– ver.di verlangt am Internationalen Tag gegen Rassismus (21. März 2024) entschlossene Regierungsmaßnahmen.
– Gewerkschaft kritisiert AGG-Schwächen und fordert effektiven Diskriminierungsschutz im Arbeitsumfeld.
– Nationale Demonstrationen und 22. März-Veranstaltung unterstreichen Solidarität vor wichtigen politischen Wahlen.
Internationaler Tag gegen Rassismus 2024: ver.di fordert entschlossenes Handeln
Anlässlich des Internationalen Tags gegen Rassismus am 21. März 2024 richtet die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) einen dringenden Appell an die Bundesregierung. Im Fokus steht die Forderung nach entscheidenden Schritten gegen Rassismus und Diskriminierung – sowohl in der Arbeitswelt als auch in der Gesellschaft insgesamt. Dieser Tag bietet einen wichtigen Anlass, um den verstärkten Schutz vor Diskriminierung zu betonen, gerade vor dem Hintergrund eines zunehmenden Rechtspopulismus und rassistischer Rhetorik.
ver.di hebt hervor, dass in einer Zeit, in der erstarkende Rechtskräfte die Gesellschaft prägen, die vielen Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer mit Migrationsgeschichte ein starkes politisches Signal gegen Rassismus und Diskriminierung benötigen*. Denn: Schöne Worte reichen nicht, wenn Rechtsextremisten eine Deportation von Millionen eingewanderter Menschen propagieren und ihnen das Deutschsein trotz deutscher Staatsbürgerschaft absprechen.
Die Gewerkschaft verweist zudem auf die nationale Bedeutung der jüngsten Demonstrationen, die in den vergangenen Wochen und Monaten ein klares Zeichen für eine vielfältige und solidarische Gesellschaft gesetzt haben. Im Rahmen der Internationalen Wochen gegen Rassismus findet am 22. März 2024 eine weitere wichtige Veranstaltung statt. Dort diskutieren unter anderem prominente Sprecher wie Tareq Alaows von Pro Asyl mit Fachleuten die Herausforderungen, die sich nach den Demonstrationen und vor bedeutsamen politischen Wahlereignissen ergeben. Diese Veranstaltung bietet eine wichtige Plattform für den Austausch und die Erarbeitung gemeinsamer Lösungsansätze.
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Medien-Info: Bundesregierung muss ein starkes politisches Signal gegen Rassismus und …
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