Versäumte Chance: Fehlendes Pfandsystem für Smartphones gefährdet die Versorgung mit seltenen Erden

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Schwedens neueste Entdeckung: das größte seltene Erden Vorkommen in Europa – VDI-Experte prognostiziert Herausforderungen.
– Prof. Dr.-Ing. Ralf Holzhauer, Vorsitzender des VDI-Fachbereichs Energie- und Umwelttechnik, bemängelt das Fehlen von Recyclingprozessen in der Branche.
– Laut Holzhauer sind seltene Erden Metalle weder selten noch Erden, sondern die am meisten auf der Welt vorkommenden Elemente. Allerdings sind diese nicht gleichmäßig verteilt.
– Ohne seltene Erden sind unsere Hightech-Lebensstile und sogar die Windkraftindustrie unmöglich.
– Der Experte betont, dass eine gewisse Konzentration in den Lagerstätten Seltener Erden notwendig ist, um lohnenswerte Abbaumöglichkeiten zu gewährleisten.
– Recycling ist jedoch eine der größten Herausforderungen: Holzhauer verweist auf die mangelnde Strukturen und das Fehlen von Pfandsystemen.
– Der VDI gilt als entscheidender Gestalter der Zukunft und setzt Standards für nachhaltige Innovationen in Ingenieurwissenschaften und darüber hinaus.

Angesprochen auf die jüngste Entdeckung aus Schweden, äußert sich VDI-Experte Prof. Dr.-Ing. Holzhauer besorgt über fehlende Recyclingprozesse in der Branche. Er erklärt, dass seltene Erden Metalle weder selten noch Erden sind, sondern die am meisten auf der Welt vorkommenden Elemente. Allerdings sind diese nicht gleichmäßig verteilt, was bei ihrer Gewinnung eine Herausforderung darstellt. Ohne seltene Erden sind unsere Hightech-Lebensstile und sogar die Windkraftindustrie unmöglich. Holzhauer betont, dass eine gewisse Konzentration in den Lagerstätten notwendig ist, um lohnenswerte Abbaumöglichkeiten zu gewährleisten. Recycling ist jedoch eine der größten Herausforderungen: Holzhauer verweist auf die mangelnde Strukturen und das Fehlen von Pfandsystemen. Der VDI gilt als entscheidender Gestalter der Zukunft und setzt Standards für nachhaltige Innovationen in Ingenieurwissenschaften und darüber hinaus.

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Pressemeldung:

Größtes Vorkommen an Seltenen Erden in Europa entdeckt

In Schweden wurde das bisher größte Vorkommen an Seltenen Erden in Europa gefunden. Doch VDI-Experte Prof. Dr.-Ing. Ralf Holzhauer bemängelt, dass bei der Diskussion über den Abbau Seltener Erden Recycling oft vernachlässigt wird. Dabei sind Seltene Erden keineswegs selten, sondern die am häufigsten auf der Welt vorkommenden Elemente. Die Gewinnung ist jedoch aufgrund der feinen Verteilung eine Herausforderung.

Ohne Seltene Erden ist ein Hightech-Leben undenkbar. Beispielsweise sind sie essentiell für die Herstellung von Windrädern und Smartphones. Der VDI-Experte begrüßt den Fund in Schweden als Zukunftssicherung, bemängelt jedoch, dass in den letzten Jahren nicht ausreichend nach Seltenen Erden gesucht wurde.

Eine Herausforderung bei der Gewinnung Seltener Erden ist die Konzentration. Um sich zu lohnen, muss eine gewisse Menge an seltenen Erden vorhanden sein. Beim Abbau fallen zudem große Mengen an Wasser an, weshalb Holzhauer befürchtet, dass Abwasserseen wie in China auch in Europa entstehen könnten.

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Auch beim Thema Recycling gibt es Nachholbedarf, denn oft fehlen Erfassungsstrukturen. Es gab sogar eine Diskussion über ein Pfandsystem für Smartphones, jedoch konnte sich die Politik nicht durchringen, ein solches System einzuführen. Eine Lösung wäre jedoch notwendig, um Produkte verpflichtend in Kanäle zurückzuführen.

VDI als Gestalter der Zukunft

Der Verein Deutscher Ingenieure setzt sich seit über 165 Jahren für den technischen Fortschritt ein. Als Vermittler zwischen Technik, Wissenschaft, Wirtschaft und Politik gestaltet der VDI die Zukunft mit und setzt Standards für nachhaltige Innovationen. Mit rund 135.000 Mitgliedern bündelt der VDI Wissen und Kompetenzen, um den Weg in die Zukunft zu gestalten.

Original-Content von: VDI Verein Deutscher Ingenieure e.V., übermittelt durch news aktuell

Quelle: www.presseportal.de


Weitere Informationen über den Verband

– Der VDI ist ein eingetragener Verein mit Sitz in Düsseldorf.
– Er wurde im Jahr 1856 gegründet und ist somit einer der ältesten technisch-wissenschaftlichen Vereine in Deutschland.
– Der Verein vertritt die Interessen von über 150.000 Mitgliedern, die sich aus Ingenieuren, Fach- und Führungskräften sowie Studierenden zusammensetzen.
– Der VDI gliedert sich in 57 Bezirksvereine, die sich regional engagieren, sowie in 15 Fach- und Themenvereine, die sich auf bestimmte technische Bereiche spezialisiert haben.
– Zu den wichtigen Fach- und Themenvereinen gehören unter anderem der VDI-Fachbereich Automobil- und Verkehrstechnik, der VDI-Fachbereich Energietechnik sowie der VDI-Fachbereich Informationstechnik.
– Der VDI setzt sich für die Förderung von Technik und Wissenschaft ein, bietet Fortbildungsangebote und Veranstaltungen für seine Mitglieder und engagiert sich in der Nachwuchsförderung.
– Der Verein gibt mehrere Publikationen heraus, darunter das Magazin “VDI nachrichten”, das Fachmagazin “MTZ – Motortechnische Zeitschrift” sowie zahlreiche Fachbücher.
– Der VDI ist eng mit anderen nationalen und internationalen technischen Vereinen und Institutionen vernetzt, darunter die European Federation of National Engineering Associations (FEANI) und die Deutsche Akademie der Technikwissenschaften (acatech).
– Der VDI hat eine lange Tradition in der Normung und Standardisierung, beispielsweise im Bereich der Maß-, Gewichts- und Zeitangaben (SI-Einheiten).
– Im Jahr 2020 hat der VDI einen Umsatz von rund 84 Millionen Euro erwirtschaftet.

9 Antworten

  1. Das ist ein sehr radikaler Standpunkt. Handys haben viele Vorteile und können uns in vielen Situationen helfen. Es wäre besser, wenn wir stattdessen über eine verantwortungsvolle Nutzung von Handys diskutieren und Lösungen finden, anstatt sie komplett zu verbieten.

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