Ver.di kündigt erneute Warnstreiks bei UCI-Kinokonzern an – Tarifrunde eskaliert

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Zusammenfassung VB-Redaktion:
Die Gewerkschaft ver.di ruft am 7. März die Beschäftigten der UCI Multiplex GmbH zu einem erneuten Warnstreik auf. Diese Arbeitsniederlegung betrifft die fünf Standorte Bochum Ruhr Park, Duisburg, Hamburg-Mundsburg, Hamburg-Wandsbek und Kaiserslautern und dauert von 18:00 Uhr am 7. März bis 3:00 Uhr am 8. März an. Hintergrund sind die ins Stocken geratenen Tarifverhandlungen, bei denen ver.di eine Erhöhung des Stundenlohns auf 13,50 Euro fordert, da der Einstiegslohn derzeit nur bei 12 Euro liegt. Die Verhandlungsführerin der Gewerkschaft, Martha Richards, betont, dass UCI klar in der Verantwortung stehe, existenzsichernde Löhne zu zahlen, um massiven Arbeitskraftverlust durch Abwanderungen zu vermeiden. Die Verhandlungen am 3. März 2023 hatten kein befriedigendes Ergebnis gebracht. Weitere Details und Informationen sind am Ende der Pressemeldung zu finden.


Pressemeldung:

Tarifrunde UCI: Beschäftigte in fünf Städten treten erneut in den Warnstreik

Die Verhandlungen zwischen der UCI Multiplex GmbH und der Gewerkschaft ver.di stocken. Die Arbeitgeber haben ihr zu niedriges Angebot nur minimal um einen Prozentpunkt angepasst, weshalb die Beschäftigten nun erneut in den Warnstreik treten. Bundesweit sind die fünf Standorte Bochum Ruhr Park, Duisburg, Hamburg-Mundsburg, Hamburg-Wandsbek und Kaiserslautern betroffen. Die Arbeitsniederlegung wird vom 7. März, 18 Uhr, bis 3 Uhr am 8. März andauern.

Forderung nach existenzsichernden Löhnen

Die Beschäftigten fordern einen Stundenlohn von 13,50 Euro. Derzeit liegt der Einstiegslohn bei 12 Euro die Stunde und damit auf Mindestlohnniveau. Verhandlungsführerin Martha Richards betont, dass die Kino-Kolleg*innen besonders von den Preissteigerungen bei Lebensmitteln, Energie und Co. betroffen seien. Eine existenzsichernde Bezahlung sei deshalb unerlässlich, um Abwanderungen und Personalengpässe zu vermeiden.

Dringende Notwendigkeit echter Lohnsteigerungen

Die Beschäftigten fordern von UCI echte Lohnsteigerungen, die bei ihnen ankommen und ihre finanzielle Situation verbessern. Der Ärger der Beschäftigten über das Verhalten der Arbeitgeber sei groß, daher sei der Warnstreik ein deutliches Zeichen.

Original-Content von: ver.di Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft, übermittelt durch news aktuell.

Quelle: www.presseportal.de

Weitere Informationen über den Verband

– Der Verband ist eine Gewerkschaft, genauer gesagt die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft, kurz ver.di genannt.
– Sie wurde im Jahr 2001 durch den Zusammenschluss von fünf Gewerkschaften in Deutschland gegründet.
– Der Verband vertritt die Interessen von mehr als 2 Millionen Arbeitnehmer*innen in verschiedenen Branchen wie dem Handel, der IT, dem öffentlichen Dienst, der Gesundheits- und Sozialwirtschaft und vielen mehr.
– Die Mitglieder setzen sich aus Angestellten, Beschäftigten, Beamten, Selbstständigen und Freiberuflern zusammen.
– ver.di ist in 9 Landesbezirke, 27 Fachbereiche und über 150 Berufssektionen unterteilt.
– Die Struktur des Verbands ist demokratisch organisiert, d.h. die Mitglieder entscheiden über die Ziele und Schwerpunkte der Gewerkschaftsbewegung.
– Eines der wichtigsten Ziele von ver.di ist die Verbesserung der Arbeitsbedingungen und Gehälter der Arbeitnehmer*innen, aber auch die Förderung einer sozial gerechten Gesellschaft.
– Der Verband ist Mitglied im Deutschen Gewerkschaftsbund (DGB), einem Zusammenschluss von acht Einzelgewerkschaften in Deutschland.
– ver.di ist auch international aktiv und kooperiert mit anderen Gewerkschaften und Organisationen weltweit.
– Im Jahr 2020 hatte ver.di rund 1,9 Millionen Mitglieder und war damit die größte Einzelgewerkschaft im DGB.

7 Kommentare

  1. Ich finde die Streiks total übertrieben! Kino ist doch Luxus, nicht lebensnotwendig! #Unverständnis

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