– Ulf Kämpfer als VKU-Präsident bestätigt in Berlin am 9. Juli 2025
– Sieben neue VKU-Präsidiumsmitglieder gewählt, darunter Michael Böddeker und Silvia Dollinger
– Vizepräsidenten und Finanzausschuss-Vorsitzende ebenfalls in ihren Ämtern bestätigt
Umbruch im VKU-Präsidium: Neue Führung für die kommunale Daseinsvorsorge
In der turnusgemäßen Sitzung des Vorstandes des Verbandes kommunaler Unternehmen (VKU) in Berlin wurde das Präsidium des Verbandes neu gewählt. Dr. Ulf Kämpfer, Oberbürgermeister der Landeshauptstadt Kiel, bleibt Präsident des VKU, eine Entscheidung, die Kontinuität und Verlässlichkeit signalisiert. Mit ihm wurden auch die drei Vizepräsidenten – Uwe Feige vom Kommunalservice Jena, Carsten Liedtke von den SWK Stadtwerken Krefeld AG und Karsten Specht vom Oldenburgisch-Ostfriesischen Wasserverband (OOWV) Brake – ebenso bestätigt wie Sabine Kleindiek vom Eigenbetrieb für kommunale Aufgaben und Dienstleistungen (EAD) Darmstadt, die weiterhin den Finanzausschuss leitet.
Gleichzeitig bringt die Wahlpersonalisierung frischen Wind ins Präsidium: Michael Böddeker von den Stadtwerken Neumünster wurde zum Vorsitzenden der VKU-Landesgruppe Nord gewählt, Silvia Dollinger von den Stadtwerken Eichstätt übernimmt als stellvertretende Vorsitzende die VKU-Landesgruppe Bayern, und Carmen Haberstroh von der Stadt Metzingen steht künftig stellvertretend für die Landesgruppe Baden-Württemberg. Markus Hilkenbach von der WSW Energie & Wasser AG wurde als Beisitzer für Nordrhein-Westfalen bestätigt, während Dr. Michael Maxelon von der Mainova AG zum Vorsitzenden der Landesgruppe Hessen gewählt wurde. Arndt Müller von den Stadtwerken Trier AöR führt nun die Rheinland-Pfalz-Landesgruppe, und Thoralf Uebach von den Stadtwerken Neuruppin übernimmt den Vorsitz der Landesgruppe Berlin/Brandenburg. Sie treten die Nachfolge von Harald Jahnke, Franz Rauch, Andreas Schwarberg und Ralf Schodlok an, die aus dem Präsidium ausgeschieden sind. Die Wahl wurde gezielt so gestaltet, dass die verschiedenen Sparten und Regionen, die durch die ausgeschiedenen Mitglieder repräsentiert wurden, weiterhin vertreten bleiben.
Neben den neu gewählten Präsidiumsmitgliedern sind auch die Beisitzer in ihren Ämtern bestätigt worden. Darunter sind Klaus Eder von den SWU Stadtwerken Ulm/Neu-Ulm GmbH, Prof. Dr. Ulrich Paetzel von der Emschergenossenschaft und Lippeverband, Karsten Rogall von den Stadtwerken Leipzig GmbH, Marcus Steurer von der infra fürth GmbH und Frank Wiegelmann von den Stadtwerken Göttingen AG. Das Präsidium besteht insgesamt aus dem Präsidenten, den drei Vizepräsidenten, der Vorsitzenden des Finanzausschusses, bis zu dreizehn Beisitzern und dem VKU-Hauptgeschäftsführer Ingbert Liebing. Gewählt wird das Präsidium vom VKU-Vorstand grundsätzlich für vier Jahre, Nachwahlen erlauben auch kürzere Amtszeiten.
Mit dem Blick auf die breite Aufgabenvielfalt des Verbandes ist die Zusammensetzung des Präsidiums von großer Bedeutung. Der VKU vertritt 1.592 Stadtwerke und kommunalwirtschaftliche Unternehmen in den Bereichen Energie, Wasser/Abwasser, Abfallwirtschaft sowie Telekommunikation. Im Jahr 2022 haben die Mitgliedsunternehmen mit rund 309.000 Beschäftigten Umsatzerlöse von 194 Milliarden Euro erwirtschaftet und mehr als 17 Milliarden Euro investiert. Diese Zahlen spiegeln die enorme wirtschaftliche Bedeutung der kommunalen Unternehmen wider, die als wichtige Säulen der Infrastruktur die Versorgung der Bürgerinnen und Bürger sicherstellen.
Die Präsidiumswahl ist deshalb weit mehr als ein formeller Vorgang. Sie bestimmt maßgeblich, wie der Verband seine Rolle als Interessenvertretung und Treiber für Innovation und Nachhaltigkeit in der öffentlichen Versorgung wahrnimmt. Unter der Führung von Dr. Ulf Kämpfer und den neuen Präsidiumsmitgliedern wird der VKU die Herausforderungen der kommenden Jahre aktiv angehen – mit regionaler Verankerung und klarem Fokus auf die kommunale Daseinsvorsorge.
Die Informationen und Zitate in diesem Beitrag basieren auf einer Pressemitteilung des Verbandes kommunaler Unternehmen e. V. (VKU).