Verband deutscher Pfandbriefbanken (vdp) begrüßt Trilog-Einigung zur Gebäudeenergieeffizienzrichtlinie mit Fokus auf Mortgage Portfolio Standards

Verband deutscher Pfandbriefbanken (vdp) e.V.

Berlin (ots) – Der Verband deutscher Pfandbriefbanken (vdp) begrüßt den erreichten Kompromiss zur Gebäudeenergieeffizienzrichtlinie in Brüssel. Dabei sticht besonders die Einigung zu den Mortgage Portfolio Standards hervor, die auf Freiwilligkeit setzt. Erfahren Sie, warum diese Entscheidung einen großen Schritt nach vorne für die europäischen Klimaziele darstellt.

vdp begrüßt Trilog-Einigung zur Gebäudeenergieeffizienzrichtlinie, Fokus: Mortgage Portfolio Standards eins zu eins

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Bremen (VBR). Der Verband deutscher Pfandbriefbanken (vdp) e.V. hat die Trilog-Einigung zur Gebäudeenergieeffizienzrichtlinie (Energy Performance of Buildings Directive, EPBD) begrüßt. Besonders positiv bewertet der Verband die Freiwilligkeit der Mortgage Portfolio Standards (MPS) sowie den Verzicht auf eine Sanierungspflicht für einzelne Wohngebäude.

Die MPS haben das Ziel, Kreditinstitute dazu anzuregen, die durchschnittliche Gesamtenergieeffizienz ihres Immobilienportfolios zu verbessern. Dadurch sollen potenzielle Kunden ermutigt werden, ihre Gebäude im Einklang mit den Energieeinspar- und Dekarbonisierungszielen der EU zu sanieren. Der vdp hebt hervor, dass die Entscheidung zur Sanierung bei den Eigentümern liegt und nicht von den Kreditinstituten erzwungen werden kann.

Eine weitere wichtige Vorgabe in der EPBD betrifft die Einrichtung nationaler Datenregister für Energieausweise. Diese Register sollen sowohl Informationen über die einzelnen Gebäude als auch über den nationalen Gebäudebestand enthalten. Der vdp betont die Bedeutung dieser Transparenz für die Finanzierung der Gebäudetransformation.

Kritik übt der vdp jedoch an der mangelnden Harmonisierung der Energieausweise auf europäischer Ebene. Eine fehlende Vergleichbarkeit erschwert nicht nur regulatorische Regelungen, sondern auch die Arbeit international tätiger Kreditinstitute.

In Bezug auf die energetische Sanierung des Wohngebäudebestands ermöglicht die Einigung den EU-Mitgliedstaaten, eigene nationale Pfade festzulegen. Das Ziel ist es, den durchschnittlichen Primärenergieverbrauch von Wohngebäuden bis 2030 um 16% und bis 2035 um 20-22% zu senken. Dabei sollen mindestens 55% der Einsparungen durch die Renovierung energetisch schlechter Wohngebäude erfolgen. Nichtwohngebäude sollen entsprechend der energetischen Qualität renoviert werden, wobei bestimmte Gebäude, wie Denkmalobjekte, von den Sanierungspflichten ausgenommen werden können.

Der vdp begrüßt es, dass keine Zwangsvorgaben für einzelne Wohngebäude erlassen wurden, da dies viele finanziell schwächere Haushalte überfordert hätte. Bei Nichtwohngebäuden wird jedoch eine Sanierungspflicht für energetisch schlechtere Gebäude eingeführt, was der vdp als nicht nachvollziehbar betrachtet.

Der Kompromiss der Trilog-Partner muss nun noch vom Europäischen Parlament und vom Rat der Mitgliedstaaten formal zugestimmt werden. Spätestens 24 Monate nach der Veröffentlichung im Amtsblatt der EU soll die EPBD national umgesetzt werden.

Der Verband deutscher Pfandbriefbanken (vdp) e.V. setzt sich für die Interessen der Pfandbriefbanken in Deutschland ein. Pfandbriefe sind Wertpapiere, die von Pfandbriefbanken herausgegeben werden und durch Forderungen aus Immobilien und öffentlichen Investitionen besichert sind. Sie dienen den Banken als Finanzierungsinstrument.

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Quelle: Pressemeldung des Verbands deutscher Pfandbriefbanken (vdp) e.V.

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vdp begrüßt Trilog-Einigung zur Gebäudeenergieeffizienzrichtlinie

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