10+ Aufrufe

Vitalität der Bäume: Grüne Lunge im Klimawandel sichern

Hitzewellen setzen Bäumen zu – ein Aufruf zur Rettung unserer Stadtgrünflächen

Berlin, 01. Juli 2025 – Inmitten der diesjährigen extremen Hitzewellen stehen unsere Stadtbäume vor enormen Herausforderungen. Markus Guhl, Hauptgeschäftsführer des Bundes deutscher Baumschulen (BdB), warnt: Die Kombination aus Hitze und Trockenheit stresset nicht nur die Bäume, sondern gefährdet auch die Lebensqualität in urbanen Räumen. Um der drohenden Krise entgegenzuwirken, ruft der BdB die Bürger dazu auf, aktiv zu werden – schon 100 Liter Wasser können das Überleben der Bäume sichern. Gleichzeitig benötigen unsere Städte umfassende Anpassungen, um eine grüne Zukunft zu gewährleisten. Entdecken Sie die entscheidenden Schritte für eine klimaresiliente Stadtentwicklung.

Inhaltsverzeichnis

Beitrag teilen

Modernes blau beleuchtetes News-Studio mit runden LED-Podesten und großem Bildschirm mit Schriftzug ‚Verbands‑Monitor eins zu eins’, zentrale Rundbühne.
Verbandsbüro jetzt bei Google bevorzugen Damit unsere Vereins- und Verbandsnachrichten häufiger in Ihrer persönlichen Google-Übersicht erscheinen.
Jetzt bevorzugte Quelle festlegen

Bremen (VBR). Dieser ausführliche Beitrag ist Teil unseres täglichen VerbandsMonitor und beruht auf offiziellen Pressemitteilungen, die über das Presseportal von news aktuell veröffentlicht wurden.
Sie möchten Ihre Pressemitteilung ebenfalls bei uns platzieren? Dann nehmen Sie gerne Kontakt mit uns auf – wir freuen uns über relevante Einsendungen.

Berlin – Die verheerenden Hitzewellen des Jahres 2025 haben nicht nur Auswirkungen auf das tägliche Leben der Menschen, sondern stellen auch eine ernsthafte Bedrohung für unsere Baumarten dar. Die Bäume sind jedoch unverzichtbar, um unsere urbanen Räume im Angesicht des Klimawandels lebenswert zu halten. „Hitze bedeutet nicht nur für uns Menschen, sondern auch für viele Baumarten massiver Stress“, betont Markus Guhl, Hauptgeschäftsführer des Bundes deutscher Baumschulen (BdB). Besonders bedenklich ist die Situation, da die extremen Temperaturen oft mit langanhaltender Trockenheit einhergehen.

In dieser herausfordernden Zeit können alle Bürger einen Beitrag leisten. Bereits 100 Liter Wasser können entscheidend sein, um den Bäumen vor der eigenen Haustür zu helfen. Guhl erklärt: „Die Bäume spenden ja nicht nur Kühle durch den Schattenwurf, sondern auch durch die Verdunstungskälte durch die Blattoberflächen.“ Doch wo Wasser verdunstet, muss auch kontinuierlich nachgeliefert werden. Besonders in städtischen Gebieten sind die Wurzelräume häufig begrenzt und die Wasserversorgung eine Herausforderung.

Langfristig ist jedoch ein Umdenken erforderlich. Um unsere Städte zukunftsfähig und lebenswert zu gestalten, ist nicht nur das Pflanzen neuer Bäume von Bedeutung. Dies ist bereits Teil des EU-Gesetzes zur Wiederherstellung der Natur. „Wir müssen vor allem die richtigen Sorten auswählen, damit die Bäume auch besser mit den sich ändernden Witterungsverhältnissen klarkommen“, erläutert Guhl weiter. Wüchsige und vitale Pflanzen sind essenziell, um als natürliche Klimaanlagen zu fungieren.

Um Kommunen bei der richtigen Pflanzenauswahl zu unterstützen, hat der BdB eine Liste von 65 Zukunftsbäumen veröffentlicht. Diese bietet eine wertvolle Handreichung und umfasst sowohl heimische als auch nicht heimische Arten. Für Gartenbesitzer hat der Verband zudem eine eigene Broschüre mit geeigneten Gehölzen für den Klimawandel erstellt. Beide Publikationen sind unter www.gruen-ist-leben.de erhältlich.

Der Bund deutscher Baumschulen (BdB) e.V. vertritt als berufsständische Vereinigung die Interessen von rund 1.000 angeschlossenen Baumschulen und setzt sich dafür ein, die Branche zu stärken und wettbewerbsfähig zu halten. In einer Zeit, in der der Klimawandel unumstritten verheerende Auswirkungen zeigt, ist es entscheidend, dass wir gemeinsam handeln, um die Natur zu schützen und die Lebensqualität in unseren Städten zu fördern.

„Wir müssen handeln, bevor es zu spät ist“, schließt Guhl eindringlich. Ein Aufruf zum Handeln, der uns alle betrifft – denn eine grüne Stadt ist nicht nur eine Annehmlichkeit, sondern ein grundlegendes Element für unsere Zukunft.


Für weitere Informationen, Pressekontakte, Bilder oder Dokumente geht es hier zur Quelle mit dem Originaltitel:
Bäume und die Hitze des Klimawandels

Original-Content übermittelt durch news aktuell.


Baumpflege im Klimawandel: Ein dringender Appell an die Gesellschaft

Die weiter intensiver werdenden Hitzewellen der letzten Jahre machen deutlich, dass die Auswirkungen des Klimawandels nicht nur theoretische Diskussionen hervorrufen, sondern längst Realität sind. Als natürliche Klimaanlagen haben Bäume in urbanen Räumen eine entscheidende Rolle. Ihre Fähigkeit, durch Schattenwurf und Verdunstung Kühle zu spenden, wird jedoch durch steigende Temperaturen und anhaltende Trockenheit stark bedroht.

Die Herausforderung wird verstärkt durch die Tatsache, dass viele Stadtbäume in unwirtlichen Bedingungen leben müssen. Ihre Wurzelräume sind oft stark eingeschränkt, was die Aufnahme von Wasser und Nährstoffen erschwert. In Anbetracht dieser Situation ist der Appell von Markus Guhl, Bäume in städtischen Umgebungen besser zu pflegen und regelmäßig zu bewässern, mehr als gerechtfertigt. Das Bereitstellen von 100 Litern Wasser mag wie eine kleine Maßnahme erscheinen, kann jedoch einen bedeutenden Unterschied für die Vitalität der Bäume darstellen.

Der Ansatz der EU, mehr Bäume zu pflanzen, ist dringend notwendig, doch muss zusätzlich darauf geachtet werden, dass die richtigen Varianten gewählt werden. Die Auswahl robuster Baumarten ist entscheidend für die Anpassungsfähigkeit in sich wandelnden Klimabedingungen. Vor diesem Hintergrund ist die von BdB veröffentlichte Liste mit 65 Zukunftsbäumen ein wichtiger Schritt, um Kommunen und private Gartenbesitzer bei der Auswahl geeigneter Arten zu unterstützen.

Städte der Zukunft werden nicht nur grüner, sondern auch widerstandsfähiger gegen klimatische Extremereignisse sein müssen. Die Integration von Grünflächen und der Erhalt der Biodiversität sind essentielle Bestandteile nachhaltiger Stadtentwicklung. Mit einer vorausschauenden Planung und der Kenntnis geeigneter Baumpflanzen können wir die Lebensqualität in urbanen Räumen langfristig sichern. Das Engagement der Baumschulen in diesem Kontext ist unbezahlbar, da sie sowohl als Wissensvermittler als auch als lebendige Ressourcen für die Gesellschaft fungieren.

Die nächsten Schritte sind klar: Es ist an der Zeit, Verantwortung zu übernehmen – nicht nur für die Bäume in unseren Städten, sondern für die gesamte Umwelt.


Weitere Nachrichten aus der Verbands- und Vereinswelt finden Sie in unserem Newsportal.

Transparenzhinweis: Dieser Beitrag und die verwendeten Bilder können ganz oder teilweise mithilfe künstlicher Intelligenz erstellt oder bearbeitet worden sein.
Bild von Über das Autor:innen-Netzwerk von verbandsbuero.de

Über das Autor:innen-Netzwerk von verbandsbuero.de

Die Beiträge auf verbandsbuero.de entstehen in einem redaktionellen Netzwerk aus festangestellten und freien Redakteurinnen und Redakteuren mit langjähriger Erfahrung in Marketing, Kommunikation und Öffentlichkeitsarbeit. Unser Team ist seit vielen Jahren eng in der Vereins- und Verbandswelt vernetzt und arbeitet kontinuierlich mit Organisationen, Verbänden und Institutionen aus unterschiedlichen Bereichen zusammen.

Viele Inhalte werden gemeinschaftlich recherchiert, geschrieben und redaktionell überarbeitet. Dieses kollaborative Vorgehen stellt sicher, dass fachliche Tiefe, Praxisnähe und unterschiedliche Perspektiven in jeden Beitrag einfließen. Aus diesem Grund veröffentlichen wir unsere Inhalte bewusst als Netzwerk-Arbeit und nicht immer unter dem Namen einzelner Autor:innen.

Die redaktionelle Verantwortung liegt beim Netzwerk von verbandsbuero.de. Alle Beiträge basieren auf fundierter Praxiserfahrung, aktuellem Fachwissen und einem klaren Fokus auf die Anforderungen von Vereinen, Verbänden und Non-Profit-Organisationen.

Alle Beiträge