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VCD fordert Nachbesserungen bei Bahnsperrungen für Digitalen Knoten Stuttgart

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Verkehrschaos droht: VCD fordert schnelle Nachbesserungen bei Bahnsperrungen im Digitalen Knoten Stuttgart

Die Deutsche Bahn muss bei den Bahnsperrungen zum Digitalen Knoten Stuttgart nachbessern, fordert der ökologische Verkehrsclub VCD. Der Grund: Obwohl die Strecke von Waiblingen wieder zur Verfügung stehen wird, bleibt der Zugverkehr aufgrund von Arbeiten an der Anbindung an Bad Cannstatt weiterhin unterbrochen. Die von der DB vorgestellten Ersatzfahrpläne sind laut VCD nicht ausreichend, da Fahrgäste in der Region weiterhin den Schienenersatzverkehr nutzen sollen, obwohl Züge über die neu gebaute Interregiokurve nach Stuttgart-Untertürkheim fahren könnten.

Matthias Lieb, Landesvorsitzender des ökologischen Verkehrsclubs Deutschland, betont, dass die Verbindungen zwischen Schorndorf bzw. Backnang und Stuttgart weit unter dem Möglichen liegen, wodurch unnötig viele Fahrgäste auf den Schienenersatzverkehr wechseln müssen. Die VCD fordert daher, dass S-Bahnen der Rems- oder Murrbahn durchaus weiter bis Untertürkheim fahren könnten und nicht in Waiblingen enden sollten. Metropolexpresse der Filstalbahn sollten mit dem MEX 13 nach Aalen verbunden werden und müssten nicht vorzeitig in Plochingen enden. Zusätzliche Halte von Zügen über Cannstatt in Untertürkheim würden weitere Verknüpfungen schaffen und zahlreiche Zeitverluste und Umstiege vermeiden.

Der VCD fordert auch, dass IC-Züge zwischen Schorndorf und Untertürkheim auch für Fahrgäste des Nahverkehrs freigegeben werden sollten, solange keine weiteren Züge angeboten werden. Denn der alternative IRE entfällt ersatzlos. Außerdem fordert der VCD Halte für die über die Schusterbahn umgeleiteten ICE-Züge sowohl in Vaihingen/Enz und Esslingen statt abwechselnd in Vaihingen/Enz oder Esslingen, um die Wege zum Fernverkehr zu verkürzen und um die Strecke Stuttgart – Esslingen zu entlasten.

In einem Brief hat sich der VCD an die Deutsche Bahn gewandt und eine bessere Koordination und Abstimmung eingefordert. Der VCD-Landesvorstand Gero Treuner moniert, dass über einen Umweg durchgebundene S-Bahnen ins Spiel gebracht wurden, die mit Halten unterwegs und in Untertürkheim mehr Kapazität und bessere Umstiegsmöglichkeiten schaffen könnten, was die Bahn den leidtragenden Fahrgästen nun schuldig sei.

Der VCD fordert die Deutsche Bahn auf, die fehlende Anbindung von Waiblingen nach Cannstatt über die Ausbildung einer separaten Bauphase früher wieder in Betrieb zu nehmen.

Quelle: Verkehrsclub Deutschland (VCD) Landesverband Baden-Württemberg e.V.

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