VKU-Präsidium neu gewählt: Personalwechsel und Weichenstellung für kommunale Unternehmen 2024

Modernes blau beleuchtetes News-Studio mit runden LED-Podesten und großem Bildschirm mit Schriftzug ‚Verbands‑Monitor eins zu eins‘.
Der Verband kommunaler Unternehmen (VKU) hat bei seiner regelmäßigen Präsidiumswahl in Berlin Dr. Ulf Kämpfer als Präsidenten bestätigt und die drei Vizepräsidenten sowie die Vorsitzende des Finanzausschusses in ihren Ämtern gehalten. Darüber hinaus wählten die Mitglieder neue Vertreter aus kommunalen Energie-, Wasser- und Abfallbetrieben nach, um die regionale und spartenübergreifende Ausrichtung des Führungsgremiums sicherzustellen. Mit der Neubesetzung legt der VKU die Grundlage für seine künftige Strategie in den Bereichen Energie, Wasser/Abwasser, Abfallwirtschaft und Telekommunikation und stärkt damit seine Rolle als Sprachrohr für rund 1.600 kommunale Unternehmen.

Inhaltsverzeichnis

– Ulf Kämpfer als VKU-Präsident bestätigt in Berlin am 9. Juli 2025
– Sieben neue VKU-Präsidiumsmitglieder gewählt, darunter Michael Böddeker und Silvia Dollinger
– Vizepräsidenten und Finanzausschuss-Vorsitzende ebenfalls in ihren Ämtern bestätigt

Umbruch im VKU-Präsidium: Neue Führung für die kommunale Daseinsvorsorge

In der turnusgemäßen Sitzung des Vorstandes des Verbandes kommunaler Unternehmen (VKU) in Berlin wurde das Präsidium des Verbandes neu gewählt. Dr. Ulf Kämpfer, Oberbürgermeister der Landeshauptstadt Kiel, bleibt Präsident des VKU, eine Entscheidung, die Kontinuität und Verlässlichkeit signalisiert. Mit ihm wurden auch die drei Vizepräsidenten – Uwe Feige vom Kommunalservice Jena, Carsten Liedtke von den SWK Stadtwerken Krefeld AG und Karsten Specht vom Oldenburgisch-Ostfriesischen Wasserverband (OOWV) Brake – ebenso bestätigt wie Sabine Kleindiek vom Eigenbetrieb für kommunale Aufgaben und Dienstleistungen (EAD) Darmstadt, die weiterhin den Finanzausschuss leitet.

Gleichzeitig bringt die Wahlpersonalisierung frischen Wind ins Präsidium: Michael Böddeker von den Stadtwerken Neumünster wurde zum Vorsitzenden der VKU-Landesgruppe Nord gewählt, Silvia Dollinger von den Stadtwerken Eichstätt übernimmt als stellvertretende Vorsitzende die VKU-Landesgruppe Bayern, und Carmen Haberstroh von der Stadt Metzingen steht künftig stellvertretend für die Landesgruppe Baden-Württemberg. Markus Hilkenbach von der WSW Energie & Wasser AG wurde als Beisitzer für Nordrhein-Westfalen bestätigt, während Dr. Michael Maxelon von der Mainova AG zum Vorsitzenden der Landesgruppe Hessen gewählt wurde. Arndt Müller von den Stadtwerken Trier AöR führt nun die Rheinland-Pfalz-Landesgruppe, und Thoralf Uebach von den Stadtwerken Neuruppin übernimmt den Vorsitz der Landesgruppe Berlin/Brandenburg. Sie treten die Nachfolge von Harald Jahnke, Franz Rauch, Andreas Schwarberg und Ralf Schodlok an, die aus dem Präsidium ausgeschieden sind. Die Wahl wurde gezielt so gestaltet, dass die verschiedenen Sparten und Regionen, die durch die ausgeschiedenen Mitglieder repräsentiert wurden, weiterhin vertreten bleiben.

Neben den neu gewählten Präsidiumsmitgliedern sind auch die Beisitzer in ihren Ämtern bestätigt worden. Darunter sind Klaus Eder von den SWU Stadtwerken Ulm/Neu-Ulm GmbH, Prof. Dr. Ulrich Paetzel von der Emschergenossenschaft und Lippeverband, Karsten Rogall von den Stadtwerken Leipzig GmbH, Marcus Steurer von der infra fürth GmbH und Frank Wiegelmann von den Stadtwerken Göttingen AG. Das Präsidium besteht insgesamt aus dem Präsidenten, den drei Vizepräsidenten, der Vorsitzenden des Finanzausschusses, bis zu dreizehn Beisitzern und dem VKU-Hauptgeschäftsführer Ingbert Liebing. Gewählt wird das Präsidium vom VKU-Vorstand grundsätzlich für vier Jahre, Nachwahlen erlauben auch kürzere Amtszeiten.

Mit dem Blick auf die breite Aufgabenvielfalt des Verbandes ist die Zusammensetzung des Präsidiums von großer Bedeutung. Der VKU vertritt 1.592 Stadtwerke und kommunalwirtschaftliche Unternehmen in den Bereichen Energie, Wasser/Abwasser, Abfallwirtschaft sowie Telekommunikation. Im Jahr 2022 haben die Mitgliedsunternehmen mit rund 309.000 Beschäftigten Umsatzerlöse von 194 Milliarden Euro erwirtschaftet und mehr als 17 Milliarden Euro investiert. Diese Zahlen spiegeln die enorme wirtschaftliche Bedeutung der kommunalen Unternehmen wider, die als wichtige Säulen der Infrastruktur die Versorgung der Bürgerinnen und Bürger sicherstellen.

Die Präsidiumswahl ist deshalb weit mehr als ein formeller Vorgang. Sie bestimmt maßgeblich, wie der Verband seine Rolle als Interessenvertretung und Treiber für Innovation und Nachhaltigkeit in der öffentlichen Versorgung wahrnimmt. Unter der Führung von Dr. Ulf Kämpfer und den neuen Präsidiumsmitgliedern wird der VKU die Herausforderungen der kommenden Jahre aktiv angehen – mit regionaler Verankerung und klarem Fokus auf die kommunale Daseinsvorsorge.

Die Informationen und Zitate in diesem Beitrag basieren auf einer Pressemitteilung des Verbandes kommunaler Unternehmen e. V. (VKU).

8 Antworten

  1. ‚Die Bestätigung von Ulf Kämpfer als Präsident ist eine gute Entscheidung für Kontinuität‘, denke ich mir oft. Es ist wichtig, dass wir jemanden haben, der Erfahrung hat. Wie bewertet ihr seine bisherige Arbeit?

    1. ‚Kämpfer hat bisher einiges bewegt; ich denke es kann so weiter gehen.‘ Was sind eure Erwartungen an ihn im Hinblick auf Innovationen?

  2. Ich finde es positiv, dass mit Michael Böddeker und Silvia Dollinger jüngere Stimmen ins Präsidium kommen. Die Herausforderungen im Bereich Energie sind enorm! Was denkt ihr über die Pläne zur Nachhaltigkeit?

    1. Nachhaltigkeit ist ein großes Thema, Jurgen! Ich hoffe, dass sie auch innovative Ansätze einbringen können, um den CO2-Ausstoß zu reduzieren.

    2. Ja genau! Der VKU muss nicht nur reagieren sondern auch proaktiv handeln. Was haltet ihr von den Investitionen in erneuerbare Energien?

  3. Die Wahl von Ulf Kämpfer als Präsident ist wirklich interessant. Ich finde es wichtig, dass wir in der kommunalen Daseinsvorsorge starke Führungspersönlichkeiten haben. Wie seht ihr die neue Zusammensetzung des Präsidiums? Glaubt ihr, dass die neuen Mitglieder frischen Wind bringen können?

    1. Ich stimme zu, Marlies! Es ist immer gut, wenn neue Ideen und Ansichten ins Spiel kommen. Mich interessiert besonders, wie die regionalen Unterschiede in der Versorgung angegangen werden sollen.

    2. Das Präsidium scheint gut aufgestellt zu sein! Besonders spannend finde ich Silvia Dollinger und ihre Rolle in Bayern. Welche Herausforderungen seht ihr für die kommunale Wasserversorgung in den nächsten Jahren?

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

Über den Autor

Die Redaktion von Verbandsbüro besteht aus vielen unterschiedlichen Experten aus der Verbands- und Vereinswelt. Alle Beiträge beruhen auf eigene Erfahrungen. Damit wollen wir Ihnen unsere professionellen Leistungen für Ihre Organisation präsentieren. Wollen Sie mehr zu diesem Thema erfahren? Nehmen Sie doch einfach mit uns Kontakt auf.​