Vereinskonto – die richtige Bank für Ihr Geld

Vereinskonto – die richtige Bank für Ihr Geld
Lesedauer: 4 Minuten

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Inhalt

Vereine wollen sorgsam geführt werden. Was nach außen hin oftmals als einfache Freizeitbeschäftigung scheint, bedarf hinter den Kulissen tatsächlich jeder Menge Arbeit. Vor allem, wenn es um die Finanzen eines Vereins geht, ist Sorgfalt geboten. Daher bietet es sich für Vereine an, ein spezielles Vereinskonto zu eröffnen.

 Durch ein Vereinskonto können Einnahmen und Ausgaben genau festgehalten und bei einer möglichen Finanzprüfung oder dem Jahresabschluss problemlos vorgelegt werden. Ein eigenes Vereinskonto bringt zudem weitere viele Vorteile. Dieser Artikel zeigt, welche Besonderheiten ein Finanzkonto mit sich bringt, wie dieses eröffnet werden kann und welche Besonderheiten es gibt.

Warum ist ein Vereinskonto wichtig?

Tarifvergleich für vereine und verbände

Ein eigenes Vereinskonto mag vielleicht nicht für jeden Verein sinnvoll erscheinen. Vor allem neu gegründete Vereine oder jene mit wenigen Mitgliedern und Kontobewegungen unterschätzen oft die Wichtigkeit eines eigenen Vereinskontos.

Für Vereinsgründer empfiehlt sich vorab immer eine kostenlose Vereinsberatung, um auf der sicheren Seite zu stehen. Denn auch Vereine unterliegen der gesetzlichen Rechnungsbelegungspflicht. Zudem müssen alle Zahlungseingänge und -ausgänge jederzeit belegbar und nachvollziehbar sein. Auf einem eigenen Vereinskonto wird alleine der Zahlungsverkehr des Clubs behandelt.

Ein eigenes Konto hat aber auch weitere Vorteile: Manche Banken bieten für Vereine eine spezielle Kontenform an, welche viel besser auf die Bedürfnisse eines Vereins zugeschnitten ist als ein herkömmliches Giro- oder Businesskonto.

 Zudem können bei Vereinskonten bessere Konditionen warten als bei einem herkömmlichen Girokonto. In der Regel verwalten Clubs nämlich mehr Geld als der Standard-Bankkunde. Das hat für die Bank selbst natürlich einen Vorteil, welcher gerne mit etwas besseren Konditionen belohnt wird. Auf ein Vereinskonto haben meist auch mehrere Personen Zugriff.

Wenn jedoch ein privates Konto verwendet wird, kann dies schnell zu einem Interessenkonflikt führen. Denn dann können auch alle privat getätigten Transaktionen von verschiedenen Vereinsmitgliedern eingesehen werden.

Zudem ist nicht immer klar, ob es sich bei Einnahmen und Ausgaben nun um jene des Vereins oder der Privatperson handelt. Ein eigenes Vereinskonto schafft also maximale Transparenz bei den Finanzen

Kontoeröffnung

Bei der Eröffnung eines eigenen Kontos für den Verein, sollten ein paar Dinge beachtet werden, denn nicht jedes Vereinsmitglied darf ein Konto für diesen eröffnen. Außerdem lohnt sich ein Vergleich von Girokonten der verschiedenen Anbieter, um laufende Kosten für das Konto zu reduzieren.

Darum sollten Sie die Banken und Konten vergleichen

Vereinskonto – die richtige Bank für Ihr Geld

Heutzutage stehen Vereinen zahlreiche Möglichkeiten offen, wenn es um die Eröffnung eines Kontos geht. Viele Banken werben um neue Kunden. Vereine sind für Banken als Kunden oft etwas lukrativer als Privatpersonen. Mit der Anzahl der Anbieter wächst natürlich auch die Anzahl der verschiedenen Konditionen. Deshalb raten wir vor der Eröffnung eines Kontos unbedingt, einen Vergleich zu starten.

Verschiedene Vergleichsportale machen die Leistungen und Konditionen transparent und schnell einsehbar. Es kostet somit kaum Zeit, sich einen Überblick über die diversen Konto-Konditionen zu verschaffen, kann aber durchaus bares Geld sparen. Laufende Kosten und Jahresgebühren können nämlich merklich abweichen, auch wenn sich die Leistungen selbst nicht merklich unterscheiden.

Wer darf ein Vereinskonto eröffnen?

Es liegt auf der Hand, dass nicht alle Vereinsmitglieder wahllos ein Konto eröffnen können. Nur ernannte Vereinsvertreter sind hierzu bevollmächtigt. Meist gibt es für die Finanzen eines Clubs den sogenannten Schatzmeister. Dieser hat die Oberhand über alle Transaktionen und weiß immer genau über die finanzielle Lage Bescheid. In der Regel ist es auch jener Schatzmeister, der sich um das Vereinskonto kümmert.

Um der Bank glaubhaft zu machen, dass eine Person tatsächlich dazu bevollmächtigt ist, ein Konto zu eröffnen, muss entweder ein beglaubigter Auszug aus dem Vereinsregister oder das Protokoll der letzten Hauptversammlung bei der Eröffnung vorgelegt werden.

Wie eröffnet man ein Vereinskonto?

An sich unterscheidet sich ein Vereinskonto nicht wesentlich von dem Konto einer Privatperson. Es gibt jedoch einige kleinere Bestimmungen und Unterschiede zu einem herkömmlichen Girokonto.

Prinzipiell kann ein Vereinskonto sowohl in einer Bankfiliale als auch bequem online eröffnet werden. Bei eventuellen Rückfragen lohnt sich aber auf jeden Fall der Weg zu einem Bankberater, welcher alle wichtigen Punkte abklärt, um eine passende Lösung zu finden.

Ein wesentlicher Unterschied im Vergleich zur Eröffnung eines privaten Kontos ist, dass es mehrerer Unterlagen bedarf, um ein Vereinskonto zu eröffnen. Banken haben hier zwar verschiedene Richtlinien, meist werden aber folgende Dokumente zwingend benötigt:

  • eine Kopie aus dem Vereinsregister
  • die Satzung und die Statuten
  • Legitimation aller Zeichnungsberechtigten

Warum wechseln viele nicht?

Wichtig zu erwähnen ist, dass sich auch der regelmäßige Vergleich von verschiedensten Angeboten für Vereine lohnt, selbst wenn bereits ein Konto besteht und aktuell genutzt wird. Ein Verein ist dynamisch und wächst in vielen Fällen mit der Zeit stetig an. Was vielleicht einmal passend war, verursacht heute höhere Kosten, ohne dass der Verein sich dessen bewusst ist.

Ein Wechsel des Anbieters kann also durchaus sinnvoll sein. Und trotzdem passiert es nach wie vor nur selten, dass ein bestehendes Konto gegen ein besseres abgelöst wird

Vielleicht hat auch Ihr Verein schon einmal über einen Kontowechsel nachgedacht, es dann aber doch sein gelassen. Nach wie vor ist die Befürchtung bei vielen Personen groß, dass ein Kontowechsel möglicherweise zu finanziellen Engpässen führt, Geld verschwindet oder Transaktionen eine Zeit lang nicht möglich sind. Diese Befürchtungen sind aber vollkommen unbegründet.

Neues Vereinskonto zur Mitgliederbindung einsetzen

Ein neues Vereinskonto hat jedoch nicht nur Vorteile für den Club selbst. Denn auch Mitglieder profitieren von einem modernen und flexiblen Vereinskonto. Der Wechsel des Vereinskontos kann tatsächlich auch wesentlich zur Bindung der Vereinsmitglieder eingesetzt werden. Praktisch, wenn man hierbei dann auch noch sparen kann.

Mit einem modernen Vereinskonto, welches dem Verein viele Möglichkeiten bietet, können Mitglieder flexibel ihre Beiträge zahlen und Spenden überweisen. Zudem ist es möglich, dass der Verein selbst bei Bedarf einen Dauerauftrag einrichtet. Mitglieder haben dann keine weitere Arbeit mit der Bezahlung von Beiträgen. Weniger Arbeit bedeutet natürlich auch eine höhere Zufriedenheit der Mitglieder eines Vereins.

Fazit

Ein Vereinskonto ist unumgänglich, wenn es um die Transparenz der Transaktionen eines Clubs geht. Zudem kann ein Vereinskonto auch ganz einfach in einer Filiale oder online eröffnet werden. Wir raten jedem Verein aber unbedingt zu einem Kontenvergleich der verschiedenen Anbieter. So kann bares Geld gespart werden, welches wiederum dem Verein zugutekommt.

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Autor

Peter Lehmann
Peter Lehmann

Experte für Vereins- und Verbandsmarketing

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