Versuchstier des Jahres: Die Maus in der Autismusforschung

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In einer aktuellen Pressemeldung hat der Bundesverband Menschen für Tierrechte die Maus in der Autismusforschung als diesjähriges “Versuchstier des Jahres” ausgerufen. Dies geschieht anlässlich des Internationalen Tags zur Abschaffung der Tierversuche am 22. April. Die Verwendung von Mäusen für solche Forschungen ist wissenschaftlich umstritten und mit großem Tierleid verbunden. Dabei bieten tierversuchsfreie Methoden beeindruckende Ergebnisse.

Mauszahl in der Autismusforschung steigt rasant

Die Anzahl der für Autismusforschung genutzten Mäuse hat sich von 23.582 im Jahr 2019 auf über 77.000 im Jahr 2022 erhöht. Die komplexe Natur von Autismus-Spektrum-Störungen und die vielfältigen Ausprägungen erschweren das Verständnis und die Erforschung dieser neurologischen Entwicklungsstörung. In über 90 Prozent der Fälle ist Autismus vererbbar, weshalb gentechnisch veränderte Mäuse zur Erforschung herangezogen werden.

Fragwürdige Forschungsergebnisse und Tierleid

Die genetische Manipulation der sogenannten “humanisierten” Mäuse soll Patienten-ähnliches Verhalten, Kognition und physiologische Veränderungen entwickeln. Die Übertragbarkeit dieser Forschungsergebnisse ist jedoch höchst fragwürdig. Laut Dr. Christiane Hohensee, Leiterin der Informationsplattform InVitro+Jobs, kann ein Tiermodell die Komorbiditäten von Autismus nicht zuverlässig darstellen.

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Das Leid der genmanipulierten Tiere ist ein weiterer Kritikpunkt. Um Gene stillzulegen, werden lebende Mäuseembryonen aus dem Uterus des trächtigen Mäuseweibchens entnommen, genetisch manipuliert und dann wieder in die Körperhöhle zurückgeschoben. Muttertiere werden getötet, um Föten zu untersuchen, und ein Teil der Nachkommen wird für Verhaltenstests verwendet.

Tierversuchsfreie Alternativen

Autismus kann durch den Einsatz von induzierten pluripotenten Stammzellen oder In-vitro-Krankheitsmodellen erforscht werden. Diese Methoden eignen sich zur Krankheitsdiagnostik und für die Entwicklung von Medikamenten. Forscher haben bereits Hirnorganoide aus Patientenzellen entwickelt, die zeigen, wie Autismus-assoziierte Mutationen wichtige Entwicklungsprozesse stören. Deep Learning ermöglicht zudem eine sehr zuverlässige Vorhersage von Autismus.

Fokus auf tierversuchsfreie Methoden

Dr. Hohensee betont die Vorteile und das große Potenzial tierversuchsfreier humanspezifischer Methoden. Neben Krankheitsmodellen aus menschlichen Zellen liefern Verfahren auf Basis von Künstlicher Intelligenz beeindruckende Ergebnisse. Der Bundesverband Menschen für Tierrechte dankt Petra Martin, Gründerin der “Stiftung Zukunft jetzt!”, für die Übernahme der Schirmherrschaft für das “Versuchstier des Jahres”. Martin setzt sich mit ihrer Stiftung für tierversuchsfreie Forschungsmethoden ein und strebt einen Paradigmenwechsel in Richtung einer modernen, am Menschen orientierten Forschung an.

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Ein Umdenken ist erforderlich

Die Ernennung der Maus in der Autismusforschung zum “Versuchstier des Jahres” verdeutlicht die Dringlichkeit, den Fokus auf tierversuchsfreie und humanbasierte Methoden zu legen. Angesichts der wissenschaftlichen Zweifel an der Übertragbarkeit der Ergebnisse und des großen Tierleids sollte ein Paradigmenwechsel hin zu einer ethisch vertretbaren und effektiven Forschung angestrebt werden. Forschungseinrichtungen und Wissenschaftler*innen sind aufgefordert, zukunftsweisende, tierversuchsfreie Technologien und Methoden zu fördern, zu entwickeln und auszubauen. Nur so können sowohl Menschen als auch Tiere von den Fortschritten in der Autismusforschung profitieren, ohne unnötiges Leid zu verursachen.

Hier können Sie sich eine ausführliche Broschüre zum Versuchstier des Jahres 2023 (16 Seiten) als PDF herunterladen: www.tierrechte.de

14 Antworten

  1. Sorry, aber deine Meinung finde ich übertrieben. Mäuse werden leider immer noch für viele Experimente missbraucht. Es ist wichtig, auf diese Problematik aufmerksam zu machen und sich für alternative Forschungsmethoden einzusetzen.

  2. Also, ich weiß ja nicht, aber ich finde es echt fragwürdig, Mäuse für die Autismusforschung zu benutzen.

    1. Du hast wohl keine Ahnung von Wissenschaft, oder? Die Verwendung von Mäusen in der Forschung hat zu bahnbrechenden Erkenntnissen in vielen Bereichen geführt. Anstatt zu urteilen, informiere dich besser über deren wichtige Rolle bei der Erforschung von Autismus.

    1. Na ja, vielleicht weil Mäuse in der Forschung wichtige Erkenntnisse liefern können, um Autismus besser zu verstehen und effektivere Behandlungen zu entwickeln. Aber klar, lass sie einfach chillen und wir bleiben im Dunkeln.

  3. Also ich finde es total übertrieben, Mäuse für die Autismusforschung zu benutzen. Es gibt doch genug andere Möglichkeiten!

    1. Ich verstehe deine Bedenken, aber Tierversuche sind in der medizinischen Forschung oft notwendig, um Fortschritte zu erzielen. Es ist wichtig, dass wir das Leiden von Menschen mit Autismus verringern. Wenn es alternative Methoden gibt, sollten wir sie jedoch nutzen.

  4. Ich verstehe deine Bedenken, aber die Verwendung von Mäusen in der Autismusforschung hat wichtige Fortschritte ermöglicht. Es ist eine ethische Entscheidung, um das Verständnis und die Behandlung dieser Krankheit voranzutreiben.

  5. Ich finde es echt fragwürdig, Mäuse für Autismusforschung zu nutzen. Gibt es keine anderen Wege? #Tierrechte

    1. Es gibt viele Wege, Autismus zu erforschen, aber Mäuse sind ein wichtiges Modell für die Wissenschaft. Es geht um das Verständnis und die Entwicklung von Therapien. Tierrechte sind wichtig, aber manchmal müssen wir abwägen, um Fortschritte zu erzielen. #WissenschaftVorankommen

  6. Also, ich finde es total übertrieben, dass man Mäuse für Autismusforschung benutzt. Das ist doch krank!

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