– Die Zahl der getöteten Radfahrenden ist von 2014 bis 2024 um 12 Prozent gestiegen.
– Der ADFC fordert einen beschleunigten Ausbau sicherer Radwege und Tempo 30 innerorts.
– Hauptunfallorte für Radfahrende sind Kreuzungen und Einmündungen, oft mit Autos als Unfallgegner.
ADFC kritisiert steigende Zahl getöteter Radfahrender und fordert Kurswechsel bei der Verkehrssicherheit
Kurz vor der Nationalen Verkehrssicherheitskonferenz verschärft der ADFC seine Kritik an der Bundesregierung. Der Verband sieht die selbst gesetzten Ziele bei der Sicherheit von Radfahrenden klar verfehlt und warnt davor, dass damit sowohl der Nationale Radverkehrsplan als auch die Nationale Verkehrssicherheitsstrategie unter Druck geraten.
Aus Sicht des Fahrradclubs zeigt die aktuelle Entwicklung, dass ein grundlegender Kurswechsel nötig ist. Vor allem die Sicherheit ungeschützter Verkehrsteilnehmer müsse stärker in den Mittelpunkt rücken. Zugleich fordert der Verband einen deutlich konsequenteren Ausbau der Radinfrastruktur.
Der Bund hat sich im Nationalen Radverkehrsplan vorgenommen, die Zahl der getöteten Radfahrenden von 2019 bis 2030 um mindestens 40 Prozent zu senken. Nach Darstellung des ADFC entwickelt sich die Lage jedoch in die entgegengesetzte Richtung: 2024 starben 12 Prozent mehr Radfahrende im Straßenverkehr als 2014.
ADFC-Bundesgeschäftsführerin Dr. Caroline Lodemann sagt: „Die Zwischenbilanz beim Radverkehr ist in zweierlei Hinsicht alarmierend: Zum einen stagniert der Fahrradanteil am Gesamtverkehr – anstatt dynamisch zu wachsen, wie von der Bundesregierung angestrebt. Zum anderen verschlechtert sich die Unfallbilanz. Damit steht der Erfolg gleich zweier Programme des Bundes auf dem Spiel: der Nationale Radverkehrsplan und die Nationale Verkehrssicherheitsstrategie. Das ist bitter! Denn im Radverkehr steckt viel Potenzial für Gesundheit, Stauentlastung, Lebensqualität und Klimaschutz. Wir erwarten von Bundesverkehrsminister Schnieder, dass dieses Potential konsequent genutzt wird.“
Mehr Unfälle und mehr Tote im Radverkehr
Die vom Verband angeführten Zahlen des Statistischen Bundesamtes unterstreichen die Kritik. Demnach wurden 2014 insgesamt 78.865 Unfälle mit Personenschaden unter Beteiligung von Fahrrad oder Pedelec polizeilich erfasst. 2024 lag diese Zahl bei 93.279.
Auch bei den Todesfällen zeigt sich laut ADFC keine Verbesserung. Während 2014 insgesamt 396 Radfahrende ums Leben kamen, waren es 2024 nach endgültigem Ergebnis des Statistischen Bundesamtes 445. Für den Verband ist das ein deutliches Signal, dass die bisherigen Maßnahmen nicht ausreichen.
Radverkehr wächst kaum, Sicherheitsprobleme bleiben
Die Bundesregierung setzt nicht nur auf mehr Sicherheit, sondern auch auf einen stärkeren Radverkehrsanteil. Doch auch hier fällt die Bilanz aus Sicht des ADFC schwach aus. Laut der Erhebung „Mobilität in Deutschland“ stagniert der Anteil des Radverkehrs bei 11 Prozent. Die auf dem Rad zurückgelegten Personenkilometer stiegen lediglich von 40 Milliarden im Jahr 2017 auf 43 Milliarden im Jahr 2023.
Gerade diese Entwicklung ist für den Verband besonders relevant. Denn steigende Opferzahlen lassen sich aus seiner Sicht nicht mit einem starken Boom des Radverkehrs erklären, wenn der Anteil am Gesamtverkehr zugleich stagniert und die Verkehrsleistung nur leicht zunimmt.
Infrastruktur als zentrales Sicherheitsproblem
Nach Einschätzung des ADFC liegt die Hauptursache der schlechten Entwicklung in der Verkehrsinfrastruktur. Der häufigste Unfallgegner sei das Auto, kritische Orte seien vor allem Kreuzungen und Einmündungen. Dort würden sich typische Schwachstellen besonders deutlich zeigen: lückenhafte Netze, fehlende Trennung vom Kfz-Verkehr, ungünstige Führung und gefährliche Knotenpunkte.
Dazu passt auch Kidical Mass: Bundesweite Fahrraddemos fordern sichere Schulstraßen und Tempo 30.
Studien der Unfallforschung der Versicherer stützen diese Sicht nach Angaben des Verbands. Demnach trägt eine mangelhafte Radwegeinfrastruktur maßgeblich zu Unfällen mit dem Fahrrad bei. In vielen Städten und Gemeinden seien Radwegenetze unvollständig oder unzureichend ausgebaut, im ländlichen Raum fehlten Radwege oft ganz.
Besonders hoch ist das Risiko laut den genannten Daten auf Landstraßen. Dort wurden 2023 nach Angaben der Unfallforschung der Versicherer 189 Radfahrende getötet und 2.996 schwer verletzt. Das entsprach etwa 42 Prozent aller getöteten und 21 Prozent aller schwerverletzten Radfahrenden.
Auch die Zahl der Verletzten verdeutlicht aus Sicht des ADFC den Handlungsbedarf. Der Deutsche Verkehrssicherheitsrat sprach Anfang März 2026 von über 93.000 verletzten Fahrrad- und Pedelec-Fahrenden im Straßenverkehr im Jahr 2024. Hinzu kamen laut Deutscher Gesetzlicher Unfallversicherung mehr als 34.000 Arbeits-, Dienstwege- und Wegeunfälle von E-Bike-, Pedelec- und Radfahrenden.
Lodemann formuliert die Kritik an der bisherigen Planung deutlich: „Die hohe Konfliktquote zwischen Rad- und Autoverkehr zeigt grundlegende Defizite und Fehler in der Verkehrsplanung. Radfahrende brauchen eigene, geschützte Infrastruktur. Und die Knotenpunkte zwischen beiden Verkehrsarten müssen so umgestaltet werden, dass sie auch für ungeschützte Verkehrsteilnehmer sicher sind.“
Diese Maßnahmen fordert der ADFC
Aus der Entwicklung leitet der ADFC konkrete politische Forderungen ab. Im Zentrum steht der beschleunigte Ausbau von Qualitätsradwegenetzen in Städten und im ländlichen Raum. Hinzu kommen aus Sicht des Verbands Tempo 30 als Regel innerorts, ein schneller Umbau gefährlicher Kreuzungen sowie bundesweite Kampagnen zum Mindestüberholabstand und gegen gefährliches Falschparken auf Radwegen.
Darüber hinaus fordert der Verband einen Bund-Länder-Vertrag, einen Plan für ein Alltags-Radnetz Deutschland, fahrradfreundliche technische Regelwerke und eine nachhaltige Finanzierung des Bundes für den Radwegebau.
Lodemann fasst die Priorität des Verbands so zusammen: „Oberste Priorität hat die Verbesserung der Radinfrastruktur. Sicherer Radverkehr ist nur auf sicheren Radwegen möglich.“
Verkehrssicherheitskonferenz unter Erwartungsdruck
Nach Einschätzung des Deutschen Verkehrssicherheitsrats haben Kommunen mit der Reform des Straßenverkehrsgesetzes im Jahr 2024 neue Möglichkeiten erhalten, sichere Verkehrsinfrastruktur umzusetzen. Zugleich bleibt die praktische Anwendung nach Darstellung des ADFC schwierig. Auch gelockerte rechtliche Hürden für Tempo-30-Zonen und sichere Radwege hätten die Lage bislang nicht vollständig entschärft.
Der Bundestrend bleibt aus Sicht des Verbands negativ. Regionale Entwicklungen zeigen zwar Unterschiede, ändern für den ADFC jedoch nichts am strukturellen Problem. So kamen in Nordrhein-Westfalen 2024 insgesamt 80 Rad- und Pedelecfahrende im Straßenverkehr ums Leben. In Bayern sank die Zahl der getöteten Radfahrer 2025 auf 82 nach 94 im Jahr 2024. Gleichzeitig stiegen dort die Unfälle mit Radfahrern auf rund 19.800, die Zahl der Verletzten erhöhte sich auf 18.451.
Für den ADFC ist damit klar: Zielmarken und Programme reichen nicht aus, wenn sich die Sicherheitslage im Alltag nicht spürbar verbessert. Die Nationale Verkehrssicherheitskonferenz wird aus Sicht des Verbands daran zu messen sein, ob aus politischen Vorhaben endlich ein Verkehrssystem entsteht, das Radfahrende wirksam schützt.
Die im folgenden Beitrag enthaltenen Daten und Aussagen entstammen einer Pressemitteilung des Allgemeinen Deutschen Fahrrad-Clubs e.V. (ADFC).
Weiterführende Quellen:
- „2024 starben in Deutschland 445 Radfahrende im Straßenverkehr – ein alarmierender Anstieg von 12 Prozent gegenüber 2014. Gleichzeitig wurden über 93.000 Fahrrad- und Pedelec-Fahrende im Straßenverkehr verletzt“ – Quelle: https://www.dvr.de/presse/schwerpunktaktion-wird-bis-ende-2026-verlaengert
- „Die DGUV erfasste darüber hinaus 2024 mehr als 34.000 Arbeits-, Dienstwege- und Wegeunfälle von E-Bike-, Pedelec- und Radfahrenden“ – Quelle: https://www.dvr.de/presse/schwerpunktaktion-wird-bis-ende-2026-verlaengert
- „Im Jahr 2023 gab es auf Landstraßen 189 getötete und 2.996 schwerverletzte Radfahrende, was etwa 42 Prozent aller getöteten bzw. 21 Prozent aller schwerverletzten Radfahrenden insgesamt entspricht“ – Quelle: https://www.udv.de/udv/themen/strasse/radverkehr
- „In Bayern ging die Zahl der getöteten Radfahrer nach mehreren Jahren des Anstiegs um zwölf Personen auf 82 zurück (2025: 82; 2024: 94). Knapp die Hälfte davon (39) war mit einem Pedelec unterwegs (2025; Anteil ca. 47 Prozent)“ – Quelle: https://www.stmi.bayern.de/news/detail/verkehrsunfallstatistik-2025-mehr-verkehrsunfaelle-und-leichte-zunahme-bei-verkehrstoten-rueckgang-bei-getoeteten-radfahrern
- „2025 stieg die Zahl der Verkehrsunfälle mit Radfahrern in Bayern auf rund 19.800 (2024: 19.264) und die Zahl der Verletzten auf 18.451 (2024: 17.857)“ – Quelle: https://www.stmi.bayern.de/news/detail/verkehrsunfallstatistik-2025-mehr-verkehrsunfaelle-und-leichte-zunahme-bei-verkehrstoten-rueckgang-bei-getoeteten-radfahrern
- „In Nordrhein-Westfalen sind 2024 80 Rad- und Pedelecfahrende im Straßenverkehr ums Leben gekommen, was einem Anstieg im Vergleich zum Vorjahr entspricht“ – Quelle: https://nrw.adfc.de/pressemitteilung/mehr-getoetete-radfahrende-im-strassenverkehr
- „Während im Pandemie-Jahr 2021 noch 2.562 Menschen im Straßenverkehr ums Leben kamen, stieg diese Zahl 2024 auf 2.770 und 2025 auf einen noch höheren Wert“ – Quelle: https://www.dvr.de/presse/nationale-verkehrssicherheitskonferenz
- „Mit der Reform des Straßenverkehrsgesetzes 2024 haben Kommunen neue Handlungsspielräume erhalten, sichere Verkehrsinfrastruktur zu gestalten; die Umsetzung bleibt jedoch herausfordernd“ – Quelle: https://www.dvr.de/presse/nationale-verkehrssicherheitskonferenz
- „Zwar wurden gesetzliche Hürden für Tempo-30-Zonen und sichere Radwege gelockert, aber ihre Anordnung ist weiterhin nicht problemlos möglich“ – Quelle: https://utopia.de/843-vermeidbare-verkehrstote-warum-deutschland-von-helsinki-und-co-lernen-muss_840046
- „Die Zahl der getöteten Radfahrenden ist in Deutschland seit Beginn der Erfassung 1979 mehr als doppelt so hoch geworden und zeigt ein strukturelles Sicherheitsproblem“ – Quelle: https://www.vcd.org/artikel/sicherheit-ist-keine-zahl
- „Der Radverkehr ist in Deutschland die einzige Verkehrsgruppe ohne deutlichen Rückgang der Unfallopfer in den letzten zehn Jahren, was auch europaweit eine Anomalie darstellt“ – Quelle: https://www.mobilitaetsforum.bund.de/DE/Themen/News-RADar/_texte/Verkehrssicherheit_EU_Statistik_2022.html
- „Frankreich verzeichnete 2022 einen Anstieg der beim Radfahren tödlich Verunglückten um 30 Prozent gegenüber 2019, was das Radinfrastrukturproblem als europäisches Phänomen unterstreicht“ – Quelle: https://www.mobilitaetsforum.bund.de/DE/Themen/News-RADar/_texte/Verkehrssicherheit_EU_Statistik_2022.html
- „Bis 2030 sollen gemeinsam mit Kommunen 1.500 Kilometer neue Radwege entstehen, was regionalen Ausbauplänen entgegen der bundesweiten Sicherheitsstagnation entspricht“ – Quelle: https://www.stmi.bayern.de/news/detail/verkehrsunfallstatistik-2025-mehr-verkehrsunfaelle-und-leichte-zunahme-bei-verkehrstoten-rueckgang-bei-getoeteten-radfahrern
Update: Warum das Thema wichtig bleibt
Die steigenden Zahlen zu getöteten und verletzten Radfahrenden sind nicht nur ein Versagen einzelner Maßnahmen. Laut Beitrag gerät damit gleich beides unter Druck: der Nationale Radverkehrsplan und die Nationale Verkehrssicherheitsstrategie. Gleichzeitig stagniert der Radverkehrsanteil, obwohl mehr Potenzial in Radverkehr steckt – etwa für Lebensqualität und Klimaschutz.
Für Politik und Verwaltung folgt daraus: Es reicht nicht, Programme zu beschließen. Entscheidend sind konkrete Sicherheitsverbesserungen vor Ort, vor allem an Kreuzungen und Einmündungen sowie durch einen schnelleren und konsequenteren Ausbau geschützter Radinfrastruktur. Unternehmen und Verbände können das Thema unterstützen, indem sie auf sichere Alltagsrouten und klarere Standards drängen – denn der Beitrag nennt als Hauptproblem die mangelhafte Infrastruktur.
Was Leserinnen und Leser jetzt wissen sollten
Welche Stellen im Verkehrsnetz sind laut Beitrag besonders riskant?
Vor allem Kreuzungen und Einmündungen gelten als Hauptunfallorte, oft mit Autos als Unfallgegner.
Warum sieht der ADFC die bisherigen Maßnahmen als nicht ausreichend?
Die Zahl getöteter Radfahrender ist von 2014 bis 2024 gestiegen, während der Radverkehrsanteil stagniert und die Sicherheitsbilanz sich verschlechtert.
Welche Forderungen stehen im Beitrag im Mittelpunkt?
Der ADFC fordert vor allem Qualitätsradwege, Tempo 30 innerorts, einen Umbau gefährlicher Knotenpunkte sowie Kampagnen zu Mindestüberholabstand und gegen gefährliches Falschparken.
An wen können sich Betroffene mit Anliegen zur Verkehrssicherheit wenden?
Eine passende Anlaufstelle können Fachstellen, Beratungsstellen oder zuständige Behörden sein.
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10 Kommentare
Neutral meinung: Die statistik und die forderungen sind logisch, doch ohne konkrete messbare Ziele und zeitplan bleibt es wort. Ein Plan fuer Alltags-Radnetz muss klare Meilensteine haben, und finanzierung nachhaltig sein. Auch Datenschutz bei verkehrsüberwachung darf nicht vergessen werdn. Siehe /radverkehr/planung fuer referenzen. Wer macht mit bei lokalem lobby?
Ich stimme zu, Meilensteine sind wichtig, ohne das gibt es keine verantw:ortung. Lokalpolitik muessen involviert sein, und Bürgerbeteiligung stärken. Gibt es vorlagen fuer kommunale radnetz-pläne? Check /mitmachen/bürgerbeteiligung fur mehr tipps, und bitte teilt eure erfahrungen, wer war erfolgreich?
Ich find es beruhigend das Thema wird diskutiert, aber die detail fehlen. ADFC sagt Tempo 30 innerorts, aber wie beugt man problem wie falschparken vor? Kampagnen allein reichen nicht. Braucht es härtere kontrolle, technische barrieren oder mehr bußgelder? Internen Link: /sicherheit/falschparken hat mehr infos, wer hat erfahrung mit umsetzung?
Danke für den Beitrag, gute Zusammenfassung. Trotzdem fehlt mir ein klarer Plan wie man ländliche Gebiete besser anschließt, da Radwege dort oft gar nich existieren. Ein Bund-Länder-Vertrag klingt sinnvoll, aber wie schnell ist das umgesetzt? Siehe /politik/bund-laender-radnetz für details, und wer hat ideen fuer Finanzierung?
Ich wohne auf dem Land und seh täglich riskanten Verkehr auf Landstraßen; 189 tote 2023 sind zu viel. Vorschlag: befahrbare schutzstreifen und schnelle umbauten an Knotenpunkten hilft. Kennt jemand förderprogramme oder fördertöpfe? Link: /förderung/radwegebau wuerde mehr infos geben, oder?
Empathisch gesagt, die Opfer sind menschen und benötigen schutz, nicht statistik. Trotzdem fehlt oft politischer willen. Könnte man nicht temporäre Pop-Up-Radwege testen, bis dauerlösungen geklärt sind? Beispiele aus anderen EU-städten wuerden helfen, siehe /international/vergleich fuer ideen.
Neutral gesagt, die daten zeigen klar problem. Mehr tote,mehr verletzte, trotz redner wie Lodemann. Man merkt das fehlende infrastruktut wirkt, besonders an Landstraßen und Kreuzungen. Wären Tempo 30 und getrennte Radspuren nicht sinnvoller als nur kampagnen? Link: /radverkehr/strategie und bitte, wer hat beispiele aus anderen städten?
Ich hab in meiner stadt gesehen das getrennte radspuren viel bringen, aber oft parkt da autos drauf und es wird gefährlich. Gibt es technische regeln die verbindlicher macht? Schau mal /sicherheit/verkehrsregeln. Interessiert micht very, weil pendelstrecken sind riskant und werden selten sicher gemacht.
Die zahlen sind erschreckend,aber man kannt es nich nur an der statistik festmachen. Radwege fehlen, Kreuzungen sind gefährlich, und Tempo30 wird zu seltza umgesetzt. Ich find das ADFC argument gut, jedoch wie soll das finanziert warden? Seht ihr kommunale fonds oder Bundesmittel? Siehe auch /radverkehr/ausbau und /politik/tempo-30 fuer mehr info, vielleicht diskutiert mal jemand lokal mit.
Gute frage,ich denk das geld müß von bund und ländern kommen, aber verwaltung bremst oft. Wenn man jedoch priorität setzt, könn ma mehr sichere radwege bauen. Hat jemand schon erfahrung mit dem Alltags-Radnetz pilotprojekt oder links wie /sicherheit/knotenpunkte? Frag nur weil ich lokal aktiv bin und wissen will wer unterstützt.