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Verbot von Einweg-E-Zigaretten: Rufen Sie zum Handeln auf

Einweg-E-Zigaretten: Deutsche Umwelthilfe fordert Verbot

Berlin (ots) – Die Deutsche Umwelthilfe (DUH) ruft gemeinsam mit Gesundheits-, Kinderschutz- und Umweltverbänden Umweltministerin Steffi Lemke zu einem schnellen und umfassenden Verbot von Einweg-E-Zigaretten auf. Diese Produkte gefährden nicht nur die Gesundheit, insbesondere junger Menschen, sondern stellen auch ein erhebliches ökologisches Problem dar. Kritische Rohstoffe wie Lithium und Kobalt, die bei der Herstellung verwendet werden, sowie die kurzen Lebenszyklen der Geräte belasten die Umwelt schwer. Bürgerinnen und Bürger können den offenen Brief unterzeichnen, um den Forderungen Nachdruck zu verleihen.

Scrollen Sie nach unten um den detaillierten Beitrag und alle Kommentare zu lesen.

Presse /news Verbandsnachrichten

Bremen (VBR). In einem eindringlichen Aufruf hat die Deutsche Umwelthilfe (DUH) gemeinsam mit verschiedenen Verbänden, darunter die Bundesärztekammer und der Bundesverband der Deutschen Entsorgungs-, Wasser- und Kreislaufwirtschaft (BDE), Umweltministerin Steffi Lemke zu einem Verbot von Einweg-E-Zigaretten aufgefordert. In einem offenen Brief betonen die Initiatoren die gesundheitlichen und ökologischen Risiken dieser Wegwerfprodukte und appellieren an die Bürgerinnen und Bürger, durch ihre Unterschrift Unterstützung zu zeigen.

Einweg-E-Zigaretten haben sich rasant verbreitet und bringen zahlreiche negative Auswirkungen mit sich. Vor allem Kinder und Jugendliche sind gefährdet. Mit ihren bunten Designs und verlockenden Geschmacksrichtungen ziehen sie junge Menschen an, wie Dr. Klaus Reinhardt, Präsident der Bundesärztekammer, betont. “Aus medizinischer Sicht ist klar: Einweg-E-Zigaretten müssen verboten werden.” Nikotin in diesen Produkten kann die Gehirnentwicklung beeinträchtigen und abhängig machen. Dazu kommen krebserregende Stoffe und Substanzen, die das Herz-Kreislauf-System belasten. Die Wahrscheinlichkeit, dass junge Konsumenten später zu herkömmlichen Zigaretten greifen, steigt erheblich.

Neben den gesundheitlichen Aspekten steht der Schaden für die Umwelt im Fokus der Kritik. Laut Barbara Metz, Bundesgeschäftsführerin der DUH, verbrauchen Einweg-E-Zigaretten enorme Mengen an Rohstoffen wie Lithium, Kobalt und Kupfer, deren Abbau die Natur zerstört. “Die Produktion der leistungsstarken Batterien verursacht hohe Treibhausgasemissionen,” so Metz. Nach nur einem Nutzungszyklus werden diese E-Zigaretten zu Elektroschrott, der häufig falsch entsorgt wird. Somit können die enthaltenen Wertstoffe nicht recycelt werden, und giftige Stoffe gelangen in die Umwelt. Hinzu kommt die Brandgefahr durch die Lithium-Ionen-Akkus, die sich leicht entzünden können und große Schäden verursachen, insbesondere in Müllverarbeitungsanlagen.

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Anja Siegesmund, Präsidentin des BDE, unterstreicht die Dringlichkeit eines Verbots: “Die Einweg-E-Zigarette ist als Wegwerfprodukt konzipiert: Nach kurzer Nutzung landet sie im Restmüll, in der Papiertonne, im Gelben Sack oder sonstwo. Das ist fatal, denn die Lithium-Ionen-Akkus darin lösen sehr schnell Brände aus.” Kaum ein Tag vergeht ohne Berichte über brennende Müllfahrzeuge oder Sortieranlagen. Die Sicherheit der Entsorgung sei ernsthaft gefährdet.

Die Initiatoren des offenen Briefes fordern daher eine schnelle gesetzliche Regelung im Rahmen des derzeit überarbeiteten Elektrogesetzes. Sie sehen eine solche Maßnahme als notwendigen Schritt zum Schutz der Gesundheit, der Umwelt und zur Gewährleistung einer sicheren Entsorgung.

Die Deutsche Umwelthilfe und ihre Partnerorganisationen laden alle Bürgerinnen und Bürger ein, den offenen Brief an Umweltministerin Steffi Lemke zu unterzeichnen und damit Druck auf die politischen Entscheidungsträger auszuüben. Der vollständige Text des offenen Briefes und der Link zur Unterzeichnung sind online verfügbar.

Für Rückfragen stehen Ihnen folgende Ansprechpartner zur Verfügung:
– Barbara Metz, Bundesgeschäftsführerin DUH (metz@duh.de)
– Samir Rabbata, Leiter Politik und Kommunikation, Bundesärztekammer (presse@baek.de)
– Jan Thomsen, Leiter Kommunikation, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, BDE (thomsen@bde.de)

Weitere Informationen finden Sie auf den Webseiten der beteiligten Organisationen.


Für weitere Informationen, Pressekontakte, Bilder oder Dokumente geht es hier zur Quelle mit dem Originaltitel:
Umweltschädlich, gesundheitsgefährdend und brandgefährlich: Deutsche Umwelthilfe …

Original-Content übermittelt durch news aktuell.

Zitierte Personen und Organisationen


Personen:
– Barbara Metz, Bundesgeschäftsführerin der DUH
– Dr. Klaus Reinhardt, Präsident der Bundesärztekammer
– Anja Siegesmund, Präsidentin des BDE
– Steffi Lemke (Umweltministerin)
– Samir Rabbata, Leiter Politik und Kommunikation, Bundesärztekammer
– Jan Thomsen, Leiter Kommunikation, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, BDE

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Organisationen:
– Deutsche Umwelthilfe e.V. (DUH)
– Bundesärztekammer
– Bundesverband der Deutschen Entsorgungs-, Wasser- und Kreislaufwirtschaft (BDE)

Institutionen:
– Umweltministerium

Kontaktinformationen:
– Barbara Metz, Bundesgeschäftsführerin DUH: 0170 7686923, metz@duh.de
– Samir Rabbata, Leiter Politik und Kommunikation, Bundesärztekammer: 030 4004 56 700, presse@baek.de
– Jan Thomsen, Leiter Kommunikation, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, BDE: 0162 2311420, thomsen@bde.de
– DUH-Newsroom: 030 2400867-20, presse@duh.de

Links:
– Gemeinsamer offener Brief zur Forderung eines Verbotes von Einweg-E-Zigaretten: https://l.duh.de/p240701

Social Media:
– www.duh.de
– www.x.com/umwelthilfe
– www.facebook.com/umwelthilfe
– www.instagram.com/umwelthilfe
– www.linkedin.com/company/umwelthilfe
– www.tiktok.com/@umwelthilfe

Originator:
– Original-Content von: Deutsche Umwelthilfe e.V., übermittelt durch news aktuell

Meldung einfach erklärt

Am 1. Juli 2024 um 10:24 Uhr hat die Deutsche Umwelthilfe (DUH) eine wichtige Nachricht veröffentlicht.

Wer ist die Deutsche Umwelthilfe?
– Die Deutsche Umwelthilfe e.V. ist eine Umweltorganisation, die sich für den Schutz der Natur einsetzt.

Was fordert die Deutsche Umwelthilfe?
– Die Deutsche Umwelthilfe will zusammen mit anderen Organisationen, dass Einweg-E-Zigaretten verboten werden.
– Sie haben dazu einen offenen Brief an die Umweltministerin Steffi Lemke geschrieben.

Warum sollen Einweg-E-Zigaretten verboten werden?
– Einweg-E-Zigaretten sind schlecht für die Umwelt und die Gesundheit.
– Sie enthalten Lithium-Ionen-Batterien, die Brände auslösen können.
– Einweg-E-Zigaretten verbrauchen viele Ressourcen und produzieren viel Abfall.

Welche Probleme gibt es durch Einweg-E-Zigaretten?
– Sie verursachen große Umweltschäden bei Herstellung und Entsorgung.
– Sie enthalten wertvolle Rohstoffe wie Lithium, Kobalt und Kupfer.
– Ihre Batterien erzeugen hohe Treibhausgasemissionen.
– Viele Einweg-E-Zigaretten werden falsch entsorgt und zu Elektroschrott.

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Wie gefährden Einweg-E-Zigaretten die Gesundheit?
– Besonders Kinder und Jugendliche finden sie wegen ihrer Geschmacksrichtungen und Verpackungen attraktiv.
– Nikotin in E-Zigaretten kann die Hirnentwicklung negativ beeinflussen und abhängig machen.
– Sie enthalten Substanzen, die Krebs auslösen und das Herz-Kreislauf-System schädigen können.
– Das Risiko, später auf Tabakzigaretten umzusteigen, ist höher bei jungen Menschen, die E-Zigaretten rauchen.

Wo können Bürger ihren Wunsch nach einem Verbot unterstützen?
– Bürgerinnen und Bürger können einen offenen Brief für ein Verbot von Einweg-E-Zigaretten unterschreiben. Der Link zur Unterschrift lautet: https://l.duh.de/p240701

Warum ist ein Verbot wichtig?
– Müllfahrzeuge und Recyclinganlagen fangen oft Feuer durch weggeworfene Einweg-E-Zigaretten.
– Falsch entsorgte Vapes gelangen als Mikroplastik in die Umwelt.
– Ohne wirkungsvolle Gegenmaßnahmen ist die Entsorgungssicherheit in Gefahr.

Kontakte, falls Sie mehr Informationen möchten:
– Barbara Metz, Bundesgeschäftsführerin DUH: 0170 7686923, metz@duh.de
– Samir Rabbata, Leiter Politik und Kommunikation, Bundesärztekammer: 030 4004 56 700, presse@baek.de
– Jan Thomsen, Leiter Kommunikation, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, BDE: 0162 2311420, thomsen@bde.de

Weitere Informationen finden Sie auch auf den Webseiten und sozialen Medien der Deutschen Umwelthilfe:
– www.duh.de
– www.x.com/umwelthilfe
– www.facebook.com/umwelthilfe
– www.instagram.com/umwelthilfe
– www.linkedin.com/company/umwelthilfe
– www.tiktok.com/@umwelthilfe

Die Original-Nachricht stammt von der Deutschen Umwelthilfe e.V. und wurde durch news aktuell übermittelt.

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