Förderstopp für sozialen Wohnungsbau in Norddeutschland: Experten warnen vor Wohnungsknappheit und fordern mehr bezahlbaren Wohnraum

Führende Verbände des sozialen Wohnungsbaus in Norddeutschland kritisieren die Aussetzung der Antragsannahme für sozialen Wohnungsbau bis September 2024 als fatales Signal, das besonders Alleinerziehende, Menschen mit Behinderungen und Senioren trifft. Sie fordern jährlich 190 Millionen Euro zusätzliche Fördermittel und eine Anhebung der Einkommensgrenzen, um den steigenden Bedarf an bezahlbarem Wohnraum zu decken. Mit rund 742.000 verwalteten Wohnungen und einer durchschnittlichen Nettokaltmiete von 6,41 Euro pro Quadratmeter betonen sie, dass die Bezahlbarkeit des Wohnens die zentrale soziale Frage unserer Zeit ist.
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– Landesregierung pausiert Antragsannahme für sozialen Wohnungsbau bis September 2024
– Entscheidung verschärft Wohnungskrise für Alleinerziehende, Menschen mit Behinderungen und Senioren
– Experten fordern 190 Millionen Euro Mehrförderung jährlich und Anhebung der Einkommensgrenzen

Socialer Wohnungsbau in Norddeutschland unter Druck

In einem aktuellen Appell bringen führende Vertreter des sozialen Wohnungsbaus in Norddeutschland ihre Besorgnis über die Entscheidung der Landesregierung zum Ausdruck, die Antragsannahme für sozialen Wohnungsbau bis September 2024 zu pausieren. Diese Maßnahme hat weitreichende Folgen, denn sie trifft vor allem Menschen in prekären Lebenslagen, die zunehmend auf bezahlbaren Wohnraum angewiesen sind. Michael Saitner vom PARITÄTISCHEN Schleswig-Holstein sowie Andreas Breitner, Direktor des Verbands norddeutscher Wohnungsunternehmen e.V., verdeutlichen die Dringlichkeit der Situation mit den Worten: „Was ist das für ein fatales Signal? Gegen Wohnraummangel hilft vor allem eines: Bauen!“ Die temporäre Einstellung der Antragsbearbeitung stellt nach ihrer Einschätzung einen erheblichen Rückschlag dar, der besonders alleinerziehende Mütter, Menschen mit Behinderungen und Senioren trifft. Für diese Gruppen ist eine bezahlbare Unterkunft essenziell, um gesellschaftliche Teilhabe zu ermöglichen. Andreas Breitner weist zudem auf die finanziellen Herausforderungen hin und fordert angesichts steigender Not bei Menschen mit mittleren Einkommen jährlich 190 Millionen Euro mehr für den sozialen Wohnungsbau sowie eine Anhebung der Einkommensgrenzen. Er räumt zwar ein, dass die bisherige Aufstockung der Fördermittel durch die Landesregierung ein Schritt in die richtige Richtung sei, doch reiche sie nach wie vor nicht aus, um den Bedarf an bezahlbarem Wohnraum zu decken. Die Brisanz des Themas spiegelt sich auch in der Größenordnung der vom Verband vertretenen Wohnungsunternehmen wider: Die 435 Mitgliedsunternehmen verwalten insgesamt 742.000 Wohnungen, in denen etwa 1,5 Millionen Menschen leben. Mit einer durchschnittlichen Nettokaltmiete von 6,41 Euro pro Quadratmeter betonen die Unternehmen den sozialen Charakter ihres Engagements. Andreas Breitner fasst zusammen: „Die Bezahlbarkeit des Wohnens ist die zentrale soziale Frage unserer Zeit“.


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PARITÄTISCHER Schleswig-Holstein und Verband norddeutscher Wohnungsunternehmen e.V. …

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