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ver.di ruft ab Freitag Beschäftigte der Postbank zum Streik auf

"ver.di ruft ab Freitag bundesweiten Streik bei Postbank aus - Forderungen nach Tariferhöhungen und Schutz vor Kündigungen"

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Presse /news Verbandsnachrichten

Bremen (VBR). Die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) hat angekündigt, dass sie ab Freitag die Beschäftigten der Postbank zum Streik aufruft. Die Tarifverhandlungen Anfang Februar haben die Gewerkschaft enttäuscht, daher sehen sie sich nun gezwungen, zu dieser Maßnahme zu greifen. Die finanziellen Spielräume für Tariferhöhungen seien vorhanden, so ver.di-Verhandlungsführer Jan Duscheck. Die Beschäftigten sollen einen Ausgleich für Reallohnverluste der letzten Jahre erhalten. Die Forderungen der Gewerkschaft beinhalten eine Gehaltserhöhung um 15,5 Prozent, mindestens jedoch 600 Euro, eine Steigerung der Ausbildungsvergütungen um 250 Euro sowie eine Verlängerung des Kündigungsschutzes bis zum 31. Dezember 2028.

Hintergrund dieser Forderungen sind die guten Geschäftszahlen der Postbank, die hohen Preissteigerungen bei den Lebenshaltungskosten und die Ankündigung von Filialenschließungen. Die Gewerkschaft betont, dass die Beschäftigten im letzten Jahr maßgeblich zur Zusammenführung der Digitalisierungsprozesse aller Konzernbereiche beigetragen haben und es unfair wäre, sie jetzt abzuspeisen. Sie kämpfen für einen guten und wertschätzenden Tarifabschluss und erwarten von den Arbeitgebern ein verhandlungsfähiges Angebot.

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Am Freitag, den 16. Februar 2024, beginnen die bundesweiten Warnstreiks in Hamburg und werden in den folgenden Tagen auf andere Bundesländer ausgeweitet. Sowohl Filialen als auch Backoffice-Einheiten werden von den Streikmaßnahmen betroffen sein. Die nächste Verhandlungsrunde findet am 26. Februar 2024 in Frankfurt statt.

Diese Entwicklungen sind für die Branche und die Gesellschaft von großer Bedeutung. Die Postbank gehört zu den größten Finanzdienstleistern in Deutschland und ist somit ein wichtiger Akteur im Bankensektor. Die Arbeitsbedingungen und Bezahlung der Beschäftigten haben Auswirkungen auf die Qualität der Dienstleistungen und die Zufriedenheit der Kunden. Daher ist es entscheidend, dass gerechte Tarifverträge ausgehandelt werden, um den Mitarbeitern angemessene Arbeitsbedingungen zu ermöglichen.

Die Entscheidung von ver.di, zu Streiks aufzurufen, verdeutlicht die Bedeutung der aktuellen Tarifverhandlungen und die Unzufriedenheit der Beschäftigten. Es bleibt abzuwarten, wie die Postbank auf die Streikmaßnahmen reagieren wird und ob es zu einer Einigung kommen kann, die den Interessen der Beschäftigten gerecht wird.

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Pressemeldung:ver.di ruft ab Freitag Beschäftigte der Postbank zum Streik auf

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