Suche
Close this search box.

ver.di-Warnstreiks: Druck auf Arbeitgeber in Wilhelmshaven

Warnstreiks in Wilhelmshaven: ver.di erhöht Druck in Tarifrunde Seehäfen

Am Donnerstag, den 27. Juni 2024, ruft die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) erstmals zu vollschichtigen Warnstreiks am Container-Terminal Wilhelmshaven auf. Ziel ist es, vor der vierten Verhandlungsrunde den Druck auf die Arbeitgeber zu erhöhen, da in der dritten Runde noch erhebliche Differenzen bestanden. ver.di verlangt eine Anhebung der Stundenlöhne sowie Schichtzuschläge und betont die besondere Notwendigkeit einer finanziellen Entlastung der unteren Lohngruppen. Die Tarifverhandlungen mit dem Zentralverband der Deutschen Seehafenbetriebe (ZDS) sollen im Juli in Bremen fortgesetzt werden.

Scrollen Sie nach unten um den detaillierten Beitrag und alle Kommentare zu lesen.

Presse /news Verbandsnachrichten

Bremen (VBR). Am Donnerstag, dem 27. Juni 2024, könnten sich die Hafenarbeiter im Container-Terminal Wilhelmshaven auf eine angespannte Situation einstellen. Die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) ruft die Beschäftigten am CTW zu vollschichtigen Warnstreiks in der ersten und zweiten Schicht auf. Mit diesem deutlichen Signal will ver.di den Druck auf die Arbeitgeber vor der vierten Verhandlungsrunde erhöhen.

„In der dritten Verhandlungsrunde lagen wir noch weit auseinander“, erläuterte Maren Ulbrich, die Verhandlungsführerin von ver.di. „Das von den Arbeitgebern vorgelegte Angebot ist für uns nicht akzeptabel.“ Besonders bei den Lohnerhöhungen sieht die Gewerkschaft erheblichen Nachholbedarf auf Seiten des Zentralverbands der Deutschen Seehafenbetriebe (ZDS).

Für viele der Hafenbeschäftigten geht es um mehr als nur eine Gehaltserhöhung. Ver.di fordert eine Erhöhung der Stundenlöhne um drei Euro ab dem 1. Juni 2024 sowie eine entsprechende Anhebung der Schichtzuschläge. Zudem soll eine bisher ausgebliebene Erhöhung der Schichtzulagen aus dem Tarifabschluss 2022 nachgeholt werden, bei einer Laufzeit des neuen Tarifvertrages von zwölf Monaten.

Maren Ulbrich betont: „Es kommt darauf an, dass insbesondere die unteren Lohngruppen durch die Lohnerhöhungen finanziell entlastet werden. Die Inflation der vergangenen Jahre hat sie besonders schwer getroffen. Zudem müssen die Lohnunterschiede zwischen den verschiedenen Gruppen reduziert werden. Und einen Reallohnzuwachs muss es auch in den oberen Lohngruppen geben.“

Lesen Sie auch:  BREKO beklagt Mobilfunkungleichheit: Bundesnetzagentur Beirat beschließt unfairen Wettbewerb"

Die Forderungen von ver.di sind keineswegs überzogen, denn die Lebenshaltungskosten haben sich erheblich verändert. Besonders für Arbeitnehmer:innen in unteren Lohngruppen macht jede Euroerhöhung einen bedeutenden Unterschied. Der Ruf nach einem gerechten Umgang mit den Schichtzuschlägen verdeutlicht zusätzlich die dringenden Bedürfnisse der Arbeitnehmenden in dieser Branche.

Die Tarifverhandlungen zwischen ver.di und dem ZDS werden am 11./12. Juli 2024 in Bremen fortgesetzt. Verhandlungsexpert:innen sehen in den bevorstehenden Gesprächen eine kritische Phase, während der klar sein dürfte, dass die bisherigen Angebote noch erhebliches Verbesserungspotenzial bieten.

Die Gewerkschaft signalisiert mit den geplanten Warnstreiks, dass die Beschäftigten ihre Forderungen ernst meinen und umfassende Anpassungen notwendig sind, um ihre Belange angemessen zu berücksichtigen. Es bleibt abzuwarten, ob die Arbeitgeberseite diese Signale aufnehmen und substanzielle Zugeständnisse machen wird.

Für weitere Informationen zur Tarifrunde steht Maren Ulbrich unter 0170 571 58 33 zur Verfügung. Spezifische Rückfragen zu den Ereignissen in Wilhelmshaven beantwortet Sascha Tietz, erreichbar unter 0151 125 50 152.

Angesichts der aktuellen Auseinandersetzungen bleibt zu hoffen, dass eine einvernehmliche Lösung im Interesse aller Beteiligten gefunden wird. Die Beschäftigten benötigen dringend Sicherheit und Stabilität für ihre Zukunft, um auch weiterhin ihren wichtigen Beitrag im deutschen Hafenbetrieb leisten zu können.

Lesen Sie auch:  Heizungsumbau: Sozial und ökologisch gerecht gestalten - Paritätischer und BUND setzen sich ein

Für weitere Informationen, Pressekontakte, Bilder oder Dokumente geht es hier zur Quelle mit dem Originaltitel:
Medien-Info: Tarifrunde Seehäfen: Vollschichtige Warnstreiks in Wilhelmshaven am …

Original-Content übermittelt durch news aktuell.

Zitierte Personen und Organisationen

  • Personen

    • Maren Ulbrich (ver.di-Verhandlungsführerin)
    • Sascha Tietz
  • Organisationen

    • ver.di Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft
    • Zentralverband der Deutschen Seehafenbetriebe (ZDS)
  • Unternehmen

    • Container-Terminal Wilhelmshaven (CTW)
  • Institutionen

    • ver.di-Bundesvorstand
  • Kontaktinformationen
    • Maren Ulbrich (0170.571.58.33)
    • Sascha Tietz (0151.125.50.152)
    • Richard Rother (ver.di-Bundesvorstand, Paula-Thiede-Ufer 10, 10179 Berlin, Tel.: 030/6956-1011, -1012, E-Mail: pressestelle@verdi.de, www.verdi.de/presse)

Meldung einfach erklärt

Hier ist die Erklärung in leichter Sprache, in Form von Aufzählungen und mit möglichen Fragen und Antworten:

– Wer ruft zum Warnstreik auf?
– Die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) ruft die Beschäftigten zu Warnstreiks auf.

– Wann und wo findet der Warnstreik statt?
– Am Donnerstag, den 27. Juni 2024.
– Der Warnstreik findet am Container-Terminal Wilhelmshaven (CTW) statt.
– Der Warnstreik betrifft die erste und zweite Schicht.

– Warum gibt es einen Warnstreik?
– Um Druck auf die Arbeitgeber vor der vierten Verhandlungsrunde zu erhöhen.
– Weil das Angebot der Arbeitgeber für ver.di nicht akzeptabel ist.

Lesen Sie auch:  Apotheken fordern von Habeck Skonti-Regelung: BGH-Urteil Alarm

– Welche Forderungen hat ver.di?
– Erhöhung der Stundenlöhne um drei Euro ab dem 1. Juni 2024.
– Anhebung der Schichtzuschläge.
– Nachholung der ausgebliebenen Erhöhung der Schichtzulagen aus dem Tarifabschluss 2022.
– Laufzeit des Tarifvertrages soll zwölf Monate betragen.

– Was sagt ver.di dazu?
– Maren Ulbrich von ver.di sagt, dass die Arbeitgeber sich bei den Lohnerhöhungen noch bewegen müssen.
– Sie betont, dass gerade die unteren Lohngruppen finanziell entlastet werden müssen.
– Auch in den oberen Lohngruppen soll es einen Reallohnzuwachs geben.

– Wann und wo gehen die Tarifverhandlungen weiter?
– Die nächsten Verhandlungen finden am 11. und 12. Juli 2024 in Bremen statt.

– Wer kann für Rückfragen kontaktiert werden?
– Für Fragen zur Tarifrunde: Maren Ulbrich, Telefonnummer: 0170.571.58.33.
– Für Fragen zu Wilhelmshaven: Sascha Tietz, Telefonnummer: 0151.125.50.152.

– Wer ist verantwortlich für diesen Beitrag?
– Richard Rother vom ver.di-Bundesvorstand, Paula-Thiede-Ufer 10, 10179 Berlin.
– Telefon: 030/6956-1011, -1012
– E-Mail: pressestelle@verdi.de
– Webseite: www.verdi.de/presse

Weitere Nachrichten aus der Verbands- und Vereinswelt finden Sie in unserem Newsportal.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert


Warum sind eure Kommentare so wertvoll?

Hier ein paar Gründe:

  1. Ihr bringt frischen Wind in die Diskussion und sorgt für abwechslungsreiche Ansichten.
  2. Ihr helft uns, uns selbst zu verbessern und immer am Puls der Zeit zu bleiben.
  3. Gemeinsam lernen wir voneinander und wachsen als Community.
  4. Mit euren Beiträgen bauen wir eine offene und respektvolle Umgebung auf, in der alle Stimmen gehört und geschätzt werden.

 

Jeder Kommentar ist Gold wert, egal ob Lob oder Kritik, zustimmend oder kontrovers. Lasst euren Gedanken freien Lauf und helft uns dabei, diese Community zu einem Ort zu machen, an dem jeder gern vorbeischaut und seine Meinung teilt. Auf geht’s!

 

Medien-Info: Tarifrunde Seehäfen: Vollschichtige Warnstreiks in Wilhelmshaven am ...

Mehr Infos und News aus der Verbands- und Vereinswelt finden Sie hier in der Übersicht

Johanniter-Hilfe 2023: Über 1,2 Mio Einsätze in der Notfallrettung

Johanniter-Unfall-Hilfe 2023: Einsatz für Menschen in Not

Täglich sind über 77.000 Johanniterinnen und Johanniter im Einsatz, um Menschen in Notsituationen zu unterstützen. Auch im Jahr 2023 setzte sich die Johanniter-Unfall-Hilfe unermüdlich für Betroffene weltweit ein – von der Ukraine bis zur Türkei nach schweren Erdbeben. Mit mehr als 1,2 Millionen Einsätzen in der Notfallrettung, der Versorgung von täglich 20.000 Pflegebedürftigen und der Schulung von 300.000 Laien in Erster Hilfe, bewiesen sie ihre herausragende Kompetenz und Hingabe.

Jetzt lesen »

Europa braucht schnellere Veränderungen, sagt ZIA-Präsidentin

Einführung

Am 18. Juli 2024 markiert die Wiederwahl Ursula von der Leyens als Kommissionspräsidentin einen entscheidenden Wendepunkt für Europa. Die Immobilienbranche, vertreten durch den Zentralen Immobilien Ausschuss e.V. (ZIA), drängt auf weitreichende Änderungen, um in den globalen Wettkampf zu bestehen. "In diesen angespannten Zeiten kann sich Europa keinen Zeitlupen-Modus leisten", betont ZIA-Präsidentin Iris Schöberl. Schnelle Fortschritte in Bereichen wie Finanzen, Energieversorgung und Digitalisierung sind unerlässlich, um Europas Zukunft zu sichern und einen umfassenden Wachstumsschub zu ermöglichen.

Jetzt lesen »

Frau von der Leyens zweite Chance für Europas Wettbewerbsfähigkeit

Berlin (ots) – Die erneute Wahl von Ursula von der Leyen zur Kommissionspräsidentin der EU sorgt für gemischte Reaktionen in der Wirtschaft. Dr. Dirk Jandura, Präsident des BGA Bundesverband Großhandel, Außenhandel, Dienstleistungen e.V., begrüßt die Entscheidung als Signal der Stabilität und sieht darin eine Chance für ein starkes Europa. Doch er warnt zugleich vor den Herausforderungen, die durch die politischen Entscheidungen der vergangenen Amtszeit entstanden sind, insbesondere hinsichtlich des Green Deals und der daraus resultierenden Regulierungsflut. Für die Zukunft fordert Jandura dringend mehr Marktwirtschaft und weniger bürokratische Hürden sowie den Abschluss neuer Freihandelsabkommen, um die Resilienz europäischer Lieferketten zu stärken.

Jetzt lesen »

ver.di lehnt Galeria-Zukunftskonzept entschieden ab

Vorlage für Nachrichtenartikel-Einleitung:


Am 18. Juli 2024 hat die Bundestarifkommission der Vereinten Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) das von der Geschäftsleitung vorgeschlagene Zukunftskonzept für Galeria Karstadt Kaufhof entschieden abgelehnt. Ver.di kritisiert, dass der Vorschlag erneut auf Kosten der Beschäftigten gehe und keine tragfähige Lösung für die Warenhauskette darstelle, welche sich im dritten Insolvenzverfahren befindet. „Wer im Schweinsgalopp einen Billigabschluss durchdrücken will, verkennt die angespannte finanzielle Situation der Menschen und ihrer Familien bei Galeria“, so ver.di-Bundesvorstandsmitglied Silke Zimmer.


Jetzt lesen »

Weltraumforschungstag: Deutschland stärkt New Space am 20. Juli

Am 20. Juli ist Weltraumforschungstag. Der VDI Verein Deutscher Ingenieure e.V. hebt die Bedeutung dieses Tages hervor, indem er auf die faszinierenden Erfolge der Vergangenheit wie die Mondlandung 1969 und die Marsmission Viking 1 in den 70er Jahren verweist. Während sich die europäische Raumfahrt erst kürzlich mit dem Erstflug der Ariane 6 aus einer Krise befreit hat, steht besonders die aufstrebende “New Space”-Branche im Fokus. Diese soll durch gezielte Forschungsförderung kosteneffiziente Lösungen für hochzuverlässige Systeme entwickeln und damit das Potenzial von Kleinsatelliten ausschöpfen. Simon Jäckel vom VDI betont die Notwendigkeit umfangreicher Investitionen und nationalstaatlicher Aufträge, um Deutschland auch im internationalen Vergleich wettbewerbsfähig zu machen. Ein neues Policy Factsheet des VDI gibt klare Handlungsempfehlungen zur Förderung dieser Zukunftstechnologien.

Jetzt lesen »

VCI begrüßt Wiederwahl von der Leyens zur EU-Kommissionspräsidentin

Frankfurt/Main (ots) – In einer bedeutenden Abstimmung hat das Europäische Parlament Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen in ihrem Amt bestätigt. Der Verband der Chemischen Industrie (VCI) begrüßt diese Entscheidung und betont die Notwendigkeit stabiler Führung in den aktuellen turbulenten Zeiten. Lesen Sie weiter, um mehr über die Reaktionen und Erwartungen des VCI zu erfahren.

Original-Content von: Verband der Chemischen Industrie (VCI), übermittelt durch news aktuell

Jetzt lesen »

Kürzungen bedrohen humanitäre Hilfe: Neue Fluchtwellen drohen

Einleitung:

Inmitten der tiefen humanitären Krise Syriens – dreizehn Jahre nach Ausbruch des Bürgerkrieges – ist der Bedarf an Hilfe dringender denn je. Fast 17 Millionen Menschen sind auf Unterstützung angewiesen, während die Wirtschaft vor dem Kollaps steht und 90 Prozent der Bevölkerung in Armut leben. Angesichts dieser alarmierenden Entwicklung warnt Oliver Müller, Leiter von Caritas international, vor katastrophalen Folgen durch Kürzungen im Bundeshaushalt 2025, welche die humanitäre Hilfe erheblich reduzieren könnten. "Vergesst uns nicht", appellieren die Helfer vor Ort eindringlich.

Jetzt lesen »

Bildungssteuer: Gefahr für Osteopathie-Qualität

Wiesbaden (ots) – 18.07.2024, 09:30 Uhr – Der Verband der Osteopathen Deutschland e.V. (VOD) hat jüngst eine kritische Stellungnahme zum Referentenentwurf des Jahressteuergesetzes 2024 an die Bundesregierung gerichtet. Der Gesetzentwurf sieht unter anderem die Abschaffung der Umsatzsteuerbefreiung für Bildungsleistungen vor. Nach Ansicht des VOD könnte diese Maßnahme die Fortbildungskosten in medizinischen Berufen um 19 Prozent erhöhen und somit gravierende Auswirkungen auf die Qualität der Patientenversorgung haben. „Schlechter und teurer – das kann weder finanz- noch gesundheitspolitisch das Ziel der Bundesregierung sein“, warnt die VOD-Vorsitzende Prof. Marina Fuhrmann. Der Verband appelliert eindringlich, die Steuerbefreiung beizubehalten, um weiterhin eine hohe Behandlungsqualität sicherstellen zu können.

Jetzt lesen »

GKV: Verbände warnen vor drastischem Zusatzbeitrag-Anstieg

München (ots) – Angesichts eines drohenden massiven Anstiegs des Zusatzbeitrags der Gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) im Jahr 2025 warnen die vbw – Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft e. V. und der BKK Landesverband Bayern vor den wirtschaftlichen Konsequenzen für Beitragszahler und Unternehmen. Laut Prognosen der Betriebskrankenkassen könnte der GKV-Zusatzbeitrag auf bis zu 2,4 Prozentpunkte steigen, ohne die bereits geplanten Mehrausgaben durch Gesetzgebungsreformen einzukalkulieren. Vertreter beider Organisationen fordern ein sofortiges Ende der anhaltenden Beitragssatzdynamik und einen verstärkten Fokus auf Effizienz und Kostenreduktion im Gesundheitssystem.

Jetzt lesen »

Direktvertrieb: Frauen dominieren Führungspositionen

Berlin (ots) – In einer bemerkenswerten internen Untersuchung hat der Bundesverband Direktvertrieb Deutschland e. V. (BDD) enthüllt, dass 75 Prozent der Führungspositionen im Jahr 2023 von Frauen besetzt wurden. Im Vergleich zum deutschlandweiten Durchschnitt von lediglich 29 Prozent setzt die Branche damit ein starkes Zeichen für weibliche Karrieren. Die Studie zeigt jedoch nicht nur die beeindruckende Präsenz von Frauen in Führungsrollen, sondern unterstreicht auch die Vorteile des Direktvertriebs: flexible Arbeitszeiten, Vereinbarkeit von Familie und Beruf sowie ein ausgeprägtes Gemeinschaftsgefühl – ideale Voraussetzungen für beruflichen Erfolg und Zufriedenheit.

Jetzt lesen »

Abschied von Ehrenpräsident Struve: Verdienste um Feuerwehr geehrt

Am 18. Juli 2024 verkündete der Deutsche Feuerwehrverband e. V. (DFV) mit großem Bedauern den Tod seines Ehrenpräsidenten Hinrich Struve im Alter von 95 Jahren. Der Nordfriese, der von 1981 bis 1993 Präsident des DFV war, hinterlässt tiefe Spuren in der Geschichte des deutschen und internationalen Feuerwehrwesens. Während seiner Amtszeit leitete er den Verband durch bedeutende Umbrüche wie die Wiedervereinigung Deutschlands und setzte sich unermüdlich für den Aufbau der Feuerwehrstrukturen in den ostdeutschen Bundesländern ein. Karl-Heinz Banse, der aktuelle Präsident des DFV, würdigte Struves außergewöhnliche Verdienste und seinen unermüdlichen Einsatz sowohl national als auch international.

Jetzt lesen »

Wohnungsbaukrise: Genehmigungen auf Rekordtief

Berlin (ots) – Die Wohnungsbaukrise in Deutschland verschärft sich weiter. Laut den heute veröffentlichten Zahlen des Statistischen Bundesamts wurden im Mai 2024 nur knapp 17.800 Wohnungen genehmigt, was einem Rückgang von 24 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat entspricht. Felix Pakleppa, Hauptgeschäftsführer des Zentralverbands Deutsches Baugewerbe, warnt vor den fatalen Folgen für die Branche und dringt auf schnellere politische Maßnahmen und gezielte Förderinstrumente, um den drastischen Abwärtstrend zu stoppen.

Jetzt lesen »

Neue Tarifeinigung: Kürzere Arbeitszeiten, höhere Gagen

Vorläufige Tarifeinigung für Filmschaffende: Wichtige Verbesserungen in Sicht

Am 18. Juli 2024 haben sich die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft ver.di, die Schauspielgewerkschaft BFFS und die Produktionsallianz in der achten Verhandlungsrunde auf wesentliche Eckpunkte einer vorläufigen Tarifeinigung für die rund 25.000 Filmschaffenden geeinigt. Geplant sind unter anderem Arbeitszeitverkürzungen, eine modernisierte Altersvorsorge und Gagen-Erhöhungen. Weitere Gespräche, beispielsweise über den Einsatz von generativer Künstlicher Intelligenz in Filmproduktionen, werden im Sommer fortgesetzt. Das umfassende Einigungspaket soll ab Januar 2025 in Kraft treten und verspricht deutliche Verbesserungen für die Branche.

Jetzt lesen »

Lukas Dauser bleibt stark: “Ich gehe weiter – dank Sporthilfe”

Einleitung

Frankfurt am Main (ots) – Neun Tage vor der Eröffnungsfeier der Olympischen Spiele in Paris gibt es erfreuliche Nachrichten für Fans des deutschen Kunstturnens: Lukas Dauser hat nach seiner Oberarm-Verletzung seine Teilnahme am olympischen Wettkampf bestätigt. In einem neuen Video-Spot der Sporthilfe, die mit ihrer Kampagne "Wir gehen weiter" Deutschlands Top-Athlet:innen wie Dauser, Pauline Grabosch und Christopher Rühr unterstützt, hebt der amtierende Weltmeister am Barren die Bedeutung starker Partner hervor: "Um dauerhaft gute Leistungen bringen zu können, braucht es starke Partner. Ich gehe weiter – mit der Sporthilfe."

Jetzt lesen »

Protein-Tracker stärkt Handel bei Ernährungswende

Einführung in die Proteinwende: ProVeg fordert einheitliche Messmethoden

Berlin, 18.07.2024 – Die Ernährungsorganisation ProVeg Deutschland stellt zusammen mit dem Branchenverband BALPro und der Albert Schweitzer Stiftung in einem neuen Positionspapier Lösungen zur Messung des Proteinverhältnisses im Lebensmittelhandel vor. Angesichts steigender Bestrebungen im Handel, die Ernährungswende aktiv zu gestalten, betonen die Organisationen die Notwendigkeit branchenweit einheitlicher Messmethoden. Diese sollen die Nachhaltigkeitsziele greifbarer machen und die Vergleichbarkeit zwischen verschiedenen Einzelhändlern ermöglichen. Ein Umdenken hin zu pflanzenbasierten Proteinen bietet Vorteile für Umwelt, Gesundheit und Wirtschaft gleichermaßen, wie ProVeg aufzeigt.

Jetzt lesen »