VDB - Verband Deutscher Büchsenmacher und Waffenfachhändler e.V.

Forderungen und Antworten zur Verbandsumfrage 2021

Wunsch

Was ist 2021 Ihr größter Wunsch für Ihre Organisation?

Normalität für die Wirtschaft und Bevölkerung erreichen, damit (wieder) Umsatz im gewohnten Umfang erzeugt werden kann. Wir sind vom „Kauf vor Ort“ abhängig. Unabhängig davon wird zwar die Digitalisierung vorangetrieben – jedoch basiert unser gesellschaftliches Leben auf „Gesellschaft“ – diese fehlt!
Wir wollen uns noch mehr für unsere Zielgruppe einsetzen und Menschen für unseren Verband begeistern aber auch in der Gesellschaft weiter Vorurteile und Klischees abbauen. Wir möchten Unwissen unserer Branche in Politik, Medien und Bevölkerung durch Wissen mit unserer Expertise – auf Augenhöhe – ersetzen.

Sie wollen dem Verband antworten?

Corona

Welche Auswirkungen hatte die Corona-Pandemie auf Ihre Verbandsleben?

Geringe Auswirkungen, da wir bereits in 2019 (vorausschauend) unsere Satzung grundlegend modernisiert haben. Daher konnten wir unsere Mitgliederversammlung in 2020 bereits virtuell satzungskonform mit großem Erfolg umsetzen.
Durch unsere kontinuierliche Verbandssteuerung an den Mitgliederinteressen (dank ISO 9001:2015 zertifizierten QMS) konnten wir auch sehr zeitnah unsere Angebote im Bereich Qualifizierung digitalisieren. Annähernd 2.000 Teilnehmer konnten so im Zeitraum Mai-Dez online erreicht werden – interaktiv inkl. Entertainment und modernster Technik.

Wie ist Ihre Meinung? Wie können Sie dem Verband unterstützen?

Politik

Welche Forderungen haben Sie an die Politik?

Schnellstmögliche Rückkehr zur ALTEN Normalität. Schadenbegrenzung der wirtschaftlichen Folgen. Chancen- und Risikenanalyse bei zukünftigen Maßnahmen transparent zur Verfügung stellen. Vermeidung von Massenarbeitslosigkeiten durch die zeitlichen Befristungen im Kurzarbeiter-Segment. Stärkere Förderung der KMU und Differenzierung von großen Unternehmen, die ggf. in Deutschland keine/wenig Steuern zahlen. Der Mittelstand ist das Rückgrat unserer Wirtschaft und nicht die globalen Multikonzerne wie Amazon & Co.
Abbau von Bürokratie, Entlastung von Normen & Rechtsgrundlagen, welche abstrakt gesehen sehr wichtig sind (z.B. DSGVO, Arbeitsschutz, REACH, ADR, SCIP-Datenbank, VerpackG, uvam), jedoch für KMU (vor allem Unternehmen <10 Mitarbeitern) existenzbedrohend sein können. Der Ressourcenaufwand für nicht branchenbezogene Unternehmeraufgaben steht zwischenzeitlich nicht mehr in Relation zur eigentlichen unternehmerischen Tätigkeit (zukünftig kommen weitere Regelungen wie z.B. die PrivacyVO, etc; welche ein 1-Mann*Frau-Unternehmen i.d.R. nicht umsetzen können.)

Richtet sich die Forderung an eine spezielle Partei/Gruppierung?: Nein – diese Forderungen richten sich an alle Volksvertreter jeglicher Couleur

Sie sind Politiker? Geben Sie hier eine Stellungnahme ab.

Wirtschaft

Welche Forderungen haben Sie an die Wirtschaft?

Weitere Digitalisierung vorantreiben. Alternativen zu bestehenden Giga-Plattformen (Amazon, eBay & Co.) entwickeln, um Unabhängigkeiten, Diversifikation am Markt zu steigern. Branchen-Rivalitäten abbauen und Netzwerke nutzen, Kundenorientierung vorantreiben. Verständnis für die Customer-Journey auch im Kleinbetrieb erkennen und nutzbringend umsetzen. Neue Vertriebswege testen, einführen und etablieren – Die Autoindustrie hat schon lange Tests vom Labor auf die Straße verlegt.
Abgrenzung von bestehenden Weltkonzernen hin zum individuellen, lokalen „Kümmerer“. Qualität vor Quantität mit dem Fokus auf Marge statt Umsatz.
Hybride Unternehmensleistungen vorantreiben und stärken – die richtige Mischung zwischen „Buy local“ und reinem Onlinevertrieb finden.

Richtet sich die Forderung an einen speziellen Wirtschaftszweig?: Handel & Handwerk – insbesondere Waffenfachhandel und Büchsenmachermeisterhandwerk

Sie füllen sich angesprochen? Geben Sie hier eine Stellungnahme ab.

Zivilgesellschaft

Welche Forderungen haben Sie an die Zivilgesellschaft?

Abseits jeglicher (vermeintlich monetärer) Globalisierungsvorteile auch an die WC-Papier-Knappheit Anfang 2020 denken und grundsätzlich den lokalen Handel dauerhaft wieder mehr unterstützen.
In Krisenlagen können ortsfremde Leistungen ggf. nicht mehr erbracht werden.
Damit rechtfertigt der Kauf vor Ort auch einen (begrenzten) Mehrpreis (teurere Produkte) – denn die Verfügbarkeit gewährleisten, persönliche & menschliche Beratungsleistung erbringen, ein Einkaufserlebnis bieten – ein echtes Look&Feel kann in dieser Form KEIN reines virtuelles Onlineangebot bringen.

Richtet sich die Forderung an eine spezielle Personengruppe?: Alle Bürger*innen sind gemeint – jedoch sollten sich vor allem die digital natives (<18 Jahre) damit auseinandersetzen – denn wenn es keine lokalen, kleinen Unternehmen mehr gibt, werden sich die heute Jungen (und morgen Älteren) womöglich wundern (z.B. woher bekomme ich kurzfristig Waren, wenn plötzlich Besuch kommt oder Reparaturen anstehen?)

Sie füllen sich angesprochen? Geben Sie hier eine Stellungnahme ab.

Kontakt

Bitte senden Sie uns Ihr Anliegen und Ihre vollständgen Kontaktdaten per E-Mail an verbandsumfrage@verbandsbuero.de

Wir leiten diese dann weiter. Ob der Autor sich meldet liegt selbstverständlich in seinem Ermessen.

Bitte haben Sie Verständnis, dass wir keine Kontaktdaten herausgeben.

Erweiterung

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