe anfragen
- nach Anfängerniveau fragen
- Kursangebote prüfen
- eigene kleine Übungsroutine festlegen
- entscheiden, welche Trainingsform dir liegt
Ziel: Einen passenden Weg finden, um dranzubleiben.
Was du nach den ersten Wochen erwarten kannst
Nach ein paar Wochen wirst du wahrscheinlich merken: Der Ball fühlt sich vertrauter an. Erste Aufschläge klappen. Baggern und Pritschen werden kontrollierter. Vielleicht gelingen auch die ersten kleinen Ballwechsel.
Gleichzeitig fühlt sich Volleyball am Anfang oft chaotisch an. Timing, Laufwege und Positionierung sind ungewohnt. Das ist normal. Gerade Anfänger brauchen Zeit, um zu erkennen, wann sie zum Ball gehen, wann sie abwarten und wie sie sich im Team abstimmen.
Noch nicht realistisch sind dauerhaft präzise Zuspiele, harte Angriffe oder sichere Annahmen unter Druck. Fortschritt kommt in kleinen Schritten.
Realistische Ziele nach 4 Wochen:
- 5 bis 10 kontrollierte Pritschkontakte schaffen
- den Aufschlag regelmäßig über das Netz bringen
- einfache Grundregeln verstehen
- im Kleinfeldspiel aktiv teilnehmen
- nach dem Ball rufen
- eine Grundposition halten
- sich besser zum Ball bewegen
Erfolg bedeutet am Anfang: mehr Kontrolle, mehr Orientierung und mehr Kommunikation.
Typische Anfängerfehler und wie du sie vermeidest
Fehler gehören zum Einstieg dazu. Entscheidend ist, dass du sie erkennst und nicht aus Ungeduld zu schnell zu viel willst.
| Fehler | Warum er problematisch ist | Besser so |
|---|---|---|
| Direkt schmettern wollen | Technik fehlt, Verletzungsrisiko steigt | erst Ballkontrolle und Anlauf üben |
| Zu hart spielen | der Ball wird unkontrollierbar | locker und gezielt spielen |
| Zu spät zum Ball gehen | du spielst aus schlechter Position | früh bewegen, dann schlagen |
| Arme beim Baggern falsch halten | der Ball springt unkontrolliert weg | Unterarme ruhig und stabil halten |
| Beim Pritschen den Ball „werfen“ | unsaubere Technik, Regelprobleme | kurz und kontrolliert berühren |
| Nicht reden | Bälle fallen zwischen Spielern | früh und klar rufen |
| Ohne Aufwärmen starten | Muskeln und Gelenke sind nicht vorbereitet | kurz mobilisieren und locker einspielen |
| Falsche Gruppe wählen | Überforderung und Frust | Anfängergruppe oder Freizeitteam suchen |
| Keine Geduld mit Technik haben | Fortschritt wirkt langsamer | kleine Ziele setzen und regelmäßig üben |
Besonders Erwachsene und Wiedereinsteiger landen manchmal zu schnell in leistungsorientierten Gruppen. Das kann motivieren, aber auch überfordern. Ein lockerer Einstieg bringt oft mehr.
Drei typische Einstiegssituationen und was jeweils sinnvoll ist
Fall 1: Erwachsener Anfänger ohne Volleyball-Erfahrung
Starte am besten mit einer Freizeitgruppe oder einem Anfängerkurs. Ergänzend kannst du allein einfache Wandübungen, Aufschläge und Ballkontrolle üben. So bekommst du Struktur, aber auch Spielpraxis.
Fall 2: Jugendlicher möchte in einen Verein
Ein Probetraining in der passenden Altersgruppe ist der beste erste Schritt. Frag Trainer oder Verein direkt, ob Anfänger willkommen sind und wie der Einstieg abläuft. Gerade Jugendliche können auch ohne Vorerfahrung gut reinfinden.
Fall 3: Wiedereinsteiger nach langer Pause
Beginne langsam und wähle eine lockere Gruppe. Achte besonders auf Schulter, Knie und Sprunggelenke. Technik kommt oft schneller zurück als Belastbarkeit – deshalb lieber dosiert starten.
Kurze Checkliste: So startest du ohne Überforderung
- passende Trainingsform wählen
- mit Anfängergruppe oder Freizeitniveau beginnen
- 1–2 Einheiten pro Woche einplanen
- Technik vor Tempo setzen
- Aufwärmen nicht auslassen
- einfache Ziele festlegen
- nach Probetraining fragen
- bei Schmerzen Belastung reduzieren
- nach 4 Wochen entscheiden: weitermachen, Kurs wechseln oder Verein suchen
FAQ: Häufige Fragen zum Volleyball-Einstieg
Ist Volleyball gut zum Abnehmen?
Volleyball verbraucht Energie und verbessert die Fitness. Trotzdem ist es vor allem ein Spiel- und Teamsport. Wenn Gewichtsabnahme ein Ziel ist, zählen Regelmäßigkeit, Ernährung und zusätzliche Bewegung zusammen.
Ist Beachvolleyball leichter als Hallenvolleyball?
Nicht unbedingt. Beachvolleyball wirkt oft lockerer, ist im Sand aber körperlich anstrengender und wird meist mit weniger Spielern gespielt. Hallenvolleyball bietet gerade für Anfänger oft mehr Struktur im Training.
Wie oft sollte man als Anfänger trainieren?
Für den Einstieg reichen 1–2 Mal pro Woche. Wichtiger als viel Training ist, dass du regelmäßig übst und deinem Körper Zeit gibst, sich an die Bewegungen zu gewöhnen.
Kann ich Volleyball anfangen, wenn ich unsportlich bin?
Ja, wenn du langsam startest. Eine gewisse Grundbeweglichkeit hilft, aber du musst nicht topfit sein. Bei bestehenden Beschwerden solltest du vorsichtig einsteigen und die Belastung abklären lassen.
Wie finde ich eine passende Anfängergruppe?
Gute Anlaufstellen sind:
- lokale Vereine
- Hochschulsport
- Volkshochschule
- Sportvereine mit Freizeitgruppen
- Beachanlagen
- Mixed-Teams
- Probetrainings
Frag immer direkt nach dem Anfängerniveau. Das ist völlig normal und hilft, die passende Gruppe zu finden.
Gut informiert starten
Unsere Einschätzung stützt sich auf gängige Trainingspraxis im Volleyball, Angebote aus Vereinen und Verbänden sowie Grundlagen der Volleyballtechnik. Hilfreich zur weiteren Orientierung sind unter anderem der Deutsche Volleyball-Verband, Landessportverbände, lokale Vereinsangebote und Trainingsliteratur zu Grundtechniken.
Wenn du bereits Beschwerden an Knie, Schulter, Rücken oder Sprunggelenk hast, starte vorsichtig und hol dir bei Bedarf ärztliche oder physiotherapeutische Einschätzung. Volleyball soll fordern, aber nicht dauerhaft Schmerzen auslösen.
Erfahrungen aus der Community: Was beim Volleyball-Start immer wieder auffällt
Auch öffentlich geteilte Fragen und Erfahrungsberichte aus Volleyball-Communitys zeigen: Viele Einsteiger beschäftigen genau die Punkte, die beim Start oft unterschätzt werden. Es geht selten nur um „Kann ich das lernen?“, sondern um Technik, passende Gruppen, Ausrüstung und die Geduld in den ersten Wochen.
Viele Anfänger sind überrascht, wie technisch Volleyball wirklich ist
In Community-Diskussionen zu Volleyball-Anfängerfragen taucht häufig auf, dass neue Spieler den Sport anfangs leichter einschätzen, als er sich dann anfühlt. Besonders Baggern, Pritschen und Timing sorgen schnell für Aha-Momente, weil kleine technische Fehler sofort sichtbar werden. Das passt gut zum Beitrag: Der Einstieg ist möglich, aber Technik braucht Wiederholung. Für Leser heißt das vor allem: Nicht entmutigen lassen, wenn die ersten Ballkontakte unkontrolliert wirken.
Erwachsene Einsteiger fragen oft, ob sie „zu spät dran“ sind
Mehrere öffentlich sichtbare Beiträge rund um Volleyball als erwachsener Anfänger zeigen eine ähnliche Unsicherheit: Viele fragen sich, ob sie ohne Vereinserfahrung, Jugendtraining oder besondere Athletik noch anfangen können. Die Antworten und Erfahrungsberichte drehen sich oft darum, dass die passende Gruppe wichtiger ist als das Alter. Genau hier knüpft der Artikel an: Freizeitgruppen, Mixed-Teams oder Anfängerkurse können den Druck deutlich senken. Praktisch heißt das: Lieber gezielt nach Einsteigertraining fragen, statt sich direkt mit Fortgeschrittenen zu vergleichen.
Allein üben hilft – ersetzt aber kein Spielgefühl mit anderen
In Diskussionen über Volleyball alleine üben beschreiben viele Einsteiger, dass Wandübungen, Aufschläge und Ballkontrolle zuhause zwar helfen, aber nicht dasselbe sind wie echte Spielsituationen. Der Ball kommt im Training mit anderen aus anderen Winkeln, mit anderem Tempo und unter mehr Zeitdruck. Das bestätigt den Punkt aus dem Beitrag: Alleintraining ist ein guter Zusatz, aber Feedback und Zusammenspiel bleiben wichtig. Wer starten möchte, kann also ruhig zuhause üben, sollte aber möglichst früh ein Probetraining oder eine lockere Gruppe testen.
Bei der Ausrüstung stehen Schuhe und Knieschoner besonders im Fokus
Auch bei Community-Fragen zu Volleyballschuhen für Anfänger fällt auf, dass viele zuerst unsicher sind, ob normale Sportschuhe reichen. Häufig wird diskutiert, dass seitliche Stabilität, Grip und Dämpfung in der Halle wichtiger sind als ein möglichst teures Modell. Ähnlich ist es bei Knieschonern: Manche fühlen sich damit sicherer, andere starten erst einmal ohne. Für Einsteiger ist die wichtigste Lehre daraus: Erst die Basics sinnvoll wählen, dann nach den ersten Trainings entscheiden, was wirklich gebraucht wird.
Fazit: Volleyball ist ein guter Einstiegssport, wenn du geduldig startest
Volleyball eignet sich gut für Anfänger, die Teamspiel, Bewegung und Technik mögen. Du musst nicht groß, besonders fit oder jung sein. Viel wichtiger sind Geduld, eine passende Gruppe und realistische Ziele.
Allein üben hilft beim Ballgefühl, ersetzt aber Feedback und Spielpraxis nicht vollständig. Am besten suchst du ein Probetraining, testest einfache Grundübungen und entscheidest nach ein paar Wochen, welche Trainingsform langfristig zu dir passt.
11 Kommentare
sehr hilfreich die 4 wochen plan, ich fang nächste woche an mit wand-übung und ball hochwerfen. nur der teil zu schmerzen ist mir zu klein, das sollte stärker betont werden. wer hat erfahrungen mit physio vor dem start? link mit gesundheit tipps wäre gut, zB /gesundheit oder /physio. sonst gute übersicht und motiviert mich
ich war beim physio vor dem volley start, die haben mein knie geprüft und dehnungen gezeigt, danach ging’s besser. empfehlung: aufwärm übungen, dehnen, und langsam steigern. auch günstige hallenschuhe fand ich in /vorteilswelt. guter artikel, nur mehr sicherheits-tipps wären fein
lese gern die seite, gute tipps, danke. kritik: zuviel text, ich mag kurze faqs mit punkten. was ist besser beach oder halle für alte anfanger? ich denk sand ist sanfter für knie aber anstrengender. link zu einem vergleich zB /beach-vs-halle oder kurz faq wäre nützlich. hat jemand meinung dazu?
ich probiert beach und halle, sand ist weicher für knie aber brauchst mehr kraft. hallenschuhe sind wichtig und knieschoner in der halle helfen. 1-2 mal pro woche reicht am anfang. danke für den artikel, hilft echt beim einstieg
das leitfaden ist nett, aber ich versteh nicht wie rotation funkzionert im spiel. könnt ihr das einfacher sagen? im beitrag steht rotation aber kein bild oder beispiel. ich fände praktische übungen gut, zb 2 gegen 2 übungen für anfanger. hat jemand tipps zu knieschonern? auf /vorteilswelt sah ich paar angebote, danke
gute frage hanni, ich hab gelernt rotation ist wer wo steht nach punkten, aber ich mix das oft. trainer sagt lauft einfach, aber ich vergesse immer. vielleicht ein kleine tabelle oder spielablauf währe besser. sonst gut das mit geduld, das stimmt voll
ich stimme, die kommunikation teil ist wichtig. wir rufen ich oder du, aber manche sagen nix und dann fällt der ball. vielleicht ein regelblatt für anfänger kurz und simpel. zusätzlich kann man /vereinsfinder nutzen für anfänger gruppen in der nähe, das half mir
gutgeschrieben der 4 wochen plan ist praktisch und realistisch, danke. aber mehr zum aufwärmen wär besser, das fehlt mir hier. bitte link zur vereinssuche zB /vereinsfinder oder /training/anfaenger wäre toll. frage: gibts anfängergruppen für ältere leute die nicht zu schnell sind? kleines kritik: zuviele texte, mehr bilder und kurze checklist wären top.
ich war in so ein kurs, die trainer waren nett, aber die sprünge machen mein knie weh, hat jemand erfahrung ob sand-training besser is? am strand ging es mir besser. auch frage: welche schuhe im sand? hab null plan. danke für rat und tipps, vllt link zu beach tipps hilft
als neuling find ich 1-2 mal woche ok, die texte sagen auch regelmaßig üben. ich mach youtube übungen und in der halle wand pritschen, /training/anfaenger hat mir geholfen. kleine kritik: technik-beschreibungen sind manchmal schwer zu lesen und zu viele fachwörter ohne einfache erklärung
volleyball ist echt gut für anfanger, das steht hier richtig. ich find die erklärung zu baggern und pritschen hilfreich aber manchmal zu kurz. wo sind bilder oder videos? hab auf /vorteilswelt geguckt doch nichtalles versteh ich. kann jemand billige knieschoner empfehlen und welche hallenschuhe sind ok für anfänger? wie oft üben ohne schmerzen?