VNW-Unternehmen erhalten DW-Zukunftspreis für Duplexhäuser

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Bauland für soziale Wohnprojekte: Preisgekrönte Duplexhäuser in Hamburg

Am Mittwochabend wurden die Baugenossenschaft Bergedorf-Bille eG, die HANSA Baugenossenschaft und die Dornieden Gruppe in Berlin mit dem DW-Zukunftspreis der Immobilienwirtschaft 2025 ausgezeichnet. Die Ehrung erhielt das Trio für die Schaffung von 45 innovativen Duplexhäusern im Quartier „Haferblöcken“. VNW-Direktor Andreas Breitner lobte die kreativen Ansätze der Genossenschaften, die in Zeiten hoher Baupreise und steigender Zinsen bezahlbares Wohnen ermöglichen. Das Projekt beweist, dass sozialer Wohnungsbau auch unter Herausforderungen realisierbar ist und somit einen wichtigen Beitrag zur Stabilität des angespannten Hamburger Wohnungsmarktes leistet.

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Bremen (VBR). Dieser ausführliche Beitrag ist Teil unseres täglichen VerbandsMonitor und beruht auf offiziellen Pressemitteilungen, die über das Presseportal von news aktuell veröffentlicht wurden.
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Am Mittwochabend wurden in Berlin gleich drei Akteure der Immobilienwirtschaft mit dem DW-Zukunftspreis 2025 ausgezeichnet. Die Baugenossenschaft Bergedorf-Bille eG, die HANSA Baugenossenschaft und die Dornieden Gruppe erhielten die Ehrung für ihr innovatives Projekt: die Errichtung von 45 Duplexhäusern im neuen Quartier „Haferblöcken“.

Andreas Breitner, Direktor des Verbandes norddeutscher Wohnungsunternehmen (VNW), lobte das Vorhaben als vorbildlich in Zeiten, in denen der Wohnungsbau vor großen Herausforderungen stehe. „Bezahlbar bauen und dann bezahlbar wohnen: das Projekt der Duplexhäuser im Quartier ‚Haferblöcken‘ zeigt, dass beides auch unter schwierigen Bedingungen geht. Ich gratuliere herzlich der Baugenossenschaft Bergedorf-Bille eG und der HANSA Baugenossenschaft, die aktive Mitgliedsunternehmen des VNW sind, und der Dornieden-Gruppe, die aktives VNW-Partnermitglied ist. So geht sozialer Wohnungsbau, und ich wünsche mir noch viel mehr Projekte wie diese“ (Zitat-Quelle: Pressemitteilung).

Die beiden genossenschaftlichen Wohnungsunternehmen gehören zu den größten ihrer Art in Hamburg und verfügen jeweils über gut 10.000 Wohnungen. Die monatliche Nettokaltmiete liegt im Durchschnitt bei 7,67 Euro bzw. 7,30 Euro pro Quadratmeter – deutlich niedriger als der Hamburger Durchschnitt von 9,83 Euro. Diese Preispolitik steht im Zeichen eines sozialen Vermietens: „Beide Genossenschaften sind soziale Vermieter, bei denen nicht die Rendite im Mittelpunkt ihrer Geschäftstätigkeit steht, sondern das bezahlbare Wohnen für ihre Mieterinnen und Mieter“ (Zitat-Quelle: Pressemitteilung).

Das Gemeinschaftsprojekt am Öjendorfer See wurde in einer Bauzeit von knapp einem Jahr realisiert. Die 45 Duplex-Reihenhäuser zeichnen sich durch eine flexible Bauweise aus, die es ermöglicht, die Wohnungen je nach Bedarf einfach umzuwandeln. Dadurch können sie sowohl als Duplex als auch als Reihenhäuser genutzt werden. „Das bezahlbare Wohnen ist eine der großen sozialpolitischen Herausforderungen unserer Zeit. Wir können diese Herausforderung nur meistern, wenn alle an einem Strang ziehen: Wohnungsunternehmen, Projektentwickler, Stadt und Behörden. Das Projekt Haferblöcken ist der Beweis, dass das möglich ist. Also: Herzlichen Glückwunsch den Ausgezeichneten“ (Zitat-Quelle: Pressemitteilung).

Die serielle Bauweise hat zudem die Bauzeiten und -kosten gesenkt und Mängel minimiert. Dadurch können die niedrigen Mieten gehalten werden. Besonders hervorzuheben sind die flexiblen Grundrisse, die unterschiedliche Lebenssituationen und Generationenwechsel berücksichtigen. „Wir sind stolz, dass VNW-Unternehmen mit Kreativität und Pragmatismus neue Wege gehen, um das bezahlbare Wohnen auch in Zeiten hoher Baupreise und steigender Zinsen umzusetzen“ (Zitat-Quelle: Pressemitteilung).

In einem Raum, der vielen Menschen als Sehnsuchtsort gilt, sind solche sozialen Lösungen unabdingbar. Nur durch innovative Projekte wie die „Haferblöcken“ kann der anscheinend unbestimmte Druck auf den Wohnungsmarkt in Hamburg gemildert werden.


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VNW-Unternehmen gewinnen DW-Zukunftspreis der Immobilienwirtschaft 2025

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Der Weg zu bezahlbarem Wohnraum – Herausforderungen und Chancen

Die Auszeichnung der Baugenossenschaft Bergedorf-Bille eG, der HANSA Baugenossenschaft und der Dornieden Gruppe mit dem DW-Zukunftspreis der Immobilienwirtschaft 2025 verdeutlicht nicht nur das herausragende Engagement dieser Unternehmen, sondern spiegelt auch einen wachsenden Trend im Wohnungsbau wider. In Zeiten steigender Baukosten und Zinsen wird die Schaffung von bezahlbarem Wohnraum zu einer der Zentralen Herausforderungen für Städte wie Hamburg, die von einem pulsierenden Zuzug profitieren und gleichzeitig gegen stagnierende Löhne ankämpfen müssen.

Das innovative Konzept der Duplexhäuser im Quartier „Haferblöcken“ zeigt, wie durch eine serielle Bauweise sowohl Zeit als auch Kosten wesentlich gesenkt werden können. Diese Methodik wird derzeit von vielen Akteuren in der Immobilienbranche diskutiert und könnte als Beispiel für zukünftige Bauprojekte dienen. Die Möglichkeit, Wohnräume flexibel umzugestalten, spricht nicht nur junge Familien an, sondern ist auch ein nachhaltiger Ansatz für den Generationenwechsel.

Der Erfolg von VNW-Unternehmen in der Umsetzung dieser Projekte bestärkt andere Akteure, kreative Lösungen heranzuziehen. Mit einer Durchschnittsmiete von 6,59 Euro pro Quadratmeter bieten die VNW-Vertreter nicht nur kostengünstigen Wohnraum, sondern setzen auch einen Standard für soziale Verantwortung im Bausektor. Solche Initiativen sind unerlässlich, um die soziale Stabilität in wachsenden Metropolen zu sichern.

Wie die Auszeichnung zeigt, sind Kooperationen zwischen Wohnungsgenossenschaften, Projektentwicklern und städtischen Behörden entscheidend, um synergetische Effekte zu erzielen. Initiativen wie die im Öjendorfer See errichteten Duplexhäuser zeigen Wege auf, wie durch gemeinsames Handeln an Lösungen gearbeitet werden kann, die sowohl den sozialen als auch den ökologischen Anforderungen unserer Zeit gerecht werden.

Zukünftig wird es für die Branche darauf ankommen, ähnliche Projekte nicht nur zu initiieren, sondern auch deren Nachhaltigkeit und Wertigkeit laufend zu monitoren. So könnten nicht nur in Hamburg, sondern landesweit Modelle für bezahlbares Wohnen entstehen, die als Vorbild für andere Städte dienen und dadurch zur langfristigen Lösung der Wohnungsengpässe in urbanen Räumen beitragen.


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6 Antworten

  1. Das Thema bezahlbarer Wohnraum ist wirklich wichtig. Ich finde die Zusammenarbeit zwischen den Genossenschaften und der Stadt sehr positiv. Denkt ihr, dass diese Art von Zusammenarbeit häufig genug vorkommt?

    1. Das wäre echt wünschenswert! Kooperationen sind der Schlüssel zum Erfolg in solchen Projekten. Wie sieht es in anderen Städten aus? Gibt es da gute Beispiele?

  2. Die Duplexhäuser im Quartier Haferblöcken scheinen ein gutes Projekt zu sein! Es ist super, dass die Mieten so niedrig sind. Vielleicht sollten mehr solcher Projekte gefördert werden? Was haltet ihr davon?

    1. Ja, ich denke auch, dass es mehr solcher Projekte geben sollte! Es wäre gut für Familien und junge Menschen. Aber wie kann man sicherstellen, dass diese Mieten auch langfristig bleiben?

    2. Ich stimme zu! Die Flexibilität der Wohnungen ist echt ein Pluspunkt. Welche anderen Städte könnten von diesem Modell lernen? Gibt es bereits ähnliche Initiativen in anderen Bundesländern?

  3. Ich finde es toll, dass die Baugenossenschaften mit dem DW-Zukunftspreis geehrt wurden! Bezahlbarer Wohnraum ist echt wichtig. Wie denkt ihr über die serielle Bauweise? Glaubt ihr, dass das eine Lösung für andere Städte sein könnte?

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